{"id":62398,"date":"2020-09-11T11:29:31","date_gmt":"2020-09-11T09:29:31","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?page_id=62398"},"modified":"2020-09-18T17:44:02","modified_gmt":"2020-09-18T15:44:02","slug":"oberst-richard-h-black-riskieren-wir-einen-militaerputsch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/oberst-richard-h-black-riskieren-wir-einen-militaerputsch\/","title":{"rendered":"Oberst Richard H. Black: &#8222;Riskieren wir einen Milit\u00e4rputsch?&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Sehen Sie hier die Rede von Oberst Richard H. Black (USA a.D.), ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der Armee im Pentagon; ehemaliger Staatssenator, Virginia w\u00e4hrend der internationalen Internet-Konferenz <em><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/08\/13\/conference-war-drive-towards-armageddon-or-a-new-paradigm-among-sovereign-nations-united-by-the-common-aims-of-mankind\/\" target=\"_blank\">\u201eKriegstreiberei bis zum Armageddon oder ein neues Paradigma souver\u00e4ner Nationen, geeint durch die gemeinsamen Ziele der Menschheit?\u201c<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Oberst Richard H. Black (USA a.D.): Riskieren wir einen Milit\u00e4rputsch?\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/3IDsJovhVHQ?start=220&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Die Rede lesen<\/span><\/a><div class=\"toggle-content\"><\/p>\n<p>Ich freue mich, heute bei Ihnen zu sein. Mein Thema ist: \u201eRiskieren wir einen Milit\u00e4rputsch?\u201c<\/p>\n<p>Zu Ihrer Information m\u00f6chte ich nur sagen, da\u00df ich Oberst a.D. Richard H. Black bin. Ich war Offizier der Richteranwaltschaft und ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der Armee im Pentagon. Ich spielte eine Schl\u00fcsselrolle bei der Entsendung der 7. Infanteriedivision zur Niederschlagung der Unruhen in Los Angeles 1992.<\/p>\n<p>Lassen Sie mich Ihnen zun\u00e4chst einige Hintergrundinformationen geben: Das Aufstandsgesetz (der <i>Insurrection Act<\/i>) geh\u00f6rt zu den grundlegendsten aller US-Bundesgesetze. Erstmals 1807 in Kraft gesetzt, wurde es wiederholt dazu benutzt, die elementarste Aufgabe der Regierung zu erf\u00fcllen: die Gew\u00e4hrleistung der Ruhe im Innern.<\/p>\n<p>In der Pr\u00e4ambel der US-Verfassung wird die Aufgabe, die Ruhe im Innern zu gew\u00e4hrleisten, unter den f\u00fcnf Zielen aufgef\u00fchrt, f\u00fcr die die Verfassung der Vereinigten Staaten geschaffen wurde. Nichts ist wichtiger als der Schutz der physischen Sicherheit der Amerikaner.<\/p>\n<p>Milit\u00e4rangeh\u00f6rige haben geschworen, die Nation gegen alle Feinde im In- und Ausland zu verteidigen. Aber heute, wo St\u00e4dte von gewaltt\u00e4tigen Mobs verw\u00fcstet werden, scheint das Verteidigungsministerium zu z\u00f6gern, Amerika gegen diese brutalen Feinde im Innern zu verteidigen.<\/p>\n<p>Am 4. Juni 2020 ver\u00f6ffentlichte das bekannte Magazin <i>Foreign Policy<\/i> ein Rundschreiben mit dem Titel \u201eGener\u00e4le verurteilen Trumps Plan zur Unterdr\u00fcckung der Proteste\u201c. In dem Schreiben wurde die Drohung des Pr\u00e4sidenten, das Aufstandsgesetz zu aktivieren, kritisiert und dessen Bedeutung als \u201eein zwei Jahrhunderte altes Gesetz\u201c subtil verunglimpft. Aber das Gesetz, das den Pr\u00e4sidenten erm\u00e4chtigt, Unruhen unter Anwendung milit\u00e4rischer Gewalt zu unterdr\u00fccken, wurde seit seiner ersten Anwendung im Jahr 1808 22mal in Anspruch genommen. Die Pr\u00e4sidenten Thomas Jefferson, Andrew Jackson, Ulysses S. Grant, Rutherford B. Hayes, Grover Cleveland, Woodrow Wilson, Herbert Hoover, Franklin Roosevelt, Dwight Eisenhower, John F. Kennedy, Lyndon Johnson und George H.W. Bush haben alle den Insurrection Act angewendet, um Aufst\u00e4nde zu unterbinden, Rassentrennungsanordnungen durchzusetzen, milit\u00e4rische Unruhen zu beenden, Streiks zu brechen, Arbeitskonflikte zu unterdr\u00fccken und Nate Turners Sklavenrebellion zu zerschlagen.