{"id":118684,"date":"2026-09-10T10:54:35","date_gmt":"2026-09-10T14:54:35","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=118684"},"modified":"2026-09-10T10:54:39","modified_gmt":"2026-09-10T14:54:39","slug":"internationale-friedenskoalition-171-11-09-2026-17-00-uhr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2026\/09\/10\/internationale-friedenskoalition-171-11-09-2026-17-00-uhr\/","title":{"rendered":"Internationale Friedenskoalition #171, 11.09.2026, 17.00 Uhr"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nicht mit dem imperialen Schiff untergehen!<\/h2>\n\n\n<div class=\"info-box\">\n<h3 class=\"info-box-title\" style=\"\">171. Treffen der Internationalen Friedenskoalition<\/h3>\n<div class=\"info-box-content\" style=\"\">\n<p>Nicht mit dem imperialen Schiff untergehen!<\/p>\n<p>11. September 2026<br \/>\n17.00 Uhr <\/p>\n<p>Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen Sie sich an diesem Freitag um 17:00 Uhr der Internationalen Friedenskoalition an. <\/p>\n<p>Bitte senden Sie uns so schnell wie m\u00f6glich Berichte und Initiativen f\u00fcr die Tagesordnung zu.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/schliessen-sie-sich-der-internationalen-friedenskoalition-an\/\" class=\"custom-button small\" data-newwindow=\"true\">Zur Anmeldung<\/a>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>\u201eDas unipolare System bricht tats\u00e4chlich zusammen\u201c, stellte der Pressesprecher des russischen Pr\u00e4sidenten, Dmitri Peskow, am Dienstag w\u00e4hrend einer Pressekonferenz in Indien fest. \u201eUnd gleichzeitig versucht [es], wieder an Macht zu gewinnen \u2026 Das ist ein sehr gef\u00e4hrlicher Prozess.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dynamik, die den sogenannten aktuellen Ereignissen zugrunde liegt und von Peskow treffend beschrieben wurde, spielt sich auf der Weltb\u00fchne immer offener ab. Gleichzeitig wird versucht, zwei gro\u00dfe regionale Kriege zu stoppen \u2013 die sich beide zu einem globalen, zivilisationsvernichtenden Krieg entwickeln k\u00f6nnten \u2013 und auch das gr\u00f6\u00dfte Pulverfass zu entsch\u00e4rfen: die unhaltbare Spekulationsblase, die \u00fcber dem bankrotten transatlantischen Finanzsystem h\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das imperiale Gerangel um den Machterhalt zeigte sich sehr deutlich, als die europ\u00e4ischen Kriegstreiber am Sonntag den Tony-Blair-nahen \u201eVermittler\u201c Jonathan Powell hektisch nach Kiew entsandten, um sich dem amerikanischen Verhandlungsteam von Witkoff und Kushner auf dessen R\u00fcckreise aus Moskau anzuschlie\u00dfen, mit dem Ziel, sicherzustellen, dass die USA nicht von der Kriegsagenda abgehen. Darauf folgten am Montag ein Telefonat zwischen dem britischen Premierminister Burnham und Pr\u00e4sident Trump sowie am Dienstag ein Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe, bei dem der Ukraine noch mehr Raketen zugesagt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits ist die Mehrheit der Menschheit dabei, ein neues System zu schaffen, das die Gleichheit aller Nationen anerkennt, entsprechend dem, was Xi Jinping als \u201eeine Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft f\u00fcr die Menschheit\u201c bezeichnet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen dieser Bem\u00fchungen sieht die Welt dem BRICS-Gipfel an diesem Wochenende in Neu-Delhi mit Spannung entgegen; dort werden sich unter anderem die Pr\u00e4sidenten Putin und Modi treffen. In seinem Gespr\u00e4ch mit indischen Medien im Vorfeld des Gipfeltreffens wies Peskow auf die zunehmende Tendenz der BRICS-Staaten hin, Zahlungen in nationalen W\u00e4hrungen anstelle des Dollars abzuwickeln \u2013 ein Prozess der \u201eEntdollarisierung\u201c, der seiner Aussage nach gar nicht von den BRICS-Staaten ausging: \u201eIch w\u00fcrde sagen, dass es eher Amerika ist, das gegen den Dollar als Reservew\u00e4hrung stellt \u2026 Amerika untergr\u00e4bt das Vertrauen in den US-Dollar, und je mehr dieses Vertrauen untergraben wird, desto mehr verlagert sich das Vertrauen zugunsten nationaler W\u00e4hrungen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das Scheitern des unipolaren Systems zeigt sich ebenso deutlich in S\u00fcdwestasien: Die Konsequenz des amerikanisch-israelischen Angriffs gegen den Iran ist logischerweise, dass sich in der Region eine neue Sicherheitsarchitektur herausbildet, die nicht auf milit\u00e4rische Pr\u00e4senz von au\u00dfen angewiesen ist. Das Mekka-Abkommen ist ein Schritt in diese Richtung. \u201eSelbstst\u00e4ndigkeit in Sicherheitsfragen ist der einzige Weg nach vorn\u201c, betonte der Sprecher des katarischen Au\u00dfenministeriums, al-Ansari, am Dienstag. \u201eJa, wir brauchen unsere Partner. Ja, wir brauchen unsere Verb\u00fcndeten. Aber wir k\u00f6nnen uns in Sicherheitsfragen nicht allein auf sie verlassen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts dieser gegens\u00e4tzlichen Entwicklungen stellt sich die Frage: Welchen Weg werden die Vereinigten Staaten einschlagen?