{"id":106468,"date":"2025-01-09T15:44:56","date_gmt":"2025-01-09T20:44:56","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=106468"},"modified":"2025-01-09T15:44:58","modified_gmt":"2025-01-09T20:44:58","slug":"mitglieder-des-schiller-instituts-tagen-im-rheingau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2025\/01\/09\/mitglieder-des-schiller-instituts-tagen-im-rheingau\/","title":{"rendered":"Mitglieder des Schiller-Instituts tagen im Rheingau"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie alle zwei Jahre \u00fcblich, trafen die Mitglieder des Schiller-Instituts zusammen, diesmal am 23. November in Niederwalluf, um \u00fcber Auswege aus der umfassenden strategischen, wirtschaftlichen und kulturellen Krise zu diskutieren. Verhindert durch andere Termine, wandte sich die Institutsvorsitzende Helga Zepp-LaRouche an die Versammelten per Video: Die Weltlage sei nie zuvor so bedrohlich gewesen, nie zuvor war es so dringlich, eine friedliche L\u00f6sung vor allem der strategischen Konfrontation um die Ukraine zu finden, um eine weitere Eskalation in einen direkten, vermutlich dann nuklearen Konflikt zwischen NATO und Ru\u00dfland zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Rede von Helga Zepp-LaRouche beim Jahrestreffen des Schiller-Instituts am 23. November 2024\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lMpKd_WX4dg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Wunsch der allermeisten Menschen nach Frieden und Zusammenarbeit sei jedoch \u00fcber Jahrzehnte hinweg durch westliche Scharfmacher-Vehikel wie dem Congress of Cultural Freedom (CCF, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieg f\u00fcr Propaganda gegen die Sowjetunion gegr\u00fcndet) und dessen zahlreiche Nachfolger untergraben worden. Die Gehirnw\u00e4sche, mit der die Bev\u00f6lkerung \u201ekriegst\u00fcchtig\u201c gemacht werden soll, m\u00fcsse durch eine kulturelle Renaissance in der Tradition von Friedrich Schiller, dem Namensgeber des Instituts, neutralisiert werden. Schiller schrieb gegen Ende des 18. Jahrhunderts die&nbsp;<em>\u00c4sthetischen Briefe<\/em>, in denen das Konzept entwickelt wurde, wie man die Menschen durch Ideen des Erhabenen in sch\u00f6ne Seelen verwandeln k\u00f6nne. Nichts weniger sei heute, in einer viel gr\u00f6\u00dferen Krise, erforderlich \u2013 die schreckliche Alternative w\u00e4re der Untergang der menschlichen Zivilisation. Die Aktivit\u00e4ten und Interventionen des Schiller-Instituts sind heute, genau 40 Jahre nach seiner Gr\u00fcndung, nach wie vor entscheidend f\u00fcr das Zustandekommen einer positiven Ver\u00e4nderung, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Video folgte, eingeleitet durch einen Vortrag von Ulrike Lillge von der Zeitschrift&nbsp;<em>Ibykus<\/em>, eine intensive Diskussion \u00fcber die Herausforderung, eine solche kulturelle Renaissance zustande zu bringen. Ein sehr interessanter Beitrag regte an, dem Beispiel von Schillers Gedicht&nbsp;<em>Der Handschuh<\/em>&nbsp;zu folgen, mit dem anhand eines eigentlich banalen Gegenstands wie einem Handschuh eine bei\u00dfende Polemik gegen das oligarchische Denken entwickelt wird. Ein anderer Beitrag verwies auf die Bedeutung \u00e4sthetischer Erziehung am Beispiel von Beethovens&nbsp;<em>Gellert-Liedern<\/em>. Angesichts der allzu h\u00e4ufigen Verdrehungen und Verf\u00e4lschungen klassischer Literatur, Theaterst\u00fccke und Konzerte wurde auch angeregt, die Klassiker in das \u201eWeltkulturerbe\u201c aufzunehmen, um sicherzustellen, da\u00df, \u201ewenn irgendwo Schiller draufsteht, auch wirklich Schiller drin ist\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Diskussion wurde weiterhin betont, da\u00df die w\u00f6chentlichen Internet-Treffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC) gr\u00f6\u00dfere Verbreitung finden m\u00fcssen, als Beweis daf\u00fcr, da\u00df Frieden und Zusammenarbeit zum allgemeinen Nutzen im Interesse der \u00fcberw\u00e4ltigenden Mehrheit der Menschheit sind. Weitere Diskussionsthemen waren u.a. der V\u00f6lkermord in Gaza und die Problematik der K\u00fcnstlichen Intelligenz.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vorstand des Instituts gab es eine Ver\u00e4nderung: Leona Meyer scheidet auf eigenen Wunsch als erste stellvertretende Vorsitzende aus, ihr Platz wird eingenommen von Christa Kaiser. Die \u00fcbrigen Vorstandsmitglieder \u2013 Helga Zepp-LaRouche im Vorsitz sowie Ulrike Lillge und Rainer Apel als weitere stellvertretende Vorst\u00e4nde \u2013 wurden von der Mitgliederversammlung mit gro\u00dfer Mehrheit im Amt best\u00e4tigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als musikalischer Ausklang sang der Chor des Instituts zwei St\u00fccke: Franz Schuberts Kanon&nbsp;<em>Unendliche Freude<\/em>&nbsp;auf einen Schiller-Text f\u00fcr M\u00e4nnerchor und die ersten Strophe des Dankhymnus&nbsp;<em>Gott Lob, nun ist erschollen das edle Fried- und Freudenwort,<\/em>&nbsp;den Paul Gerhardt 1648 anl\u00e4\u00dflich des Westf\u00e4lischen Friedens schrieb. Werner Hartmann vom Schiller-Institut komponierte dazu eine dreistimmige Fassung der bekannten Melodie&nbsp;<em>Nun lob&#8216;, mein&#8216; Seel&#8216;, den Herren<\/em>&nbsp;aus dem 16. Jahrhundert.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie alle zwei Jahre \u00fcblich, trafen die Mitglieder des Schiller-Instituts zusammen, diesmal am 23. November in Niederwalluf, um \u00fcber Auswege aus der umfassenden strategischen, wirtschaftlichen und kulturellen Krise zu diskutieren. 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