{"id":118013,"date":"2026-08-11T09:57:22","date_gmt":"2026-08-11T13:57:22","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=118013"},"modified":"2026-08-11T09:57:31","modified_gmt":"2026-08-11T13:57:31","slug":"hiroshima-tag-das-darf-nie-wieder-geschehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2026\/08\/11\/hiroshima-tag-das-darf-nie-wieder-geschehen\/","title":{"rendered":"Hiroshima-Tag &#8211; Das darf nie wieder geschehen!"},"content":{"rendered":"\n<p>Bericht vom 166. Online-Treffen der Internationalen Friedenskoalition<\/p>\n\n\n\n<p>Die 166. w\u00f6chentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) fand am 7. August 2026 statt &#8211; 81 Jahre nach dem 6. und 9. August 1945, als der erste Atomwaffeneinsatz der Welt die japanischen St\u00e4dte Hiroshima und Nagasaki verw\u00fcstete und mindestens 110.000 Zivilisten unmittelbar und viele weitere sp\u00e4ter an den Folgen der Strahlenbelastung starben. Da westliche Regierungen, allen voran die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, derzeit offen ihre Nukleardoktrin \u201e\u00fcberarbeiten\u201c und damit den Einsatz von Atomwaffen in Kriegen gegen Ru\u00dfland und China wahrscheinlicher machen, lautete der treffende Titel der Veranstaltung \u201eDie Kunst, unseren kriminellen Kurs umzukehren\u201c.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"The Art of Reversing Our Criminal Course\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/9vcOe42I9r4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Helga Zepp-LaRouche<\/strong>, die IPC-Initiatorin und Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts, er\u00f6ffnete das Treffen mit der Warnung, wir seien einem Atomkrieg n\u00e4her als jemals zuvor in der Geschichte, sogar w\u00e4hrend der Kubakrise im Oktober 1962. Es gebe keine R\u00fcstungskontrollvertr\u00e4ge mehr, das Vertrauen zwischen den Staaten sei selbst unter nominellen Verb\u00fcndeten zusammengebrochen, und die alte Ordnung existiere nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund sei es ungeheuerlich, da\u00df der \u201estellvertretende US-Kriegsminister\u201c Elbridge Colby sich laut <em>NBC News<\/em> dar\u00fcber auslie\u00df, da\u00df das Pentagon erw\u00e4gt, seine Nukleardoktrin zu \u00fcberarbeiten, um von der atomaren Abschreckung zur tats\u00e4chlichen F\u00fchrung eines Atomkriegs \u00fcberzugehen &#8211; und das in einer Zeit, in der es bereits zwei regionale Konflikte in der Ukraine und in S\u00fcdwestasien gibt, bei denen der Einsatz von Atomwaffen im Raum steht, und die Gefahr w\u00e4chst, da\u00df weitere L\u00e4nder beschlie\u00dfen k\u00f6nnten, sich ebenfalls Atomwaffen zu verschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Iran habe der m\u00e4chtigsten Milit\u00e4rmacht der Welt, den Vereinigten Staaten &#8211; unterst\u00fctzt von einer weiteren starken Milit\u00e4rmacht, Israel &#8211; getrotzt und sie sogar besiegt. Trotz aller lauten Worte Trumps gehe dem Westen die Munition f\u00fcr die endlosen Kriege aus. Das neue Milit\u00e4rabkommen zwischen Saudi-Arabien, der T\u00fcrkei (einem NATO-Mitglied) und Pakistan (einer Atommacht) verdeutliche die dramatischen Ver\u00e4nderungen, die sich in der gesamten Region vollziehen. Damit diese Kriege beendet und keine neuen begonnen werden, brauche die Welt eine neue Architektur, die allen L\u00e4ndern Sicherheit und Entwicklung und Gerechtigkeit f\u00fcr alle gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die tiefere Ursache der Krise sei die mittlerweile \u00fcber zwei Billiarden Dollar hohe Verschuldung der transatlantischen Volkswirtschaften. Anstatt ein neues System aufzubauen, werde