{"id":118183,"date":"2026-08-17T20:44:59","date_gmt":"2026-08-18T00:44:59","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=118183"},"modified":"2026-09-06T19:12:37","modified_gmt":"2026-09-06T23:12:37","slug":"der-freie-fall-der-deutschen-wirtschaft-muss-gestoppt-werden-deutschland-muss-vor-dem-ausverkauf-gerettet-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2026\/08\/17\/der-freie-fall-der-deutschen-wirtschaft-muss-gestoppt-werden-deutschland-muss-vor-dem-ausverkauf-gerettet-werden\/","title":{"rendered":"Der freie Fall der deutschen Wirtschaft mu\u00df gestoppt werden! Deutschland mu\u00df vor dem Ausverkauf gerettet werden!"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><em>Einladung zum Online-Krisenforum des Schiller-Instituts am 1. September<\/em><\/strong> <strong><em>2026<\/em><\/strong>, <strong><em>17.00 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Programm:<\/strong><br><strong><br>Helga Zepp-LaRouche<\/strong>: Auswirkungen der gegenw\u00e4rtigen weltwirtschaftlichen Dynamik auf Deutschlands Volkswirtschaft<br><strong>Rainer Apel<\/strong>: Moderne Infrastruktur &#8212; R\u00fcckgrat jeder Industrienation<br><strong>Claudio Celani:<\/strong>\u00a0Automotive, Maschinenbau, Energie: Wie kann der Kollaps verhindert werden?<br><strong>Christoph Mohs<\/strong>: Raumfahrtsektor: Schl\u00fcssel zum wirtschaftlichen Wiederaufbau.\u00a0<br><strong>Stephan Ossenkopp:<\/strong>\u00a0Warum die BRICS \u00a0f\u00fcr Deutschland \u00fcberlebenswichtig sind\u00a0<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n<div class=\"wp-block-ub-tabbed-content wp-block-ub-tabbed-content-holder wp-block-ub-tabbed-content-horizontal-holder-mobile wp-block-ub-tabbed-content-horizontal-holder-tablet\" id=\"ub-tabbed-content-25611543-9ddc-4a5e-bbdb-1e165a42addd\" style=\"\">\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-tabbed-content-tab-holder horizontal-tab-width-mobile horizontal-tab-width-tablet\">\n\t\t\t\t<div role=\"tablist\" class=\"wp-block-ub-tabbed-content-tabs-title wp-block-ub-tabbed-content-tabs-title-mobile-horizontal-tab wp-block-ub-tabbed-content-tabs-title-tablet-horizontal-tab\" style=\"justify-content: flex-start; \"><div role=\"tab\" id=\"ub-tabbed-content-25611543-9ddc-4a5e-bbdb-1e165a42addd-tab-0\" aria-controls=\"ub-tabbed-content-25611543-9ddc-4a5e-bbdb-1e165a42addd-panel-0\" aria-selected=\"true\" class=\"wp-block-ub-tabbed-content-tab-title-wrap active\" style=\"--ub-tabbed-title-background-color: #eeeeee; --ub-tabbed-active-title-color: inherit; --ub-tabbed-active-title-background-color: #eeeeee; text-align: left; \" tabindex=\"-1\">\n\t\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-tabbed-content-tab-title\">Bericht<\/div>\n\t\t\t<\/div><div role=\"tab\" id=\"ub-tabbed-content-25611543-9ddc-4a5e-bbdb-1e165a42addd-tab-1\" aria-controls=\"ub-tabbed-content-25611543-9ddc-4a5e-bbdb-1e165a42addd-panel-1\" aria-selected=\"false\" class=\"wp-block-ub-tabbed-content-tab-title-wrap\" style=\"--ub-tabbed-active-title-color: inherit; --ub-tabbed-active-title-background-color: #eeeeee; text-align: left; \" tabindex=\"-1\">\n\t\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-tabbed-content-tab-title\">Transkripte<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-tabbed-content-tabs-content\" style=\"\"><div role=\"tabpanel\" class=\"wp-block-ub-tabbed-content-tab-content-wrap active\" id=\"ub-tabbed-content-25611543-9ddc-4a5e-bbdb-1e165a42addd-panel-0\" aria-labelledby=\"ub-tabbed-content-25611543-9ddc-4a5e-bbdb-1e165a42addd-tab-0\" tabindex=\"0\">\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schiller-Institut veranstaltet Forum zur Lage Deutschlands<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Online-Seminar des Schiller-Instituts diskutierte dar\u00fcber, wie der freie Fall der deutschen Wirtschaft gestoppt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer freie Fall der deutschen Wirtschaft mu\u00df gestoppt werden! Deutschland mu\u00df vor dem Ausverkauf gerettet werden!