{"id":117964,"date":"2026-08-07T15:03:23","date_gmt":"2026-08-07T19:03:23","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=117964"},"modified":"2026-08-13T10:33:57","modified_gmt":"2026-08-13T14:33:57","slug":"eir-krisenforum-zur-krise-der-zwangsmigration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2026\/08\/07\/eir-krisenforum-zur-krise-der-zwangsmigration\/","title":{"rendered":"EIR-Krisenforum zur Krise der Zwangsmigration"},"content":{"rendered":"\n<p>14 Redner aus aller Welt sprachen am 31. Juli dar\u00fcber, wie man die Ursachen der unfreiwilligen Migration beheben kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>von Daniel Platt<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Am 31. Juli trafen sich Diplomaten, Wissenschaftler und Aktivisten online, um die Ursachen und L\u00f6sungen f\u00fcr die massiven Wellen der Zwangsmigration zu er\u00f6rtern, die weltweit stattfinden. Das <em>EIR<\/em>-Krisenforum \u201eDie Einwanderungskrise durch Entwicklung l\u00f6sen: Was Sie \u00fcber die strategische Bedeutung der Enzyklika von Papst Leo wissen m\u00fcssen\u201c kn\u00fcpfte an die Dynamik von 164 w\u00f6chentlichen Online-Treffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC) an. Allen Beteiligten war zunehmend klar geworden, da\u00df der Ruin der von London dominierten \u201eKasinowirtschaft\u201c die treibenden Kraft sowohl hinter der Kriegspolitik als auch hinter der Krise der Zwangsmigration ist, weil die anglophilen M\u00e4chte in einem letzten verzweifelten Versuch, ihr sterbendes Imperium zu retten, immer mehr auf unverh\u00fcllten Kolonialismus zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Politik dieses Kolonialismus ist bekannt: Aneignung von Rohstoffen, kombiniert mit brutaler Austerit\u00e4t f\u00fcr gef\u00fcgige L\u00e4nder und \u201eRegimewechsel\u201c oder Bomben f\u00fcr L\u00e4nder, die sich nicht f\u00fcgen wollen. Beides f\u00fchrt zu Migrationswellen von Menschen, die verzweifelt um ihr \u00dcberleben k\u00e4mpfen. Doch wie Helga Zepp-LaRouche, die Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC, immer wieder betont, hat die 500j\u00e4hrige \u00c4ra des Kolonialismus ihr Ende erreicht, und wie viele L\u00e4nder diese M\u00e4chte auch bombardieren m\u00f6gen, nichts wird ihr Imperium retten.<\/p>\n\n\n\n<p>Entwicklung oder Weltkrieg<\/p>\n\n\n\n<p>Dennis Speed setzte als Moderator den Ton f\u00fcr die Veranstaltung, indem er ein Video von Lyndon LaRouche zeigte, als er am 11. Juni 2002 in Brasilien sprach und vorausschauend die mi\u00dfliche Lage kommentierte, in der sich die Welt heute aufgrund fehlgeleiteter oder sogar krimineller Politik befindet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Helga Zepp-LaRouche<\/strong>, die Chefredakteurin des Nachrichtenmagazins <em>EIR<\/em>, f\u00fchrte als Einleitung zu ihrem Vortrags ein Video vor, das die 50.000 oder mehr verzweifelten Migranten zeigte, die am Tag zuvor nach Ceuta str\u00f6mten, der spanischen Exklave an der Grenze zu Marokko gegen\u00fcber von Gibraltar. Sie ging auf \u00e4hnliche Situationen in den Vereinigten Staaten ein und beschrieb anschlie\u00dfend die drakonische Reaktion der Regierung von Donald Trump. Dann befa\u00dfte sie sich damit, wie die Kriege in der Ukraine und im Iran immer mehr zu einem umfassenden Weltkrieg verschmelzen, was die Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes von Atomwaffen dramatisch erh\u00f6ht. Sie untersuchte die