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	<title>Internationale Friedenskoalition &#8211; Schiller Institute</title>
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	<title>Internationale Friedenskoalition &#8211; Schiller Institute</title>
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		<title>„Das Glas ist halb voll“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2026 14:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Friedenskoalition]]></category>
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					<description><![CDATA[Bericht vom 178. Treffen der Internationalen Friedenskoalition Bei der 178. wöchentlichen Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 30. Oktober sagte Dennis Small vom Iberoamerika-Referat von Executive Intelligence Review zu Beginn: „Das Glas ist halb voll“ &#8211; man dürfe nicht nur den gegenwärtigen Zustand betrachten, sondern auch das Geschehen dahinter: Wird das Glas leerer oder voller? [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Bericht vom 178. Treffen der Internationalen Friedenskoalition</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der 178. wöchentlichen Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 30. Oktober sagte <strong>Dennis Small</strong> vom Iberoamerika-Referat von <em>Executive Intelligence Review</em> zu Beginn: „Das Glas ist halb voll“ &#8211; man dürfe nicht nur den gegenwärtigen Zustand betrachten, sondern auch das Geschehen dahinter: Wird das Glas leerer oder voller?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://www.youtube.com/watch?v=5KhDunCaYmg&#038;t=4s
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die vergangene Woche habe faszinierende Entwicklungen gebracht: das Global Governance Forum in China, die Präsidentschaftswahl in Brasilien, das Friedenstreffen in Assisi unter Beteiligung von Papst Leo und den Rußland-Afrika-Gipfel in Moskau. Small kündigte an, daß in der Sitzung Teilnehmer von drei dieser Treffen berichten würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Negativ zu vermerken sei, daß die Wahlen in Israel zu keinem eindeutigen Ergebnis führten und Ministerpräsident Netanjahu vorerst im Amt bleibe, was eine Bedrohung für den Weltfrieden darstelle. Und die Trump-Regierung erwäge eine Wiederaufnahme des Krieges gegen den Iran. Rußlands führender Ökonom, Sergei Glasjew, habe in einem aktuellen<strong><a href="https://radicaldesai.substack.com/p/sergey-glazyev-the-world-economy" data-type="link" data-id="https://radicaldesai.substack.com/p/sergey-glazyev-the-world-economy" target="_blank" rel="noopener"> Interview</a></strong> erklärt: ,Der Krieg in der Ukraine wird enden, wenn die Finanzblase der künstlichen Intelligenz platzt.“</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In der neuen Stadt Xiong’an in China fand das Global Governance Forum statt, und die IPC-Initiatorin Helga Zepp-LaRouche nahm daran teil (siehe unten).</li>



<li>In Brasilien gewann Präsident Lula überraschend die Wiederwahl, was verhindere, daß ganz Iberoamerika unter dem sog. „Schild der Amerikas“ zum Vasallen der Trump-Regierung wird. Der ehemalige Präsident von Guyana, Donald Ramotar, habe zu der Wahl gesagt: „Souveränität macht eben einen Unterschied.“ Nach der Wahl habe sofort ein Finanzkrieg der Londoner City und ihrer Finanz-Satrapen gegen Brasilien begonnen.</li>



<li>Papst Leo, der sich noch von seiner Krebsoperation erholt, hat zu dem Treffen in Assisi per Video gesprochen, plant jedoch, seine große Südamerikareise im November wie geplant durchzuführen. In seinen Ausführungen habe er den „Geist von Assisi“ hervorgehoben, wonach es keine religiöse Rechtfertigung für Kriege geben kann.</li>



<li>Das Rußland-Afrika-Treffen war der dritte Gipfel dieser Art. Präsident Putin habe dort gewarnt: „Die Westmächte unternehmen einen aggressiven Versuch, die Afrikaner zurück in die finanzielle Knechtschaft zu treiben…“</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Jugend steht auf</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Estevão Damacena</strong> von der Jugendbewegung des Schiller-Instituts in Brasilien berichtete: „Lulas Wahlsieg war nicht leicht zu erringen“, und die Massenmobilisierung junger Menschen auf den Straßen sei entscheidend gewesen. Er zeigte ein Foto einer Kundgebung mit einem Plakat: „Wer in einer Demokratie schläft, wacht in einer Diktatur auf.“ Damacena las aus der <strong><a href="https://sareforpresident.com/bibi-loves-bolsonaro-why-the-brazil-election-matters-to-americans/" data-type="link" data-id="https://sareforpresident.com/bibi-loves-bolsonaro-why-the-brazil-election-matters-to-americans/" target="_blank" rel="noopener">Erklärung der US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare zur brasilianischen Wahl</a></strong> vor und betonte, dieser Sieg „kann eine Botschaft der Hoffnung für die Jugend und die Menschen auf der ganzen Welt sein“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jose Vega</strong>, unabhängiger US-Kongreßkandidat im New Yorker Stadtteil Bronx, gab einen Überblick über die sozialen Unruhen in aller Welt, darunter den berühmten Fall von „Maricarmen“, der 87jährigen María del Carmen Abascal, die in Spanien gewaltsam aus ihrer Wohnung geworfen wurde, und die Mißbräuche der US-Einwanderungsbehörde ICE in seinem eigenen Wahlbezirk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er plädierte dafür, daß die USA den BRICS beitreten, um gemeinsam mit dem Globalen Süden die Lösungen umzusetzen, für die sich die LaRouche-Bewegung seit langem einsetzt. Er hob die Bedeutung der aktuellen Wahlen in aller Welt hervor, darunter auch seine Kandidatur.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Kaptein</strong>, ein junger, in Deutschland und international tätiger klassischer Pianist und Musikpädagoge, sprach über China, das er diesen Sommer besucht hat, um Konzerte zu organisieren. Er habe sich selbst für belesen und sachkundig über China gehalten, aber das sei nichts gewesen im Vergleich zu dem, was er dort vorfand. Neben den spektakulären Errungenschaften in Infrastruktur und Stadtplanung beeindruckten ihn besonders die kulturelle Einstellung der Chinesen, ihr Sinn für soziale Verantwortung und ihre Wertschätzung der Künste. Das Klavier, sein Instrument, werde in China hoch geschätzt, und der Kultur im allgemeinen werde große Bedeutung beigemessen. Anschließend ging er näher auf Friedrich Schillers Ideen zum Schönen und deren Bedeutung für den Fortschritt der Menschheit ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sébastien Drochon</strong> ist Aktivist der französischen Partei Solidarité et Progrès. Er erklärte, Frankreich stehe derzeit im Epizentrum der Weltkrise. Es habe eine lange Geschichte von Gewaltausbrüchen in Zeiten politischer Krisen; heute gehe die Polizei gewaltsam gegen friedliche Demonstranten vor. Die Ursache der gegenwärtigen Krise sei die zusammenbrechende Wirtschaft. Solidarité et Progrès interveniere in die Demonstrationen, setze sich für Gewaltfreiheit ein und werbe für Lösungen für den wirtschaftlichen Zusammenbruch. „Die wahren Plünderer und Randalierer sind die Großbanken“, sagte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Claudio Celani</strong> ist Mitherausgeber des <em>EIR</em> <em>Strategic Alert Service.</em> Er berichtete, daß in seinem Heimatland Italien gerade ein Generalstreik stattfindet, bei dem eine Million Menschen auf die Straße gingen. Dies wurde durch die Proteste in Frankreich inspiriert und begann mit einer Mobilisierung von Bauern, Fischern und Lkw-Fahrern in Süditalien wegen der steigenden Kraftstoffpreise. Er hatte an der Konferenz „Ein unbewaffneter und entwaffnender Frieden“ in Assisi teilgenommen und beschrieb, wie <strong><a href="https://www.santegidio.org/pageID/30284/langID/de/itemID/66025/Kardinal-Zuppi-in-Assisi-Wir-sind-gegen%C3%BCber-dem-Krieg-nicht-neutral-Wir-entscheiden-uns-f%C3%BCr-den-Frieden-wie-der-unbewaffnete-und-entwaffnende-Heilige-Franziskus-Vorw%C3%A4rts-mit-anderen-Waffen-Hier-sind-sie.html?_gl=1*uf8cpb*_up*MQ..*_ga*MjAyMzg4MDc0OC4xNzkzNDU1Nzc0*_ga_KFSL5F8MPQ*czE3OTM0NTU3NzMkbzEkZzAkdDE3OTM0NTU3NzMkajYwJGwwJGgyMDQyNzEyNjAz" data-type="link" data-id="https://www.santegidio.org/pageID/30284/langID/de/itemID/66025/Kardinal-Zuppi-in-Assisi-Wir-sind-gegen%C3%BCber-dem-Krieg-nicht-neutral-Wir-entscheiden-uns-f%C3%BCr-den-Frieden-wie-der-unbewaffnete-und-entwaffnende-Heilige-Franziskus-Vorw%C3%A4rts-mit-anderen-Waffen-Hier-sind-sie.html?