{"id":107012,"date":"2025-02-16T10:44:30","date_gmt":"2025-02-16T15:44:30","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=107012"},"modified":"2025-02-16T10:44:32","modified_gmt":"2025-02-16T15:44:32","slug":"pressemitteilung-dr-pandor-der-oasenplan-des-schiller-instituts-fuer-den-nahen-osten-bietet-uns-die-chance-die-welt-anders-zu-denken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2025\/02\/16\/pressemitteilung-dr-pandor-der-oasenplan-des-schiller-instituts-fuer-den-nahen-osten-bietet-uns-die-chance-die-welt-anders-zu-denken\/","title":{"rendered":"Pressemitteilung: Dr. Pandor: Der \u201eOasenplan\u201c des Schiller-Instituts f\u00fcr den Nahen Osten bietet uns die Chance, die Welt anders zu denken"},"content":{"rendered":"\n<p><em>15. Februar 2025 (EIRNS) \u2013Die folgende internationale Pressemitteilung wurde vom Schiller-Institut zur sofortigen Verbreitung herausgegeben. F\u00fcr weitere Informationen:\u00a0<a href=\"mailto:si@schiller-institut.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">si@schiller-institut.de<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Naledi Pandor, S\u00fcdafrikas ehemalige Ministerin f\u00fcr Internationale Beziehungen und Zusammenarbeit (2019-2024), sagte am 14. Februar: \u201eIch glaube, wir sollten dem Geist Mandelas folgen, dass Freiheit m\u00f6glich ist; dass das pal\u00e4stinensische Volk Souver\u00e4nit\u00e4t, Gerechtigkeit und Freiheit genie\u00dfen wird. Und dass der Oasenplan uns die M\u00f6glichkeit gibt, die Welt anders zu denken. B\u00fcndeln wir also unsere Kr\u00e4fte, aber lehnen wir uns nicht zur\u00fcck. Seien wir ehrgeizig, seien wir optimistisch. Denn [Nelson] Mandela hat gezeigt, dass Dinge, die wir f\u00fcr unm\u00f6glich halten, m\u00f6glich sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesen Worten schloss Dr. Pandor, die international daf\u00fcr bekannt ist, den israelischen V\u00f6lkermord vor den Internationalen Gerichtshof gebracht zu haben, das 89. w\u00f6chentliche Treffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC), die im Mai 2023 auf Initiative der Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, gegr\u00fcndet wurde. Neben Dr. Pandor diskutierten Donald Ramotar, ehemaliger Pr\u00e4sident von Guyana (2011-2015), Dennis Fritz, Direktor des Eisenhower Media Network (EMN) und Chief Master Sergeant der U.S. Air Force a.D. und Helga Zepp-LaRouche.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrer Er\u00f6ffnungsrede auf dem IPC-Treffen mit dem Thema \u201eDen Kreislauf der Gewalt in S\u00fcdwestasien beenden \u2013 eine Zukunft f\u00fcr alle Menschen schaffen\u201c unterstrich Zepp-LaRouche die Dringlichkeit einer sofortigen Mobilisierung, denn \u201edie alte Ordnung bricht zusammen, aber die neue Ordnung hat noch keine Gestalt angenommen\u2026 Wir befinden uns im dramatischsten Umbruch einer Epoche, der auf der einen Seite unglaubliche Gefahren birgt \u2013 und die Gefahr eines globalen Atomkrieges ist immer noch nicht ganz gebannt \u2013, auf der anderen Seite aber besteht meiner Meinung nach durchaus die Hoffnung, dass wir die Menschheit in eine bessere \u00c4ra eines neuen Paradigmas f\u00fchren k\u00f6nnen, wenn wir unsere Anstrengungen b\u00fcndeln\u2026 Wir m\u00fcssen uns auf eine neue globale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur einigen, die in der Tradition des Westf\u00e4lischen Friedens die Interessen aller L\u00e4nder der Welt ber\u00fccksichtigt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche f\u00fcgte hinzu: \u201eDer Nahe Osten ist im Moment die dr\u00e4ngendste Frage, und wir sollten f\u00fcr die Kombination eines arabischen Friedensplans k\u00e4mpfen, wie er von \u00c4gypten und anderen arabischen L\u00e4ndern propagiert wird, aber mit dem Zusatz, dass die Zweistaatenl\u00f6sung einen Oasenplan mit seiner umfassenden Entwicklungsperspektive f\u00fcr den gesamten Nahen Osten beinhalten muss \u2013 nicht nur f\u00fcr Israel und Pal\u00e4stina, sondern f\u00fcr den gesamten Nahen Osten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Pandor stimmte dem voll und ganz zu: \u201eIch denke, dass der Oasenplan eine Reihe sehr n\u00fctzlicher Vorschl\u00e4ge enth\u00e4lt, die von den Konfliktparteien als Grundlage f\u00fcr weitere Diskussionen betrachtet werden k\u00f6nnten\u2026 Wir brauchen F\u00fchrung. Wir m\u00fcssen mit Hilfe des Schiller-Instituts einen Weg finden, herauszufinden, wer die Erwachsenen im Raum sind\u2026 Wer ist bereit, sich ernsthaft f\u00fcr die L\u00f6sung der Probleme in der Welt einzusetzen? Ich glaube, dass das Schiller-Institut, zusammen mit anderen \u00e4hnlich starken Organisationen, diese F\u00fchrungsrolle \u00fcbernehmen k\u00f6nnte, vor allem um eine Diskussion in Gang zu bringen und eine Agenda zu entwickeln.