{"id":74767,"date":"2021-05-26T07:17:41","date_gmt":"2021-05-26T11:17:41","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?page_id=74767"},"modified":"2021-05-26T07:17:43","modified_gmt":"2021-05-26T11:17:43","slug":"resolution-zum-beethoven-jahr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/resolution-zum-beethoven-jahr\/","title":{"rendered":"Resolution zum Beethoven-Jahr"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-66945\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/beethoven-jahr-300x141.jpg\" alt=\"\" width=\"843\" height=\"396\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/beethoven-jahr-300x141.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/beethoven-jahr.jpg 710w\" sizes=\"auto, (max-width: 843px) 100vw, 843px\" \/><\/p>\n<p align=\"center\"><i>von <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/helga-zepp-larouche\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Helga Zepp-LaRouche<\/a><\/i><\/p>\n<p>In einer Gegenwart, in der zunehmend sinnlose Gewalt, ein Verfall der kulturellen Werte, eine kaum noch zu \u00fcberbietende Verflachung beim sogenannten volkst\u00fcmlichen Geschmack und eine Verrohung des Umgangs miteinander zu beobachten sind, haben wir immer noch eine ganz entscheidende Quelle, von der eine kulturelle und moralische Erneuerung ausgehen kann: die klassische Kunst! Das gro\u00dfartige Menschenbild, das mit den dichterischen Werken von Dante, Petrarca, Lessing oder Schiller oder den erhabenen und gro\u00dfen Kompositionen von Bach, Mozart, Verdi, Beethoven, Schubert, Schumann oder Brahms verbunden ist, ist immer noch ein Bezugspunkt f\u00fcr die Art und Weise, wie wir uns als Gesellschaft definieren.<\/p>\n<p>Aber wenn wir die Rolle der K\u00fcnstler in der Gegenwartskultur betrachten und Schillers Ma\u00dfstab anlegen, der da hei\u00dft:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p align=\"center\">\u201e<i>Der Menschheit W\u00fcrde ist in eure Hand gegeben,<\/i><\/p>\n<p align=\"center\"><i>Bewahret sie!<\/i><\/p>\n<p align=\"center\"><i>Sie sinkt mit euch! Mit euch wird sie sich heben!\u201c<\/i><\/p>\n<p>dann ergibt sich ein degradiertes Bild. Unser Bildungssystem vermittelt kaum Kenntnis der klassischen Kultur, die sogenannte Jugendkultur wird von einem Kult der H\u00e4\u00dflichkeit dominiert, und die klassische Kultur selbst ist unter massivster Attacke. Seit Jahrzehnten erfindet das sogenannte Regietheater immer neue Abgr\u00fcnde von Abscheulichkeit, Inszenierungen von Shakespeare oder Schiller sind nicht wiederzuerkennen, seit geraumer Zeit werden auch die Opernb\u00fchnen Schlachtfelder, auf denen die perversen Phantasien der Intendanten und Regisseure realisiert werden, und nun vergreifen sich sogenannte moderne Komponisten sogar an den Kompositionen Beethovens, weil sie offensichtlich selber nichts zustandebringen.<\/p>\n<p>Damit mu\u00df Schlu\u00df sein! Es ist Zeit f\u00fcr eine Gegenoffensive!<\/p>\n<p>Das Beethoven-Jahr, in dem nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt eine gro\u00dfe Anzahl von Beethovens Kompositionen aufgef\u00fchrt werden, bietet die wunderbare Chance, da\u00df wir uns an unsere bessere kulturelle Tradition in Deutschland erinnern und sie dem seit Jahrzehnten fortdauernden moralischen Abw\u00e4rtstrend entgegenstellen. Wir d\u00fcrfen einer Theater- und Musik-Mafia, die die klassische Kunst ruiniert, nicht l\u00e4nger das Ruder \u00fcberlassen, und rufen dazu auf, eine Renaissance-Bewegung f\u00fcr die Verteidigung und Wiederbelebung der klassischen Kunst zu schaffen. Wie Friedrich Schiller in den \u00c4sthetischen Briefen so unwiderlegbar dargestellt hat: Nur in der gro\u00dfen Kunst finden wir die innere Kraft, unsere eigene Kreativit\u00e4t zu entwickeln und uns als Menschen zu verbessern.<\/p>\n<p>Die Welt befindet sich derzeit in einem Epochenwandel, in dem die bisherige, von den atlantischen Staaten dominierte \u00c4ra eindeutig zu Ende geht und sich der Schwerpunkt der Entwicklung nach Asien verlagert, wo es mehrere V\u00f6lker gibt, die auf ihre zum Teil \u00fcber 5000 Jahre alten Zivilisationen zu recht stolz sind und diese pflegen. Wenn Europa irgendetwas dazu beizutragen hat, um das entstehende neue Paradigma in der Welt in einem humanistischen Geist mit zu gestalten, dann ist es unsere Hochkultur der Renaissance und der Klassik.<\/p>\n<p><i>Lesen Sie dazu auch Helga Zepp-LaRouches offenen Brief an die Klassikliebhaber Deutschlands im Beethoven-Jahr: <\/i><\/p>\n<p><i><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/01\/29\/zerstorung-beethovens-im-beethovenjahr-2020\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Von der Unf\u00e4higkeit, Musik zu komponieren. Ein Offener Brief an die Klassikliebhaber Deutschlands im Beethoven-Jahr: Die Grenze des Zumutbaren ist endg\u00fcltig \u00fcberschritten!<\/a> <\/i><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><b>Hiermit unterst\u00fctze ich die Resolution und m\u00f6chte den Newsletter beziehen, um mehr \u00fcber die Arbeit des Schiller-Instituts zu erfahren.<\/b><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; max-width: 100%;\" src=\"https:\/\/5d8e173e.sibforms.com\/serve\/MUIEAPv7aHHwIjNoSKyRn6Z-UEpg2z9wl0s6pVmp-cMWOvP6JE6HF-wHISlsTUmKFNwT_bMGKyRARlsoL-Cb8Pn6RFkp6AzekSj-ZDZhMdBMHpROKfAfzuD01YlRNDLY2GGMo8P-KAsnkN_nK10AnoP6pgxoTEkjAb7Ehghb_YdC-MGrReC_t1Py-mCYw1zf_amln8nZAJYborbV\" width=\"1000\" height=\"1500\" frameborder=\"0\" scrolling=\"auto\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Helga Zepp-LaRouche In einer Gegenwart, in der zunehmend sinnlose Gewalt, ein Verfall der kulturellen Werte, eine kaum noch zu \u00fcberbietende Verflachung beim sogenannten volkst\u00fcmlichen Geschmack und eine Verrohung des Umgangs miteinander zu beobachten sind, haben wir immer noch eine ganz entscheidende Quelle, von der&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template_fullwidth.php","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-74767","page","type-page","status-publish","hentry"],"featured_image_src":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/74767","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74767"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/74767\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74771,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/74767\/revisions\/74771"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74767"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74767"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74767"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}