{"id":110950,"date":"2025-07-17T21:32:20","date_gmt":"2025-07-18T01:32:20","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=110950"},"modified":"2025-07-17T21:32:22","modified_gmt":"2025-07-18T01:32:22","slug":"internationale-friedenskoalition-111-18-7-25-17-00-uhr-mez","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2025\/07\/17\/internationale-friedenskoalition-111-18-7-25-17-00-uhr-mez\/","title":{"rendered":"Internationale Friedenskoalition #111, 18.7.25, 17.00 Uhr (MEZ)"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wir befinden uns an einem <em>Punctum Saliens<\/em><\/h2>\n\n\n<div class=\"info-box\">\n<h3 class=\"info-box-title\" style=\"\">111. Treffen der Internationalen Friedenskoalition<\/h3>\n<div class=\"info-box-content\" style=\"\">\n<p>Wir befinden uns an einem Punctum Saliens<\/p>\n<p>18. Juli 2025<br \/>\n17.00 Uhr <\/p>\n<p>Wir ermutigen alle Mitglieder der Menschheit, die sich wahren Frieden w\u00fcnschen, an diesem Freitag um 17 Uhr (MESZ) mit Prof. Richard Falk und Berichten von der weltweiten Mobilisierung an der 111. Sitzung der Internationalen Friedenskoalition teilzunehmen. Schicken Sie Berichte und Initiativen f\u00fcr die Tagesordnung so schnell wie m\u00f6glich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/schliessen-sie-sich-der-internationalen-friedenskoalition-an\/\" class=\"custom-button small\" data-newwindow=\"true\">Zur Anmeldung<\/a>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Am 12. Juli versammelten sich Hunderte von Menschen &#8211; Friedensaktivisten, ehemalige Regierungs- und Milit\u00e4rbeamte, Wirtschaftswissenschaftler, Studenten, Musiker, Lehrer und besorgte B\u00fcrger aus vielen Kontinenten &#8211; in Berlin, Deutschland, und viele weitere Hunderte aus der ganzen Welt, die online, zum ersten Tag der Konferenz des Schiller-Instituts<strong> \u201eDer Mensch ist nicht des Menschen Wolf: <em>F\u00fcr ein neues Paradigma in den internationalen Beziehungen!<\/em>&#8222;<\/strong> In ihrer Grundsatzrede skizzierte die Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, sowohl den historischen Proze\u00df, der uns an diesen Punkt der Krise gebracht hat, als auch die notwendigen L\u00f6sungen und stellte beides in den Kontext von Friedrich Schillers Konzept des <em>Punctum Saliens<\/em> in der Geschichte:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben uns hier versammelt, weil wir einen Ausweg aus einer h\u00f6chst bedrohlichen strategischen Lage aufzeigen und einem weit verbreiteten Pessimismus, -ja Fatalismus-, entgegen wirken wollen: Man kann n\u00e4mlich sehr wohl in die Geschichte eingreifen, sofern man einen guten Plan hat und gen\u00fcgend Kr\u00e4fte f\u00fcr seine Umsetzung mobilisieren kann! Ich m\u00f6chte deshalb dieses Zitat von Friedrich Schiller aus seiner Schrift \u00fcber den \u201eAbfall der Niederlande\u201c unserer Konferenz als Leitmotiv voranstellen:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eGro\u00df und beruhigend ist der Gedanke, da\u00df gegen die trotzigen Anma\u00dfungen der F\u00fcrstengewalt endlich noch eine H\u00fclfe vorhanden ist, da\u00df ihre berechnetsten Plane an der menschlichen Freiheit zu Schanden werden, da\u00df ein herzhafter Widerstand auch den gestreckten Arm eines Despoten beugen, heldenm\u00fcthige Beharrung seine schrecklichen Hilfsquellen endlich ersch\u00f6pfen kann.\u201c Lassen Sie uns ein \u201e neues unverwerfliches Beispiel zu geben, was Menschen wagen d\u00fcrfen f\u00fcr die gute Sache und ausrichten m\u00f6gen durch Vereinigung.