_gl=1*uf8cpb*_up*MQ..*_ga*MjAyMzg4MDc0OC4xNzkzNDU1Nzc0*_ga_KFSL5F8MPQ*czE3OTM0NTU3NzMkbzEkZzAkdDE3OTM0NTU3NzMkajYwJGwwJGgyMDQyNzEyNjAz" target="_blank" rel="noopener">Kardinal Matteo Zuppi</a></strong> dort gegen europäische Regierungen polemisierte, die Stellvertreterkriege befürworten. Kardinal Zuppi habe gewarnt, ein vorherrschender Strudel treibe die Welt in Aufrüstung und Krieg, und diese falsche Realität führe in einen Abgrund der Gewalt. Sein Kollege <strong>Christophe Lavernhe</strong> vom Schiller-Institut berichtete, wie sie Material des Schiller-Instituts an die Konferenzteilnehmer verteilten. Er gab einen Überblick über die Konferenz und sprach über katholische Friedensaktivisten in der Geschichte und über das Erbe des Westfälischen Friedens von 1648.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Helga Zepp-LaRouche,</strong> die Gründerin des Schiller-Instituts und IPC-Initiatorin, sandte einen <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ezwRWLEq_3A&amp;t=61s" data-type="link" data-id="https://www.youtube.com/watch?v=ezwRWLEq_3A&amp;t=61s" target="_blank" rel="noopener">Videobericht</a></strong> über ihre Teilnahme am Global Governance Forum in China. Die Stimmung auf dieser Konferenz, die von Präsident Xis Vorschlägen für eine Weltordnung harmonischer Zusammenarbeit zwischen souveränen Nationen geprägt war, sei „unglaublich optimistisch“ gewesen. Die Konferenz fand in der neuen Stadt Xiong‘an in der Nähe von Beijing statt, einer beeindruckenden „Smart City“, die erst in den letzten neun Jahren gebaut wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Diskussion</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teilnehmer fragte, was man tun könne, um zu verhindern, daß Präsident Trump seinen Krieg gegen den Iran vor einem möglichen Dreiertreffen mit Putin und Xi auf dem APEC-Gipfel im November wieder aufnimmt. Small antwortete, derzeit scheine ein solcher Dreiergipfel sehr wahrscheinlich, und wir müßten die entstehenden neuen Strukturen, die einen umfassenden Paradigmenwechsel begünstigen, energisch fördern, im Einklang mit Zepp-LaRouches Vorschlägen für eine <a href="https://schillerinstitute.com/de/blog/2022/11/30/zehn-prinzipien-fuer-eine-neue-internationale-sicherheits-und-entwicklungsarchitektur/" data-type="link" data-id="https://schillerinstitute.com/de/blog/2022/11/30/zehn-prinzipien-fuer-eine-neue-internationale-sicherheits-und-entwicklungsarchitektur/" target="_blank" rel="noopener"><strong>neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur.</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Small schloß mit der Warnung, die Unruhen, die man mit den Demonstrationen auf der ganzen Welt sehe, seien allein nicht ausreichend, um die Gefahr eines Weltkriegs abzuwenden: „Unruhen allein schaffen noch kein neues Paradigma.“ Nur Ideen könnten dafür sorgen, daß das Glas gefüllt und nicht geleert wird.</p>
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		<title>Zwischen Himmel und Hölle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2026 14:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Friedenskoalition]]></category>
		<category><![CDATA[Language: DE]]></category>
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					<description><![CDATA[Bericht über das 177. Treffen der Internationalen Friedenskoalition Die 177. wöchentliche Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) in Folge wurde von Dennis Small, dem Leiter der Iberoamerika-Abteilung der Nachrichtenagentur EIR, eröffnet. Er berichtete, daß Papst Leo XIV. vor einer Woche, am 16. Oktober, kurz nach einer Krebsoperation an seiner Lunge, vom Krankenhausbett aus den russischen Präsidenten [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Bericht über das 177. Treffen der Internationalen Friedenskoalition</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 177. wöchentliche Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) in Folge wurde von <strong>Dennis Small</strong>, dem Leiter der Iberoamerika-Abteilung der Nachrichtenagentur <em>EIR</em>, eröffnet. Er berichtete, daß Papst Leo XIV. vor einer Woche, am 16. Oktober, kurz nach einer Krebsoperation an seiner Lunge, vom Krankenhausbett aus den russischen Präsidenten Wladimir Putin angerufen hat &#8211; angeblich, um die Notwendigkeit eines fortwährenden, von gegenseitigem Respekt geprägten Dialogs zwischen Kulturen, Zivilisationen und Religionen zu erörtern, mit dem Ziel, Lösungen für die globale Krise zu finden. Small bezeichnete Medienberichte, wonach der Papst anschließend den amtierenden ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angerufen habe und mit beiden Seiten spreche, um zu prüfen, was gegen den Krieg in der Ukraine unternommen werden könne, als „Legende“ &#8211; und deutete an, es stecke „weitaus mehr dahinter“, als wir aus den Medienberichten erfahren.</p>



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<iframe title="Kann Assisi zum Katalysator für den Frieden werden? &#x1f54a;&#x1f54a;&#x1f54a;" width="860" height="484" src="https://www.youtube.com/embed/xiGHmEdipeU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Er wies darauf hin, daß die Beziehungen zwischen dem Vatikan und Rußland historisch gesehen sehr schwierig waren und daß der Vatikan zudem nicht der Vermittler in einer etwaigen Einigung zwischen Rußland und der Ukraine ist und auch nicht sein kann &#8211; allerdings haben die Russen berichtet, daß die jüngsten Besuche von Erzbischof Paul Gallagher und Kardinal Matteo Zuppi in Rußland den Auftakt zu den notwendigen Gesprächen bilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch wichtiger, so Small, sei das vom Vatikan veranstaltete internationale Friedenstreffen über „Unbewaffneten und Entwaffnenden Frieden“ vom 25. bis 27. Oktober in Assisi, Italien, bei dem es um die Gefahren eines Atomkriegs gehen werde, für die der Papst ein starkes Interesse gezeigt habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Small wandte sich dann der humorvollen Seite der derzeit angespannten Beziehungen zwischen US-Präsident Donald Trump und Selenskyj zu, die darauf zurückzuführen sind, daß Trump sich &nbsp;&#8211; wenige Wochen vor den Kongreßwahlen &#8211; verzweifelt an Putin gewandt hat, um Dieselkraftstoff für die US-Bürger zu sichern, nachdem sein eigener wahnwitziger Krieg mit dem Iran die weltweite Verknappung nicht nur von Öl und Benzin, sondern insbesondere von Dieselkraftstoff <em>verursacht</em> hatte, von dem nicht nur die US-Wirtschaft, sondern die Weltwirtschaft abhängt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er merkte an, ein Dreiergipfel zwischen den Präsidenten Donald Trump, Wladimir Putin und Xi Jinping auf dem Gipfel-Treffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC) in Shenzhen am 18. und 19. November 2026 werde immer wahrscheinlicher &#8211; eine vielversprechende Entwicklung, die enorme Chancen sowohl zur Bewältigung der strategischen Krise als auch der zugrunde liegenden wirtschaftlichen Probleme eröffne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er sagte jedoch, wir müßten „unsere Erwartungen dämpfen“, und zwar aus mehreren Gründen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstens antwortete Putin kürzlich in einem Interview auf die Frage nach seiner Reaktion auf Selenskys „großartiges Angebot“, den Konflikt mit Rußland entlang der aktuellen Frontlinien einzufrieren &#8211; selbst wenn dies den Verlust von 25% des ukrainischen Territoriums bedeute-, dies sei, nachdem diese Provinzen im Donbaß und in Noworossija 2022 für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt hätten, „nicht ihr Territorium [der Ukraine] &#8211; eine Tatsache, die von unseren Neidern in Europa ignoriert wird, die ständig von der russischen Bedrohung sprechen und die Kriegsausgaben gegen den Willen ihrer eigenen Bevölkerung in die Höhe treiben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweitens ließ Putin, als er nach den Aussichten für ein Dreiergespräch zwischen den Vereinigten Staaten, Rußland und der Ukraine gefragt wurde, „die Tür offen“ &#8211; allerdings erst nach den US-Wahlen am 3. November und unter der Voraussetzung, daß das Ziel der Gespräche darin besteht, die langfristige Sicherheit der Ukraine und Rußlands zu gewährleisten. Schließlich haben trotz Trumps derzeitiger Neigung, die Sanktionen teilweise aufzuheben, um russische Dieselkraftstoffimporte zu ermöglichen, weder die Vereinigten Staaten, noch die Wall Street, noch die Londoner City die geringste Bereitschaft gezeigt, die katastrophale Wirtschaftspolitik zu ändern, die die eigentliche Ursache der Kriegsgefahr darstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Lage im Iran verwies Small auf den jüngsten Artikel des pensionierten US-Armeeobersts Douglas Macgregor mit dem Titel „Erwägt Trump die nukleare Option?