\u201c lautete der Titel eines Online-Seminars des Schiller-Instituts am 1. September. Die Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts,\u00a0<strong>Helga Zepp-LaRouche<\/strong>, hielt die Er\u00f6ffnungsrede und fungierte zudem als Moderatorin. Ziel des Seminars sei es, erkl\u00e4rte sie zu Beginn, in allen Institutionen und Schichten der Gesellschaft eine Diskussion \u00fcber L\u00f6sungen f\u00fcr die tiefe Krise in Deutschland anzusto\u00dfen. Es entwickelte sich eine au\u00dferordentlich lebendige Veranstaltung. Nach jedem Redner gab es Zeit f\u00fcr Diskussion, und zahlreiche Teilnehmer des Seminars meldeten sich mit Fragen oder Anmerkungen zu Wort.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrer Er\u00f6ffnungsrede umri\u00df Zepp-LaRouche die weltweite politische und strategische Lage und ging dabei auch auf die erschreckende wirtschaftliche und soziale Situation in Deutschland ein. Besonders bedrohlich seien die Situation des Bundeshaushalts und die angeh\u00e4uften Schulden. Zwar habe die Verschuldung in Deutschland noch nicht das Niveau der Vereinigten Staaten erreicht, doch die Entwicklung gehe in dieselbe Richtung, was sie anhand einiger Diagramme aufzeigte. Hinzu k\u00e4men massive Preissteigerungen aufgrund des Krieges gegen den Iran und der Sperrung der Stra\u00dfe von Hormus, so da\u00df sich die deutsche Wirtschaft derzeit im freien Fall befinde.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gebe Wege aus der Krise, betonte sie, doch dies erfordere eine \u00f6ffentliche Debatte. Deutschland sei seit Bismarck eine Exportnation, es habe zwar immer \u00fcber wenig Ressourcen verf\u00fcgt, doch eine hohe Qualit\u00e4t in Bildung und Wissenschaft sowie ein hohes Exportniveau h\u00e4tten das Land erfolgreich gemacht. Um das erneut zu erreichen, m\u00fcsse Deutschland mit China und dem gesamten Globalen S\u00fcden nach dem Vorbild der \u201eBelt and Road\u201c-Initiative zusammenarbeiten; dabei hob sie insbesondere den \u201eErweiterten Oasenplan\u201c hervor. (Die Mitschrift ihrer Ausf\u00fchrungen finden Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/solidaritaet.com\/neuesol\/2026\/37\/hzl.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">in dieser Ausgabe<\/a>.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rainer Apel<\/strong>\u00a0sprach als n\u00e4chster Redner \u00fcber die Infrastruktur und stellte unmi\u00dfverst\u00e4ndlich fest, in der politischen Elite verstehe niemand, was Infrastruktur eigentlich ist. Dem Infrastrukturbericht aus dem Jahr 2022 zufolge m\u00fc\u00dften 7000 Kilometer Autobahn, 8000 Br\u00fccken und 10.000 Kilometer Bundes- und Landesstra\u00dfen saniert werden, zus\u00e4tzlich zu 60.000 Br\u00fccken in den St\u00e4dten. Dabei sei der Finanzbedarf f\u00fcr die Sanierungsma\u00dfnahmen doppelt so hoch wie das gesamte Budget, das derzeit f\u00fcr die Infrastruktur vorgesehen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Beispiel f\u00fcr wichtige gro\u00dfe Infrastrukturprojekte nannte Apel die von dem badischen Ingenieur Johann Gottfried Tulla durchgef\u00fchrte Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert, welche