wirtschaftlichen Hintergr\u00fcnde der Kriegsgefahr, wie die \u201eabsolut unn\u00f6tige\u201c Hungerkrise rund um den Globus, und warnte, die j\u00fcngsten Angriffe auf die Meinungsfreiheit und die Menschenrechte in den westlichen L\u00e4ndern seien eine Vorbereitung auf einen baldigen wirtschaftlichen Zusammenbruch, der soziale Unruhen hervorrufen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie erinnerte zudem an den radikalen Malthusianismus, den die Oligarchie durch Sprecher wie Bertrand Russell zum Ausdruck gebracht hat, und stellte dem die Sichtweise der LaRouche-Bewegung gegen\u00fcber, da\u00df \u201ejedes neugeborene Kind potentiell ein Genie ist\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend ging sie auf die erforderliche Infrastruktur f\u00fcr die nahe Zukunft Afrikas ein, wo die Bev\u00f6lkerung weiter w\u00e4chst, und beschrieb, wie diese in ein globales Infrastrukturnetz integriert werden sollte. Das sei eine echte Strategie zur Kriegsvermeidung. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Liu Chang<\/strong>, Sprecher der chinesischen Botschaft in den Vereinigten Staaten, beschrieb einige der Beitr\u00e4ge Chinas zur L\u00f6sung der Nahrungsmittelkrise und zur F\u00f6rderung eines Friedens durch Entwicklung. Um Chinas au\u00dfen- und wirtschaftspolitische Absichten deutlich zu machen, verwies er auf Chinas Globale Sicherheitsinitiative von 2022.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rostam Adabinia<\/strong>, Gesandter an der iranischen Botschaft in Mexiko, ging auf den Zusammenhang zwischen schlechter, ungerechter Wirtschaftspolitik und der Krise der \u201eZwangsmigration\u201c ein. Die Industriel\u00e4nder h\u00e4tten die ethische Verantwortung, die Entwicklung zu f\u00f6rdern, und das sei im Endeffekt auch f\u00fcr beide Seiten von Vorteil.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Richard Falk<\/strong>, emeritierter Professor f\u00fcr V\u00f6lkerrecht an der Princeton University, er\u00f6ffnete seinen Beitrag mit den Worten: \u201eEs ist ein gro\u00dfes Verdienst des Schiller-Instituts und von <em>EIR<\/em>, da\u00df sie in dieser Zeit der Krise und gro\u00dfen Gefahr diesen Runden Tisch einberufen haben.\u201c Wir br\u00e4uchten eine Strategie f\u00fcr einen schnellen \u00dcbergang, weil wir uns die Geduld, die f\u00fcr einen langsamen, organischen Wandel zu einer nicht-kolonialen Welt n\u00f6tig w\u00e4re, \u201enicht leisten k\u00f6nnen\u201c. Es m\u00fcsse zu einer Konfrontation mit der \u201estrukturellen Dominanz\u201c kommen. Die Enzyklika <em>Magnifica Humanitas<\/em> von Papst Leo XIV. sei ein wichtiges Beispiel daf\u00fcr, was jetzt erforderlich ist. Die Gegenseite gehe davon aus, da\u00df milit\u00e4rische Macht das Hauptinstrument des historischen Wandels ist. Diese Mentalit\u00e4t m\u00fcsse \u00fcberwunden werden, denn sie sei die Ursache der Migrationskrise und bringe die schlimmsten Aspekte des Ethnozentrismus in den entwickelten L\u00e4ndern des Nordens zum Vorschein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00e9mi Lebrun<\/strong> vom Schiller-Institut in Frankreich pr\u00e4sentierte sein mit k\u00fcnstlicher Intelligenz erstelltes Video, das die Kernpunkte von Lyndon LaRouches \u201eOasenplan\u201c zur Entwicklung S\u00fcdwestasiens vermittelt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Timothy Ninsiima<\/strong> aus Uganda sprach \u00fcber die Bedeutung der Jugendarbeit des Schiller-Instituts f\u00fcr das Ziel der wirtschaftlichen Gerechtigkeit und betonte, jedes Land habe das Recht auf Entwicklung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jack Gilroy<\/strong> aus den USA von den \u201eVeteranen f\u00fcr Frieden\u201c und Pax Christi erkl\u00e4rte: \u201eDiplomatie funktioniert zwar manchmal, aber wie wir alle wissen, kann es \u00e4u\u00dferst schwierig sein, diplomatische Bem\u00fchungen \u00fcberhaupt erst in Gang zu bringen.