“ Der Artikel zitiert den US-Unterstaatssekretär im „Kriegministerium“ und Atomkriegsbefürworter Elbridge Colby.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Small ging auf die massive Unruhe in der Bevölkerung der „atlantischen“ Nationen ein und hob insbesondere die Bedeutung der öffentlich verkündeten Entscheidung des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) hervor, keine Kandidaten mehr zu unterstützen, da diese Unterstützungsbekundungen zum „Todeskuß“ geworden seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend erklärte er, das physikalische Universum funktioniere in einer Weise, die mit der Vorstellung des Kardinals Nikolaus von Kues aus dem 15. Jahrhundert von der „Koinzidenz der Gegensätze“ übereinstimmt. „Wir müssen eine Politik verfolgen, die im gemeinsamen Interesse der Menschheit liegt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Georgij Toloraja</strong> ist Direktor des Zentrums für asiatische Strategie am Institut für Wirtschaftswissenschaften der Russischen Akademie der Wissenschaften. Er sprach sich dafür aus, bei den bevorstehenden Gesprächen in Shenzhen eine neue strategische Architektur zu erörtern. Er erklärte, er arbeite an einer „globalen Taxonomie der Macht“. Die Vereinigten Staaten und China würden zwar „derzeit die Regeln festlegen“, es gebe jedoch die Möglichkeit für neue Vereinbarungen. Er widersprach der Charakterisierung des Gipfels als mögliches „Neues Jalta“ und äußerte die Sorge, daß die europäischen Regierungen „Haß“ gegenüber Rußland schüren und Europa „zum kranken Mann der Welt geworden“ sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wurde ein Videointerview mit <strong>Peter Kuznick</strong>, Professor für Geschichte und Direktor des Nuclear Studies Institute an der American University in Washington, D.C., gezeigt. Er gab einen Überblick über Äußerungen führender Persönlichkeiten verschiedener Nationen, in denen die Möglichkeit des Einsatzes von Atomwaffen offen diskutiert wird. Iranische Führer fordern nun die Entwicklung von Atomwaffen als einziges Mittel, das weitere Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels abschrecken könnte. Laut aktuellen Umfragedaten lehnen 87% der Amerikaner einen Krieg mit dem Iran ab. Er bezeichnete den Papst als „eine Stimme der Vernunft, die für den Planeten spricht“ und forderte die Einbeziehung Selenskyjs in die Verhandlungen zwischen Rußland und den Vereinigten Staaten über die Ukraine.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Richard Anderson Falk</strong> ist emeritierter Professor für Völkerrecht an der Princeton University, Vorsitzender des Kuratoriums des Euro-Mediterranean Human Rights Monitor und war von 2008 bis 2014 Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zur Menschenrechtslage in den palästinensischen Gebieten. Er erklärte, die Assisi-Initiative von Papst Leo XIV. zeige, daß das Zentrum moralischer Klarheit in der heutigen Welt nicht mehr beim Generalsekretär der Vereinten Nationen oder bei den säkularen Staatsführern liegt &#8211; mit Ausnahme Chinas. Trumps Unterstützung für den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin „Bibi“ Netanjahu weise Trump offiziell als Befürworter des offensichtlichsten Falls von Völkermord seit dem Holocaust der Nazis aus, und stellte die Frage, welche Botschaft dies an die jüngere Generation sende. Er schloß mit der Feststellung, es sei ein Zeichen von Wahnsinn, wenn man so viel in Kriegstreiberei investiere und gleichzeitig schutzbedürftige Mitglieder der eigenen Gesellschaft vertreibe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jacques Cheminade</strong>, Vorsitzender der französischen Partei Solidarité et Progrès und dreimaliger Kandidat für das Amt des französischen Staatspräsidenten, bezeichnete Frankreich als „das Epizentrum eines globalen Erdbebens“ ziviler Unruhen. Er schilderte die Entstehung der Straßendemonstrationen, die mit berechtigten Beschwerden begannen, auf die jedoch der Einsatz von Provokateuren folgte, um die Bewegung durch gewalttätige Angriffe zu diskreditieren. „Die Rechte und die extreme Rechte reagierten darauf, indem sie Studenten mit Plünderern gleichsetzten.“ Er beschrieb die „zunehmende Militarisierung der Ordnungskräfte“, die brutale Taktiken gegen Demonstranten anwandten und Mitglieder eines Orchesters, das bei einer Kundgebung friedlich Musik aufführen wollte, mit Tränengas attackierten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>François Martin</strong>, französischer Geheimdienststratege, sagte, daß wir bei den bevorstehenden französischen Wahlen „den Kampf um den zweiten Platz“ miterleben. Er lieferte eine detaillierte und komplexe Analyse der Machtmanöver der verschiedenen französischen Parteien und Persönlichkeiten. Anschließend brachte er seine Zufriedenheit über die jüngsten Verhandlungen zwischen den USA und Rußland zum Ausdruck und beschrieb sie als den Beginn eines Weges zur Deeskalation in der Ukraine, deren Regime er als „fast am Ende“ bezeichnete. Er schloß sich der Beschreibung eines möglichen Gipfeltreffens zwischen Trump, Putin und Xi als „Neues Jalta“ an und kommentierte die europäische Haltung dazu wie folgt: „Wer nicht am Tisch sitzt, steht auf der Speisekarte.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennis Small lobte Kuznicks Ausführungen, merkte jedoch humorvoll an, er vertrete in der Frage der Beteiligung von Selenskyj an den Verhandlungen eine andere Meinung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Larry Johnson</strong>, ehemaliger CIA-Geheimdienstmitarbeiter und Mitglied der „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ (VIPS), antwortete Small mit den Worten: „Ich stimme Ihnen in Bezug auf den Kokain-Clown aus Kiew voll und ganz zu.“ Er warnte, die Evakuierung von US-Personal aus dem Nahen Osten sei ein klares Anzeichen dafür, daß die Vereinigten Staaten eine massive Eskalation planten. Auch die saudische Elite sei mit einer überstürzten Evakuierung beschäftigt. Die 31 Regionalkommandeure des Iranischen Revolutionsgardekorps (IRGC) im Iran seien ermächtigt worden, im Falle eines größeren Angriffs autonom zu handeln und aus eigener Initiative Angriffe auf US-amerikanische und israelische Ziele zu starten. Die jemenitischen Ansar Allah (Houthis) „verprügeln die Saudis gerade nach Strich und Faden“. Johnson widerlegte zudem die Behauptung der Trump-Regierung, daß Öl ungehindert durch die Straße von Hormus fließe. „Ich kann mich an keine Zeit in der Geschichte erinnern, in der es eine solche Kluft zwischen politischen Führern und der Bevölkerung gab.“ Trump hatte eigentlich vor, mit einem Angriff auf den Iran bis nach den Wahlen zu warten, doch dann reiste Hegseth nach Israel, wo er der „Bibi-Täuschung“ zum Opfer fiel und mit der Forderung nach sofortigen militärischen Maßnahmen zurückkehrte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Small kommentierte diese „Entfremdung“ mit den Worten, genau dies führe zu revolutionären Situationen, die die Tür für Veränderungen öffnen &#8211; sei es zum Guten oder zum Schlechten. „Genau hier kommt dem Handeln des Papstes besondere Bedeutung zu.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Larry Johnson prognostizierte, daß die Zwischenwahlen für Trump „eine völlige Katastrophe“ werden. Er rechnet zudem mit einer massiven Gegenreaktion auf die Korruption der Mitglieder der Trump-Familie, die sich auf außerordentlich arrogante Weise auf Kosten der Öffentlichkeit bereichert haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskussion</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennis Small äußerte sich zu den Wahlen in Brasilien am Sonntag, dem 25. Oktober, wobei er auf den massiven und eindeutig spontanen Aufschwung des jugendlichen Aktivismus hinwies und diesen in den Kontext globaler Unruhen stellte. Er präsentierte eine Grafik, die das Korruptionsnetzwerk um den brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Flávio Bolsonaro darstellt, zu dem unter anderem Susana Cordeiro Guerra gehört, die Patin der Kinder von Präsident Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Ehefrau des bereits erwähnten Atomkriegsbefürworters Elbridge Colby.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Small schloß mit der Feststellung: „Die größte Korruption ist das bestehende Finanzsystem.“ Er bezeichnete den Reichstagsbrand vom 27. Februar 1933 und die Terroranschläge vom 11. September 2001 als „empörende, verzweifelte Provokationen“, die von Kräften inszeniert wurden, die angesichts eines herannahenden Finanzkollapses an der Macht bleiben wollten. Er stellte die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen den Nationen des Nordens und des Südens als Ausweg aus der gegenwärtigen Krise in den Raum. Die Einbringung dieser Idee in die gegenwärtige Massenbewegung könne den Ausschlag für ein positives Ergebnis geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>eir</em></p>
