{"id":109149,"date":"2025-05-02T14:52:10","date_gmt":"2025-05-02T18:52:10","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=109149"},"modified":"2025-05-02T14:52:12","modified_gmt":"2025-05-02T18:52:12","slug":"helga-zepp-larouche-in-china-energieflussdichte-als-massstab-fuer-eine-erfolgreiche-energiepolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2025\/05\/02\/helga-zepp-larouche-in-china-energieflussdichte-als-massstab-fuer-eine-erfolgreiche-energiepolitik\/","title":{"rendered":"Helga Zepp-LaRouche in China: Energieflu\u00dfdichte als Ma\u00dfstab f\u00fcr eine erfolgreiche Energiepolitik"},"content":{"rendered":"\n<p>Helga Zepp-LaRouche, Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts, nahm am 25.4. an einer Podiumsdiskussion in China zum Thema \u201eWege der Innovation im globalen gr\u00fcnen Wandel\u201c teil, die von der&nbsp;<em>China Media Group (CMG)<\/em>&nbsp;veranstaltet und von Yang Zhao von CGTN moderiert wurde. Sie teilte sich das Podium mit Simisa Berjan, Botschafter von Bosnien und Herzegowina in China, Khalil Hashmi, Botschafter Pakistans, Dr. Veysel Binbay, Direktor f\u00fcr Technologie und Innovation bei der&nbsp;<em>Asia-Pacific Broadcasting Union (ABU)<\/em>, und Abbey Makoe, Gr\u00fcnder und Chef des&nbsp;<em>Global South Media Network.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die globale gr\u00fcne Wende und die Politik der CO2-Neutralit\u00e4t sagte Zepp-LaRouche, diese seien sicherlich nicht von Vorteil f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder, aber auch nicht f\u00fcr europ\u00e4ische L\u00e4nder. \u201eDas ist eigentlich ein Betrug, der dem Finanzsektor hilft, aber nicht dem Industriesektor.\u201c Deutschlands Wirtschaft befinde sich im freien Fall wegen der Energiewende, des Atomausstiegs und des Boykotts von billigem russischem Gas. China hingegen \u201enutzt erneuerbare Energien, investiert aber auch in die sehr fortschrittliche Kernspaltung der vierten Generation und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2034-35 die Fusionsenergie einsatzbereit zu haben\u201c. Deutschland dagegen habe die Kernenergie abgeschafft, ohne einen Ersatz zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouches Antwort auf eine Frage nach den erforderlichen Investitionen kam f\u00fcr viele unerwartet, wurde aber gut aufgenommen. \u201eAm intelligentesten ist es, in die Dinge zu investieren, die am effizientesten sind. Solar- und Windenergie scheinen zwar leicht verf\u00fcgbar und weniger kostenintensiv zu sein, aber in Wirklichkeit ist das nicht der Fall. Denn man mu\u00df das Konzept der Energieflu\u00dfdichte ber\u00fccksichtigen. Je h\u00f6her die Energieflu\u00dfdichte, desto h\u00f6her ist im allgemeinen die Produktivit\u00e4t des Produktionsprozesses in der Industrie insgesamt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland beispielsweise sei eine sehr fortschrittliche Volkswirtschaft, aber mit sehr niedrigen Energieflu\u00dfdichten wie Solar- und Windenergie sei es unm\u00f6glich, ihre hohe Produktivit\u00e4t aufrechtzuerhalten. Daher w\u00fcrden die Industrieunternehmen allm\u00e4hlich erkennen, da\u00df der Atomausstieg ein gro\u00dfer Fehler war. Die entscheidende Frage sei: \u201eWie l\u00e4\u00dft sich die weltweit produzierte Energiemenge mit dem Bedarf der Bev\u00f6lkerung in Einklang bringen? Die niedrige Energieflu\u00dfdichte von Solar- und Windenergie entspricht nur einer Bev\u00f6lkerungsdichte von etwa 1, vielleicht 2 Milliarden Menschen. Wenn man aber eine Bev\u00f6lkerung von 8, 10 oder sogar 20 Milliarden Menschen versorgen will, was ohne weiteres m\u00f6glich w\u00e4re, dann mu\u00df man unbedingt in Bereiche mit hoher Energiedichte investieren.\u201c Dazu geh\u00f6ren Kernkraftwerke der vierten Generation, die sicher und umweltfreundlich seien und keine nennenswerten Emissionen verursachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche wies darauf hin, da\u00df China und Ru\u00dfland Kernkraft und andere fortschrittliche Technologien in Entwicklungsl\u00e4nder exportieren, w\u00e4hrend Europa nur auf gr\u00fcne Ideologie und \u201enachhaltiges Wachstum\u201c setzt. In Afrika lebten jedoch 600 Millionen Menschen ohne Strom. \u201eViele im Globalen S\u00fcden sind zu dem Schlu\u00df gekommen, da\u00df nachhaltige Technologie nur ein anderes Wort f\u00fcr keine Technologie ist.\u201c<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helga Zepp-LaRouche, Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts, nahm am 25.4. an einer Podiumsdiskussion in China zum Thema \u201eWege der Innovation im globalen gr\u00fcnen Wandel\u201c teil, die von der&nbsp;China Media Group (CMG)&nbsp;veranstaltet und von Yang Zhao von CGTN moderiert wurde. 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