{"id":114120,"date":"2026-01-12T11:32:06","date_gmt":"2026-01-12T16:32:06","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=114120"},"modified":"2026-01-12T11:32:08","modified_gmt":"2026-01-12T16:32:08","slug":"eine-westfaelische-friedensordnung-fuer-suedwestasien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2026\/01\/12\/eine-westfaelische-friedensordnung-fuer-suedwestasien\/","title":{"rendered":"Eine Westf\u00e4lische Friedensordnung f\u00fcr S\u00fcdwestasien"},"content":{"rendered":"\n<p>Von Michelle Rasmussen<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Seminar in Kopenhagen befa\u00dfte sich damit, wie durch wirtschaftliche Entwicklung endlich Frieden in Pal\u00e4stina, Israel und den Nachbarl\u00e4ndern geschaffen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Schiller-Institut in D\u00e4nemark veranstaltete am 11. Dezember in Kopenhagen ein Seminar f\u00fcr Diplomaten mit dem Titel \u201eKann durch Entwicklung zwischen einem unabh\u00e4ngigen Pal\u00e4stina, Israel und der Region endlich Frieden geschaffen werden? Jetzt den Oasenplan umsetzen!\u201c 14 Diplomaten aus zehn L\u00e4ndern nahmen zusammen mit anderen G\u00e4sten pers\u00f6nlich teil und beteiligten sich an der Diskussion w\u00e4hrend des Programms. Es umfa\u00dfte Vortr\u00e4ge von zwei Rednern: Prof. Manuel Hassassian, Botschafter der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde in D\u00e4nemark, und Helga Zepp-LaRouche, Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts vor \u00fcber 40 Jahren und Initiatorin der Internationalen Friedenskoalition im Jahr 2022. Sie reiste aus Deutschland an, wo sie das Schiller-Institut leitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die auf der Veranstaltung diskutierten Gedanken sind ein wichtiger Beitrag zur St\u00e4rkung des weltweiten Engagements f\u00fcr den Wiederaufbau im Gazastreifen und f\u00fcr eine Friedensl\u00f6sung in ganz S\u00fcdwestasien. Eine Konferenz zum Wiederaufbau in Gaza und den pal\u00e4stinensischen Gebieten, die \u00c4gypten geplant hatte, war Ende November wegen Israels eskalierender Gewalt verschoben worden. An der Kopenhagener Konferenz am 11. Dezember nahmen Diplomaten aus sechs L\u00e4ndern S\u00fcdwestasiens teil; die anderen vier vertretenen Nationen kamen aus Europa \u2013 Ost und West \u2013 sowie aus Afrika und Asien.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Abschriften der beiden Hauptreden und Ausz\u00fcge aus dem Dialog erscheinen in K\u00fcrze auf den Webseiten des Schiller-Instituts in D\u00e4nemark<sup>1<\/sup>&nbsp;und den Vereinigten Staaten<sup>2<\/sup>. Bereits verf\u00fcgbar sind die Videos (im englischen Original) von Helga Zepp-LaRouche<sup>3<\/sup>&nbsp;und von Prof. Hassassian<sup>4<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine \u201eh\u00f6here Ordnung\u201d zur L\u00f6sung von Konflikten<\/h3>\n\n\n\n<p>Schon die Einladung zu dem Seminar, die Dutzende von Botschaften in der d\u00e4nischen Hauptstadt erhielten, war eine Intervention in die diplomatische Gemeinschaft in Europa. D\u00e4nemark hatte in der zweiten Jahresh\u00e4lfte bis Ende Dezember den turnusm\u00e4\u00dfigen Vorsitz im Rat der Europ\u00e4ischen Union inne, weshalb viele internationale Besucher in die Hauptstadt str\u00f6mten. D\u00e4nemark ist neben Finnland das einzige skandinavische Land, das Pal\u00e4stina noch nicht als unabh\u00e4ngigen Staat anerkannt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Seminareinladung hie\u00df es: \u201eDer am 9. Oktober 2025 unterzeichnete Friedensplan war ein Wendepunkt in dem langj\u00e4hrigen Konflikt zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern sowie in der gesamten Region S\u00fcdwestasien.\u201c Es wird darauf hingewiesen, da\u00df \u201eein Waffenstillstand vereinbart wurde, doch das T\u00f6ten in Gaza geht weiter&#8230; Die Frage ist, wie die internationale Gemeinschaft handeln kann, um einen echten Frieden zu erreichen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer Beschreibung des Oasenplans bezog sich die Einladung auf die Methode der&nbsp;<em>Coincidentia Oppositorum<\/em>&nbsp;zur Friedensstiftung. Dazu hie\u00df es:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">LaRouches Oasenplan<\/h3>\n\n\n\n<p>Helga Zepp-LaRouche ist eine unerm\u00fcdliche Verfechterin des Oasenplans, der erstmals 1975 von ihrem verstorbenen Ehemann Lyndon LaRouche (1922\u20132019) vorgestellt worden war. Botschafter Hassassian, ein hochrangiger Diplomat, hatte den Ansatz 2024 bewertet und bef\u00fcrwortet und in einer Veranstaltung am 15. Juni 2025 erkl\u00e4rt: \u201eFrieden durch wirtschaftliche Entwicklung ist die einzige erfolgreiche Grundlage f\u00fcr einen dauerhaften, gerechten Frieden in der Region des Nahen Ostens.