<\/p>\n<p>Der Insurrection Act wurde zuletzt 1992 angewandt, als Bundestruppen unter dem Kommando der 7. Infanteriedivision der U.S. Army nach der Mi\u00dfhandlung und Verhaftung von Rodney King gewaltsame Rassenunruhen in Los Angeles wirksam niederschlugen.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Donald Trump ist der Oberbefehlshaber der Streitkr\u00e4fte und steht damit \u00fcber allen Gener\u00e4len und Beamten des Verteidigungsministeriums. Es ist seine Pflicht, die Ruhe im Innern zu wahren; er hat sowohl die gesetzliche als auch die ihm innewohnende verfassungsm\u00e4\u00dfige Autorit\u00e4t, dies zu tun.<\/p>\n<p>Trotz dieser klaren Sachlage haben Gener\u00e4le und Pentagon-Bedienstete Zweifel daran aufkommen lassen, da\u00df die milit\u00e4rische Befehlskette auf rechtm\u00e4\u00dfige Anordnungen des Pr\u00e4sidenten reagieren wird. Es ist nicht mehr klar, da\u00df das Verteidigungsestablishment heute auf sichere, verantwortungsvolle Weise funktioniert.<\/p>\n<p><i>Defense One<\/i>, eine milit\u00e4rische Online-Publikation, berichtete, da\u00df zwei Oberstleutnante im Ruhestand, John Nagle und Paul Yingling, einen offenen Brief an General Mark Milley, den Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs (CJCS), geschrieben haben, in dem sie ihn dr\u00e4ngen, milit\u00e4rische Gewalt anzuwenden, um den Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten aus dem Wei\u00dfen Haus zu entfernen, falls dieser sein Amt am 20. Januar 2021 nicht aufgibt. Sie schrieben: \u201eWenn Donald Trump sich weigert, sein Amt nach Ablauf seiner verfassungsm\u00e4\u00dfigen Amtszeit zu verlassen, mu\u00df das Milit\u00e4r der Vereinigten Staaten ihn gewaltsam absetzen, und Sie m\u00fcssen den Befehl dazu geben.\u201c<\/p>\n<p>Aufruf zum Staatsstreich ist unzul\u00e4ssig<\/p>\n<p>Es versteht sich von selbst, da\u00df es f\u00fcr Offiziere im Ruhestand unzul\u00e4ssig ist, zu einem Staatsstreich zum Sturz der Regierung der Vereinigten Staaten aufzurufen. Und da Pr\u00e4sident Trump nie angedeutet hat, da\u00df er sich nicht an den verfassungsm\u00e4\u00dfigen Plan f\u00fcr den Amtswechsel halten w\u00fcrde, ist es doppelt beunruhigend, da\u00df ihre Forderung nach einer Milit\u00e4rrevolte auf einer abstrusen Behauptung beruht, was der Pr\u00e4sident unter verschiedenen Szenarien tun k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die Idee einer milit\u00e4rischen Macht\u00fcbernahme ist schon seit einiger Zeit in Umlauf. Bereits am 18. August 2020 ver\u00f6ffentlichte <i>Defense One<\/i> einen Artikel von Thomas Crosbie mit dem Titel \u201eSechs Szenarien einer milit\u00e4rischen Intervention nach dem 20. Januar\u201c. Nach Aufz\u00e4hlung von sechs eher unwahrscheinlichen Szenarien stellte der Autor fest: \u201eStaatsstreiche &#8230; sind scheu\u00dfliche Dinge, und dar\u00fcber im Zusammenhang mit Amerika zu reden, ist zutiefst geschmacklos. Dennoch kann uns die Auseinandersetzung mit diesen Szenarien helfen, die wirkliche Dynamik zu verstehen, in der sich Gener\u00e4le und Offiziere in den kommenden Monaten bewegen m\u00fcssen.\u201c Der Autor meint offenbar, da\u00df die Gener\u00e4le den Sturz des Pr\u00e4sidenten am oder nach dem 20. Januar 2021 in Betracht ziehen m\u00fcssen, wenn es die Situation verlangt.