die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnete, Land im Norden zu entw\u00e4ssern, den Kohlebergbau im Ruhrgebiet zu entwickeln und s\u00fcdlich von Bingen die chemische Industrie aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche erg\u00e4nzte anschlie\u00dfend, Kreditvergabe f\u00fcr Infrastrukturprojekte und Industrieaufbau sei nicht inflation\u00e4r, wie bereits 1931 im Lautenbach-Plan dargelegt wurde \u2013 im Gegensatz zu den derzeitigen massiven Milit\u00e4rausgaben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Claudio Celani<\/strong>\u00a0sprach dann \u00fcber die Krise der Automobilindustrie in Deutschland, die lange Zeit das R\u00fcckgrat der deutschen Wirtschaft war und eng mit dem Maschinen- und Anlagenbau verbunden ist. Alle Unternehmen, auch der VW-Vorstand, w\u00fc\u00dften, da\u00df der Ausstieg aus der Kernenergie, dann der Ausstieg aus der Kohle und schlie\u00dflich der Verzicht auf russisches Gas Deutschland in den Zustand eines \u201eDritte-Welt-Landes\u201c versetzt h\u00e4tten. Durch den \u201eGreen Deal\u201c, die gr\u00fcne Politik und die explodierenden Energiepreise sei alles, was bisher kosteng\u00fcnstig war, f\u00fcr viele unerschwinglich geworden, so da\u00df die Verkaufszahlen f\u00fcr Autos in Deutschland zur\u00fcckgegangen seien und die Menschen zunehmend alternde Autos benutzten.<\/p>\n\n\n\n<p>Als n\u00e4chster sprach\u00a0<strong>Christoph Mohs<\/strong>\u00a0\u2013 basierend auf einer Studie von Dean Andromidas \u2013 \u00fcber die Vergangenheit und Zukunft der europ\u00e4ischen und deutschen Raumfahrt, wobei er die \u00fcberspitzte Frage stellte: Sind Investitionen in die Raumfahrt verschwendetes Geld? Dies sei leider eine verbreitete irrige Ansicht, der Mohs entgegenhielt, da\u00df die Weltraumforschung und der Raumfahrtsektor es der Gesellschaft erm\u00f6glichen, \u00fcber den engen irdischen Horizont hinauszublicken. Unter Verweis auf \u201eRaumfahrtpioniere\u201c wie Johannes Kepler, Hermann Oberth, Wernher von Braun und Krafft Ehricke, der das Konzept des \u201eextraterrestrischen Imperativs\u201c entwickelte, unterstrich Mohs, da\u00df die Raumfahrt immer als Motor f\u00fcr Wissenschaft, Technologie, Bildung und Infrastrukturentwicklung gedient habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Der letzte Redner war\u00a0<strong>Stephan Ossenkopp<\/strong>, der \u2013 vor kurzem von einer Chinareise zur\u00fcckgekehrt \u2013 die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit Deutschlands mit den BRICS-Staaten betonte. Eine langfristige Zusammenarbeit mit den BRICS-Staaten k\u00f6nne das \u00dcberleben Deutschlands als Industrienation sichern und die industrielle Entwicklung vorantreiben, da Deutschland als Exportnation auf langfristige Vertr\u00e4ge und Abkommen angewiesen sei. Es sei offensichtlich, da\u00df die BRICS-Staaten mit den westlichen L\u00e4ndern zusammenarbeiten wollen \u2013 sie sind nicht unsere Feinde, betonte Ossenkopp. Was sie wollen, seien gleichberechtigte Beziehungen auf Augenh\u00f6he. Deutschland k\u00f6nnte beispielsweise mit Ru\u00dfland im Bereich der Kernenergie zusammenarbeiten. Eine Abkopplung von China w\u00e4re \u201ewirtschaftliches Harakiri\u201c. Er hob hervor, da\u00df alle BRICS-Staaten auch in der Weltraumforschung arbeiten und ihre Raumfahrtsektoren vorantreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende des fast dreist\u00fcndigen Seminars \u00e4u\u00dferten viele Teilnehmer ihre Absicht, in K\u00fcrze weitere \u00e4hnliche Treffen zu veranstalten oder daran mitzuwirken. Den Mitschnitt des Seminars finden