{"id":103363,"date":"2024-07-07T13:21:21","date_gmt":"2024-07-07T17:21:21","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=103363"},"modified":"2024-07-07T13:21:24","modified_gmt":"2024-07-07T17:21:24","slug":"petition-internationale-friedenskoalition-unabhaengigkeitserklaerung-vom-drohenden-atomkrieg-beginn-von-friedensverhandlungen-jetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2024\/07\/07\/petition-internationale-friedenskoalition-unabhaengigkeitserklaerung-vom-drohenden-atomkrieg-beginn-von-friedensverhandlungen-jetzt\/","title":{"rendered":"PETITION: Internationale Friedenskoalition &#8211; Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung vom drohenden Atomkrieg: Beginn von Friedensverhandlungen jetzt!"},"content":{"rendered":"\n<p>4. Juli \u2013 Wir, die Unterzeichnenden, begr\u00fc\u00dfen die neue Friedensinitiative des Pr\u00e4sidenten der Russischen F\u00f6deration, Wladimir Putin, wie er sie in seiner Rede im russischen Au\u00dfenministerium am 14. Juni 2024 vorgestellt hat. Wir fordern die sofortige Einleitung eines diplomatischen Prozesses, ungeachtet des gegenw\u00e4rtigen Kriegszustandes zwischen NATO\/Ukraine und Ru\u00dfland.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit dr\u00e4ngt. Jede weitere Eskalation erh\u00f6ht die Gefahr, da\u00df sich der aktuelle Konflikt schneller als gedacht zu einem Krieg in der gesamten Region oder gar zu einer thermonuklearen Konfrontation ausweitet. Um dies zu verhindern, sollten wir dem Rat folgen: \u201eWir sollten niemals aus Furcht verhandeln. Aber wir sollten Verhandlungen auch niemals f\u00fcrchten. Wir wollen, da\u00df beide Seiten erkennen, welche Probleme uns verbinden, statt auf den Problemen herumzureiten, die uns trennen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Worte des amerikanischen Pr\u00e4sidenten John F. Kennedy griff sein Gegenspieler, der russische Ministerpr\u00e4sident Nikita Chruschtschow, in einem Brief an Kennedy auf: \u201eIch habe an zwei Kriegen teilgenommen und wei\u00df, da\u00df der Krieg erst endet, wenn er durch St\u00e4dte und D\u00f6rfer gerollt ist und \u00fcberall Tod und Zerst\u00f6rung ges\u00e4t hat.\u201c Das ist die unn\u00f6tige Bilanz des Krieges in der Ukraine, eines Krieges, der schon vor mehr als zwei Jahren, Ende M\u00e4rz 2022, h\u00e4tte beendet werden k\u00f6nnen. Stattdessen hat die Intervention des britischen Premierministers Boris Johnson und der NATO nachweislich den bereits ausgehandelten Friedensvorschlag zwischen Ru\u00dfland und der Ukraine zunichte gemacht. Hunderttausende Menschen mu\u00dften daf\u00fcr unn\u00f6tig ihr Leben lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Putins Vorschlag vom 14. Juni 2024 ist eine Chance, die Welt \u201ewieder auf den rechten Weg zu bringen\u201c. Er k\u00f6nnte der erste Schritt zur Schaffung einer neuen internationalen strategischen Architektur sein, welche die nach 1989\/91 entstandene \u201eunipolare\u201c Ordnung ersetzt. Die Friedensinitiative vom 14. Juni ist die Fortsetzung einer Reihe von abgelehnten und sabotierten, aber beharrlichen Friedensbem\u00fchungen, die mit dem Abschlu\u00df und der versuchten Umsetzung von Minsk-2 im Jahr 2015 sowie der Bereitschaft zu Verhandlungen auch nach dem Beginn der russischen Spezialoperation am 24. Februar 2022 