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte den Brief des Oberstleutnants als wahnhaft abtun, aber andere Faktoren, darunter das prominente Erscheinen in <i>Defense One<\/i>, lassen vermuten, da\u00df andere am Werk sind, um die Autorit\u00e4t des Pr\u00e4sidenten als Oberbefehlshaber der Streitkr\u00e4fte zu untergraben.<\/p>\n<p>Das Milit\u00e4r wird in gef\u00e4hrlicher Weise politisiert. Als Reaktion auf Pr\u00e4sident Trumps Drohung, die Gewalt in den St\u00e4dten mit milit\u00e4rischer Gewalt zu unterdr\u00fccken, haben pensionierte Gener\u00e4le und Offizielle des Verteidigungsministeriums den Pr\u00e4sidenten auf koordiniert erscheinende Weise angegriffen.<\/p>\n<p>General James Mattis trat am 20. Dezember 2018 als Verteidigungsminister zur\u00fcck, in dem erfolgreichen Versuch, den Pr\u00e4sidenten am Abzug von Truppen aus Syrien zu hindern. Am 3. Juni 2020 verbreitete er eine erschreckende Anklage gegen den Pr\u00e4sidenten. Nach lobenden Worten \u00fcber die Krawallmacher f\u00fcr ihre \u201egesunden und einheitsstiftenden Forderungen\u201c prangerte er den Pr\u00e4sidenten mit vernichtenden Worten an: \u201eWir erleben die Folgen von drei Jahren ohne richtige F\u00fchrung\u201c, sagte er, \u201eWir k\u00f6nnen uns auch <i>ohne ihn<\/i> zusammenschlie\u00dfen und uns dabei auf die St\u00e4rken unserer Zivilgesellschaft st\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>Was genau meinte Mattis mit den Worten \u201eWir k\u00f6nnen uns ,ohne ihn\u2019 zusammenschlie\u00dfen\u201c? General Mattis verharmloste die verbreiteten Unruhen, Pl\u00fcnderungen, Brandstiftungen und Morde, die Amerika \u00fcberziehen, indem er sagte: \u201eWir d\u00fcrfen uns nicht von einer kleinen Zahl von Gesetzesbrechern ablenken lassen.\u201c<\/p>\n<p>In der Woche vom 7. Juni 2020 stellte sich General a.D. Colin Powell an die Spitze f\u00fchrender Milit\u00e4rs, als er den Oberbefehlshaber scharf attackierte. Powell lobte andere Offiziere, die sich in den Tagen davor gegen den Pr\u00e4sidenten ausgesprochen hatten. General Powell schlo\u00df sich au\u00dferdem General Mattis\u2019 Angriffen gegen den Pr\u00e4sidenten an und meinte, Trump sei der erste Pr\u00e4sident in seinem Leben, der nicht versuche, das Land zu vereinen.<\/p>\n<p>(Nebenbei bemerkt, m\u00f6chte ich darauf hinweisen, da\u00df es bekanntlich General Colin Powell war, der ein Probenr\u00f6hrchen als Sinnbild f\u00fcr Sarin-Gas hochhielt und die UNO hinterlistig dazu dr\u00e4ngte, die Invasion des Irak zu unterst\u00fctzen. Seine List und T\u00e4uschung f\u00fchrten 2003 zur Invasion des Irak und zum Tod von zwei Millionen unschuldigen Menschen.)<\/p>\n<p>Der Ausl\u00f6ser f\u00fcr General Mattis\u2019 au\u00dferordentlichen Angriff auf den Pr\u00e4sidenten war Trumps rechtm\u00e4\u00dfiger Einsatz der Nationalgarde, um ihm den Weg zu einem symbolischen Auftritt in der St. John\u2019s Kirche gegen\u00fcber dem Wei\u00dfen Haus zu bahnen. Der Pr\u00e4sident ging zu Fu\u00df zur Kirche, die von Randalierern angez\u00fcndet worden war, und posierte dort mit der Bibel, um seinen Einsatz f\u00fcr Recht, Ordnung und Religionsfreiheit zu demonstrieren.<\/p>\n<p>Viele Offiziere verspotteten das Vorgehen des Pr\u00e4sidenten und prangerten ihn in koordinierter Weise an. John Kelly, Marinegeneral a.D., erkl\u00e4rte in Anspielung auf die amerikanischen W\u00e4hler: \u201eIch denke, wir m\u00fcssen uns genauer ansehen, wen wir w\u00e4hlen.