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Pandor schlug auch warnende T\u00f6ne an: \u201eWenn wir diesen Moment verpassen, k\u00f6nnen wir uns nicht vorstellen, welches Chaos auf uns zukommt. Dies ist eine Zeit, in der wir alle uns zur Verf\u00fcgung stehenden institutionellen Kapazit\u00e4ten nutzen m\u00fcssen, um sicherzustellen, dass wir zur Vernunft zur\u00fcckkehren und Diskussionen und Prozesse in Gang setzen, die unsere tief verwurzelten Probleme der Ungleichheit, des Mangels an Existenzgrundlagen und der konfliktbedingten Unsicherheit in Angriff nehmen\u2026 Ich glaube, dass wir jetzt eine wirklich praktische und effektive globale Koalition aufbauen m\u00fcssen, um diese Entwicklungsherausforderungen anzugehen\u2026 Ich stimme dem ehemaligen Pr\u00e4sidenten von Guyana zu, wenn er sagt, dass es eine sehr wichtige Verbindung zwischen Frieden und Entwicklung gibt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zuvor hatte der ehemalige Pr\u00e4sident Guyanas, Donald Ramotar, die notwendige Verbindung zwischen Frieden und Entwicklung betont und einen \u201ek\u00fchnen Plan, wie den Win-Win-Ansatz von [Chinas Pr\u00e4sident] Xi Jinping, ohne Verlierer\u201c gefordert. LaRouches Oasenplan basiere auf einer Kombination aus Frieden und Entwicklung und stelle einen realisierbaren Plan f\u00fcr den Wiederaufbau des Gazastreifens und der Region dar, der ein zentraler Teil eines globalen Plans sein k\u00f6nne, sagte er.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Dennis Fritz bef\u00fcrwortete den Oasenplan als n\u00fctzlichen Beitrag zu einer friedlichen L\u00f6sung f\u00fcr die festgefahrene Krise im Nahen Osten.<\/p>\n\n\n\n<p>In der anschlie\u00dfenden lebhaften Diskussionsrunde wurde Dr. Pandor gefragt, wie die Unterentwicklung in Afrika \u00fcberwunden werden k\u00f6nne. Sie stellte fest, dass \u201eder Oasenplan viele Themen anspricht, die f\u00fcr den afrikanischen Kontinent wichtig sind. Wenn man die 17 Priorit\u00e4ten der Agenda 2063 nimmt, den Plan, den wir ,Das Afrika, das wir wollen\u2019 nennen, sieht man, dass diese Priorit\u00e4ten sehr klar mit den Zielen, den verschiedenen Initiativen zu Energie, Nachhaltigkeit, Wasserqualit\u00e4t und Wasserinfrastruktur des Oasenplans verbunden sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auf die Frage, wie es S\u00fcdafrika gelungen sei, die Apartheid zu besiegen, antwortete Dr. Pandor: \u201eDer ANC (Afrikanischer Nationalkongress) begann als Organisation, die Afrikanerinnen und Afrikaner zusammenbrachte; aber im Laufe der Zeit, als er sich den unterdr\u00fcckenden Kr\u00e4ften entgegenstellte, erkannte er, dass es bei der Unterdr\u00fcckung eigentlich um Werte und Prinzipien geht. Bei der Konfrontation mit dem Apartheidstaat ging es darum, das \u00dcbel der Apartheid zu bek\u00e4mpfen und nicht die Wei\u00dfen.\u201c Sie f\u00fcgte hinzu: \u201eS\u00fcdafrika war in dieser Hinsicht, glaube ich, ziemlich ungew\u00f6hnlich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Pandor wurde auch auf die j\u00fcngste Entscheidung der Trump-Administration angesprochen, die Wirtschaftshilfe f\u00fcr S\u00fcdafrika zu k\u00fcrzen. Sie antwortete: \u201eIch bin traurig \u00fcber die K\u00fcrzungen der Mittel f\u00fcr S\u00fcdafrika, aber ich glaube, dass wir durch Freundschaft, durch \u00dcberzeugungsarbeit und diplomatisches Engagement die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika davon zu \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, dass S\u00fcdafrika in der Tat ein sehr guter Partner f\u00fcr die Vereinigten Staaten von Amerika sind. Und dass die Werte, die S\u00fcdafrika mit seiner Verfassung und seiner Bill of Rights vertritt, sehr gut mit den Werten \u00fcbereinstimmen, die traditionell mit den Vereinigten Staaten von Amerika verbunden werden\u2026 Wer sind also die Leute, die mit Pr\u00e4sident Trump, Pr\u00e4sidentin von der Leyen oder Bundeskanzler Scholz sprechen k\u00f6nnen?\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Treffen der Internationalen Friedenskoalition wurde live auf Zoom, YouTube und anderen Plattformen mit mehr als 1.000 Teilnehmern aus fast 50 L\u00e4ndern \u00fcbertragen und simultan ins Spanische, Deutsche und Franz\u00f6sische \u00fcbersetzt. Das vollst\u00e4ndige Video kann&nbsp;<a href=\"https:\/\/djga3.r.sp1-brevo.net\/mk\/cl\/f\/sh\/1f8JIKXwHGaQlurbMGD40spZI7\/LzhjOiu1_zoW\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>&nbsp;angesehen werden<a href=\"https:\/\/djga3.r.sp1-brevo.net\/mk\/cl\/f\/sh\/1f8JIKXwHGapj7WoJQivHFryOF\/IR1vrYQqloP9\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15. Februar 2025 (EIRNS) \u2013Die folgende internationale Pressemitteilung wurde vom Schiller-Institut zur sofortigen Verbreitung herausgegeben. F\u00fcr weitere Informationen:\u00a0si@schiller-institut.de Dr. Naledi Pandor, S\u00fcdafrikas ehemalige Ministerin f\u00fcr Internationale Beziehungen und Zusammenarbeit (2019-2024), sagte am 14. 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