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		<title>Revolutionäre Aufbruchsstimmung in aller Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 14:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[General updates]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Friedenskoalition]]></category>
		<category><![CDATA[Language: DE]]></category>
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					<description><![CDATA[Bericht vom 176. Treffen der Internationalen Friedenskoalition Die 176. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 16. Oktober begann mit einem strategischen Überblick von Helga Zepp-LaRouche, der Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC. Sie warnte vor der Möglichkeit einer massiven Eskalation der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran, möglicherweise mit MOAB-Bomben (Massive Ordnance [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bericht vom 176. Treffen der Internationalen Friedenskoalition</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 176. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 16. Oktober begann mit einem strategischen Überblick von <strong>Helga Zepp-LaRouche</strong>, der Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC. Sie warnte vor der Möglichkeit einer massiven Eskalation der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran, möglicherweise mit MOAB-Bomben (Massive Ordnance Air Blast, „Mutter aller Bomben“), den stärksten konventionellen Bomben der Welt. Da die meisten militärischen Ziele bereits zerstört seien, könnte sich dieser Angriff gegen zivile Bevölkerungszentren richten. Sowohl US-Präsident Trump als auch dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu drohen demnächst schwere Wahlniederlagen, und das sei für beide ein Anreiz, aggressiv vorzupreschen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<p class="wp-block-paragraph">In der Ukraine hätten die Russen wenig Hoffnung auf eine diplomatische Lösung mit dem amtierenden ukrainischen Präsidenten Selenskyj und mit Trump, und fühlten sich daher motiviert, den Krieg durch einen militärischen Sieg zu beenden. Die einzigen Kräfte, die auf eine diplomatische Lösung hinarbeiten, seien China und der Globale Süden, Weißrußland, Papst Leo und die IPC. Die Friedensbewegung leide immer noch unter Spaltungen, aber es gebe weltweit Proteste zu einer Vielzahl von Themen, mit dem Potential, diese Proteste zu einer einheitlichen Bewegung für eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur der Welt zu vereinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jack Gilroy</strong> ist ein führendes Mitglied mehrerer Friedensorganisationen: Pax Christi im US-Staat New York, Veterans for Peace und Ban Killer Drones. Er erinnerte zunächst an den berühmten Spruch, daß „jede Krise immer auch eine Chance bedeutet“. Seit der Veröffentlichung des Offenen Briefes an Papst Leo mit dem Appell, einen globalen Friedensgipfel einzuberufen<sup>1</sup><sub>,</sub> seien nun zehn Wochen vergangen. Dem Papst gehe es nach einer Operation wegen Lungenkrebs gut und er habe für Ende Oktober in den Vatikan eine Konferenz religiöser Führer für den Frieden einberufen. Gilroy gab einen Überblick über alle Initiativen, die das Schiller-Institut und die IPC ergriffen haben, um die Aktivitäten des Papstes zu ergänzen, einen Paradigmenwechsel zu fördern und die Kriegsgefahr zu überwinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wurde ein Videobericht aus Frankreich gezeigt, der darstellte, wie IPC-Aktivisten die jungen Franzosen, die dort auf die Straße gehen, um gegen die unhaltbaren Zustände an ihren Schulen zu protestieren, informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darauf folgte ein zweites Video, in dem <strong>Luiz Augusto Erthal</strong>, Gründer und Leiter der brasilianischen Nachrichtenplattform <em>TodaPalavra,</em> einen Bericht über den Präsidentschaftswahlkampf in seinem Land gab. Junge Brasilianer beteiligen sich an spektakulären Massendemonstrationen, um die Wiederwahl des amtierenden Präsidenten Lula da Silva zu unterstützen. Amerikanische Social-Media-Plattformen wie <em>Meta</em> mischten sich zugunsten des rechten Gegenkandidaten Flávio Bolsonaro ein, indem sie Beiträge für Lula unterdrücken. Lula leiste einen historischen Beitrag, indem er sich für eine gesetzliche Verkürzung der Arbeitswoche von sechs auf fünf Tage einsetzt. Die millionenstarke Mobilisierung der Jugend für Lulas Kandidatur sei die „letzte Verteidigungslinie gegen Faschismus, Barbarei und Imperialismus“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der frühere UN-Waffeninspekteur <strong>Scott Ritter</strong> legte Wert darauf, die Propaganda zu entlarven, wonach angeblich „die USA die Ukraine verraten“. In Wirklichkeit existiere die Ukraine in ihrer derzeitigen Form nur als Stellvertreter der Anglosphäre, um Rußland zu schaden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die politische Führung der USA unter Trump stimme dieser Agenda nicht mehr zu. Trump mache sich Sorgen um die bevorstehenden Kongreßwahlen und versuche, durch eine kurzfristige Zufuhr von Diesel durch sein Abkommen mit Rußland die Wahrnehmung der Bevölkerung und die Energiemärkte zu manipulieren. Wir stünden nun vor einem Zerwürfnis zwischen Trump und Selenskyj und vor dem Untergang des ukrainischen Staates.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf eine Frage von Zepp-LaRouche hin warnte Ritter, Europa müsse sich entscheiden, ob es überleben will oder ob es sich „,mit auf das Sterbebett der Ukraine legt“. Zepp-LaRouche fragte nach den Auswirkungen auf die Lage in Südwestasien, und Ritter prognostizierte, daß Trump die Bombardierung des Iran wieder aufnehmen, aber auch nach einem Ausweg aus dem Krieg suchen werde. Der entscheidende Aspekt der regionalen Krise sei, was aus Saudi-Arabien wird, das derzeit eine erhebliche Destabilisierung durchlaufe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Co-Moderator <strong>Dennis Speed</strong> begrüßte den neu hinzu geschalteten <strong>Larry Johnson</strong>, einen ehemaligen CIA-Beamten und bekannten Whistleblower. Johnson merkte an, die MOAB-Bombe könne nur mit den langsamen turbopropgetriebenen C-130-Flugzeugen abgeworfen werden, die sehr verwundbar seien. Er berichtete, wie er am 14. Oktober auf Einladung der russischen Delegation in einer informellen Sitzung (nach der sog. Arria-Formel) vor dem UN-Sicherheitsrat gesprochen hatte. Die Darstellung des US-Vertreters dort sei merkwürdig distanziert gewesen, so als würde ein Brandstifter den Behörden kaltblütig einen Brand schildern, den er selbst gelegt hat. Er sei aus dieser Sitzung mit der Überzeugung gegangen, daß Rußland und Europa innerhalb eines Jahres in einen bewaffneten Konflikt geraten werden. Die Beiträge der Vertreter aus Dänemark, Lettland, Frankreich und Griechenland seien „bösartig“ gewesen. Anders als in den 1960er und 70er-Jahren scheine es, als seien sich die Europäer der Gefahr, daß Atomwaffen zum Einsatz kommen können, nicht bewußt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Johnsons Ansicht sind die Tage des saudischen Regimes gezählt. Die Huthis oder Ansar Allah, eine zaiditisch-schiitische islamistische politische und militärische Gruppe aus dem Norden des Jemen, hätten Saudi-Arabien bereits beispiellosen Schaden