\u201c<\/p>\n<p>John Allen, General a.D. des Marinekorps, behauptete arrogant: \u201eDonald Trump ist nicht religi\u00f6s, hat kein Bed\u00fcrfnis nach Religion und k\u00fcmmert sich nicht um die Gl\u00e4ubigen, es sei denn, sie dienen seinen politischen Bed\u00fcrfnissen&#8230;\u201c Er fuhr fort: \u201eDie Rede des Pr\u00e4sidenten war darauf berechnet, seine gemeine und willk\u00fcrliche Macht zu projizieren, aber er vers\u00e4umte es, in dieser schwierigen Lage in allen Teilen des Landes die h\u00f6heren Empfindungen oder die F\u00fchrung auszudr\u00fccken, die dringend ben\u00f6tigt werden.\u201c<\/p>\n<p>Marineadmiral Mike Mullen sagte: \u201eEs hat mich gestern besch\u00e4mt, als ich sah, wie Sicherheitspersonal, darunter auch Mitglieder der Nationalgarde, mit Gewalt einen Weg durch den Lafayette Square freimachte, um den Besuch des Pr\u00e4sidenten in der St. John&#8217;s Kirche zu erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n<p>Luftwaffengeneral Richard Myers sagte: \u201eAls erstes empfand ich einfach absolute Traurigkeit dar\u00fcber, da\u00df Menschen nicht protestieren d\u00fcrfen, und das war, soweit ich es sehe, ein friedlicher Protest, der gewaltsam gest\u00f6rt wurde, und das ist nicht richtig.\u201c<\/p>\n<p>William Perry, ehemaliger Verteidigungsminister unter Clinton, schlo\u00df sich mit den Worten an: \u201eIch bin emp\u00f6rt \u00fcber das bedauerliche Verhalten unseres Pr\u00e4sidenten und des Verteidigungsministers Esper, der damit droht, amerikanische Streitkr\u00e4fte einzusetzen, um friedliche Demonstranten, die ihre verfassungsm\u00e4\u00dfigen Rechte aus\u00fcben, zu unterdr\u00fccken.\u201c<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich schlossen sich am 5. Juni Leon Panetta und Chuck Hagel, ehemalige Verteidigungsminister unter Barack Obama, 87 ehemaligen Verteidigungsbeamten in einem offenen Brief an, der am 5. Juni in der <i>Washington Post<\/i> ver\u00f6ffentlicht wurde und in dem es hie\u00df: \u201eWir sind beunruhigt dar\u00fcber, wie der Pr\u00e4sident seinen Eid verr\u00e4t, indem er damit droht, dem US-Milit\u00e4r zu befehlen, die Rechte ihrer amerikanischen Mitb\u00fcrger zu verletzen.\u201c<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rungen dieser Milit\u00e4rs scheinen darauf berechnet zu sein, die Autorit\u00e4t des Pr\u00e4sidenten zur Unterdr\u00fcckung innerer Unruhen zu untergraben. Indem sie unterstellen, da\u00df die Berufung auf das Aufstandsgesetz unrechtm\u00e4\u00dfig sei, und indem sie den weit verbreiteten innerst\u00e4dtischen Terror herunterspielen, verleihen diese Leute diesem gewaltt\u00e4tigen, kriminellen Verhalten eine Rechtfertigung.<\/p>\n<p>Artikel 88 des Einheitlichen Milit\u00e4rischen Rechtskodex (UCMJ) verbietet es pensionierten Offizieren, ver\u00e4chtliche Worte gegen den Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten zu benutzen. Die \u00c4u\u00dferungen vieler dieser Offiziere sind juristisch kaum zu rechtfertigen. In vielen F\u00e4llen d\u00fcrfte die Herabw\u00fcrdigung des Pr\u00e4sidenten gegen das Strafrecht zu versto\u00dfen.<\/p>\n<p>Zusammengenommen l\u00e4\u00dft die koordinierte Verbreitung herabsetzender \u00c4u\u00dferungen hochrangiger Amtstr\u00e4ger in Verbindung mit der Ver\u00f6ffentlichung eines Schreibens, worin ein Milit\u00e4rputsch bef\u00fcrwortet wird, auf ein gro\u00dfes \u00dcbel im Pentagon und in unserer Verfassungsstruktur schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Meines Wissens haben weder der Verteidigungsminister noch die Chefs der Teilstreitkr\u00e4fte etwas gegen das verbreitete Gerede \u00fcber milit\u00e4rische Auflehnung unternommen. General