{"id":108206,"date":"2025-03-20T10:38:24","date_gmt":"2025-03-20T14:38:24","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=108206"},"modified":"2025-03-20T10:47:24","modified_gmt":"2025-03-20T14:47:24","slug":"internationale-friedenskoalition-94-21-3-2025-16-00-uhr-mez","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2025\/03\/20\/internationale-friedenskoalition-94-21-3-2025-16-00-uhr-mez\/","title":{"rendered":"Internationale Friedenskoalition #94, 21.3.2025, 16.00 Uhr MEZ"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das mysteri\u00f6se Verschwinden der Demokratie<\/strong><\/h2>\n\n\n<div class=\"info-box\">\n<h3 class=\"info-box-title\" style=\"\">93. Treffen der Internationalen Friedenskoalition<\/h3>\n<div class=\"info-box-content\" style=\"\">\n<p>Das mysteri\u00f6se Verschwinden der Demokratie<\/p>\n<p>21.3.2025<\/p>\n<p>16.00 Uhr (MEZ)<\/p>\n<p>Bitte beachten Sie die ge\u00e4nderte Zeit f\u00fcr Europa<\/p>\n<p>Lassen Sie sich nicht vom Geheul des sterbenden Imperiums verwirren. Schlie\u00dfen Sie sich diesen Freitag um 16 Uhr MEZ der Internationalen Friedenskoalition an und sprechen Sie mit Fernando Garzon, dem Vorsitzenden der ecuadorianisch-pal\u00e4stinensischen Gesellschaft, M. K. Bhadrakumar, ehemaliger indischer Diplomat in der UdSSR und in f\u00fchrenden Positionen im indischen Au\u00dfenministerium, und anderen, die noch bekannt gegeben werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/schliessen-sie-sich-der-internationalen-friedenskoalition-an\/\" class=\"custom-button small\" data-newwindow=\"true\">Zur Anmeldung<\/a>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die Bedeutung des j\u00fcngsten Telefonats zwischen Trump und Putin und der laufenden Gespr\u00e4che zwischen den beiden Seiten liegt nicht in den Einzelheiten dessen, was am 18. M\u00e4rz besprochen wurde oder nicht. Ein frischer Wind fegt \u00fcber die strategische B\u00fchne und ver\u00e4ndert den Kurs der letzten Monate, als die Welt unter der Biden-Regierung auf einen Atomkrieg zusteuerte. Diese Ver\u00e4nderung definiert einen v\u00f6llig neuen Ansatz f\u00fcr die Beziehungen zwischen den USA und Russland, wobei sich der Stimmungswandel auch auf andere Themenbereiche und andere L\u00e4nder auswirkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der russische Strategieanalyst Fjodor Lukjanow, Leiter des Rates f\u00fcr Au\u00dfen- und Verteidigungspolitik, einer f\u00fchrenden russischen Denkfabrik, konzentrierte sich in einem Artikel vom 18. M\u00e4rz mit dem treffenden Titel \u201ePutin und Trump l\u00e4uten eine \u00c4ra der neuen Diplomatie ein\u201c auf dieses Gesamtbild. Laut Lukjanow besteht \u201edie wichtigste Entwicklung darin \u2026, dass echte Diplomatie zur\u00fcckgekehrt ist\u201c. Zum ersten Mal seit Jahren gebe es \u201eeine echte Chance \u2026, eine L\u00f6sung zu finden \u2013 weil es endlich echte Verhandlungen gibt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Warnung an Russen, Amerikaner und andere, sagte Lukjanow: \u201eZwei Extreme m\u00fcssen jedoch vermieden werden: Das eine ist die Illusion, dass alles schnell und schmerzlos gel\u00f6st werden kann, und das andere ist der zynische Glaube, dass eine Einigung grunds\u00e4tzlich nicht erreichbar ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders bedeutsam ist, dass Pr\u00e4sident Putin die BRICS weiterhin in den Mittelpunkt der Diskussion \u00fcber die notwendige neue Sicherheitsordnung stellt. Am 13. M\u00e4rz, als Putin Trump in seiner ersten Reaktion auf dessen Waffenstillstandsvorschlag f\u00fcr sein Engagement bei der Suche nach einem Verhandlungsfrieden in der Ukraine dankte, sprach er sofort anschlie\u00dfend den Regierungschefs von China, Indien, S\u00fcdafrika und Brasilien (neben Russland den Gr\u00fcndungsmitgliedern der BRICS) seinen Dank aus. Am 18. M\u00e4rz, kurz vor seinem Gespr\u00e4ch mit Trump, hielt der russische Pr\u00e4sident ein langes Treffen mit der Russischen Union der Industriellen und Unternehmer ab, bei dem er betonte, dass die BRICS-Staaten und nicht Europa in der kommenden Zeit das Zentrum des globalen Wirtschaftswachstums sein werden.