{"id":118183,"date":"2026-08-17T20:44:59","date_gmt":"2026-08-18T00:44:59","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=118183"},"modified":"2026-08-18T07:56:47","modified_gmt":"2026-08-18T11:56:47","slug":"der-freie-fall-der-deutschen-wirtschaft-muss-gestoppt-werden-deutschland-muss-vor-dem-ausverkauf-gerettet-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2026\/08\/17\/der-freie-fall-der-deutschen-wirtschaft-muss-gestoppt-werden-deutschland-muss-vor-dem-ausverkauf-gerettet-werden\/","title":{"rendered":"Der freie Fall der deutschen Wirtschaft mu\u00df gestoppt werden! Deutschland mu\u00df vor dem Ausverkauf gerettet werden!"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><em>Einladung zum Online-Krisenforum des Schiller-Instituts am 1. September<\/em><\/strong> <strong><em>2026<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>T\u00e4glich \u00fcberschlagen sich die Nachrichten: Werkschlie\u00dfungen, Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen im sechsstelligen Bereich, wirtschaftliche Ver\u00f6dung ganzer Regionen, Zerfall der Infrastruktur, Bildungsmisere, Sozialabbau vom Gesundheitssektor bis zur Familienpolitik und Rente. Vor unseren Augen wird gerade so ziemlich alles demontiert, was wir in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut hatten! Wenn wir verhindern wollen, da\u00df unser Land in der kommenden Zeit von sozialer Zerr\u00fcttung und Spannungen destabilisiert wird, m\u00fcssen wir dringend eine neue Zukunftsperspektive erkennbar machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist es absolut m\u00f6glich, das Ruder herumzurei\u00dfen. Die geopolitischen Ver\u00e4nderungen erfordern eine Neuorientierung: Wenn Amerika wiederholt die Grundlagen der Partnerschaft in Frage stellt &#8211; Zollkrieg und Gr\u00f6nland seien hier nur stellvertretend erw\u00e4hnt -, wenn die EU-Politik des \u201eGreen Deal\u201c und einer geopolitisch motivierten Au\u00dfenpolitik uns von einer Wachstumsperspektive abschneiden, dann m\u00fcssen wir unsere Interessen neu definieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gigantischen Aufr\u00fcstungsprogramme, die mit sogenannten Sonderverm\u00f6gen finanziert werden, tragen nichts zur wirklichen Wertsch\u00f6pfung bei, au\u00dfer bei den Spekulationsgewinnen sogenannter Investoren. In Wirklichkeit ist die Militarisierung eine Wette mit dem Teufel, an deren Ende die Existenz Deutschlands der Einsatz ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die strategische Landkarte hat sich ver\u00e4ndert: Die Staaten des Globalen S\u00fcdens sind entschlossen, 500 Jahre Kolonialzeit hinter sich zu lassen, und haben damit begonnen, vor allem durch die Kooperation mit China die Wertsch\u00f6pfungskette in ihren eigenen L\u00e4ndern aufzubauen, mit der Perspektive, in naher Zukunft Nationen mit mittlerem Einkommen zu werden. Damit erschlie\u00dfen sich f\u00fcr exportorientierte L\u00e4nder wie die Bundesrepublik Deutschland expandierende M\u00e4rkte mit gro\u00dfem Wachstumspotential.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zusammenarbeit mit den BRICS-Staaten liegt im nat\u00fcrlichen Eigeninteresse Europas. Die Kooperation mit den Staaten von ASEAN, CELAC, der SCO, der EAEU, der AU und weiteren Organisationen des Globalen S\u00fcdens wird von diesen Institutionen gew\u00fcnscht und er\u00f6ffnet den Zugang zu den M\u00e4rkten von 85 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne die Zusammenarbeit mit China w\u00fcrden wir uns von allen Zukunftstechnologien abschneiden. Laut dem australischen ASPI (Australian Strategic Policy Institute) liegt China nach dem&nbsp;<strong>aktuellsten&nbsp;<em><strong>ASPI Critical Technology Tracker<\/strong>&nbsp;<\/em>(Datenjahr 2025)<\/strong>&nbsp;bei&nbsp;<strong>69 von 74<\/strong>&nbsp;untersuchten kritischen Technologien weltweit auf Platz 1. Das sind rund&nbsp;<strong>93%<\/strong>&nbsp;der erfa\u00dften Bereiche.