Milley sollte den Brief der Obersten an den Rechtsbeistand des Generalstabs weiterleiten, um festzustellen, ob dessen Verbreitung gegen den Milit\u00e4rischen Rechtskodex verst\u00f6\u00dft. Dar\u00fcber hinaus sollte Verteidigungsminister Mark Esper eine ernste Warnung an aktive und pensionierte Offiziere aussprechen, die versuchen, den Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten zu st\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Jene pensionierten Offiziere, die ver\u00e4chtliche \u00c4u\u00dferungen gegen den Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten ge\u00e4u\u00dfert haben, sollten schriftliche Verweise erhalten, worin sie vor kriminellen Verst\u00f6\u00dfen gegen Artikel 88 des Milit\u00e4rischen Rechtskodex gewarnt werden. Sie sollten daran erinnert werden, da\u00df Artikel 88 auch f\u00fcr Offiziere im Ruhestand gilt und da\u00df das Gesetz erlassen wurde, weil die Untergrabung der Autorit\u00e4t des Oberbefehlshabers eine klare und akute Gefahr f\u00fcr unsere Republik darstellt. Das Verteidigungsministerium mu\u00df entschlossen handeln, um das \u00f6ffentliche Vertrauen wiederherzustellen. Die Amerikaner brauchen die Gewi\u00dfheit, da\u00df es keinen Umsturz einer milit\u00e4rischen Kabale in unserem Land gibt.<\/p>\n<p>Droht ein Wahlbetrug?<\/p>\n<p><i>In der anschlie\u00dfenden Diskussion wurde das Thema eines drohenden Wahlbetrugs und Milit\u00e4rputsches in den Vereinigten Staaten nochmals aufgegriffen.<\/i><\/p>\n<p><i><b>Helga Zepp-LaRouche:<\/b><\/i> Die Gefahr einer Verfassungskrise Anfang November ist eindeutig vorhanden, auch angesichts der \u00c4u\u00dferung von Hillary Clinton, Biden d\u00fcrfe unter keinen Umst\u00e4nden eine Wahlniederlage eingestehen. Nancy Pelosi sagte, glaube ich, \u00e4hnliche Dinge, Biden selbst auch. Die Gefahr im Zusammenhang mit der Urnenkontroverse ist also eindeutig vorhanden. Denken Sie dar\u00fcber nach, was man tun kann, um etwas abzuwenden, das uns wirklich in eine unglaubliche Gefahr bringen k\u00f6nnte &#8211; wobei das, was Senator Black sagte, nicht ausgeschlossen ist, wie mir scheint -, abgesehen davon, wor\u00fcber wir vorhin sprachen, da\u00df die P5 [die St\u00e4ndigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats] die Dynamik ver\u00e4ndern k\u00f6nnte, indem sie die geopolitische Konfrontation durch eine Zusammenarbeit ersetzt, bei der alle Seiten gewinnen, zumindest als Absichtserkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Die andere, zweite wichtige Sache, die meines Erachtens getan werden k\u00f6nnte, um diesen gegenw\u00e4rtigen Kurs zu \u00e4ndern, w\u00e4re, da\u00df Generalstaatsanwalt Barr endlich die Ergebnisse der verschiedenen Untersuchungen, einschlie\u00dflich der Durham-Untersuchung, ver\u00f6ffentlicht. Das Thema, um das alle wie um den hei\u00dfen Brei herumreden, ist die Tatsache, da\u00df es der britische Geheimdienst war &#8211; darunter der ehemalige Chef des MI6, Sir Richard Dearlove, die Christopher-Steele-Geschichte, die ganze Kollusion von Teilen des Geheimdienstapparates in den Vereinigten Staaten mit dem britischen Geheimdienst -, der an einem Putschversuch gegen Pr\u00e4sident Trump beteiligt war. Wenn das vor der Wahl ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrde, w\u00fcrde das den Weg frei machen und die Vereinigten Staaten wieder als Republik etablieren.<\/p>\n<p>Daher lautet meine Frage an die anderen Diskussionsteilnehmer: Was denken Sie aus Ihrem Fachgebiet, was man Ihrer Meinung nach tun kann, um das zu f\u00f6rdern &#8211; um Barr dazu zu bringen, diese Dinge zu ver\u00f6ffentlichen? Denn ich denke, damit kann man wirklich f\u00fcr gro\u00dfe Aufregung sorgen.