\u201c Dabei hob er die Bedeutung der Wasserversorgung besonders hervor.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Perspektiven und Hindernisse f\u00fcr Frieden und pal\u00e4stinensische Unabh\u00e4ngigkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Am 11. Dezember gab Botschafter Hassassian seine Expertenbewertung der heutigen Hindernisse und Aussichten f\u00fcr den Frieden in S\u00fcdwestasien ab, in denen der Oasenplan eine entscheidende Rolle spielt. Zu seinen langj\u00e4hrigen au\u00dfenpolitischen Erfahrungen geh\u00f6rt beispielsweise seine 13j\u00e4hrige T\u00e4tigkeit (2005-18) als Botschafter in London w\u00e4hrend der Amtszeit von Premierminister Tony Blair, die ihm, wie er sagte, die notwendigen Einblicke in die britische Mentalit\u00e4t verschaffte. Hassassian trat Mitte Dezember als Diplomat in den Ruhestand und wird nach Pal\u00e4stina zur\u00fcckkehren, wo er seine lebenslange Rolle als engagierter Verfechter der pal\u00e4stinensischen Rechte und Teilnehmer an internationalen Dialogen zur F\u00f6rderung des Friedens fortsetzen will. Hassassian hat einen Doktortitel in vergleichender Politikwissenschaft und verf\u00fcgt \u00fcber 25 Jahre akademische Erfahrung, unter anderem als Vizerektor der Bethlehem University.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirtschaftliche und politische Vereinbarungen laufen parallel<\/h3>\n\n\n\n<p>Botschafter Hassassian stellte die Frage: \u201eWas kommt zuerst? Wirtschaftliche Vereinbarungen oder politische Vereinbarungen?\u201c Fr\u00fcher habe er gedacht, die politischen Vereinbarungen m\u00fc\u00dften zuerst kommen, aber heute sei er \u00fcberzeugt, da\u00df beides parallel laufen mu\u00df und da\u00df wirtschaftliche Vereinbarungen ein Katalysator f\u00fcr politische Vereinbarungen sind. Bittere Armut sei immer der Kern eines Konflikts.<\/p>\n\n\n\n<p>Er kritisierte scharf den V\u00f6lkermord in Gaza und die st\u00e4ndigen \u00dcbergriffe der Siedler im Westjordanland. Das Verh\u00e4ltnis zwischen Pal\u00e4stina und Israel sei kein Verh\u00e4ltnis zwischen Gleichberechtigten, sondern eines zwischen Besatzer und Besetztem. Die Pal\u00e4stinenser h\u00e4tten 1988 einem historischen Kompromi\u00df zugestimmt, als sie Israel anerkannten und 78% ihres Landes abtraten. Aber die israelische Regierung wolle die Besatzung fortsetzen und zus\u00e4tzlich noch das Westjordanland vereinnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zwei-Staaten-L\u00f6sung erscheine eigentlich unm\u00f6glich, aber es sei die einzige L\u00f6sung, und sie forderte ein \u201eg\u00f6ttliches Eingreifen\u201c und die Intervention der internationalen Gemeinschaft. Europa m\u00fcsse intervenieren, weil die Rolle der USA trotz der guten Absichten einiger US-Pr\u00e4sidenten durch eine \u201ePax-Americana\u201c-Haltung und den Einflu\u00df der zionistischen Lobbygruppe AIPAC im Kongre\u00df beeintr\u00e4chtigt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die notwendigen schwierigen Kompromisse f\u00fcr Frieden und eine Zwei-Staaten-L\u00f6sung zu erreichen, brauche man Verhandlungen auf der Grundlage des Modells der Konfliktl\u00f6sung, das ARIA abgek\u00fcrzt wird: Antagonismus, Resonanz, Innovation und Aktion. Als Experte f\u00fcr ARIA beschrieb er die damit verbundenen Faktoren: Um mutig zu handeln und ein Nullsummenspiel in eine Win-Win-Situation zu verwandeln, m\u00fcsse man bereit sein, den anderen zu akzeptieren, ohne dessen politischen Bestrebungen zu untersch\u00e4tzen. Man sucht nach Gemeinsamkeiten und akzeptiert schmerzhafte Kompromisse. Man braucht politische Weitsicht und mu\u00df \u00fcber den Tellerrand hinausblicken.