auf die Methoden von Hitlers Reichsbankpr\u00e4sident und Wirtschaftsminister Hjalmar Schacht der Zeit von 1933 bis 1937 zur\u00fcckgegriffen, indem aller verf\u00fcgbarer Kredit von der Realwirtschaft in die R\u00fcstung und Kriegsf\u00fchrung umgeleitet wird. All dem liege die malthusianische Mentalit\u00e4t einer Bev\u00f6lkerungsreduktion zugrunde. Beispielhaft daf\u00fcr stehe der j\u00fcngste Aufruf im <em>Sustainable Development Magazine<\/em> f\u00fcr eine Halbierung der Weltbev\u00f6lkerung auf weniger als vier Milliarden bis 2200.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Rednerin war <strong>Dr. Akiko Mikamo<\/strong>, Autorin des Buches <em>8:15 &#8211; Eine wahre Geschichte von \u00dcberleben und Vergebung aus Hiroshima<\/em>, das nun unter dem Titel <em><a href=\"https:\/\/thehiroshimaboy.com\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/thehiroshimaboy.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">The Hiroshima Boy<\/a><\/em> neu aufgelegt wurde, und Produzentin des Dokumentarfilms <em><a href=\"https:\/\/www.amazon.com\/gp\/video\/detail\/B0CZY2LZPC\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.amazon.com\/gp\/video\/detail\/B0CZY2LZPC\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">8:15 Hiroshima, From Father to Daughter<\/a><\/em>, der anschaulich die Auswirkungen und das Leid ihres Vaters und ihrer Mutter schildert, die beide in der Todeszone des Atombombenabwurfs auf Hiroshima waren, aber \u00fcberlebten. Sie berichtete, da\u00df beim diesj\u00e4hrigen Gedenken in Hiroshima zum 6. August 1945 Vertreter aus 127 L\u00e4ndern anwesend waren und weltweit Gedenkveranstaltungen stattfanden. Sie beschrieb die Ereignisse anhand von Bildern, die die Zerst\u00f6rung von Geb\u00e4uden und Menschen zeigen. Ihr Vater, Shinji Mikamo, habe nie den Vereinigten Staaten allein die Schuld gegeben, sondern dem Krieg an sich. Abschlie\u00dfend merkte sie an, da\u00df Menschen auf Verletzungen oder \u00c4ngste oft mit Gegenangriffen reagieren, was auch der Rechtfertigung von Kriegen diene. Dieser Teufelskreis m\u00fcsse durchbrochen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Theodore Postol<\/strong>, emeritierter Professor f\u00fcr Wissenschaft, Technologie und internationale Sicherheit am Massachusetts Institute of Technology und weltweit anerkannter Experte f\u00fcr die Auswirkungen von Atomwaffen, verglich das Handeln des amtierenden ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj mit dem von Adolf Hitler gegen Ende des Zweiten Weltkriegs. H\u00e4tte Hitler nach der Operation Bagration (Juni 1944) seine Niederlage eingestanden &#8211; als die russischen Truppen innerhalb von drei Wochen 28 von 32 deutschen Armeedivisionen in Wei\u00dfru\u00dfland vernichtet hatten, an der polnischen Grenze standen und klar war, da\u00df der Krieg f\u00fcr Deutschland hoffnungslos war -, dann h\u00e4tte das zwei oder drei Millionen Deutschen das Leben gerettet. \u00c4hnlich verhalte es sich heute mit Selenskyj, der sich weigert, seine Niederlage einzugestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur vorgeschlagenen neuen US-Atomdoktrin sagte Dr. Postol, niemand k\u00f6nne einen Atomkrieg gewinnen, man k\u00f6nne damit nur die globale Zerst\u00f6rung ausl\u00f6sen. Davor habe er bereits vor einigen Jahren gewarnt, als die US-Regierung von Pr\u00e4sident Joe Biden die Entwicklung von \u201eSuperz\u00fcndern\u201c f\u00fcr ihre Atomwaffen f\u00fcr Blitzangriffe genehmigte. Eine drastische Verbesserung der Zielgenauigkeit der Sprengk\u00f6pfe soll dabei die Zerst\u00f6rungskraft gegen besonders widerstandsf\u00e4hige Ziele