zugefügt. Mohammed bin Salman (MBS) sei ein unfähiger und korrupter Herrscher, und seine Machtposition sei mindestens brüchig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zepp-LaRouche gelobte, einen Weg zu finden, den Krieg zu verhindern, den Johnson für Europa vorhersagt. Sie fragte, wie man die kognitive Kriegsführung der NATO durchbrechen könne, und was die kriegsbesessenen Europäer antreibt. Johnson antwortete, Rußland sei furchtbar schlecht darin, seine Argumente, die eigentlich überzeugend sein sollten, an den Mann zu bringen. Rußland sei in den 90er Jahren wie ein Drogenabhängiger gewesen, der tiefste Verzweiflung durchlebt, sich später aber wieder erholt und zu einem erfolgreichen Geschäftsmann entwickelt. Präsident Putin habe Rußlands Wiederaufstieg geleitet. Johnson stellte die wirkungslose Kommunikation des russischen außenpolitischen Teams den „brillanten“ Kampagnen junger Iraner gegenüber, die humorvolle, aber wahrheitsgetreue Videos mit Legosteinen drehen, um sich über die westlichen Neokonservativen lustig zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin <strong>Diane Sare</strong> sagte, es falle den Amerikanern schwer, sich vorzustellen, daß andere Länder dasselbe Recht auf Souveränität haben wie sie. Die Amerikaner müßten den Satz in der Unabhängigkeitserklärung ernst nehmen, daß „alle Menschen gleich geschaffen sind“. Die Vereinigten Staaten seien nicht ausgenommen von dem revolutionären Aufschwung, der anderswo auf der Welt stattfindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diskussion</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der New Yorker Kongreßkandidat <strong>Jose Vega</strong> sprach über die weltweiten politischen Unruhen: „Die Menschen wollen gegen Verzweiflung und Nihilismus kämpfen.“ In den USA hätten die Menschen beschlossen, daß mit der brutalen Einwanderungspolizei ICE Schluß sein müsse, und sie seien sehr besorgt über die Wohnungs- und Wirtschaftsprobleme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er bat Zepp-LaRouche um eine Einschätzung der Todesstrafe. Sie antwortete, keine Regierung habe das Recht, ein Leben zu nehmen; diese Ansicht führte sie u.a. auf ihre katholische Erziehung zurück. Sie verurteilte die „Schreibtischtäter“, die mit einem Federstrich töten. Gilroy schloß sich an und fragte, wie eine Regierung die Menschen davon überzeugen könne, nicht zu morden, wenn sie sie selbst mordet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Speed bat Erthal um einen aktuellen Bericht zum Wahlkampf in Brasilien. Erthal antwortete, Lulas Ergebnis in der ersten Runde sei enttäuschend gewesen, aber in der zweiten Runde sei das Engagement der Jugend ein entscheidender Beitrag, der Lula und seinen Wahlkampf wesentlich verändert. Die Medien, die Oligarchie und die Trump-Regierung stünden gegen Lula, aber er sei jetzt besser darauf vorbereitet, sie zu bekämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf eine Frage hin warnte Zepp-LaRouche, wenn der Westen versuche, Chinas Entwicklung zu sabotieren, werde das wegen Chinas Widerstandsfähigkeit nach hinten losgehen. Sie schloß mit der Aussage, daß die kommenden Wochen viele Überraschungen bringen werden &#8211; möglicherweise schreckliche, möglicherweise aber auch gute. Wie Gilroy sagte, „Krise bedeutet Chance“. Sie rief zu einer kontinuierlichen Mobilisierung auf, um eine Intervention von Papst Leo und die anderen IPC-Initiativen zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anmerkung</p>



<p class="wp-block-paragraph">1.<a href=" https://schillerinstitute.com/de/blog/2026/08/20/aufruf-an-papst-leo-xiv-einen-weltgipfel-zu-organisieren-um-die-fragen-des-friedens-und-der-nuklearen-abruestung-anzugehen/"> <em>https://schillerinstitute.com/de/blog/2026/08/20/aufruf-an-papst-leo-xiv-einen-weltgipfel-zu-organisieren-um-die-fragen-des-friedens-und-der-nuklearen-abruestung-anzugehen/</em></a></p>
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		<title>Für einen „gerechten Frieden“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 14:07:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Friedenskoalition]]></category>
		<category><![CDATA[Language: DE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bericht vom 175. Treffen der Internationalen Friedenskoalition Die 175. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 9. Oktober begann mit einer Einführung von Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts und IPC-Initiatorin, die die Verleihung des Friedensnobelpreises 2026 an die südafrikanische Richterin Navi Pillay lobte. Pillay war&#8230;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bericht vom 175. Treffen der Internationalen Friedenskoalition</p>
<p>Die 175. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 9. Oktober begann mit einer Einführung von <strong>Helga Zepp-LaRouche</strong>, Gründerin des Schiller-Instituts und IPC-Initiatorin, die <strong>die Verleihung des Friedensnobelpreises 2026 an die südafrikanische Richterin Navi Pillay</strong> lobte. Pillay war Vorsitzende der Unabhängigen Internationalen Untersuchungskommission der UNO zu den besetzten palästinensischen Gebieten und Israel, die in einem <strong><a href="https://www.ohchr.org/sites/default/files/documents/hrbodies/hrcouncil/sessions-regular/session60/advance-version/a-hrc-60-crp-3.pdf" data-type="link" data-id="https://www.ohchr.org/sites/default/files/documents/hrbodies/hrcouncil/sessions-regular/session60/advance-version/a-hrc-60-crp-3.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht im September 2025</a></strong> zu dem Schluß kam, daß Israel sich in Gaza des Völkermords schuldig gemacht habe.</p>
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<p>Dann beschrieb Zepp-LaRouche die Welle von Protesten, die in ganz Europa ausgebrochen ist, die alle einen gemeinsamen Nenner hätten, nämlich den Widerstand gegen den Kriegskurs der Regierungen der „Koalition der Willigen“ mit Austerität zu dessen Finanzierung. Als Beispiel für die „Brutalisierung der Bevölkerung im Rahmen der kognitiven Kriegsführung“ nannte sie das Vorhaben von US-Kriegsminister Pete Hegseth, die Hinrichtung von Major Nidal Hasan &#8211; dem Psychiater der US-Armee, der 2009 bei einem Amoklauf in Fort Hood 13 Menschen tötete und 2013 zum Tode verurteilt wurde &#8211; live zu übertragen.</p>
<p>Ihre letzte und wichtigste Nachricht war die Erklärung von Papst Leo XIV., der Heilige Augustinus habe, anders als oft behauptet, nicht für „gerechten Krieg“ plädiert &#8211; erst recht nicht in der Weise wie die heutigen Kriegstreiber. Sie forderte statt dessen einen „gerechten Frieden“.</p>
<p><strong>Kathy Kelly</strong> ist eine US-Friedensaktivistin, dreimalige Kandidatin für den Friedensnobelpreis sowie Mitkoordinatorin der Anti-Drohnen-Kampagne Ban Killer Drones und Leiterin von World BEYOND War. Kelly grüßte etliche prominente Persönlichkeiten, die bei früheren IPC-Sitzungen das Wort ergriffen hatten, darunter Prof. Falk, der nach ihr sprach. Kelly verwies auf die Ermordung des schwedischen Diplomaten Graf Folke Bernadotte, der 1947-48 als erster UN-Vermittler im arabisch-israelischen Konflikt fungierte. Er wurde am 17. September 1948 von der zionistischen Stern-Bande ermordet, um den Friedensvorschlag zu vereiteln, den er zusammen mit dem US-Diplomaten Ralph Bunche ausgearbeitet hatte und der am folgenden Tag der UNO vorgelegt wurde.</p>
<p>Kelly beschrieb auch, wie Papst Franziskus anordnete, das „Papamobil“ zu einem medizinischen Hilfsfahrzeug umzubauen, und wie die Israelis bis heute die Einfahrt dieses Fahrzeugs nach Gaza verweigern. Sie schloß mit dem berühmten Zitat eines Anführers des Aufstands im Warschauer Ghetto vom 18. Januar 1943, Marek Edelman: „Jude zu sein bedeutet, immer auf der Seite der Unterdrückten zu stehen, niemals auf der der Unterdrücker.“</p>
<p><strong>Richard Anderson Falk</strong> ist emeritierter Professor für Völkerrecht an der Princeton University und Vorsitzender des Kuratoriums des Euro-Mediterranean Human Rights Monitor und war 2008-14 UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage in den palästinensischen Gebieten. Er erinnerte daran, daß die Vereinigten Staaten ein Einwanderungsland waren &#8211; das „könnte und sollte Amerikas Selbstverständnis sein“. Die derzeitige Abschiebung von Einwanderern in Drittländer sei nicht nur fremdenfeindlich, sondern obendrein rassistisch. Auch Falk würdigte die Verleihung des Nobelpreises an Navi Pillay, seine ehemalige Vorgesetzte bei der UNO. Er hätte sich aber gewünscht, daß sie den Preis gemeinsam mit seiner Kollegin Francesca Albanese, der UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete, erhalten hätte, das wäre ein sehr wichtiges Signal gewesen.</p>
