{"id":62370,"date":"2020-09-11T10:36:50","date_gmt":"2020-09-11T08:36:50","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?page_id=62370"},"modified":"2020-09-13T18:20:53","modified_gmt":"2020-09-13T16:20:53","slug":"andrej-kortunow-die-schaffung-von-vertrauen-ist-grundlegend-um-ein-neues-nuklearabkommen-zu-erreichen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/andrej-kortunow-die-schaffung-von-vertrauen-ist-grundlegend-um-ein-neues-nuklearabkommen-zu-erreichen\/","title":{"rendered":"Andrej Kortunow: &#8222;Die Schaffung von Vertrauen ist grundlegend, um ein neues Nuklearabkommen zu erreichen&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Sehen Sie hier die Rede von Andrej Kortunow (Ru\u00dfland), Generaldirektor des russischen Rates f\u00fcr internationale Angelegenheiten w\u00e4hrend der internationalen Internet-Konferenz <em><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/08\/13\/conference-war-drive-towards-armageddon-or-a-new-paradigm-among-sovereign-nations-united-by-the-common-aims-of-mankind\/\" target=\"_blank\">\u201eKriegstreiberei bis zum Armageddon oder ein neues Paradigma souver\u00e4ner Nationen, geeint durch die gemeinsamen Ziele der Menschheit?\u201c<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Die Schaffung von Vertrauen ist grundlegend um ein neues Nuklearabkommen zu erreichen.\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Q5GwX3_O_3Q?start=150&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Die Rede lesen<\/span><\/a><div class=\"toggle-content\"><\/p>\n<h2>Vertrauensbildung ist notwendig f\u00fcr ein neues Abr\u00fcstungsabkommen<\/h2>\n<p class=\"autor\">Von Andrej Kortunow<\/p>\n<p class=\"vor\">Andrej Kortunow ist Generaldirektor des russischen Rates f\u00fcr Internationale Angelegenheiten (RIAC). Er hielt bei der Internetkonferenz des Schiller-Instituts am 5. September den folgenden Vortrag. Die Zwischen\u00fcberschriften wurden von der Redaktion hinzugef\u00fcgt.<\/p>\n<p>Vielen Dank, Herr Vorsitzender. Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich sagen, da\u00df ich dem Schiller-Institut sehr dankbar bin, da\u00df ich die M\u00f6glichkeit habe, hier zu sein und mitzuwirken. Ich bin sicher, da\u00df es eine intellektuell sehr befriedigende und sehr wichtige Diskussion ist. Nat\u00fcrlich ist das Thema hochaktuell, und die Zusammensetzung der Redner ist sehr beeindruckend. Und ich m\u00f6chte meinen bescheidenen Beitrag zu der anschlie\u00dfenden Diskussion leisten.<\/p>\n<p>Im Titel der Konferenz geht es um die P-5 \u2013 warum ein P-5-Gipfeltreffen jetzt dringend notwendig ist. Lassen Sie mich alle daran erinnern, da\u00df die P-5 vor 75 Jahren entstanden sind, in erster Linie, um die Weltordnung und die globale Sicherheit aufrechtzuerhalten. Es geht nicht um Entwicklung, es geht nicht so sehr um \u00f6ffentliche Gesundheit, es geht nicht um Migrationen. Es geht um die globale Sicherheit. Vor 75 Jahren gaben die Gr\u00fcnder der Vereinten Nationen f\u00fcnf L\u00e4ndern besondere Rechte, n\u00e4mlich ein Vetorecht im Sicherheitsrat, aber auch besondere Verantwortung f\u00fcr die Aufrechterhaltung der Weltordnung und die Wahrung des Friedens in der Welt.