verdoppeln, und das soll es erm\u00f6glichen, mit Atomwaffen mit niedriger Sprengkraft russische Atomraketen in ihren Silos zu zerst\u00f6ren. Die Kriegstreiber w\u00fcrden sich das in ihrer Phantasie vielleicht so vorstellen, sagte Postol, aber tats\u00e4chlich gebe es so etwas wie eine \u201etaktische\u201c Atomwaffe nicht. Selbst viele sonst intelligente Wissenschaftler verst\u00fcnden dies nicht und behaupteten, sie k\u00f6nnten einen Atomkrieg \u201egewinnen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Postol f\u00fcgte hinzu, auch die wachsende Verbreitung von Atomwaffen sei eine ernste Gefahr. Die USA drohten offen damit, die iranische Gesellschaft und Kultur zu zerst\u00f6ren, und vor diesem Hintergrund k\u00f6nnte der Iran vielleicht glauben, da\u00df nur der Bau einer Atomwaffe dies verhindern kann. Es sei zwar unwahrscheinlich, da\u00df der Iran das versucht, aber wenn er dazu gedr\u00e4ngt wird, k\u00f6nnte er eine solche Waffe bauen, indem er sein zu 60% angereichertes Uran weiter aufbereitet. Allerdings k\u00f6nnte der Iran schon mit seinen heutigen Waffen das kleine Israel praktisch vernichten, und eine solche Operation w\u00fcrde auch Israel in eine existentielle Krise st\u00fcrzen, was zum Einsatz von dessen Atomwaffen f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst die Saudis f\u00fcrchteten eine iranische Atombombe, w\u00e4hrend sie zugleich der Ansicht seien, da\u00df sie sich f\u00fcr ihre Verteidigung nicht mehr auf die Vereinigten Staaten verlassen k\u00f6nnen, und daher ihre eigenen Atomwaffenpl\u00e4ne \u00fcberdenken. Auch die Japaner, die S\u00fcdkoreaner und Taiwan, die Chinas Atomwaffen im Blick haben, k\u00f6nnten die Beschaffung von Atomwaffen in Erw\u00e4gung ziehen, so Dr. Postol.<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche entgegnete, China habe als einziges Land einen Plan, der ihren eigenen <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/11\/30\/zehn-prinzipien-fuer-eine-neue-internationale-sicherheits-und-entwicklungsarchitektur\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/11\/30\/zehn-prinzipien-fuer-eine-neue-internationale-sicherheits-und-entwicklungsarchitektur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eZehn Prinzipien einer neuen internationalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur\u201c<\/a> \u00e4hnele, insbesondere mit Chinas vier Globalen Initiativen f\u00fcr Entwicklung, Sicherheit, Zivilisation und Regierungsf\u00fchrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Postol stimmte zu. Joe Biden habe Ru\u00dfland mit dem Angriff auf die Ukraine im Grunde gezwungen, etwas zu tun, was es nicht tun wollte, und Trump habe (zusammen mit Israel) einen unprovozierten Angriffskrieg gegen den Iran begonnen. Wir sollten dankbar sein, da\u00df der russische Pr\u00e4sident und der chinesische Pr\u00e4sident rational sind &#8211; das sei unsere gr\u00f6\u00dfte Hoffnung, da\u00df keiner von beiden Atomwaffen einsetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Moderator Dennis Speed befragte Postol zu der <a href=\"https:\/\/www.anesi.com\/ussbs01.htm\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.anesi.com\/ussbs01.