<\/p>\n\n\n\n<p>Israel wolle heute \u201edie Geographie der Pal\u00e4stinenser\u201c (ihr Land) haben, aber nicht \u201eihre Demographie\u201c (die Menschen). Doch in den Augen Gottes seien wir alle gleich. Dies sei kein religi\u00f6ser Konflikt, sondern ein Kampf um Anerkennung als Nation. Viele Intellektuelle glaubten heute an eine Ein-Staaten-L\u00f6sung mit Mehrheitsherrschaft und Minderheitenrechten. Israel dagegen glaube an die Besatzung, aber solange es Konflikte gibt, wird es keine Sicherheit f\u00fcr Israel geben. Wenn Israel ein legitimes Land im Nahen Osten sein will, das von der arabischen und islamischen Welt \u2013 mit insgesamt 59 L\u00e4ndern \u2013 akzeptiert wird, dann m\u00fcsse es den Pal\u00e4stinensern das Recht auf einen Staat geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Hassassian erkl\u00e4rte, Pr\u00e4sident Trumps Plan fehle die Vision. Es handele sich um einen Waffenstillstand mit bestimmten Bedingungen, aber nicht um einen Friedensplan. Man warte auf die zweite Phase, mit dem Wiederaufbau von Gaza unter Beteiligung der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde. Der Botschafter merkte beil\u00e4ufig an, Tony Blair werde wahrscheinlich nicht der Gouverneur sein, da er diskreditiert sei. Viele L\u00e4nder wollten keine Soldaten nach Gaza entsenden, weil sie Israel und\/oder den USA nicht vertrauen. Wo bleibe jetzt die internationale Gemeinschaft, die die Zwei-Staaten-L\u00f6sung als einzige L\u00f6sung f\u00fcr den Konflikt bef\u00fcrwortet hat?<\/p>\n\n\n\n<p>Botschafter Hassassian schlo\u00df mit einer konzeptionellen Beschreibung des Oasenplans, den er voll und ganz unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine Vision f\u00fcr Entwicklung<\/h3>\n\n\n\n<p>In der anschlie\u00dfenden Diskussion kam es zu einem Dialog zwischen Botschafter Hassassian und Helga Zepp-LaRouche. Sie dankte ihm f\u00fcr seine Unterst\u00fctzung des Oasenplans und fragte nach seiner Ansicht, was die neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA f\u00fcr den Oasenplan bedeutet. Sie erkl\u00e4rte au\u00dferdem, der n\u00e4chste Schritt sollte darin bestehen, da\u00df eine Regierung, vorzugsweise in der Region, eine Konferenz zur Ausarbeitung des Plans mitveranstaltet. Studenten sollten Visualisierungen durch KI-Animationen erstellen. Junge Menschen k\u00f6nnten die Idee verstehen, da\u00df diese Vision etwas ist, f\u00fcr das es sich zu k\u00e4mpfen lohnt, weil es um ihre eigene Zukunft geht. Sie k\u00f6nnten der Hebel sei, der ihre Regierungen dazu bringt, tats\u00e4chlich Schritte zu unternehmen, um den Plan voranzubringen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Oasenplan erfordert eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur<\/h3>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche beschrieb und verurteilte den immer noch andauernden V\u00f6lkermord in Pal\u00e4stina. Es sei v\u00f6llig inakzeptabel, da\u00df diese Situation trotz eines sogenannten Friedensplans weiterbesteht. Dies sei eine unglaubliche humanit\u00e4re Katastrophe.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Botschafter Hassassian zuvor gesagt habe, gebe es ohne eine Vision keine Entwicklung. Wenn man nicht mit einer Vision beginnt, gebe es keinen Weg, um aus dieser schrecklichen Lage in eine bessere Zukunft zu gelangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche beschrieb dann den Oasenplan genauer: Er sieht den Bau von zwei Kan\u00e4len vor, vom Mittelmeer zum Toten Meer und vom Toten Meer zum Roten Meer; sowie den Export kleiner Kernkraftwerke der neuen Generation in alle L\u00e4nder des Globalen S\u00fcdens und die Nutzung dieser Elektrizit\u00e4t zur Entsalzung gro\u00dfer Mengen von Meerwasser. Die neuen Kan\u00e4le werden k\u00fcnstliche Fl\u00fcsse sein, die dieses Wasser in der gesamten Region verteilen, es mit anderen Wasserressourcen verbinden \u2013 von Grundwasserleitern bis zur Ionisierung der Atmosph\u00e4re \u2013 und neue Niederschlagsmuster schaffen. Dieses Projekt sollte schlie\u00dflich die gesamte Region umfassen, von Indien bis zum Mittelmeer, vom Kaukasus bis zum Golf. Das ganze Gebiet sei zu Zeiten der alten Seidenstra\u00dfen eine bl\u00fchende Region gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche verband dann das Projekt des Oasenplans mit der vom Schiller-Institut propagierten Weltlandbr\u00fccke und beschrieb, wie die Chinesen die W\u00fcste in China begr\u00fcnt und beim Bau von Verkehrs- und Wasserprojekten im Globalen S\u00fcden geholfen haben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">US-Sicherheitsstrategie verursacht Erdbeben<\/h3>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend informierte sie die Diplomaten \u00fcber ihre Erkl\u00e4rung vom 9. Dezember \u201eAustritt aus der NATO! Neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA erfordert neue Sicherheitsarchitektur\u201c (siehe&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.solidaritaet.com\/neuesol\/2025\/52\/nato-austritt.