<\/p>\n<p>Nun, wie w\u00fcrden wir die Leistung der P-5-Gruppe heute bewerten? Ich w\u00fcrde sagen, da\u00df sie meiner bescheidenen Meinung nach kein Fehlschlag ist. Weil es der P-5-Gruppe gelungen ist, einen Atomkrieg zu vermeiden; die Menschheit ist immer noch da. Aber es ist klar, es ist keine Note 1, es ist keine 2, und ich w\u00fcrde sagen, es ist auch keine 3. Meiner Meinung nach ist es wahrscheinlich eine 4 minus.<\/p>\n<p>Wenn wir uns umschauen, werden wir zu dem Schlu\u00df kommen, da\u00df die Welt leider noch nicht sicherer ist. Es gibt viele Konflikte im Nahen Osten, in Nordafrika, in Ostasien, in Lateinamerika. Leider k\u00f6nnen sich die P-5 nicht darauf einigen, wie sie mit diesen Problemen umgehen wollen. Das Wettr\u00fcsten geht weiter, mit zunehmender Beschleunigung. Wir sehen den internationalen Terrorismus. Aber vor allem sehen wir einen sehr deutlichen Verfall des Systems der internationalen Sicherheit und R\u00fcstungskontrolle, das die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion und abschlie\u00dfend die Russische F\u00f6deration mehr als ein halbes Jahrhundert lang gen\u00e4hrt und gepflegt haben.<\/p>\n<p>Deshalb m\u00f6chte ich mich in meinem Vortrag auf zwei Themen beschr\u00e4nken. Im ersten geht es um die Probleme, auf die wir sto\u00dfen. Das ist definitiv die schlechte Nachricht. Aber das zweite Thema befa\u00dft sich auch damit, was unter den gegenw\u00e4rtigen Umst\u00e4nden getan werden kann und wie die P-5-Gruppe die Situation ver\u00e4ndern kann.<\/p>\n<h3>Zerst\u00f6rung der R\u00fcstungskontrolle<\/h3>\n<p>Lassen Sie mich also mit der ersten Erkl\u00e4rung beginnen. Ich denke, es ist heute klar, da\u00df der alte R\u00fcstungskontrollmechanismus, der zwischen Moskau und Washington bestand, fast verschwunden ist. Und wahrscheinlich ist der Schaden, der diesem Regelwerk zugef\u00fcgt wurde, schon jetzt nicht mehr zu reparieren. In der Tat begann dieser ganze Zerfall des R\u00fcstungskontrollregimes vor etwa 20 Jahren, als die Vereinigten Staaten beschlossen, sich aus dem ABM-Vertrag zur\u00fcckzuziehen. Dieser Schritt Washingtons wurde in Moskau mit viel Trauer und Mi\u00dftrauen aufgenommen. Aber das System \u00fcberlebte diesen Schritt, vor allem deshalb, weil der allgemeine politische Hintergrund zwischen Moskau und Washington zu diesem Zeitpunkt recht positiv war. Doch 17 Jahre sp\u00e4ter zogen sich die Vereinigten Staaten aus einem anderen sehr wichtigen R\u00fcstungskontrollvertrag zur\u00fcck, n\u00e4mlich dem INF-Vertrag. Auch f\u00fcr diese Entscheidung m\u00f6chte ich nicht allein den Vereinigten Staaten die Schuld geben. Ich denke, auch Ru\u00dfland sollte einen Teil der Verantwortung \u00fcbernehmen, denn es hat nicht f\u00fcr die Erhaltung dieses Vertrags gek\u00e4mpft, wie es wahrscheinlich h\u00e4tte k\u00e4mpfen sollen. Es war sich nicht bewu\u00dft, wie heikel die angeblichen Verletzungen des Vertrags f\u00fcr die Vereinigten Staaten waren.<\/p>\n<p>Aber jetzt kommen wir zur dritten Stufe in dieser Abw\u00e4rtsspirale der Zerst\u00f6rung der R\u00fcstungskontrolle, und das ist nat\u00fcrlich die Zukunft des Neuen START-Abkommens. Wir alle hoffen, da\u00df das Neue START-Abkommen noch gerettet werden kann; wir alle hoffen, da\u00df noch Zeit bleibt, dieses Abkommen zu verl\u00e4ngern. Wir wissen, da\u00df es zu dieser Frage Konsultationen zwischen Ru\u00dfland und den Vereinigten Staaten gibt, aber nat\u00fcrlich werden die Chancen immer geringer. Viele Experten, sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Ru\u00dfland, sind \u00fcberzeugt, da\u00df das Abkommen nicht gerettet werden kann; und selbst wenn es gerettet ist, wird damit wahrscheinlich kein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen den beiden L\u00e4ndern beginnen, sondern es wird wahrscheinlich das alte Kapitel beenden.