Sie im\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bhDFHU5CgS0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Youtube-Kanal des Schiller-Instituts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>mfm\/wol<\/p>\n\n<\/div><div role=\"tabpanel\" class=\"wp-block-ub-tabbed-content-tab-content-wrap ub-hide\" id=\"ub-tabbed-content-25611543-9ddc-4a5e-bbdb-1e165a42addd-panel-1\" aria-labelledby=\"ub-tabbed-content-25611543-9ddc-4a5e-bbdb-1e165a42addd-tab-1\" tabindex=\"0\">\n\n<p><a href=\"https:\/\/solidaritaet.com\/neuesol\/2026\/37\/hzl.htm\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/solidaritaet.com\/neuesol\/2026\/37\/hzl.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Helga Zepp-LaRouche<\/strong><\/a><\/p>\n\n<\/div><\/div>\n\t\t<\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Der freie Fall der deutschen Wirtschaft mu\u00df gestoppt werden!\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/bhDFHU5CgS0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>T\u00e4glich \u00fcberschlagen sich die Nachrichten: Werkschlie\u00dfungen, Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen im sechsstelligen Bereich, wirtschaftliche Ver\u00f6dung ganzer Regionen, Zerfall der Infrastruktur, Bildungsmisere, Sozialabbau vom Gesundheitssektor bis zur Familienpolitik und Rente. Vor unseren Augen wird gerade so ziemlich alles demontiert, was wir in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut hatten! Wenn wir verhindern wollen, da\u00df unser Land in der kommenden Zeit von sozialer Zerr\u00fcttung und Spannungen destabilisiert wird, m\u00fcssen wir dringend eine neue Zukunftsperspektive erkennbar machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist es absolut m\u00f6glich, das Ruder herumzurei\u00dfen. Die geopolitischen Ver\u00e4nderungen erfordern eine Neuorientierung: Wenn Amerika wiederholt die Grundlagen der Partnerschaft in Frage stellt &#8211; Zollkrieg und Gr\u00f6nland seien hier nur stellvertretend erw\u00e4hnt -, wenn die EU-Politik des \u201eGreen Deal\u201c und einer geopolitisch motivierten Au\u00dfenpolitik uns von einer Wachstumsperspektive abschneiden, dann m\u00fcssen wir unsere Interessen neu definieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gigantischen Aufr\u00fcstungsprogramme, die mit sogenannten Sonderverm\u00f6gen finanziert werden, tragen nichts zur wirklichen Wertsch\u00f6pfung bei, au\u00dfer bei den Spekulationsgewinnen sogenannter Investoren. In Wirklichkeit ist die Militarisierung eine Wette mit dem Teufel, an deren Ende die Existenz Deutschlands der Einsatz ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die strategische Landkarte hat sich ver\u00e4ndert: Die Staaten des Globalen S\u00fcdens sind entschlossen, 500 Jahre Kolonialzeit hinter sich zu lassen, und haben damit begonnen, vor allem durch die Kooperation mit China die Wertsch\u00f6pfungskette in ihren eigenen L\u00e4ndern aufzubauen, mit der Perspektive, in naher Zukunft Nationen mit mittlerem Einkommen zu werden. Damit erschlie\u00dfen sich f\u00fcr exportorientierte L\u00e4nder wie die Bundesrepublik Deutschland expandierende M\u00e4rkte mit gro\u00dfem Wachstumspotential.