<p>Der Papst spreche mit einer moralischen Autorität, die dem UN-Generalsekretär fehle, weil er „davor zurückschreckt, sich mit den Mächtigen der Welt anzulegen“. Falk beschrieb, wie Politiker sich an Korruption beteiligen müssen, um Karriere zu machen und ihren Status zu bewahren. Zepp-LaRouche kommentierte, die Korruption sei praktisch schon eine Voraussetzung für politische Führung geworden &#8211; wer nach politischer Macht strebe, der müsse „Leichen im Keller“ haben, damit er „kontrollierbar“ bleibt. Sie stellte die Vision eines alternativen Systems vor, das auf einem Dialog der Zivilisationen beruht. Die Päpste Leo XIV. und Franziskus seien Beispiele für die dazu erforderliche Führungsstärke.</p>
<p>Kelly erzählte von einer Begegnung mit einem US-Marine in Bagdad während der US-Invasion des Irak 2003. Der Mann verblüffte sie, als sie ihn nach dem Buch fragte, das er las: Es war Joseph Conrads antikolonialer Roman <em>Herz der Finsternis,</em> und er las ihn schon zum dreizehnten Mal. Sie lobte nochmals Papst Leo und betonte: „Wir wollen dieses Gebäude des Völkerrechts nicht aufgeben.“</p>
<p><strong>Dennis Fritz</strong>, pensionierter Command Chief Master Sergeant der US-Luftwaffe, erinnerte an historische Warnungen führender US-Militärs, darunter General Smedley Butler, der den berühmten Satz „Der Krieg ist ein korruptes Geschäft“ prägte, und General Dwight Eisenhower, der vor dem Militärisch-Industriellen Komplex warnte. Die heutige politische Führung der USA strebe nach beispielloser militärischer Macht, um damit alles durchzusetzen, was sie will. Beispielhaft dafür sei die „Wolfowitz-Doktrin“ des früheren Vize-Verteidigungsministers Paul Wolfowitz, die den Weg für zahlreiche Kriege im Nahen Osten ebnete. Fritz betonte, Hegseth leite das „beängstigendste Pentagon“, das er je gesehen habe, und warnte vor Hegseths Plan, künstliche Intelligenz zum Aufbau einer vollautomatisierten Angriffsfähigkeit ohne menschliche Aufsicht einzusetzen.</p>
<p><strong><em>Die Wahlen in Brasilien</em></strong></p>
<p><strong>Beatriz Bissio</strong>, außerordentliche Professorin für Vergleichende Geschichte an der Bundesuniversität von Rio de Janeiro, warnte mit Blick auf die Stichwahl am 25. Oktober zwischen Präsident Lula da Silva und Flávio Bolsonaro: „Die Demokratie in Brasilien steht heute vor ihrer größten Bewährungsprobe seit der Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung Mitte der 1980er Jahre.“ Bolsonaro verkörpere den weltweiten Aufstieg der extremen Rechten, er werde u.a. vom israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu unterstützt. Die erste Wahlrunde am 4. Oktober sei ein Schock gewesen, weil Bolsonaro mit 47% vor Lula mit 45% stand. Brasilien sei jetzt mit Ausnahme Uruguays „von rechten Regimen umzingelt“. Das Ergebnis der Stichwahl werde Auswirkungen in ganz Lateinamerika und darüber hinaus haben. Die rechtsextremen Regierungen seien voll und ganz US-Interessen unterworfen.</p>
<p><strong>Felipe Bombardelli,</strong> ein brasilianischer Doktorand der Robotik an der Bundesuniversität von Paraná, engagiert sich in der Internationalen Jugendbewegung des Schiller-Instituts. Er berichtete, daß die Studenten sich im Wahlkampf zunächst kaum politisch engagierten, u.a. weil viele Linke davon ausgingen, daß Lula mit seiner Arbeiterpartei (PT) schon im ersten Wahlgang gewinnen würde. Doch als ihnen bewußt wurde, daß „nur noch ein Wunder Lula zum Präsidenten machen kann“, habe eine beispiellose Mobilisierung von Studenten, Professoren und auch Arbeitern zur Unterstützung von Lulas Kandidatur begonnen.</p>
<p>Der Aktivist <strong>Remi Lebrun</strong> vom französischen Schiller-Institut berichtete aus <em>Paris</em>, wo es eine große Mobilisierung vor allem von Schülern der Oberstufe gibt, die gegen die skandalösen Zustände an den öffentlichen Schulen protestieren. Die Regierung reagiere mit harter Repression, noch schlimmer als zwischen 2018 und 2020 gegen die Bewegung der „Gelbwesten“. Inzwischen beteiligten sich an den Aktionen auch Schüler der Mittelstufe, Universitätsstudenten und Eltern.</p>
<p><strong>Diskussion</strong></p>
<p>Die Teilnehmer diskutierten über den Vorschlag des Arztes Martin Schotz, Koordinator des JFK Peace Speech Committee und führender Vertreter von Massachusetts Peace Action (MAPA), der in der IPC-Sitzung der vergangenen Woche einen <strong><a href="https://eir.news/2026/10/why-an-american-peace-congress-must-be-brought-into-existence/" data-type="link" data-id="https://eir.news/2026/10/why-an-american-peace-congress-must-be-brought-into-existence/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Amerikanischen Nationalkongreß“</a></strong> nach dem Vorbild des Afrikanischen Nationalkongresses im Kampf gegen die Apartheid in Südafrika angeregt hatte. Ein weiteres Thema waren die Folgen eines Sieges von Bolsonaro in Brasilien, darunter der mögliche Austritt des Landes aus den BRICS.</p>
<p>Der unabhängige New Yorker Kongreßkandidat <strong>Jose Vega</strong> sprach über die Welle der Empörung darüber, daß Beamte der Einwanderungspolizei ICE in der Bronx in New York auf einen Mann in einem Auto schossen, wo auf dem Rücksitz sein fünfjähriges Kind saß. Er stellte dies in den Kontext der weltweiten Empörung über die Mißhandlung von Armen und älteren Menschen &#8211; wie die 87jährige Maria del Carmen Abascal, die aus ihrer Wohnung in Madrid zwangsgeräumt wurde, nachdem ein Investmentfonds die Miete vervielfacht hatte -, durch Regierungen, die praktisch bankrott sind, aber fanatisch darauf beharren, überall zu sparen, um die Aufrüstung zu finanzieren.</p>
<p>Zum Abschluß des Treffens bekräftigte <strong>Zepp-LaRouche</strong>, die Welt sei in einer unvermeidlichen Phase des Wandels, und es hänge vom Mut jedes einzelnen ab, ob es ein Wandel zum Guten oder zum Schlechten wird.</p>
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			</item>
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		<title>Die globale Versorgungskrise überwinden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 14:18:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Friedenskoalition]]></category>
		<category><![CDATA[Language: DE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bericht vom 174. Treffen der Internationalen Friedenskoalition Am 2. Oktober fand die 174. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) statt. Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC, eröffnete die Sitzung mit einer Warnung vor neuen Entwicklungen, darunter die Gefahren des militärischen Einsatzes künstlicher&#8230;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading">Bericht vom 174. Treffen der Internationalen Friedenskoalition</h3>
<p>Am 2. Oktober fand die 174. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) statt. <strong>Helga Zepp-LaRouche</strong>, Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC, eröffnete die Sitzung mit einer Warnung vor neuen Entwicklungen, darunter die Gefahren des militärischen Einsatzes künstlicher Intelligenz (KI). US-Kriegsminister Pete Hegseth treibe die Entwicklung autonomer Waffensysteme voran, ohne für eine menschliche Kontrolle über diese Systeme zu sorgen. Sie verwies auf die „absolut eskalierende Lage im Nahen Osten“, da durch die Blockade der beiden wichtigen maritimen Engpässe – Straße von Hormus und Bab al-Mandab – eine weltweite Depression drohe. Ein Lichtblick sei ein offener Brief der iranischen Revolutionsgarden an die amerikanische Öffentlichkeit, der den Amerikanern erstmals Zugang zur iranischen Sicht der Dinge verschaffe.</p>
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<p>Zepp-LaRouche zitierte Äußerungen des russischen Präsidenten Putin auf dem 23. jährlichen Waldai-Forum am 1. Oktober, wo er beschrieb, wie Rußland versuchte, sich in Europa zu integrieren, aber zurückgewiesen worden sei. Als Beispiel dafür, warum Menschen im Ernstfall über Maschinen entscheiden müssen, erinnerte sie an den sowjetischen Oberstleutnant Stanislaw Petrow, der am 26. September 1983 einen Atomkrieg verhinderte, als er sich über den automatischen Vergeltungsmechanismus der sowjetischen Doktrin hinwegsetzte.</p>