\u201c Er schilderte, wie in der Kubakrise Norman Cousins und andere Papst Johannes XXIII. dazu bewogen, einzugreifen, um die Krise zu entsch\u00e4rfen, und er beschrieb den Offenen Brief seiner Organisation an Erzbischof John Wester von Santa Fe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pater Harry Bury<\/strong>, ein regelm\u00e4\u00dfiger Teilnehmer an den w\u00f6chentlichen Treffen der Internationalen Friedenskoalition, vertritt Twin Cities Nonviolent und ist Mitglied der US-Vereinigung katholischer Priester. Er unterst\u00fctzte die Bem\u00fchungen von Papst Leo XIV., des Schiller-Instituts und der BRICS-Staaten gegen die Kriegsgefahr. Er sagte, die Bedrohungen f\u00fcr die Entwicklung k\u00e4men nicht von Ru\u00dfland und China, sondern von Milliard\u00e4ren, Oligarchen und der \u201eEpstein-Klasse\u201c. Diese Fraktionen f\u00f6rderten aus ihrer malthusianischen Weltsicht heraus Krieg, Hunger und Seuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Liu Chang bekr\u00e4ftigte in abschlie\u00dfenden Bemerkungen, China sei bereit, L\u00e4nder auf der ganzen Welt bei ihrer Entwicklung zu unterst\u00fctzen. Prof. Falk wies darauf hin, da\u00df die UNO, die zur F\u00f6rderung von Frieden und Gerechtigkeit gegr\u00fcndet, aber von den dominierenden M\u00e4chten untergraben wurde, bisher noch nicht zur Sprache kam. Mit der \u201eStrategie des \u00dcbergangs\u201c, von der er redete, habe er die Wiederherstellung einer institutionellen F\u00f6rderung von Frieden und Entwicklung gemeint.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist die Menschheit moralisch \u00fcberlebensf\u00e4hig?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Moderatorin des zweiten Konferenzabschnitts, Anastasia Battle, gab bekannt, da\u00df Vertreter aus 14 L\u00e4ndern an dem Krisenforum teilnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dennis Small<\/strong>, Iberoamerika-Direktor bei <em>EIR<\/em>, erl\u00e4uterte zun\u00e4chst Lyndon LaRouches Konzept der \u201epotentiellen relativen Bev\u00f6lkerungsdichte\u201c als wahren Ma\u00dfstab f\u00fcr \u201eTragf\u00e4higkeit\u201c, d.h., wie viele Menschen in einem bestimmten Gebiet versorgt werden k\u00f6nnen. \u201eDer Zusammenbruch dieser potentiellen relativen Bev\u00f6lkerungsdichte ist unter anderem die unmittelbare Ursache f\u00fcr das, was man als \u201aMigrationskrise\u2018 bezeichnet, und es ist auch der einzige Bereich, in dem es eine L\u00f6sung gibt\u201c, sagte Small.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Trump-Regierung verfolge die Agenda, die der Malthusianer William Paddock in den 1970er Jahren verk\u00fcndet hatte &#8211; eine Agenda, die potentielle relative Bev\u00f6lkerungsdichte von Nationen durch Hungersn\u00f6te, Krieg und Krankheiten absichtlich zu senken. Als Alternative schlug Small eine Strategie mit gro\u00dfen Entwicklungsprojekten vor, um die L\u00e4nder des Globalen S\u00fcdens so lebenswert zu machen, da\u00df Menschen in ihrer Heimat bleiben