<\/p>\n<h3>Was wird geschehen?<\/h3>\n<p>Das ist also das Problem. Was wird geschehen, wenn das traditionelle R\u00fcstungskontrollmodell verschwindet?<\/p>\n<p>Ich denke, das erste Opfer dieser ungl\u00fccklichen Entwicklung werden die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Russischen F\u00f6deration sein, denn R\u00fcstungskontrolle war fr\u00fcher der Eckpfeiler dieser bilateralen Beziehungen. Genau das war es, was diese Beziehung so besonders und so wichtig machte. Ohne diesen Eckpfeiler wird die Beziehung meines Erachtens in vielerlei anderer Hinsicht auseinanderbrechen.<\/p>\n<p>Aber definitiv werden die Vereinigten Staaten und Ru\u00dfland nicht die einzigen sein, die unter dem Niedergang der strategischen R\u00fcstungskontrolle leiden werden. Wir k\u00f6nnen die bilaterale Dimension der R\u00fcstungskontrolle nicht von dem multilateralen Schaden trennen. Man kann leicht eine negative Kettenreaktion vorhersagen, die sehr schwerwiegende Auswirkungen auf die internationale Stabilit\u00e4t insgesamt haben wird. In diesem Jahr soll die \u00dcberpr\u00fcfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags stattfinden. Sie wurde auf 2021 verschoben, aber selbst jetzt sind wir nicht sicher, ob diese Konferenz erfolgreich sein wird. Ich denke, wir haben Gr\u00fcnde, dem Ergebnis dieser Konferenz skeptisch gegen\u00fcberzustehen, und vielleicht wird es die letzte Konferenz zur \u00dcberpr\u00fcfung des Atomwaffensperrvertrags in der Geschichte sein.<\/p>\n<p>Leider sind wir weder in der nordkoreanischen Nuklearfrage noch bei den Nuklearproblemen der Islamischen Republik Iran vorangekommen. Es besteht ein Verbreitungspotential, und es wird immer schwieriger, diese beiden L\u00e4nder davon abzuhalten, einen weiteren Vorsto\u00df hin zum Erwerb eines gr\u00f6\u00dferen Atomwaffenarsenals zu unternehmen.<\/p>\n<p>Wenn man sich ein multilaterales Abkommen wie zum Beispiel das umfassende Atomteststopp-Abkommen ansieht, ist das nat\u00fcrlich auch in Frage gestellt. Leider haben die Vereinigten Staaten diesen wichtigen Vertrag nie ratifiziert, aber vorl\u00e4ufig halten sich die Vereinigten Staaten an die Bestimmungen dieses Vertrags. Wird er f\u00fcr lange Zeit Bestand haben? Das wei\u00df niemand.<\/p>\n<p>Die Auswirkungen werden also gravierend sein, und ich denke, da\u00df dies definitiv etwas ist, \u00fcber das wir uns alle Sorgen machen sollten, und wir sollten versuchen, etwas dagegen zu unternehmen.<\/p>\n<p>Nun, was k\u00f6nnen wir tun? Viele Leute argumentieren, wir sollten das alte Modell der bilateralen R\u00fcstungskontrolle zwischen den USA und Ru\u00dfland durch ein neues Modell ersetzen, ein multilaterales R\u00fcstungskontrollabkommen, das China und wahrscheinlich auch andere Atomm\u00e4chte einbeziehen sollte. Ich denke, da\u00df im allgemeinen nichts gegen diesen Ansatz einzuwenden ist, aber es wird ein sehr schwieriger \u00dcbergang sein. Es wird sein, als w\u00fcrde man vom Autofahren auf das Fliegen einer Boeing 