<h3 class="wp-block-heading">Landwirtschaft in der Krise</h3>
<p><strong>Marcia Merry Baker</strong>, <em>EIR</em>-Wirtschaftsredakteurin, beschrieb die aktuelle Wirtschaftskrise als „Zusammenbruchsphase“ infolge der wirtschaftlichen Schocks vom Frühjahr. Es werde ein Einbruch der weltweiten Getreideproduktion im Erntejahr 2026-27 um 2,5% prognostiziert: „Das klingt vielleicht nicht nach viel, wird aber mit den Anbau- und Erntezyklen an Umfang und Tempo zunehmen, wenn wir nicht eingreifen, um es aufzuhalten.“ Und dies in einer Welt, die ohnehin mit Hunger und Nahrungsmittelmangel zu kämpfen habe. Der weltweite Handel mit Düngemitteln sei seit Beginn des Iran-Kriegs im Februar um 20-30% zurückgegangen. Durch die Einstellung des Schiffsverkehrs am Persischen Golf habe sich der Preis für wichtige Industriechemikalien wie Schwefel verdoppelt. Hinzu kämen die Preisanstiege bei Benzin, Kerosin und Heizöl sowie insbesondere Engpässe bei Diesel. Europa kürze Agrarsubventionen, um Geld in die Aufrüstung umzuleiten. Positiv seien die Vereinbarungen Rußlands, Indien mit Düngemitteln zu beliefern, sowie noch bis vor kurzem die Zusage Chinas, Kraftstoff in südostasiatische Länder zu exportieren. In Waldai habe Putin davon gesprochen, Rußlands weltweite Energieexporte wieder aufzunehmen, sobald die Wirtschaftssanktionen aufgehoben werden.</p>
<p><strong>Mike Callicrate</strong> ist Rinderzüchter aus Kansas, führender Aktivist in der Agrarpolitik sowie Gründer und Eigentümer des Direktvermarkters Ranch Foods Direct in Colorado. Er schilderte den raschen Niedergang der Viehzucht in den USA durch falsche Regierungspolitik und warnte, Amerika verliere die Fähigkeit, sich selbst zu ernähren.</p>
<p><strong>Jesus Holguin Cazares</strong>, Präsident des Rinderzüchterverbands Kansas Cattlemen’s Association, berichtete von Razzien der Einwanderungspolizei ICE in der vergangenen Woche in mehreren Gemeinden mit großen Schlachtbetrieben im Südwesten von Kansas. ICE hatte niemanden im voraus informiert, nicht einmal die örtliche Polizei. Mehrere Tage lang seien dort die Betriebe, die 20% der Rindfleischs in den USA liefern, zum Stillstand gekommen, für Tausende von Rindern habe es plötzlich keinen Platz gegeben. Die ICE-Razzien hätten ein Klima der Angst geschaffen, in dem selbst US-Bürger hispanischer Herkunft mit einwandfreiem Aufenthaltsstatus zögern, zur Arbeit zu erscheinen.</p>
<p>Zepp-LaRouche verwies auf die Äußerungen von Papst Leo XIV. zur Migration. „Man löst die Migrationsfrage nicht, indem man Menschen ausweist“, sagte sie. Die Lösung bestehe darin, die Wirtschaft anderer Nationen nicht länger zu ruinieren, denn das sei der Auslöser für Flüchtlingswellen. Callicrate warf den großen Fleischverarbeitern vor, sie „lieben Störungen und Chaos“, weil das die Preise drückt, die Viehzüchter für ihr Vieh verlangen können. Merry Baker stimmte zu, daß die ICE-Razzien die Fleischverarbeitung in Kansas gestört und damit zu einer allgemeinen Krise beigetragen hätten. Zepp-LaRouche rief alle Beteiligten dazu auf, sich nicht nur auf lokale Kontroversen zu konzentrieren, sondern sie aus der Perspektive der weltweiten Abkehr vom alten kolonialen System zu betrachten.</p>
<h3 class="wp-block-heading">Internationale Aktivitäten für den Frieden</h3>
<p><strong>Pater John Heagle</strong>, Direktor der Friedensgruppe „Priests Against Genocide“ (Priester gegen Völkermord) und Mitglied der Vereinigung katholischer Priester in den USA, erinnerte an das Wort von Papst Paul VI.: „Wenn ihr Frieden wollt, arbeitet für Gerechtigkeit.“ Er verglich dies mit Zepp-LaRouches Aufruf zu einem Paradigmenwechsel und zitierte führende Vertreter der katholischen Kirche, die die Kirche dazu aufriefen, sich für die gesamte Menschheit einzusetzen. Paul VI. habe die Regierungen der Welt ermahnt, daß „Entwicklung der neue Name für Frieden ist“. Das sei vielleicht naiv, weil säkulare Regierungen seine Worte mißachteten, ein „völliges Versagen unserer heutigen Demokratie“. Seine Organisation sei weltweit dort tätig, wo Menschen aufgrund ihrer Identität massakriert werden, die Kirche sei dort ein „Feldlazarett“ für die vielen Opfer. Er schloß mit einem eindrucksvollen Gedicht, das ein Kind in Gaza verfaßt hat und beschreibt, wie die Eltern den Namen des Kindes auf sein Bein schreiben, damit man es nach einem Angriff identifizieren kann.</p>
<p>Dr. <strong>E. Martin Schotz </strong>ist Koordinator der Friedensorganisation JFK Peace Speech Committee aus Massachusetts und Autor eines Buches über den Mord an Präsident Kennedy (<em>History Will Not Absolve Us: Orwellian Control, Public Denial, and the Murder of President Kennedy)</em>. Er beschrieb den inneren Wandel von Präsident John F. Kennedy gegen Ende seines Lebens, als er sich von der „Pax America“ und dem Krieg als politischem Instrument abwandte.</p>
<p>Zepp-LaRouche lobte Pater Heagle als Vorbild für authentischen Katholizismus, im Gegensatz zu all jenen, die die Lehre vom „gerechten Krieg“ des Heiligen Augustinus verdrehen, um Kriege zu rechtfertigen, die alles andere als gerecht sind.</p>
<p>Co-Moderator <strong>Dennis Speed</strong> stellte wieder den regelmäßigen Gast <strong>Larry Johnson</strong> vor, ehemaliger CIA-Beamter und Mitglied der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS). Johnson berichtete, er sei gerade aus Rußland zurückgekehrt, wo er sich mit etlichen Militärführern getroffen habe. Einer von ihnen habe aus den Äußerungen der NATO-Führung schon den Schluß gezogen, daß Rußland bald im Krieg mit Europa stehen wird. Johnson warnte vor der Schwere der Versorgungsengpässe im Zuge des Iran-Kriegs: „Diesel ist für die Weltwirtschaft das, was Blut für den menschlichen Körper ist.“ US-Präsident Trump leide an einer Form von Geisteskrankheit und habe „jeden sozialen Filter verloren“. Johnson bezog sich auf Trumps Rede vor der UNO, in der er von der völligen Vernichtung des Iran sprach: „Wenn Trumps Rhetorik noch schlimmer ist als die von Adolf Hitler, dann sind wir in einer sehr gefährlichen Situation.“</p>
<p><strong>Jacques Cheminade</strong>, Vorsitzender der französischen Partei Solidarité et Progrès (S&amp;P), beschrieb die bedeutenden Auswirkungen des Besuchs von Papst Leo in Paris, bei dem sich am 26. September bis zu 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde versammelten, um die Friedensbotschaft des Papstes zu hören. Cheminade berichtete über das Engagement seiner Organisation im Rahmen der Veranstaltungen zum Papstbesuch; sie habe 12.000 Flugblätter mit dem Offenen Brief von Peter Kuznik an Papst Leo verteilt, an dessen Verbreitung die IPC mitwirkt.<sup>1</sup></p>
<h3 class="wp-block-heading">Diskussion</h3>
<p>Als Antwort auf Fragen aus Deutschland, Afrika und Mexiko berichtete Merry Baker, es gebe eine wichtige Initiative zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen führenden Landwirtschaftsaktivisten in den USA und Mexiko, was man auf andere Länder ausweiten könne. Co-Moderator <strong>Dennis Small</strong>, Leiter des Iberoamerika-Ressorts von <em>EIR</em>, stellte fest, die Zerstörung der Landwirtschaft in den USA wie auch in Mexiko sei die Ursache der Migrationswellen in die USA. Mexiko und andere Länder in aller Welt seien gezwungen, die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln zugunsten von Exportkulturen aufzugeben, um den Schuldendienst bei den Banken zu leisten. 75% der US-Amerikaner seien in Umfragen gegen die Politik, die die Einwanderung verursacht, deshalb sollte sich ihre Wut gegen diese Politik richten statt gegen die Migranten. Callicrate forderte eine Rückkehr zu einer Landwirtschaft, deren Sinn und Zweck es ist, Menschen zu ernähren, anstatt ein Spielfeld für Spekulanten zu sein.</p>
<p>Pater Heagle schloß sich in seinen abschließenden Bemerkungen Zepp-LaRouches Anklage gegen diejenigen an, die Augustinus’ Lehre vom gerechten Krieg mißbrauchen, um Angriffskriege zu rechtfertigen, und betonte die Bedeutung des offenen Briefes an Papst Leo. Zepp-LaRouche kam auf Präsident Putins Warnung in Waldai zurück, die Krise eines neuen Weltkriegs könne viel schneller ausbrechen, als die Menschen glauben. Die Menschheit stehe einerseits kurz vor dem Untergang, aber andererseits auch kurz vor dem neuen Paradigma, das wir uns wünschen.</p>
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>