k\u00f6nnen. Er f\u00fchrte als Beispiel an, wie China \u00fcber einen Zeitraum von 40 bis 45 Jahren 850 Millionen Menschen aus der Armut befreit hat. Das sei ein Fall einer Politik, die die potentielle relative Bev\u00f6lkerungsdichte erh\u00f6ht. Er schlo\u00df mit einem Auszug aus einem Videointerview, das er k\u00fcrzlich mit Celso Amorim, dem Sonderberater des brasilianischen Pr\u00e4sidenten Lula, gef\u00fchrt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die westliche Hemisph\u00e4re<\/p>\n\n\n\n<p><strong>M\u00e1rio Maurici,<\/strong> Abgeordneter und Erster Sekret\u00e4r des Landtags des brasilianischen Bundesstaates Sao Paulo, beschrieb den Schaden f\u00fcr sein Land durch die von den Vereinigten Staaten verh\u00e4ngten Strafz\u00f6lle. Brasilien werde darauf mit einer Diversifizierung seiner M\u00e4rkte reagieren. Die BRICS-Plus-Gruppe verk\u00f6rpere mittlerweile 46% der Weltbev\u00f6lkerung und 28% des globalen BIP, und die Neue Entwicklungsbank der BRICS k\u00f6nne eine Antwort auf den Wirtschaftskrieg sein, vom dem die Z\u00f6lle ein Teil sind, aber dies sei bisher noch unvollst\u00e4ndig umgesetzt. Es gebe innerhalb der Organisation Konflikte, die einer erfolgreichen koordinierten Verteidigung im Wege stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Maurici nannte Alexander Hamilton, Franklin Roosevelt und Get\u00falio Vargas als Vorbilder von Staatsm\u00e4nnern, deren Wirtschaftspolitik Entwicklung erm\u00f6glichte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Donald Ramotar<\/strong>, ehemaliger Pr\u00e4sident von Guyana (2011-15), erkl\u00e4rte zun\u00e4chst, das imperiale System, das die letzten Jahrhunderte gepr\u00e4gt hat, habe sich \u00fcberlebt und sei nun zu einem Hindernis f\u00fcr die Entwicklung geworden, das die gesamte Menschheit gef\u00e4hrdet. Er verurteilte die Wirtschaftsblockade der USA gegen Kuba als \u201ev\u00f6lkerm\u00f6rderisch\u201c. Die USA verhinderten gerade, da\u00df 7000 Container mit Lebensmitteln und medizinischer Hilfe nach Kuba gelangen. Ramotar z\u00e4hlte beeindruckende Errungenschaften der kubanischen Nation auf, die damit angegriffen w\u00fcrden &#8211; nicht, weil es die USA bedrohen w\u00fcrde, sondern weil es eine Alternative zu Washingtons Modell biete. China werde von den USA kritisiert und angegriffen, weil es das einzige Land ist, das die Entwicklung der L\u00e4nder des S\u00fcdens aktiv unterst\u00fctzt. Internationale Institutionen wie die UNO w\u00fcrden gezielt zerst\u00f6rt, wenn sie die von den USA gew\u00fcnschte Politik nicht mittragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mar\u00eda de los \u00c1ngeles Huerta del R\u00edo<\/strong>,ehemalige mexikanische Kongre\u00dfabgeordnete, warnte, die mexikanischen Einwanderer in den Vereinigten Staaten seien einem beispiellosen institutionellen Angriff ausgesetzt. Die Menschheit habe sehr wohl die moralische F\u00e4higkeit zum \u00dcberleben, aber die Beh\u00f6rden dort unterdr\u00fcckten dies, indem sie die Rechtsordnung \u00fcber die Menschenw\u00fcrde stellen. In den Haftanstalten der US-Einwanderungs- und Zollbeh\u00f6rde (ICE) werde das Recht auf Gesundheit und das Recht auf Leben nur wegen des Migrantenstatus einer Person au\u00dfer Kraft gesetzt. Migranten werde der Zugang zu ihren Bankkonten verwehrt, um sie aus der Gesellschaft zu tilgen, das sei institutionalisierte Grausamkeit. \u201eDie Migrationskrise ist der Spiegel, in dem sich die Menschheit selbst