{"id":111341,"date":"2025-08-04T09:02:20","date_gmt":"2025-08-04T13:02:20","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=111341"},"modified":"2025-08-04T09:02:22","modified_gmt":"2025-08-04T13:02:22","slug":"schiller-institut-initiative-fuer-zusammenarbeit-europa-china-afrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2025\/08\/04\/schiller-institut-initiative-fuer-zusammenarbeit-europa-china-afrika\/","title":{"rendered":"Schiller-Institut-Initiative f\u00fcr Zusammenarbeit Europa-China-Afrika"},"content":{"rendered":"\n<p>E.I.R. Strategic Alert, 24.7.2025 \u2013 Das Schiller-Institut (SI) und die Chinesische Akademie f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische China- und Weltstudien (ACCWS) haben eine Partnerschaft und die baldige Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserkl\u00e4rung angek\u00fcndigt. Dies gaben Helga Zepp-LaRouche und ACCWS-Vizepr\u00e4sident Fan Daqi, der per Video aus Peking zugeschaltet war, am 12. Juli auf der Berliner Konferenz \u201eDer Mensch ist nicht des Menschen Wolf\u201c bekannt. Die beiden Institutionen werden an Projekten f\u00fcr eine verst\u00e4rkte Zusammenarbeit zwischen China und Europa arbeiten. Leider verfolgt die EU bisher den gegenteiligen Ansatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Schwerpunkt des SI ist die Entwicklung Afrikas. Auf der Konferenz wurde eine vorl\u00e4ufige Studie \u00fcber Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern und China bei Gro\u00dfprojekten auf dem afrikanischen Kontinent vorgestellt. Zwar gibt es in Afrika bereits eine Form der \u201eDrittkooperation\u201c zwischen europ\u00e4ischen und chinesischen Unternehmen, aber diese mu\u00df stark ausgebaut werden, nicht nur, um Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr die wachsende afrikanische Bev\u00f6lkerung zu schaffen, sondern auch, um eine externe Nachfrage f\u00fcr die schwer angeschlagene europ\u00e4ische Industrie zu erzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein erfolgreiches Modell der Zusammenarbeit ist der Gro\u00dfe Renaissance-Damm in \u00c4thiopien, der von italienischen, franz\u00f6sischen und chinesischen Unternehmen mit Finanzmitteln Chinas und der \u00e4thiopischen Regierung gebaut wurde. Das SI schl\u00e4gt vor, dieses Modell f\u00fcr eine Reihe wichtiger Gro\u00dfprojekte zu replizieren, die dem Kontinent eine Wende bringen k\u00f6nnen, wie das Transaqua-Projekt zum Wassertransfer vom Kongobecken zum Tschadseebecken und das Wasserkraftprojekt Grand Inga.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschlu\u00df an die Konferenz fand am 14. Juli ein Seminar zu diesem Thema statt, an dem Prof. Zhang Weiwei teilnahm. In seiner Rede ging Zhang n\u00e4her auf den \u201eVorschlag zur St\u00e4rkung der trilateralen Zusammenarbeit zwischen China, der EU und Afrika\u201d ein. Der Erfolg dieses Kooperationskonzepts h\u00e4nge von zwei entscheidenden Faktoren ab: erstens, ob die EU und europ\u00e4ische Unternehmen wirklich strategische Autonomie erreichen k\u00f6nnen, und zweitens, ob das Pilotprogramm erfolgreich umgesetzt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Er unterbreitete eine Reihe von Vorschl\u00e4gen aus Sicht einer pragmatischen Zusammenarbeit. So k\u00f6nnten z.B. europ\u00e4ische Unternehmen die Vorteile bestehender Infrastruktur und Industriecluster im Rahmen der G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative nutzen, um sich an der Investition und dem Betrieb von Wirtschafts- und Handelsparks zu beteiligen, die gemeinsam von China und den L\u00e4ndern der Initiative aufgebaut werden. China und Europa k\u00f6nnten den afrikanischen Markt gemeinsam erschlie\u00dfen und ein Kooperationsmodell schaffen; Zhang unterbreitete dazu konkrete Vorschl\u00e4ge.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Tagung tauschte Zhang sich auch aktiv mit anderen Experten und Wissenschaftlern aus, u.a. \u00fcber die Beziehungen zwischen China, den USA und der EU, die Bedeutung des Aufstiegs des Globalen S\u00fcdens, die Aussichten f\u00fcr die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Afrika, den Aufbau von Kooperationsplattformen im digitalen Zeitalter und die F\u00f6rderung der Beteiligung junger Menschen an der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Artikel \u00fcber das Seminar erschien auf der Website der Fudan-Universit\u00e4t, wo Prof. Zhang Dekan des China-Instituts ist.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/solidaritaet.com\/neuesol\/aktuelle\/ausgabe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>E.I.R. 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