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dazu ist es aber zun\u00e4chst erforderlich, dass wir unsere Zeitgenossen aus ihrem ihrem anscheinenden Schlafwandel, in den sie insbesondere hier in Deutschland verfallen zu sein scheinen,&nbsp; aufwecken. Die Welt hat sich noch niemals n\u00e4her an einem Punkt ohne Wiederkehr befunden, an einem potentiellen Endpunkt&nbsp; in der Geschichte, an dem die endg\u00fcltige Katastrophe eines globalen Nuklearkriegs unvermeidbar wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Friedrich Schiller hat sich in vielen seiner Werke den Begriff des punctum saliens benutzt, der in den Dramen und in der Geschichte jeweils den Zeitpunkt beschreibt, an dem alles unaufhaltsam in Bewegung ger\u00e4t, im 4. Brief \u00fcber Don Carlos schreibt er:&#8220;Jede Handlung hat ihren punctum saliens, wo sie aus der M\u00f6glichkeit in die Wirklichkeit \u00fcberspringt.\u201c In Bezug auf die Geschichte k\u00f6nnen wir diese Punkte ohne Wiederkehr genau bezeichnen, &#8211; wann es zu Beispiel zu sp\u00e4t war, den 1. oder 2. Weltkrieg noch zu verhindern. In Bezug auf die unmittelbar vor uns liegende Zukunft tr\u00fcben mannigfaltige Unw\u00e4gbarkeiten diese Einsicht, &#8211; ,wenn sie zur Gewissheit wird, dass es zum Dritten, und diesmal letzten globalen und diesmal nuklearen Krieg kommt, ist es zu sp\u00e4t. Die Menschheit, und damit unsere Geschichte, wird ausgel\u00f6scht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nur wenige Tage nach dem BRICS-Gipfel vom 6. bis 7. Juli in Brasilien, bei dem Vertreter der Mehrheit der Menschheit zusammenkamen, um eine Win-Win-Kooperation f\u00fcr Sicherheit und Entwicklung und Wege, wie die Welt aus dem neokolonialen Zeitalter herausgef\u00fchrt werden kann, zu diskutieren und dementsprechende Vereinbarungen zu treffen, ist die Konferenz des Schiller-Instituts Teil des gleichen historischen Prozesses und ein unverzichtbarer Teil dieses Dialogs. W\u00e4hrend des ersten Panels \u201eZusammenarbeit zwischen den BRICS und Europa zur Umsetzung des Oasenplans und der Agenda 2063 f\u00fcr Afrika\u201c k\u00fcndigte Zepp-LaRouche einen in K\u00fcrze erscheinenden Bericht des Schiller-Instituts an, der in Zusammenarbeit mit der Chinesischen Akademie f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische China- und Weltstudien erstellt wird und sich mit der Frage besch\u00e4ftigt, \u201ewie Europa zusammen mit China und anderen BRICS-L\u00e4ndern die L\u00e4nder Afrikas und insbesondere S\u00fcdwestasiens durch gemeinsame Unternehmungen in jener&nbsp; Entwicklung unterst\u00fctzen kann. Wir haben uns zun\u00e4chst auf die drei Schl\u00fcssell\u00e4nder Deutschland, Frankreich und Italien konzentriert, die anderen L\u00e4nder werden folgen, um zu zeigen, dass eine solche Zusammenarbeit nicht nur Afrika und dem Nahen Osten hilft, sondern dass diese Joint Ventures auch zur treibenden Kraft bei der \u00dcberwindung der tiefen Wirtschaftskrise werden k\u00f6nnen, in der sich die europ\u00e4ische Wirtschaft derzeit befindet. Statt Billionen von Euro in die Aufr\u00fcstung zu stecken, die realwirtschaftlich gesehen Produktionskapazit\u00e4ten vernichtet, sollten wir gemeinsam mit China in Bereiche investieren, die schon immer an der Spitze einer erfolgreichen Industrialisierung standen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Solche konkreten Alternativen zur derzeitigen katastrophalen Ausrichtung der Politik im Westen m\u00fcssen eine so \u00fcberw\u00e4ltigende Unterst\u00fctzung finden, dass wir \u201eselbst den ausgestreckten Arm eines Despoten beugen\u201c k\u00f6nnen, bevor es zu sp\u00e4t ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, wo die Welt sonst mit Sicherheit landen wird.