<\/p>\n\n\n\n<p>So hat Putin de facto damit begonnen, den globalen S\u00fcden als Gespr\u00e4chspartner in seinen Dialog mit Trump einzubeziehen \u2013 was Trump vielleicht noch gar nicht bewusst ist. Diese neu entstehende politische Konstellation \u2013 USA, Russland, China, Indien und andere Nationen des globalen S\u00fcdens \u2013 ist m\u00e4chtig genug, um das bankrotte, auf London zentrierte transatlantische Finanzsystem ein f\u00fcr alle Mal zu ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Briten wissen das und versuchen in wachsender Panik, ihre internationale politische Kontrolle aufrechtzuerhalten. In Deutschland hat man gerade einen dreisten De-facto-Staatsstreich durchgef\u00fchrt, um europaweit eine umfassende Schacht\u2018sche Wiederaufr\u00fcstungskampagne zu starten. Nun sollte man sich fragen, wo auf der Welt der n\u00e4chste \u201eReichstagsbrand\u201c oder eine Provokation im Stil des 11. September inszeniert werden wird \u2013 ein probates Mittel, wann immer das Empire in der Vergangenheit in der Klemme steckte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der LaRouche-Oasenplan bietet einen klaren Ausweg aus dieser Krise und ist gleichzeitig ein Modell f\u00fcr den erforderlichen Ansatz, um den beginnenden Wandel in der Weltpolitik zu konsolidieren. Tulsi Gabbard, Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes in der Trump-Administration, setzte in ihrer Rede vor dem Raisina-Dialog in Indien einen Hoffnung erweckenden Akzent dar\u00fcber, welche Rolle die Vereinigten Staaten in dieser internationalen Konstellation spielen k\u00f6nnten. \u201eAmerica First\u201c, so Gabbard, \u201esollte nicht als \u201aAmerika allein\u2018 missverstanden werden. Die Beziehungen, die wir gemeinsam aufbauen, sind entscheidend, um unsere wechselseitigen Interessen zu f\u00f6rdern. Unsere gemeinsamen Werte werden auch in Zukunft unsere Beziehungen pr\u00e4gen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dann zitierte Gabbard aus der historischen Rede Pr\u00e4sident John F. Kennedys an der American University im Juni 1963:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZun\u00e4chst m\u00fcssen wir unsere Einstellung zum Frieden selbst \u00fcberpr\u00fcfen. Zu viele von uns halten ihn f\u00fcr unm\u00f6glich. Zu viele halten ihn f\u00fcr unrealistisch. Aber das ist eine gef\u00e4hrliche, def\u00e4tistische Einstellung. Sie f\u00fchrt zu der Schlussfolgerung, dass Krieg unvermeidlich ist, dass die Menschheit dem Untergang geweiht ist, dass wir von Kr\u00e4ften beherrscht werden, die wir nicht kontrollieren k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen diese Ansicht nicht akzeptieren. Unsere Probleme sind von Menschen gemacht. Deshalb k\u00f6nnen sie auch von Menschen gel\u00f6st werden. Der Verstand und der Geist des Menschen haben schon oft das scheinbar Unl\u00f6sbare gel\u00f6st, und wir glauben, dass das auch jetzt wieder m\u00f6glich ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Lassen Sie sich nicht vom Geheul des sterbenden Imperiums verwirren. Schlie\u00dfen Sie sich diesen Freitag um 16 Uhr MEZ der Internationalen Friedenskoalition an und sprechen Sie mit <strong>Fernando Garzon<\/strong>, dem Vorsitzenden der ecuadorianisch-pal\u00e4stinensischen Gesellschaft, <strong>M. K. Bhadrakumar<\/strong>, ehemaliger indischer Diplomat in der UdSSR und in<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das mysteri\u00f6se Verschwinden der Demokratie Die Bedeutung des j\u00fcngsten Telefonats zwischen Trump und Putin und der laufenden Gespr\u00e4che zwischen den beiden Seiten liegt nicht in den Einzelheiten dessen, was am 18. 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