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Neue Solidarit\u00e4t<\/em>&nbsp;52\/2025<\/a>) und betonte, nach der Ver\u00f6ffentlichung des neuen Dokuments zur Nationalen Sicherheitsstrategie der USA habe ein politisches Erdbeben stattgefunden. Das Papier selbst habe verschiedene Aspekte, habe aber in Europa eine enorme Reaktion ausgel\u00f6st, weil es besagt, wenn es sich nicht \u00e4ndere, drohe Europa die \u201eAusl\u00f6schung als Zivilisation\u201c; aus dem Kontext gehe hervor, da\u00df als Ursache die Migration gemeint ist. Sie selbst habe \u00e4hnliches gesagt \u2013 da\u00df Europa, wenn es sich nicht \u00e4ndert, \u201ezur Randerscheinung der Geschichte wird\u201d \u2013, aber nicht wegen der Migration, sondern wegen der falschen Wirtschafts- und Kulturpolitik. Zudem sagten einige Stimmen in Europa, man k\u00f6nne sich auf die USA als Verb\u00fcndeten nicht verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon im November 2022 hatte Zepp-LaRouche eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur gefordert,<sup>5<\/sup>&nbsp;die diesmal die Interessen jedes einzelnen Landes auf der Welt ber\u00fccksichtigen m\u00fcsse, sonst werde sie nicht funktionieren. Sie betonte, um den Oasenplan zu verwirklichen, br\u00e4uchten wir eine solche neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur. In der Welt gebe es gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen. Der Globale S\u00fcden sei in Bewegung und fordere ein Ende des Kolonialismus. Sie warnte auch vor der Gefahr eines neuen Finanzkollapses.<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche forderte einen Friedensproze\u00df nach dem Vorbild des Westf\u00e4lischen Friedens, mit dem 1648 nach jahrzehntelangem Krieg und vierj\u00e4hrigen Verhandlungen Frieden geschaffen wurde. Die Globale Governance-Initiative von Chinas Pr\u00e4sident Xi Jinping gehe in die gleiche Richtung. Der Westf\u00e4lische Friedensansatz bedeute, sich als erstes auf den Grundsatz zu einigen, von der Konfrontation zur Kooperation \u00fcberzugehen, da\u00df alle Konflikte durch Diplomatie und Verhandlungen gel\u00f6st und die Interessen des anderen respektiert werden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Anmerkungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1.&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.schillerinstitut.dk\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Das Schiller-Institut in D\u00e4nemark<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>2.&nbsp;<a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Das Schiller-Institut in den Vereinigten Staaten<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>3.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IC6KKxoMk8o\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rede von Helga Zepp-LaRouche<\/a>, Video (englisch).<\/p>\n\n\n\n<p>4.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Q3t_lkIgBJU\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rede von Prof. Hassassian<\/a>, Video (englisch).<\/p>\n\n\n\n<p>5.&nbsp;<a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/11\/30\/zehn-prinzipien-fuer-eine-neue-internationale-sicherheits-und-entwicklungsarchitektur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zehn Prinzipien f\u00fcr eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur<\/a>,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Helga Zepp-LaRouche, Schiller-Institut.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Michelle Rasmussen Ein Seminar in Kopenhagen befa\u00dfte sich damit, wie durch wirtschaftliche Entwicklung endlich Frieden in Pal\u00e4stina, Israel und den Nachbarl\u00e4ndern geschaffen werden kann. 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