betrachtet und ihr wahres Gesicht entdeckt\u2026 Ein System, das Kinder einsperrt, das Wasser in der W\u00fcste verweigert, das ehrliche Arbeit kriminalisiert, das ist ein Imperium, das auf dem Sterbebett liegt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diane Sare<\/strong>, die unabh\u00e4ngige US-Pr\u00e4sidentschaftskandidatin aus der LaRouche-Bewegung, ging auf die Migrationskrise in den USA ein und verurteilte scharf den Entzug des vor\u00fcbergehenden Schutzstatus f\u00fcr bis zu einer halben Million Haitianer und Syrer. Wir m\u00fc\u00dften \u201edie Vereinigten Staaten wieder zu den besseren Seiten unserer Natur zur\u00fcckf\u00fchren\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie erinnerte die Teilnehmer daran, da\u00df Lyndon LaRouche das Problem stets als Entscheidung zwischen zwei gegens\u00e4tzlichen Menschenbildern dargestellt habe: Ist der Mensch nur ein Vieh, ein Lasttier, oder definiert sich der Mensch durch eine unsichtbare, innere F\u00e4higkeit zur Kreativit\u00e4t nach dem Abbild des Sch\u00f6pfers? Ersteres sei die Weltsicht der Klasse von Milliard\u00e4rs-Oligarchen, die sich das Recht anma\u00dfen, \u201edie Herde zu keulen\u201c. Die Vereinigten Staaten von Amerika h\u00e4tten vor 250 Jahren ihre Unabh\u00e4ngigkeit ausdr\u00fccklich mit dem Ziel erkl\u00e4rt, diese Fraktion und ihre Weltanschauung zu besiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sare nannte Beispiele aus der Vergangenheit, in denen die USA anderen Nationen tats\u00e4chlich beim Aufbau wesentlicher Infrastruktur halfen, und sie legte eine Agenda mit Projekten f\u00fcr die Zukunft vor, bei denen eine Beteiligung der USA von entscheidender Bedeutung sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Afrika<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgte eine Reihe von Rednern, die sich auf die Lage auf dem afrikanischen Kontinent konzentrierten. <strong>Claudio Celani,<\/strong> Mitherausgeber des <em>EIR Strategic Alert Service<\/em>, k\u00fcndigte an, er rede \u00fcber \u201eeine schreckliche Ungerechtigkeit der Natur, zu deren Behebung die Menschheit aufgerufen ist\u201c. Gemeint sei die ungleiche Verteilung von Wasser auf dem afrikanischen Kontinent. Anschlie\u00dfend beschrieb er ausf\u00fchrlich das Transaqua-Projekt zur gro\u00dfangelegten Wasserumleitung, das wesentlich zur L\u00f6sung dieses Problems beitragen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>S.E. Josef Abissalah,<\/strong> au\u00dferordentlicher und bevollm\u00e4chtigter Botschafter der Republik Tschad in der Bundesrepublik Deutschland, gab eine detaillierte Darstellung des Migrationsproblems in Afrika und forderte einen Marshall-Plan, um das Problem durch wirtschaftliche Entwicklung zu l\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Adama Coulibaly,<\/strong> ehemaliger Stabschef des Kommunikationsministeriums von Burkina Faso, schlo\u00df sich der Darstellung des Problems durch seinen Kollegen aus dem Tschad an und beschrieb einige der Hindernisse f\u00fcr eine L\u00f6sung, unter anderem die Korruption einiger Staatsf\u00fchrer.<\/p>\n\n\n\n<p>Diskussion<\/p>\n\n\n\n<p>Small bekr\u00e4ftigte noch einmal, da\u00df hinter der Migrationskrise weitgehend eine malthusianische Politik stehe. Schuld an der katastrophalen Lage sei keine gutgemeinte, aber gescheiterte Politik, sondern der Erfolg einer b\u00f6sartigen, menschenfeindlichen Politik.