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Naledi Pandor, die am vergangenen Samstag auf der Konferenz des Schiller-Instituts sprach, unterstrich die unglaubliche Verantwortung, die in unseren H\u00e4nden liegt, mit einem wichtigen Aufruf zum Handeln am Nelson Mandela Tag, der zu Ehren seines Geburtstags am Freitag, den 18. Juli. begangen wird.<br><br>Dr. Pandor sagte:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch m\u00f6chte alle anwesenden Delegierten daran erinnern, dass der 18. Juli der Internationale Tag von Nelson Mandela ist. Es ist der Tag, an dem Nelson Mandela jeden von uns aufgefordert hat, eine Stunde lang etwas f\u00fcr einen anderen Menschen oder eine bed\u00fcrftige Gemeinschaft zu tun. Ich hoffe also, dass Sie alle Pl\u00e4ne f\u00fcr den 18. Juli haben, wie Sie der Bitte des verstorbenen Pr\u00e4sidenten Nelson Mandela nachkommen k\u00f6nnen, der nur diese eine Sache von uns Menschen verlangte.<\/p>\n\n\n\n<p>Lassen Sie mich zun\u00e4chst Dr. Zepp-LaRouche und dem Team des Schiller-Instituts daf\u00fcr danken, da\u00df sie mich eingeladen haben, an dieser sehr wichtigen Berliner Konferenz teilzunehmen. Ich bedaure, da\u00df ich nicht physisch anwesend sein kann, da ich mich zur Zeit in den USA aufhalte. Ich halte dieses Berliner Treffen f\u00fcr \u00e4u\u00dferst wichtig. Wie Sie wissen, kann der Gedanke an eine Berliner Konferenz f\u00fcr Afrikaner eine be\u00e4ngstigende Erinnerung an unsere koloniale Vergangenheit und an die Rolle, die Berlin im 19. Jahrhundert in der Unterst\u00fctzung des Kolonialismus spielte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich applaudiere daher dem Schiller-Institut daf\u00fcr, dass es die Stimme von Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden und Sicherheit nach Berlin bringt. Und ich hoffe, dass Berlin eine f\u00fchrende Rolle bei der Schaffung von weltweiten Bedingungen \u00fcbernehmen wird, die ein Gegengewicht zu dem derzeitigen feindseligen Umfeld bilden, das von den M\u00e4chtigsten der Welt geschaffen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Schiller-Institut hat die sehr wichtige Aufgabe \u00fcbernommen, neue und informierte Gespr\u00e4che \u00fcber unsere heutige Welt zu f\u00fchren. Sie alle, die Sie hier anwesend sind, sind sich bewusst, dass wir uns als globale Gemeinschaft an einem, oder kurz vor einem entscheidenden Kipppunkt befinden, insbesondere im Hinblick auf den m\u00f6glichen Ausbruch eines unkontrollierbaren globalen Konflikts und eines globalen Krieges oder sogar eines Handelskrieges, der insbesondere den Entwicklungsl\u00e4ndern immensen Schaden zuf\u00fcgen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Initiative des Instituts zum Aufbau einer Internationalen Friedenskoalition wird einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer neuen globalen Partnerschaft und eines neuen Ansatzes f\u00fcr den Multilateralismus leisten. Ich m\u00f6chte bekr\u00e4ftigen, dass S\u00fcdafrika und viele L\u00e4nder des afrikanischen Kontinents fest an eine multipolare Welt glauben. Und wir glauben, dass der Multilateralismus am besten durch eine effiziente, effektive und reformierte UNO unterst\u00fctzt wird &#8211; insbesondere durch ihren Sicherheitsrat, der seine Rolle bei der Gew\u00e4hrleistung von Frieden und Sicherheit wahrnehmen muss.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dfen Sie sich diesen Freitag 17.00 Uhr (MESZ) in Gedenken an Nelson Mandelas Geburtstag der Internationalen Friedenskoalition an.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir befinden uns an einem Punctum Saliens Am 12. 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