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zusammenarbeit mit den BRICS-Staaten liegt im nat\u00fcrlichen Eigeninteresse Europas. Die Kooperation mit den Staaten von ASEAN, CELAC, der SCO, der EAEU, der AU und weiteren Organisationen des Globalen S\u00fcdens wird von diesen Institutionen gew\u00fcnscht und er\u00f6ffnet den Zugang zu den M\u00e4rkten von 85 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne die Zusammenarbeit mit China w\u00fcrden wir uns von allen Zukunftstechnologien abschneiden. Laut dem australischen ASPI (Australian Strategic Policy Institute) liegt China nach dem&nbsp;<strong>aktuellsten&nbsp;<em><strong>ASPI Critical Technology Tracker<\/strong>&nbsp;<\/em>(Datenjahr 2025)<\/strong>&nbsp;bei&nbsp;<strong>69 von 74<\/strong>&nbsp;untersuchten kritischen Technologien weltweit auf Platz 1. Das sind rund&nbsp;<strong>93%<\/strong>&nbsp;der erfa\u00dften Bereiche.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Deutschland, das einmal als das Volk der Denker, Dichter und Erfinder galt, wieder im internationalen Wettbewerb aufholen will, m\u00fcssen wir Zukunftsbereiche wie Raumfahrt und Fusionstechnologie priorisieren. Um Investitionsl\u00fccken zu schlie\u00dfen, brauchen wir eine erhebliche Aufstockung der ESA-Beitr\u00e4ge, eine St\u00e4rkung des nationalen Raumfahrtprogramms, wie z.B. des European Launcher Challenge (ELC), Investitionen in die Serienfertigung; Europa braucht einen unabh\u00e4ngigen Zugang zum All, und die Satellitensysteme Galileo und Copernicus m\u00fcssen resilienter gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich Fusionsforschung ist Deutschland mit den drei nationalen \u201eFusionshubs\u201c &#8211; dem Stellarator-Konzept in Greifswald, dem Laserfusions-Modell in Biblis und dem Tritium-Brennstoffkreislauf-Modell in Karlsruhe &#8211; im Prinzip gut aufgestellt, aber der \u201eAktionsplan Fusion\u201c der Bundesregierung sollte massiv aufgestockt und die Zusammenarbeit mit Industrie und innovativen Startups massiv ausgebaut werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland braucht dringend eine Renaissance des Humboldtschen Erziehungsmodells.&nbsp;Die aktuellen PISA-Ergebnisse zeigen, da\u00df Deutschland im internationalen Wettbewerb abgeh\u00e4ngt wird &#8211; rund ein Viertel der 15-J\u00e4hrigen erreicht nicht einmal die Mindeststandards in Kernkompetenzen. Gef\u00f6rdert werden m\u00fcssen fr\u00fchkindliche Bildung und Sprachf\u00f6rderung, \u00dcberwindung des Lehrkr\u00e4ftemangels und deren Weiterbildung gem\u00e4\u00df des Humboldtschen Bildungsideals. Die Bildungsungerechtigkeit mu\u00df aktiv bek\u00e4mpft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Anstatt die Eskalationsspirale mit Ru\u00dfland bis zum Punkt ohne Wiederkehr zu steigern, m\u00fcssen wir die Diplomatie und Kooperation mit Ru\u00dfland wiederherstellen &#8211; einem Land mit elf Zeitzonen, das auf seinem riesigen, nur teilweise erschlossenen Territorium \u00fcber alle Elemente des Periodensystems verf\u00fcgt -, was uns Zugang zu Rohstoffen und billiger Energie erm\u00f6glichen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Anstatt Frontex gegen Fl\u00fcchtlinge einzusetzen, sollten wir auf Papst Leo XIV. h\u00f6ren und daf\u00fcr sorgen, da\u00df in den Herkunftsl\u00e4ndern der Fl\u00fcchtlinge Bedingungen geschaffen werden, damit sie in ihrer Heimat bleiben k\u00f6nnen. Das hei\u00dft, wir sollten uns gemeinsam mit China und anderen Nationen an Joint Ventures bei der Industrialisierung Afrikas, den \u00e4rmeren Teilen Asiens und Lateinamerikas beteiligen. Afrika z.B. wird 2050 ein Kontinent mit 2,5 Milliarden Menschen mit einem Durchschnittsalter von ca. 20 Jahren sein (Deutschland 47 Jahre). Das hei\u00dft, wir m\u00fcssen Afrika helfen, in den n\u00e4chsten 24 Jahren rund eine Milliarde neuer produktiver Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einladung zum Online-Krisenforum des Schiller-Instituts am 1. 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