{"id":115560,"date":"2026-03-22T15:25:13","date_gmt":"2026-03-22T19:25:13","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=115560"},"modified":"2026-03-22T15:25:16","modified_gmt":"2026-03-22T19:25:16","slug":"wir-muessen-jungen-menschen-hoffnung-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2026\/03\/22\/wir-muessen-jungen-menschen-hoffnung-geben\/","title":{"rendered":"Wir m\u00fcssen jungen Menschen Hoffnung geben"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bericht vom 146. Online-Treffen der Internationalen Friedenskoalition<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts und Initiatorin der Internationalen Friedenskoalition (IPC),&nbsp;<strong>Helga Zepp-LaRouche<\/strong>, rief zu Beginn des 146. w\u00f6chentlichen IPC-Treffen am 20. M\u00e4rz dazu auf, die gef\u00e4hrliche Abw\u00e4rtsspirale des Irankriegs in Chaos und die reale Gefahr eines Atomkriegs zu stoppen. Der Iran wehre sich mit Angriffen auf \u00d6lfelder und Infrastruktur, und der \u00d6lpreisschock gef\u00e4hrde das gesamte Weltfinanzsystem. Die USA verlegen Bodentruppen in die Region, m\u00f6glicherweise um auf Inseln vor der K\u00fcste des Iran und der Vereinigten Arabischen Emirate zu landen; Saudi-Arabien droht mit einem Kriegseintritt. Die Ziele der drei Hauptakteure seien aber v\u00f6llig unvereinbar: Die USA wollten einen Regimewechsel, Israel die totale Zerst\u00f6rung des Iran, und der Iran wolle, da\u00df die USA aus der Region abziehen und Reparationen f\u00fcr die Sch\u00e4den durch den Krieg und die jahrelangen Sanktionen zahlen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"The Dangerous Spiral in Iran and The Power of Truth \u2014 IPC Meeting #146\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/RZskkoahKWc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Hoffnung gebe nur der j\u00fcngste Aufruf des Au\u00dfenministers von Oman zu einem Treffen aller L\u00e4nder der Region. Man m\u00fcsse eine neue Ordnung durch Verhandlungen, Frieden durch Entwicklung und friedliche Nutzung der Kernenergie schaffen. China habe einen Sondergesandten in der Region, der sich ebenfalls f\u00fcr ein schnelles Ende der K\u00e4mpfe und f\u00fcr wirtschaftliche Entwicklung einsetzt. Die Europ\u00e4er z\u00f6gerten mit einer Beteiligung an dem Krieg und b\u00f6ten nur an, nach Beendigung der K\u00e4mpfe Kriegsschiffe in die Stra\u00dfe von Hormus zu entsenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche merkte an, da\u00df der iranische Botschafter in Deutschland nach der Nutzung des US-Luftwaffenst\u00fctzpunkts Ramstein f\u00fcr den Krieg gefragt hat, womit er andeutete, da\u00df Deutschland mitschuldig am Krieg sei. US-Pr\u00e4sident Trump habe beim Besuch der japanischen Ministerpr\u00e4sidentin im Wei\u00dfen Haus am 19. M\u00e4rz einen grausamen Scherz gemacht: Als ein Reporter fragte, warum die USA Japan nicht vorab \u00fcber den Irankrieg informiert h\u00e4tten, antwortete er, die Japaner h\u00e4tten vor ihrem Angriff auf Pearl Harbor die USA ja auch nicht gewarnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zur\u00fcckgetretene Leiter der US-Terrorbek\u00e4mpfung, Joseph Kent, habe beklagt, da\u00df das FBI Ermittlungen zum Tod des Aktivisten Charlie Kirk und zum Attentat auf Pr\u00e4sident Trump blockiert. Kent warne auch, m\u00f6glicherweise gebe es aktive Attentatspl\u00e4ne gegen den Pr\u00e4sidenten. Die Sprecherin des russischen Au\u00dfenministeriums habe den Vorsto\u00df der USA zur Militarisierung des Weltraums als gef\u00e4hrliche Eskalation verurteilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle diese Entwicklungen k\u00f6nnten leicht au\u00dfer Kontrolle geraten, betonte Zepp-LaRouche, statt dessen br\u00e4uchten wir Verhandlungen, Entwicklung und einen Dialog der Zivilisationen. Sie erinnerte auch daran, da\u00df der Papst Amerikaner ist und in einer einzigartigen Position sei, um andere religi\u00f6se F\u00fchrer zusammenzubringen und so einen Abstieg in die Barbarei zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste Rednerin war&nbsp;<strong>Josephine Guilbeau<\/strong>&nbsp;vom&nbsp;<em>Eisenhower Media Network<\/em>, die 17 Jahre lang in der US-Armee als Expertin f\u00fcr Cyberkrieg diente. Sie sprach \u00fcber ihre Teilnahme an einer Veranstaltung von Katholiken in Washington, bei der Joseph Kent sprach und mehrfach Ovationen erhielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie betonte, die&nbsp;<em>USS Tripoli<\/em>&nbsp;mit \u00fcber 2000 Landetruppen sei nur noch wenige Tage vom Kriegsgebiet entfernt, und die US-B\u00fcrger m\u00fc\u00dften jetzt handeln, um einen katastrophalen Bodenkrieg zu verhindern. Sie sollten ihre Abgeordneten kontaktieren, Leserbriefe schicken usw. Sie d\u00fcrften nicht zulassen, da\u00df Israel Amerika schon wieder in ein Blutbad hineinzieht. Zepp-LaRouche betonte, es sei sehr wichtig, Katholiken auf der ganzen Welt zu mobilisieren, um sich im Widerstand gegen den Krieg zu vereinen. Guilbeau k\u00fcndigte eine Pressekonferenz am 26. M\u00e4rz im Nationalen Presseclub in Washington an, in der es darum gehen wird, wie illegale Kriege mit L\u00fcgen gerechtfertigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Als n\u00e4chster sprach&nbsp;<strong>Bassam el Hachem<\/strong>, Soziologe und Professor an der Universit\u00e4t des Libanon. Die USA h\u00e4tten die Illusion gehabt, sie k\u00f6nnten einen Krieg gegen den Iran durch einen Enthauptungsschlag innerhalb von vier oder f\u00fcnf Tagen gewinnen. Dieses Abenteuer sei gescheitert, nun habe der Iran alle Tr\u00fcmpfe in der Hand. Er habe die wichtigsten US-Radaranlagen in der Region ausgeschaltet, die beiden US-Flugzeugtr\u00e4ger zum R\u00fcckzug gezwungen und 20% der weltweiten \u00d6lexporte gestoppt. Ohne modernes Radar seien die USA \u201eblind\u201c, und die iranischen Raketen richten gro\u00dfen Schaden an. Pr\u00e4sident Trump bitte nun dieselben Verb\u00fcndeten um Hilfe, denen er sonst mit drakonischen Z\u00f6llen droht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ende 2024 h\u00e4tten Israel und der Libanon ein Ende der K\u00e4mpfe ausgehandelt, aber Israel habe sich nie daran gehalten, und die USA h\u00e4tten mitten in den Verhandlungen mit dem Iran den Krieg begonnen. Die USA sorgten daf\u00fcr, da\u00df der Libanon schwach bleibt, deshalb sei die Hisbollah dort die einzige Kraft vor Ort, die reagieren kann, fuhr el Hachem fort. Israel bereite seit drei Tagen eine Bodeninvasion im Libanon vor und lasse der Hisbollah damit keine andere Wahl als zu k\u00e4mpfen. Frankreich bem\u00fche sich um eine Verhandlungsl\u00f6sung, doch er rechne nicht damit, da\u00df das gelingt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzte Rednerin war die unabh\u00e4ngige US-Pr\u00e4sidentschaftskandidatin&nbsp;<strong>Diane Sare<\/strong>, die sagte, man k\u00f6nne die vielen Kriege nur beenden, wenn man Amerika grundlegend ver\u00e4ndert. Laut der Verfassung k\u00f6nne nicht der Pr\u00e4sident, sondern nur der Kongre\u00df den Krieg erkl\u00e4ren, aber der Kongre\u00df habe sch\u00e4ndlich versagt. Sare rief Whistleblower und unabh\u00e4ngig denkende Kandidaten auf, gemeinsam die Gehirnw\u00e4sche durch die milliardenschwere Elite zu durchbrechen, die die Bev\u00f6lkerung verdummt und jeden Optimismus ausschalten will. Die Friedensbewegung m\u00fcsse f\u00fcr wirtschaftliche Entwicklung k\u00e4mpfen: Armut beseitigen, sauberes Trinkwasser f\u00fcr die Welt bereitstellen und Kernenergie f\u00fcr eine wachsende Welt aufbauen. Sie m\u00fcsse f\u00fcr die \u201eeine Menschheit\u201c handeln und einen Dialog der Kulturen f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Videobeitr\u00e4ge und Diskussion<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Chandra Muzaffar<\/strong>, prominenter malaysischer Menschenrechtsaktivist, Autor und Pr\u00e4sident der Internationalen Bewegung f\u00fcr eine gerechte Welt (JUST), rief in einem Video dazu auf, jegliches Hegemoniestreben zu beenden. Gl\u00e4ubige F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten wie Mahatma Gandhi oder Lyndon LaRouche seien wichtig; Menschen, die oft nicht in die Rituale institutioneller religi\u00f6ser Strukturen passen, die uns aber vor die Frage stellen, was unserem Leben Sinn verleiht. Das sei in Krisenzeiten die spirituelle Perspektive, die wir brauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche wies darauf hin, da\u00df die Eliten bedenkenlos kostbare Menschenleben als Kollateralschaden opfern. So behaupte Pr\u00e4sident Trump einfach, er k\u00f6nne mit Kuba machen, was er will. Wir bef\u00e4nden uns bereits in einem \u201efinsteren Zeitalter\u201c, und es sei zu bef\u00fcrchten, da\u00df wir in die Barbarei abrutschen. Sie wiederholte eine h\u00e4ufige Frage ihres verstorbenen Mannes: \u201eSind wir moralisch qualifiziert, zu \u00fcberleben?\u201c Die Geschichte zeige, da\u00df Arroganz immer in Zerst\u00f6rung endet, und ein nukleares Armageddon w\u00fcrden wir nicht \u00fcberleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Sare f\u00fcgte hinzu, der Mensch sei von Natur aus gut und man sehe Anzeichen von Widerstand gegen die Barbarei \u2013 etwa Schulen, die Smartphones im Unterricht verbieten und mehr Lesen statt Bildschirmzeit f\u00f6rdern. El Hachem f\u00fcgte hinzu, Studenten aller Glaubensrichtungen setzten sich gegen Krieg ein. Es sei entscheidend, da\u00df \u201ewir jungen Menschen Hoffnung geben\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Fragerunde warnte Sare vor Provokationen unter falscher Flagge, die den Krieg ausweiten sollen. Pr\u00e4sident Trump habe im Jemen und in Minneapolis nachgegeben und die Niederlagen dort als Siege dargestellt \u2013 sie w\u00e4re froh, wenn er im Irankrieg dasselbe t\u00e4te.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem kurzen Video erl\u00e4uterte der ehemalige CIA-Analyst&nbsp;<strong>Larry Johnson<\/strong>, nicht die US-Atombombe habe den Zweiten Weltkrieg beendet, sondern der sowjetische Kriegseintritt gegen Japan. Auch heute w\u00fcrden Atomwaffen die Konflikte nicht beenden. Zepp-LaRouche warnte, da\u00df Kriege niemals verlaufen wie geplant. Sie verwies auf die Gefahr der 2,4 Billiarden Dollar schweren Finanzblase. Der einzige Ausweg sei wirtschaftliche Entwicklung, aber die USA beharrten darauf, die Welt zu dominieren, obwohl sie nur einen Bruchteil der Weltbev\u00f6lkerung darstellen. Der Globale S\u00fcden mache 90% der Welt aus, fordere Gleichberechtigung und werde keine untergeordnete Position mehr akzeptieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Golfstaaten h\u00e4tten gezeigt, was inmitten der W\u00fcste alles m\u00f6glich ist, aber statt mehr Luxushotels m\u00fc\u00dften sich diese L\u00e4nder auf eine Entwicklungsstrategie wie den \u201eOasenplan\u201c einigen. China habe zwei trostlose W\u00fcstengebiete von der Gr\u00f6\u00dfe Deutschlands in \u00fcppige G\u00e4rten verwandelt. Es gebe also nirgendwo auf der Welt einen Grund f\u00fcr Tod und Elend.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Amerikanische System der Wirtschaft zeige, da\u00df Kredit f\u00fcr die Produktion immer mehr Wert schafft als die Investition und die Summe der einzelnen Komponenten. Friedrich List, der dieses System vertrat, sei in China ein \u00e4u\u00dferst beliebter \u00d6konom. Im Gegensatz dazu ziele das britisch-imperiale Wirtschaftsmodell nur auf Gewinne aus Handel. Zepp-LaRouche forderte die Vereinigten Staaten auf, nicht mehr \u201eim Ausland nach Monstern zu suchen, die man t\u00f6ten soll\u201c, wie schon John Quincy Adams kritisierte, sondern wieder ein \u201eLeuchtfeuer der Hoffnung\u201c f\u00fcr die Welt zu werden.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht vom 146. Online-Treffen der Internationalen Friedenskoalition Die Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts und Initiatorin der Internationalen Friedenskoalition (IPC),&nbsp;Helga Zepp-LaRouche, rief zu Beginn des 146. w\u00f6chentlichen IPC-Treffen am 20. 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