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eBestandsaufnahme strategischer Bombardierungen der USA\u201c<\/a> von 1946, die zu dem Schlu\u00df kam, da\u00df Japan auch kapituliert h\u00e4tte, wenn die USA die Atombombe nicht abgeworfen h\u00e4tten, wenn Ru\u00dfland nicht mit einem Kriegseintritt gegen Japan gedroht h\u00e4tte und wenn die USA nicht mit einer Invasion gedroht h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p>Postol glaubt, die USA h\u00e4tten damals eine Invasion geplant, bei der Sch\u00e4tzungen zufolge Millionen von Amerikanern und noch mehr Japaner umgekommen w\u00e4ren. Daher h\u00e4tten sie beschlossen, die Bombe abzuwerfen, in der \u00dcberzeugung, dadurch Leben zu retten. Unabh\u00e4ngig davon, ob dies richtig oder falsch sei, sei es nun einmal passiert, und der Schrecken des Ergebnisses m\u00fcsse verhindern, da\u00df so etwas jemals wieder geschieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies l\u00f6ste mehr Diskussion unter den Teilnehmern aus, und Zepp-LaRouche betonte, der Atomwaffeneinsatz sei v\u00f6llig unn\u00f6tig gewesen, weil Japan schon zur Kapitulation bereit war.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>John Steinbach<\/strong> vom Washingtoner Hiroshima- und Nagasaki-Komitee erkl\u00e4rte, die Bestandsaufnahme der strategischen Bombardierungen von 1946 reflektiere im wesentlichen die Sichtweise des US-Generalstabs, in dem viele gegen den Einsatz der Atombombe waren. Doch Gen. Hap Arnold, ein Vertrauter Pr\u00e4sident Trumans, der als einziger den Einsatz bef\u00fcrwortete, habe sich in der Debatte durchgesetzt. Steinbach beschrieb auch, wie die Wissenschaftler Albert Einstein und Leo Szilard auf Pr\u00e4sident Roosevelt zugingen und ihm erkl\u00e4rten, eine Atomwaffe auf der Grundlage der neu entdeckten Prinzipien der Kerntechnik sei m\u00f6glich, Deutschland versuche, eine solche Waffe zu bauen, und deshalb brauche man das Manhattan-Projekt zum Bau der Bombe. Als sich sp\u00e4ter herausstellte, da\u00df die Deutschen dazu nicht in der Lage waren, wurde das Projekt aber nicht eingestellt, sondern das Ziel auf Japan verlagert.<\/p>\n\n\n\n<p>Jack Gilroy beschrieb den <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2026\/07\/27\/offener-brief-an-s-e-erzbischof-john-c-wester\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2026\/07\/27\/offener-brief-an-s-e-erzbischof-john-c-wester\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">offenen Brief<\/a> an den Erzbischof von Santa Fe, John Wester, den er gemeinsam mit der IPC und dem Schiller-Institut verfa\u00dft hat. Sie fordern Wester darin auf, sich bei Papst Leo XIV. daf\u00fcr einzusetzen, da\u00df der eine Friedenskonferenz einzuberuft, \u00e4hnlich wie Papst Johannes XXIII. 1962 auf Dr\u00e4ngen Pr\u00e4sident Kennedys und seiner Mitarbeiter eingriff, um die Kubakrise zu beenden. Gilroy bat die Moderatorin Anastasia Battle, den Brief vorzulesen, was sie auch tat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Diskussionsrunde bezog sich besonders auf einen Brief einer spanischen Nonne, Schwester Paz (\u201eFrieden\u201c auf Spanisch) zu der Frage, was man gegen die \u201eFinsternis\u201c tun soll, die von der Finanz- und Milit\u00e4roligarchie ausgeht, wobei sie andeutete, da\u00df nur die Unendlichkeit diese Frage beantworten k\u00f6nne. Steinbach und Postol stimmten dem im wesentlichen zu. Zepp-LaRouche forderte, Gilroys Brief an den Papst als Sammelpunkt f\u00fcr Menschen weltweit zu nutzen, um die Aufmerksamkeit sowohl auf die Gefahr als auch auf die L\u00f6sung zu lenken, dem Beispiel von Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Nelson Mandela zu folgen und im Sinne von <em>Imago viva Dei,<\/em> dem Menschen als lebendes Abbild Gottes, zu handeln.<\/p>\n\n\n\n<p><em>[mob]<\/em><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht vom 166. Online-Treffen der Internationalen Friedenskoalition Die 166. w\u00f6chentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) fand am 7. August 2026 statt &#8211; 81 Jahre nach dem 6. und 9. 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