offen dokumentiert wurden. Dies zeigte sich im Vertrag vom M\u00e4rz 2022, der von offiziellen Vertretern Ru\u00dflands und der Ukraine paraphiert, aber aufgrund des imperialen Eingreifens von Boris Johnson nie angenommen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir erkl\u00e4ren hiermit nachdr\u00fccklich: Im Zeitalter thermonuklearer Waffen ist das Ziel, Ru\u00dfland zu zerschlagen, indem man den Ukraine-Konflikt als Sprungbrett f\u00fcr einen Regimewechsel nutzt, eindeutig das Vorhaben eines Wahnsinnigen. Angesichts des Leids, das Krieg und Aggression verursachen, und der Gefahr, da\u00df dieser Konflikt zu einem Dritten Weltkrieg eskaliert, ist eine breite Unterst\u00fctzung dieser Initiative ein wichtiger Ausdruck des \u00dcberlebenswillens aller vern\u00fcnftigen Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kriegstreiberischen, profit- und rachs\u00fcchtigen Forderungen nach einer Niederlage Ru\u00dflands beruhen auf der irrigen Annahme, da\u00df sich Kriege \u2013 auch ein Atomkrieg \u2013 begrenzen lie\u00dfen. Dies war jedoch weder im Ersten noch im Zweiten Weltkrieg der Fall. Angesichts der heutigen milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten, wo jedes Ziel auf der Welt in k\u00fcrzester Zeit erreicht werden kann, zeugt die Vorstellung eines \u201ebegrenzten Krieges\u201c von einer gewaltigen Fehleinsch\u00e4tzung der heutigen Realit\u00e4ten. Diejenigen, die zum Krieg aufrufen und Verhandlungen ablehnen, glauben zu Unrecht, sie h\u00e4tten eine sichere \u00dcberlebenschance. In einem thermonuklearen Krieg gibt es kein Versteck.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch einmal: Wir fordern die sofortige Aufnahme diplomatischer Verhandlungen, ungeachtet des gegenw\u00e4rtigen Kriegszustandes zwischen NATO\/Ukraine und Ru\u00dfland. Zu diesem Zweck fordern wir die ukrainische Rada auf, das Dekret aufzuheben, das direkte Verhandlungen mit Ru\u00dfland verhindert. Wir unterst\u00fctzen den Aufbau einer neuen Sicherheitsarchitektur f\u00fcr Europa und die Welt. Wir fordern die Kriegsparteien und ihre Unterst\u00fctzer auf, sich in gutem Glauben zusammenzusetzen, um einen dauerhaften Frieden auszuhandeln, der auf f\u00fcr alle Seiten vorteilhaften Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beteiligten L\u00e4ndern beruht.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret empfehlen wir folgende Schritte:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erstens<\/strong>: Aufnahme erster Gespr\u00e4che auf Grundlage des russischen Friedensvorschlags vom 14. Juni 2024.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zweitens<\/strong>: Aufbauend auf den Fortschritten dieser ersten Gespr\u00e4che sollte so bald wie m\u00f6glich eine einvernehmliche Waffenstillstandserkl\u00e4rung f\u00fcr den Konflikt angestrebt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Drittens<\/strong>: Sobald die Bedingungen f\u00fcr einen Waffenstillstand schriftlich festgelegt sind, mu\u00df das Vertrauen durch eine neue wirtschaftliche Architektur gef\u00f6rdert und gest\u00e4rkt werden, wozu auch Kr\u00e4fte von au\u00dferhalb des Konflikts einbezogen werden sollen, die verschiedene Vorschl\u00e4ge zur F\u00f6rderung des Friedens unterbreitet haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei diesen Verhandlungen m\u00fcssen wir uns an die Lehren des Westf\u00e4lischen Friedens erinnern, der den Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg beendete, und uns erneut zu ihnen verpflichten: Ein dauerhafter Friede erfordert die Ber\u00fccksichtigung der \u201eInteressen des anderen\u201c und aller. \u201eKein Problem des menschlichen Schicksals ist f\u00fcr den Menschen unl\u00f6sbar\u201c \u2013 das war die \u00dcberzeugung von Kennedy und Chruschtschow, die als Staatsf\u00fchrer vor der Entscheidung standen, ob sie zusammen alles menschliche Leben zerst\u00f6ren, vielleicht f\u00fcr immer. Sie haben verhandelt und die Menschlichkeit hat gesiegt. Wir sind vielleicht noch nicht ganz an demselben Punkt, aber wir sind ihm sehr nahe. Wir d\u00fcrfen nicht scheitern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>-Oberst a.D. Lawrence B. Wilkerson, <\/strong>ehemaliger Sonderassistent des US-Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs, ehemaliger Stabschef des US-Au\u00dfenministers<\/p>\n\n\n\n<p><strong>-Scott Ritter<\/strong>, ehemaliger UN-Waffeninspekteur und Geheimdienstoffizier der U.S. Marine<\/p>\n\n\n\n<p><strong>-Oberstleutnant a.D. Earl Rasmussen, <\/strong>Oberstleutnant, U.S. Army<\/p>\n\n\n\n<p><strong>-Oberst a.D. Richard H. Black, <\/strong>ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der US-Armee im Pentagon;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>-Kirk Wiebe, <\/strong>Mitglied der Geheimdienstveteranen f\u00fcr Vernunft (Veteran Intelligence Professionals for Sanity &#8211; VIPS), und ehemaliger leitender Analytiker bei der National Security Agency (NSA). Er ist auch Partner von Bill Binney zur Verhinderung von Verbrechen der Geheimdienstgemeinschaft mit Bill Binney<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;<strong>Dr. Clifford Kiracofe<\/strong>, Ehemaliges hochrangiges Mitglied des Ausschusses f\u00fcr ausw\u00e4rtige Beziehungen des US-Senats, and Pr\u00e4sident, Washington Institute for Peace and Development<\/p>\n\n\n\n<p><strong>-E. Martin Schotz<\/strong>, MD, Mitglied, JFK Peace Speech Committee<\/p>\n\n\n\n<p><strong>-Muhammad Salim Akhtar,<\/strong> Nationaler Direktor, American Muslim Alliance<\/p>\n\n\n\n<p><strong>-Alessia Ruggeri,<\/strong> Gewerkschafterin, Italien<\/p>\n\n\n\n<p><strong>-Claudio Giudici<\/strong>, Vorsitzender, Unitaxi, Nationale Gewerkschaft der Taxifahrer, Italien<\/p>\n\n\n\n<p><strong>-Lorin Peters<\/strong>, Pax Christi, N Cal Moderator<\/p>\n\n\n\n<p><strong>-Nelson Borelli,<\/strong> Prof. (a.D.) f\u00fcr Psychiatrie der Northwestern University Evansville, Illinois<\/p>\n\n\n\n<p><strong>-Helga Zepp-LaRouche,<\/strong> Gr\u00fcnderin, Schiller-Institut<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"1500\" height=\"1800\" src=\"https:\/\/5d8e173e.sibforms.com\/serve\/MUIFAKNragVYeP8MeTOTrgHMDm3MIwq32lCqXoL5GsG89zG7wx46ebWyyFaNBuPvlCWrIuTTo4-bIDXSLXiz2gtoQkUzx_8I_GFneCc2CbOwti6lsL1Nq6JsdRCIIM2hL6-OLrYkERwYHaLwkUM7WjfYxczakSXTIZN1WwwUtb2-PazrbE3V8cHSCnWuRuCxyPEdotNF0LuSmqtq\" frameborder=\"0\" scrolling=\"auto\" allowfullscreen=\"\" style=\"display: block;margin-left: auto;margin-right: auto;max-width: 100%;\"><\/iframe><\/p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. 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