<\/p>\n\n\n\n<p>Putin und Trump f\u00fchrten am Dienstag ein einst\u00fcndiges Telefongespr\u00e4ch, das laut dem Kreml-Berater Juri Uschakow \u201ekonstruktiv und recht offen\u201c verlief und sich auf die Beilegung des Ukraine-Konflikts konzentrierte. Putin verdeutlichte Trump, die \u201everbreiteten Mythen \u00fcber die russische Bedrohung\u201c seien \u201eein Vorwand f\u00fcr die Europ\u00e4er, ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine zu verst\u00e4rken\u201c und ihre eigene Aufr\u00fcstung voranzutreiben. Au\u00dferdem nannte er \u201ekonkrete Ma\u00dfnahmen, die die Amerikaner ergreifen k\u00f6nnten, um die Beendigung der Feindseligkeiten zu beschleunigen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Russland hat dar\u00fcber hinaus deutlich gemacht, dass beide L\u00e4nder trotz der vielen destruktiven Handlungen seitens der USA eine gemeinsame Geschichte im Kampf gegen den von Europa ausgehenden Kolonialismus teilen. In einem Interview in der Sendung \u201eBolschaja Igra\u201c am 8. September umriss der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow einen Teil dieser Geschichte: \u201eAls europ\u00e4ische Kolonisten sich auf den Weg nach Amerika machten\u2026 spielte Katharina II. eine entscheidende Rolle bei der Unterst\u00fctzung der Kolonisten gegen die britischen Kolonialherren. Wir sollten uns der historischen Wurzeln unserer Beziehungen bewusst sein\u2026 Man muss sich nur die Wochenschauaufnahmen vom Elbetag ansehen, um zu verstehen, dass es sich um eine sehr aufrichtige Verbundenheit unter jenen handelte, die den Nationalsozialismus mit Waffen in der Hand bek\u00e4mpften. Das war der Geist der Elbe, wenn Sie so wollen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor dem 25. Jahrestag der Anschl\u00e4ge vom 11. September, die eine neue Phase des Faschismus und des Krieges einl\u00e4uteten, wurde die unabh\u00e4ngige Pr\u00e4sidentschaftskandidatin der LaRouche-Bewegung, Diane Sare, in der Jack-Stockwell-Show interviewt \u2013 fast ein Vierteljahrhundert nach Lyndon LaRouches beeindruckendem Interview in dieser Sendung am Morgen des 11. September 2001. Dort zeichnete Sare ein Bild dieses besseren Amerikas \u2013 verwurzelt in dem Wissen, der F\u00fchrungsst\u00e4rke und dem Mut von Lyndon LaRouche, der heute 104. Jahre alt geworden w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Geschichte ist kein passiver Prozess. Dieser Kampf kann gewonnen werden \u2013 lassen wir nicht zu, dass die unipolare Weltordnung uns alle mit sich in den Abgrund rei\u00dft.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht mit dem imperialen Schiff untergehen! \u201eDas unipolare System bricht tats\u00e4chlich zusammen\u201c, stellte der Pressesprecher des russischen Pr\u00e4sidenten, Dmitri Peskow, am Dienstag w\u00e4hrend einer Pressekonferenz in Indien fest. \u201eUnd gleichzeitig versucht [es], wieder an Macht zu gewinnen \u2026 Das ist ein sehr gef\u00e4hrlicher Prozess.\u201c Die&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":33,"featured_media":118686,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-118684","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein-de"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/IPC-171-deutsch.jpg","author_info":{"display_name":"tobi","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/tobi\/"},"modified_by":"tobi","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118684","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/33"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=118684"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118684\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":118696,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118684\/revisions\/118696"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/118686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118684"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=118684"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=118684"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}