747 umsteigen; ein sehr schwieriger und sehr komplizierter \u00dcbergang. Vielleicht eine andere Gleichung der internationalen Stabilit\u00e4t. Es wird viele Jahre dauern, auch wenn der politische Wille vorhanden ist. Ich glaube daher nicht, da\u00df wir das bilaterale Modell ohne weiteres durch ein multilaterales Modell ersetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist es derzeit sehr schwer vorstellbar, zu einem rechtsverbindlichen Abkommen zwischen Ru\u00dfland und den Vereinigten Staaten zu gelangen. Das Vertrauen ist nicht vorhanden, und ehrlich gesagt kann ich mir kein R\u00fcstungskontrollabkommen mit Herrn Putin vorstellen, das der US-Kongre\u00df zu ratifizieren bereit w\u00e4re. Vor allem, weil der Kongre\u00df gespalten ist; die Republikaner und Demokraten haben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die Vereinigten Staaten bei der R\u00fcstungskontrolle vorgehen sollten.<\/p>\n<h3>Was ist zu tun?<\/h3>\n<p>Was sollten wir also tun? Lassen Sie mich nur ein paar Ideen nennen, die meiner Meinung nach uns allen helfen k\u00f6nnen, den gegenw\u00e4rtigen negativen Trend in der internationalen Stabilit\u00e4t zu \u00e4ndern, und etwas, dem die P-5-Fraktion eine gewisse Aufmerksamkeit schenken sollte.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal sollten wir meiner Meinung nach daran denken, da\u00df Frieden wichtiger ist als Abr\u00fcstung. Nat\u00fcrlich w\u00fcrden wir alle den Frieden in einer nicht-nuklearen Welt vorziehen. Wir alle w\u00fcrden es vorziehen, auf Atomwaffen zu verzichten. Aber zuallererst sollten wir einen Atomkrieg vermeiden. Und das bedeutet, da\u00df wir die Kommunikationslinien zwischen den Atomm\u00e4chten verbessern sollten. Wir sollten Kontakte von Milit\u00e4r zu Milit\u00e4r f\u00f6rdern, die im Moment ruhen. Wir sollten den Austausch zwischen Experten und Politikern f\u00f6rdern. Wir sollten mehr rote Linien haben; wir sollten Informationen \u00fcber nukleare Haltung und nukleare Doktrinen und nukleare Eins\u00e4tze austauschen. Wir sollten die Kampfbereitschaft herabsetzen, um eine unbeabsichtigte Eskalation zu vermeiden, um nukleare Konflikte zu vermeiden, die das Ergebnis menschlichen Versagens oder einer technischen Fehleinsch\u00e4tzung oder einer Fehlinterpretation der Absichten der Gegner sein k\u00f6nnten. Ich denke, das ist etwas, was ich als weiche R\u00fcstungskontrolle oder R\u00fcstungsmanagement bezeichnen w\u00fcrde. Es k\u00f6nnte eine Art Sicherheitsgarantie sein, da\u00df wir das Risiko einer unbeabsichtigten Eskalation und Konfrontation verringern.<\/p>\n<p>Zweitens sollten wir bedenken, da\u00df in dieser neuen Welt die Qualit\u00e4t wichtiger wird als die Quantit\u00e4t. Bei einem neuen Wettr\u00fcsten wird es nicht um die Anzahl der Sprengk\u00f6pfe gehen oder um die Anzahl der Tr\u00e4gerraketen. Es wird um technologische Durchbr\u00fcche gehen. Es wird um Weltraumwaffen gehen, um Cyberraum und k\u00fcnstliche Intelligenz. Es wird um Sofortschlagkapazit\u00e4ten gehen. Es wird um autonome t\u00f6dliche Systeme gehen. Wir m\u00fcssen nicht nur die Anzahl kontrollieren; wir m\u00fcssen den technologischen Fortschritt im milit\u00e4rischen Bereich kontrollieren. Niemand wei\u00df wirklich, wie das zu tun ist; niemand hat irgendeine ideale L\u00f6sung f\u00fcr das Problem. Aber das bedeutet