{"id":112045,"date":"2025-09-08T04:34:03","date_gmt":"2025-09-08T08:34:03","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?page_id=112045"},"modified":"2025-09-08T04:34:05","modified_gmt":"2025-09-08T08:34:05","slug":"die-stimme-der-globalen-mehrheit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/die-stimme-der-globalen-mehrheit\/","title":{"rendered":"Die Stimme der Globalen Mehrheit"},"content":{"rendered":"\n<p>Von Dr. Naledi Pandor<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Zepp-LaRouche, Mitarbeiter des Schiller-Instituts, eminente Redner und Diskussionsteilnehmer, meine Damen und Herren,<\/p>\n\n\n\n<p>herzliche Gr\u00fc\u00dfe an Sie alle. Ich m\u00f6chte zun\u00e4chst Dr. Zepp-LaRouche und ihrem Konferenzteam f\u00fcr die Einladung zur Teilnahme an dieser wichtigen Berliner Konferenz danken. Ich bedaure, da\u00df ich bei diesem wichtigen Treffen in Berlin nicht pers\u00f6nlich anwesend sein kann. F\u00fcr Afrikaner kann der Gedanke an eine Berliner Konferenz<sup>1<\/sup> eine be\u00e4ngstigende Erinnerung an unsere koloniale Vergangenheit sein und an die Rolle, die Berlin bei der Sanktionierung des Kolonialismus gespielt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich lobe daher das Schiller-Institut daf\u00fcr, da\u00df es die Stimme der Freiheit, der Gerechtigkeit, des Friedens und der Sicherheit nach Berlin bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Schiller-Institut hat die sehr wichtige Aufgabe \u00fcbernommen, neue Gespr\u00e4che \u00fcber unsere heutige Welt zu f\u00fchren. Alle hier Anwesenden sind sich dar\u00fcber bewu\u00dft, da\u00df wir uns hinsichtlich des Ausbruchs eines unkontrollierbaren globalen Krieges am oder nahe am Kippunkt befinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Initiative des Instituts zum Aufbau einer Internationalen Friedenskoalition (IPC) wird einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer globaler Partnerschaften und eines neuen Ansatzes f\u00fcr den Multilateralismus leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Kontinent, Afrika, unterst\u00fctzt alle Initiativen f\u00fcr den Frieden. Afrika leidet nach wie vor unter einer schlechten oder unzureichenden Infrastruktur, einem niedrigen Industrialisierungsgrad, geringen Produktionskapazit\u00e4ten und dem Fehlen technologischer Innovationen, die den Reichtum Afrikas an nat\u00fcrlichen Ressourcen verwerten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus verursachen interne Konflikte, mangelnde Demokratie und schwache Menschenrechtspraktiken und -institutionen weitere Probleme.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklicherweise hat Afrika begonnen, sich auf L\u00f6sungen zu konzentrieren. Digitale Technologien und Innovationen fassen Fu\u00df in afrikanischen Volkswirtschaften wie Kenia, Nigeria und S\u00fcdafrika. Auch verst\u00e4rkte Investitionen in die Landwirtschaft und in grundlegende Dienstleistungen wie Gesundheit und Bildung sorgen f\u00fcr bedeutende Fortschritte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die wichtigste Entwicklung ist die von der Afrikanischen Union geleitete Agenda 2063, der Rahmen f\u00fcr die vorrangigen Sektoren f\u00fcr das Afrika, das wir uns bis 2063 w\u00fcnschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Afrikanische Union steuert diese Agenda und arbeitet gemeinsam mit internationalen Partnern an den 17 vorrangigen Initiativen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Konflikt im Sudan und die verz\u00f6gerte R\u00fcckkehr zur Demokratie in mehreren anderen Staaten haben den Fortschritt bei der Umsetzung der Agenda verz\u00f6gert. Nichtsdestotrotz handelt es sich um ein Konzept, das auf dem Kontinent weit verbreitet ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Oasenplan, den das Schiller-Institut ver\u00f6ffentlicht hat, erg\u00e4nzt die Bestrebungen Afrikas, und es sollte eine Zusammenarbeit bei der Umsetzung dieser Entwicklungspl\u00e4ne geben. Au\u00dferdem sind die Pl\u00e4ne sehr gut mit den UN-Zielen f\u00fcr nachhaltige Entwicklung verwoben. Diese Entwicklungspl\u00e4ne sollten im Mittelpunkt der globalen Gemeinschaft stehen, und es ist wichtig, da\u00df diese Konferenz Wege findet, die Regierungen der G7, der BRICS und der G20 zu erreichen, um sie davon zu \u00fcberzeugen, da\u00df man mehr Wachstum, mehr Entwicklung und mehr Sicherheit erreichen k\u00f6nnte, wenn diese Pl\u00e4ne zum Kern des globalen Handelns w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das negative und giftige geopolitische Umfeld, in dem milit\u00e4rische Macht und wirtschaftliche Tyrannei dominieren, wird nicht dazu beitragen, eine bessere Welt zu schaffen. Die Bem\u00fchungen um eine globale Zusammenarbeit sollten intensiviert werden, und die verst\u00e4rkte Beachtung des Multilateralismus und die Achtung des V\u00f6lkerrechts sind die einzigen Wege zur Schaffung einer Welt, in der Ungleichheit, Armut und Ausgrenzung bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Konferenz mu\u00df zu Schlu\u00dffolgerungen kommen, die die Zusammenarbeit bekr\u00e4ftigen, Investitionen in die Schwachen und Ausgegrenzten unterst\u00fctzen und Konflikte und zunehmenden Militarismus entschieden ablehnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Beratungen und freue mich auf die Schlu\u00dffolgerungen, die sich aus unseren Diskussionen ergeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Anmerkung<\/p>\n\n\n\n<p>1. Die Berliner Konferenz oder Kongokonferenz 1884-85 bereitete die Aufteilung Afrikas unter den europ\u00e4ischen Kolonialm\u00e4chten vor.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Dr. Naledi Pandor Dr. Zepp-LaRouche, Mitarbeiter des Schiller-Instituts, eminente Redner und Diskussionsteilnehmer, meine Damen und Herren, herzliche Gr\u00fc\u00dfe an Sie alle. Ich m\u00f6chte zun\u00e4chst Dr. Zepp-LaRouche und ihrem Konferenzteam f\u00fcr die Einladung zur Teilnahme an dieser wichtigen Berliner Konferenz danken. 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