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Deutschland, das einmal als das Volk der Denker, Dichter und Erfinder galt, wieder im internationalen Wettbewerb aufholen will, m\u00fcssen wir Zukunftsbereiche wie Raumfahrt und Fusionstechnologie priorisieren. Um Investitionsl\u00fccken zu schlie\u00dfen, brauchen wir eine erhebliche Aufstockung der ESA-Beitr\u00e4ge, eine St\u00e4rkung des nationalen Raumfahrtprogramms, wie z.B. des European Launcher Challenge (ELC), Investitionen in die Serienfertigung; Europa braucht einen unabh\u00e4ngigen Zugang zum All, und die Satellitensysteme Galileo und Copernicus m\u00fcssen resilienter gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich Fusionsforschung ist Deutschland mit den drei nationalen \u201eFusionshubs\u201c &#8211; dem Stellarator-Konzept in Greifswald, dem Laserfusions-Modell in Biblis und dem Tritium-Brennstoffkreislauf-Modell in Karlsruhe &#8211; im Prinzip gut aufgestellt, aber der \u201eAktionsplan Fusion\u201c der Bundesregierung sollte massiv aufgestockt und die Zusammenarbeit mit Industrie und innovativen Startups massiv ausgebaut werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland braucht dringend eine Renaissance des Humboldtschen Erziehungsmodells.&nbsp;Die aktuellen PISA-Ergebnisse zeigen, da\u00df Deutschland im internationalen Wettbewerb abgeh\u00e4ngt wird &#8211; rund ein Viertel der 15-J\u00e4hrigen erreicht nicht einmal die Mindeststandards in Kernkompetenzen. Gef\u00f6rdert werden m\u00fcssen fr\u00fchkindliche Bildung und Sprachf\u00f6rderung, \u00dcberwindung des Lehrkr\u00e4ftemangels und deren Weiterbildung gem\u00e4\u00df des Humboldtschen Bildungsideals. Die Bildungsungerechtigkeit mu\u00df aktiv bek\u00e4mpft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Anstatt die Eskalationsspirale mit Ru\u00dfland bis zum Punkt ohne Wiederkehr zu steigern, m\u00fcssen wir die Diplomatie und Kooperation mit Ru\u00dfland wiederherstellen &#8211; einem Land mit elf Zeitzonen, das auf seinem riesigen, nur teilweise erschlossenen Territorium \u00fcber alle Elemente des Periodensystems verf\u00fcgt -, was uns Zugang zu Rohstoffen und billiger Energie erm\u00f6glichen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Anstatt Frontex gegen Fl\u00fcchtlinge einzusetzen, sollten wir auf Papst Leo XIV. h\u00f6ren und daf\u00fcr sorgen, da\u00df in den Herkunftsl\u00e4ndern der Fl\u00fcchtlinge Bedingungen geschaffen werden, damit sie in ihrer Heimat bleiben k\u00f6nnen. Das hei\u00dft, wir sollten uns gemeinsam mit China und anderen Nationen an Joint Ventures bei der Industrialisierung Afrikas, den \u00e4rmeren Teilen Asiens und Lateinamerikas beteiligen. Afrika z.B. wird 2050 ein Kontinent mit 2,5 Milliarden Menschen mit einem Durchschnittsalter von ca. 20 Jahren sein (Deutschland 47 Jahre). Das hei\u00dft, wir m\u00fcssen Afrika helfen, in den n\u00e4chsten 24 Jahren rund eine Milliarde neuer produktiver Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen zum Ablauf, zu den Rednern und zur Teilnahme werden Ihnen nach Ihrer Anmeldung zugesandt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Melden Sie sich jetzt an!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"1500\" height=\"1800\" src=\"https:\/\/5d8e173e.sibforms.com\/v2\/serve\/MUIFAOwt_yBfEhqKu1NaQWs8h5M8oiza-ORyrd04-59WsHECMc2Rg1xRmhBJd-Kw5vsEYAZb_vxy4LaF_P26i8HbTdBEf0MHrm-5bdKS9CKobiQb9lVfEf6kEPF5jT2pf03yE9zvBr8haBfjUZq9dAujdKXFXyLKCjHxGO6pQkuEDoEwI_4bko_ejumOIcBgN6yuDYaSrmWbSibR\" frameborder=\"0\" scrolling=\"auto\" allowfullscreen style=\"display: block;margin-left: auto;margin-right: auto;max-width: 100%;\"><\/iframe><\/p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einladung zum Online-Krisenforum des Schiller-Instituts am 1. September 2026 T\u00e4glich \u00fcberschlagen sich die Nachrichten: Werkschlie\u00dfungen, Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen im sechsstelligen Bereich, wirtschaftliche Ver\u00f6dung ganzer Regionen, Zerfall der Infrastruktur, Bildungsmisere, Sozialabbau vom Gesundheitssektor bis zur Familienpolitik und Rente. Vor unseren Augen wird gerade so ziemlich alles&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":33,"featured_media":118184,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-118183","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein-de"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Dt.-Krisenforum-1.-September.jpg","author_info":{"display_name":"tobi","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/tobi\/"},"modified_by":"tobi","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/33"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=118183"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118183\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":118213,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118183\/revisions\/118213"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/118184"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=118183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=118183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}