<\/p>\n\n\n\n<p>Abissalah betonte, die afrikanischen Staaten m\u00fc\u00dften mit ihren Nachbarn zusammenarbeiten, um eine L\u00f6sung aus dem Inneren des Kontinents heraus zu finden. IWF und Weltbank \u201ewerden das Problem nicht l\u00f6sen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Celani wandte sich gegen die malthusianisch-\u00f6kologische These, der Mensch sei eine Art Fremdling, der das \u201eGleichgewicht\u201c in der Natur st\u00f6re. Im Gegenteil komme es oft zu Katastrophen, wenn man die Natur sich selbst \u00fcberl\u00e4\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Sare betonte, wenn alle L\u00e4nder der heutigen Redner zusammenarbeiten w\u00fcrden, dann w\u00fcrde diese Gemeinschaft \u201ediese Anglo-Epstein-Milliard\u00e4rsklasse, die dieses schreckliche Gesch\u00e4ft betreibt, zahlenm\u00e4\u00dfig bei weitem \u00fcbertreffen\u2026 Das B\u00f6se ist nicht intelligent, es ist nicht kreativ\u2026 Sie handeln aus Schw\u00e4che und aus dem Wissen heraus, da\u00df sie nur sehr wenige sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Machen Sie mit!<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche forderte mehrmals die Menschen in aller Welt auf, aktiv mitzuhelfen. So lautete ihr Schlu\u00dfwort am Ende der ersten Sitzung:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bitte alle, die zuh\u00f6ren: Machen Sie mit! Stellen Sie etwas von Ihrer Zeit zur Verf\u00fcgung; wir brauchen Menschen, die diesen Proze\u00df unterst\u00fctzen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man an diese unglaubliche Spannung denkt: einerseits die potentielle Zerst\u00f6rung von allem, was diese wundersch\u00f6ne Menschheit jemals geschaffen hat &#8211; die Musik, die Kompositionen Beethovens, die Gedichte in allen Sprachen der Welt -, all das k\u00f6nnte verschwinden, es w\u00e4re niemand \u00fcbrig, der auch nur untersuchen k\u00f6nnte, warum es zusammengebrochen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits: Wenn wir uns jetzt zusammenrei\u00dfen, sehe ich, da\u00df wir den Hunger in einem halben Jahr beseitigen k\u00f6nnten. Wenn alle Nationen ihre Kr\u00e4fte b\u00fcndeln und gemeinsam handeln w\u00fcrden, k\u00f6nnten wir Rekordernten erzielen, wir k\u00f6nnten eine Massenmobilisierung zur Produktion gro\u00dfer Mengen an Nahrungsmitteln starten. Wir k\u00f6nnten die Armut in f\u00fcnf Jahren beenden; wir k\u00f6nnten in weit weniger als einer Generation angemessene Lebensbedingungen f\u00fcr jeden Menschen auf diesem Planeten schaffen. Und wenn wir dann die n\u00e4chsten wissenschaftlichen Durchbr\u00fcche erzielen, wie z.B. die Nutzung der Kernfusion als Energiequelle, dann h\u00e4tten wir Energiesicherheit f\u00fcr Zehntausende von Jahren, wenn nicht l\u00e4nger, und eine der Hauptursachen f\u00fcr Kriege w\u00fcrde verschwinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Milliard\u00e4re d\u00fcrften in ihren H\u00e4usern bleiben. Wir w\u00fcrden ihnen das Recht auf \u00dcberleben gew\u00e4hren, aber sie d\u00fcrften die Welt nicht mehr beherrschen&#8230; Wenn Sie auch nur einen Funken Menschlichkeit in sich haben, helfen Sie uns und helfen Sie sich selbst jetzt. Es ist der gr\u00f6\u00dfte Kampf der Zivilisation aller Zeiten.\u201c<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14 Redner aus aller Welt sprachen am 31. Juli dar\u00fcber, wie man die Ursachen der unfreiwilligen Migration beheben kann. von Daniel Platt Am 31. 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