nicht, da\u00df wir auf unseren H\u00e4nden sitzen und darauf warten sollten, da\u00df ein anderer es f\u00fcr uns tut. In der Tat glaube ich, da\u00df hier nicht nur Regierungen, sondern auch Experten und der Privatsektor eine wichtige Rolle spielen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist es meiner Meinung nach wichtig, sich vor Augen zu halten, da\u00df die wirkliche Herausforderung in der Zukunft nicht so sehr von staatlichen, sondern eher von nichtstaatlichen Akteuren kommen k\u00f6nnte. Man kann den irakischen Staat abschrecken; man kann den Iran oder Nordkorea abschrecken. Aber man kann eine terroristische Gruppe nicht abschrecken; man kann nicht verantwortungslose nichtstaatliche Akteure abschrecken, die sich f\u00fcr ihre Sache einsetzen wollen. Das bedeutet, da\u00df wir bei der Verhinderung von Nuklearterrorismus viel mehr zusammenarbeiten m\u00fcssen, als wir es derzeit tun. Dies ist eine zunehmende Gefahr, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht richtig angegangen wird.<\/p>\n<p>Hier m\u00f6chte ich zum Schlu\u00df kommen. Lassen Sie mich sagen, da\u00df meiner bescheidenen Meinung nach die Regierungen so schlecht und so unverantwortlich sein werden, wie es die \u00d6ffentlichkeit zul\u00e4\u00dft. R\u00fcstungskontrolle steht heute nicht ganz oben auf der Tagesordnung der Staatsf\u00fchrer, und sie wird nicht auf diese Tagesordnungen zur\u00fcckkehren, wenn nicht st\u00e4ndig Druck von Gruppen der Zivilgesellschaft, von engagierten Medien, von Denkfabriken und von f\u00fchrenden Politikern ausge\u00fcbt wird. Es ist wichtig, die R\u00fcstungskontrolle wieder ganz oben auf die politische Tagesordnung zu setzen. Im Moment machen sich die Menschen mehr Gedanken dar\u00fcber, wie die Zahl der Plastikt\u00fcten begrenzt werden kann, als dar\u00fcber, wie die Zahl der Atomsprengk\u00f6pfe begrenzt werden kann. Ich m\u00f6chte nicht herablassend klingen. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir die Verbreitung von Plastikt\u00fcten begrenzen, aber wir sollten auch die nukleare Gefahr nicht vergessen. Sie besteht nach wie vor, und die Situation wird immer schlimmer, sie wird nicht besser. Ich danke Ihnen.<\/p>\n<p><\/div><\/div><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehen Sie hier die Rede von Andrej Kortunow (Ru\u00dfland), Generaldirektor des russischen Rates f\u00fcr internationale Angelegenheiten w\u00e4hrend der internationalen Internet-Konferenz \u201eKriegstreiberei bis zum Armageddon oder ein neues Paradigma souver\u00e4ner Nationen, geeint durch die gemeinsamen Ziele der Menschheit?\u201c \u00a0 \u00a0 Die Rede lesen Vertrauensbildung ist notwendig&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-62370","page","type-page","status-publish","hentry"],"featured_image_src":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/62370","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62370"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/62370\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62538,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/62370\/revisions\/62538"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62370"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62370"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62370"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}