<\/p>\n<p><i><b>Oberst Richard Black:<\/b><\/i> Ich bin mir nicht sicher, ob ich in der Lage bin, Helgas Frage genau zu beantworten, aber lassen Sie mich sagen, was sich im Moment abspielt: Das Milit\u00e4r hat sehr \u00fcbereinstimmend die Ansicht vertreten, da\u00df sie die F\u00e4higkeit des Pr\u00e4sidenten einschr\u00e4nken, das Aufstandsgesetz zur Aufrechterhaltung der Ordnung zu nutzen. Sie bereiten sich auch auf einen m\u00f6glichen Milit\u00e4rputsch vor, um den Pr\u00e4sidenten physisch abzusetzen, wenn ihnen die Art und Weise, wie die Dinge nach dem 20. Januar geschehen, nicht gef\u00e4llt.<\/p>\n<p>Problematisch wird, da\u00df mehrere der demokratischen Bundesstaaten diese Briefwahl eingef\u00fchrt haben. Das Problem mit der Briefwahl ist, da\u00df sie eine lange Geschichte von Mi\u00dfbrauch, Versagen und Betrug hat.<\/p>\n<p>Als damals Lyndon Johnson zum ersten Mal f\u00fcr den US-Senat kandidierte, hatte er das Rennen verloren. Ein paar Wochen vergingen, und pl\u00f6tzlich tauchte jemand aus einem seiner Bezirke mit etwas auf, das \u201eMagic Box 13\u201c genannt wurde. Damals wurden noch alle Stimmzettel handschriftlich ausgef\u00fcllt. Als die Republikaner vor das Bundesgericht zogen, sah der Richter, da\u00df jeder einzelne Stimmzettel in derselben Handschrift und mit demselben Stift geschrieben war, so da\u00df er offensichtlich unrechtm\u00e4\u00dfig war. Er verwarf sie alle.<\/p>\n<p>Die Demokraten gingen dann zu Abe Fortas am Obersten Gerichtshof, der ihrer Sache freundlich gesinnt war. Er blockierte die ganze Sache, und in der Folge wurde Lyndon Johnson Senator von Texas und stieg schlie\u00dflich auf, um dann in Vietnam enormes Blutvergie\u00dfen zu verursachen usw.<\/p>\n<p>Es gibt also eine lange Geschichte des Wahlbetrugs. Wir wissen, was bei der Wahl von JFK [John F. Kennedy] gegen Nixon, der ersten Wahl, geschah, und wie B\u00fcrgermeister Daley [in Chicago] ins Amt kam. Er brachte einen Haufen gef\u00e4lschter Stimmen ein, die bei der Wahl den Ausschlag gaben. Das ist nichts Neues.<\/p>\n<p>Was ich mir vorstelle, ist, da\u00df Trump am 3. November sehr wohl einen sehr durchschlagenden Sieg erringen k\u00f6nnte, aber Hillary Clinton sagt [zu Biden]: \u201eAkzeptiere das nicht; gib dich nicht geschlagen, denn wir k\u00f6nnen diese Stimmzettel, von denen Zehntausende verteilt werden, nehmen und so viele Stimmen erzeugen, wie du zum Sieg brauchst.\u201c<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, was wir tun k\u00f6nnen. Das ist au\u00dferordentlich gef\u00e4hrlich. Das ist noch nie zuvor passiert. Es wird ein Beispiel f\u00fcr einen eindeutigen Betrug sein, der meiner Meinung nach f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit ziemlich offensichtlich sein d\u00fcrfte. Es wird eine gef\u00e4hrliche Zeit sein, die wir durchleben werden. Ich denke, es ist einfach wichtig, da\u00df die Menschen dar\u00fcber informiert werden, was passieren wird.<\/p>\n<p>Die Tatsache, da\u00df das durch potentielle milit\u00e4rische Gewalt und die F\u00e4higkeit zu einem gewaltsamen Putsch &#8211; ich sollte sagen, vielleicht auch nicht \u201egewaltsam\u201c &#8211; unterst\u00fctzt wird, ist m\u00f6glicherweise eine sehr reale Bedrohung f\u00fcr die Zukunft des Verfassungsexperiments und der Republik der Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p><\/div><\/div><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehen Sie hier die Rede von Oberst Richard H. 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