<p><strong>Anmerkung</strong></p>
<p>1. <a href="https://schillerinstitute.com/de/blog/2026/08/20/aufruf-an-papst-leo-xiv-einen-weltgipfel-zu-organisieren-um-die-fragen-des-friedens-und-der-nuklearen-abruestung-anzugehen/">„Aufruf an Papst Leo XIV., einen Weltgipfel zu organisieren,<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;um die Fragen des Friedens und der nuklearen Abrüstung anzugehen“</a>,<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;Internetseite des Schiller-Instituts.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Drama der Gegensätze bei der UN-Vollversammlung</title>
		<link>https://schillerinstitute.com/de/blog/2026/09/26/das-drama-der-gegensaetze-bei-der-un-vollversammlung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2026 14:33:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Friedenskoalition]]></category>
		<category><![CDATA[Language: DE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bericht vom 173. Treffen der Internationalen Friedenskoalition Die 173. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 25. September begann mit einer Einführung von Helga Zepp-LaRouche, der Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC. Sie äußerte die Hoffnung, daß das Treffen der Präsidenten Trump und Xi&#8230;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bericht vom 173. Treffen der Internationalen Friedenskoalition</em></p>
<p>Die 173. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 25. September begann mit einer Einführung von <strong>Helga Zepp-LaRouche</strong>, der Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC. Sie äußerte die Hoffnung, daß das Treffen der Präsidenten Trump und Xi einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen den USA und China darstellen könnte. Xi habe richtig gesagt, daß die Lösung vieler Probleme in der Welt eine Zusammenarbeit der beiden größten Volkswirtschaften erfordert. Die Militärdoktrin der USA und der anglophilen Nationen sei es, Rußland und China einzukreisen, so Zepp-LaRouche, doch wenn es Trump gelänge, die Beziehungen zu diesen Ländern zu normalisieren, würde er sich einen positiven Platz in der Geschichte sichern. Das beherrschende Thema bei der UN-Vollversammlung in New York sei die Frage, ob die Welt künftig nach dem „Gesetz des Dschungels“ regiert wird oder ob wir eine zivilisierte Welt mit einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur haben werden. Die westlichen Mächte hätten keine Ahnung davon, daß sich die Mehrheit der Welt auf ein neues Paradigma des Friedens durch Entwicklung ausrichtet. „Wir befinden uns in einem jener Momente, in denen alles vom Mut einzelner Menschen abhängt, die Fahne des Friedens hochzuhalten.“</p>
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</figure>
<p><strong>Harley Schlanger</strong>, Präsident der LaRouche-Organisation (TLO), stellte Dr. <strong>Seyed Mohammad Marandi </strong>vor, einen iranisch-amerikanischen Wissenschaftler, Intellektuellen und politischen Analysten, der als Professor für Englische Literatur und Orientalistik an der Universität Teheran tätig ist und Berater des iranischen Verhandlungsteams in der Atomfrage war. Marandi erklärte, das Hauptmotiv für den gegenwärtigen Krieg sei vielleicht die Unabhängigkeit des Iran und seine Entscheidung für die Blockfreiheit. Der Iran habe auch die Anti-Apartheid-Bewegung in Südafrika unterstützt und setze sich für die Sache der Palästinenser ein, was ihn zur Zielscheibe der Anglosphäre mache. Die christliche und jüdische Ausprägung des Zionismus sei vergleichbar mit dem IS und Al-Kaida: Alle seien radikale Sekten, die in Wahrheit nicht die Religionen widerspiegeln, die sie angeblich vertreten. So habe Israel sogar eine Synagoge im Zentrum der jüdischen Gemeinde in Teheran bombardiert.</p>
<p><strong>Zepp-LaRouche</strong> sagte darauf hin, die eigentliche Ursache für die militärischen Konflikte in der heutigen Welt sei der verzweifelte Versuch der Anglosphäre, eine unipolare Welt aufrechtzuerhalten. Die wahre Geschichte des Iran bekannt zu machen, sei entscheidend, um die Dinge richtigzustellen.</p>
<p><strong>Garland Nixon</strong>, ein erfahrener progressiver Radio- und Fernseh-Talkshow-Moderator, wies auf den inneren Widerspruch der verbreiteten Darstellung hin, Rußland verliere den Krieg gegen die Ukraine, gleichzeitig aber kurz davor stehe, in ganz Europa bis zum Ärmelkanal einzumarschieren. In Wirklichkeit habe die westliche Elite Angst vor einem Aufstand im Inneren wegen der sich rapide verschlechternden Lebensbedingungen in ihren Ländern. „Je aggressiver die US-Außenpolitik ist, desto mehr leiden die Leute darunter.“ Ein Beispiel seien die kürzlich verkündeten neuen Wirtschaftssanktionen gegen andere Länder, die sich negativ auf den Lebensstandard in den USA auswirken werden. Die Politik und Rhetorik der herrschenden Eliten sei so extrem und schockierend geworden, daß die Masse der Bevölkerung darauf reagieren und sich weigern könnte, zu tun, was sie von ihnen fordern.</p>
<p><strong>Donald Ramotar</strong> war von 2011 bis 2015 Staatspräsident von Guyana. Er erinnerte im Gespräch mit Prof. Marandi daran, daß die Mossadegh-Regierung im Iran 1953 von der CIA gestürzt wurde, im selben Jahr, in dem in Guyana die Regierung seiner Partei, der PPP, durch eine ähnliche Operation von Großbritannien gestürzt wurde. Seitdem habe sich eine Verbundenheit zwischen den beiden Nationen entwickelt. Ramotar warf den USA „Operationen im Gangster-Stil“ vor, z.B., daß der Iran an den Verhandlungstisch eingeladen und anschließend bombardiert wurde. Er beklagte, daß technologische Innovationen wie künstliche Intelligenz für militärische Aggressionen genutzt werden, statt dafür, die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern.</p>
<p>Die Qualität der Führung im Westen nehme ab, weil die Macht zunehmend bei privaten Konzernen statt bei gewählten Regierungen liege. Ramotar kritisierte, daß UN-Generalsekretär Guterres sich weigert, die Ereignisse in Gaza als Völkermord zu bezeichnen, und erklärte, die UN-Sonderberichterstatterin für Palästina, Francesca Albanese, hätte für ihre Bemühungen den Nobelpreis verdient.</p>
<p><strong>Marandi</strong> betonte, der Iran sei eine normale Nation und kein Märtyrerkult. Der Iran unterstütze die palästinensische Sache, weil die Iraner die Menschenwürde der Palästinenser anerkennen.</p>
<p><strong>Richard Black</strong>, UN-Vertreter des Schiller-Instituts, berichtete über die Aktivitäten seiner Organisation im Kontext der Vollversammlung und verlas Auszüge aus <a href="https://schillerinstitute.com/de/blog/2026/09/22/an-die-staatschefs-und-delegationen-die-an-der-un-vollversammlung-im-september-2026-teilnehmen/" data-type="link" data-id="https://schillerinstitute.com/de/blog/2026/09/22/an-die-staatschefs-und-delegationen-die-an-der-un-vollversammlung-im-september-2026-teilnehmen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zepp-LaRouches offenem Brief</a> an die UN, in dem sie eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur „im Geiste von Bandung, im Geiste von Shanghai und im Geiste von Beethovens Neunter Sinfonie“ fordert. Er hob die Bedeutung der unabhängigen Präsidentschaftskampagne von Diane Sare in den USA hervor, u.a. Sares Kritik an der delphischen Initiative „Partners for Multilateralism“ (P4M) des internationalen Bankers und kanadischen Premierministers Mark Carney, deren Ziel es sei, die BRICS zu untergraben und die echte Bewegung für Multilateralismus zu sabotieren.</p>
<p><strong>Diskussion</strong></p>
<p>Der Diskussionsteil begann mit einem Video eines französischen Aktivisten aus Paris, wo er mit anderen anwesend war, um den Papst zu begrüßen, dessen Friedensbotschaft im Kontrast zur Kriegsrhetorik der französischen Regierung steht.</p>
<p>Co-Moderator <strong>Dennis Speed </strong>äußerte die These: „Wir erleben das Ende der Doktrin der Dominanz“, und bat die Sprecher um ihre Kommentare dazu. Garland Nixon merkte an, in Rußland werde Geschichte und Kultur mehr Aufmerksamkeit geschenkt als im Westen, aber es gebe auch im Westen ein wiedererwachtes Interesse an diesen Themen, das die Weltsicht der Menschen verändere.</p>
<p><strong>Zepp-LaRouche</strong> erinnerte daran, daß die CIA den „Kongreß für kulturelle Freiheit“ als eine Operation gründete, um die klassische Kultur im Westen zu zerstören. Und die Briten verbreiteten eine verkürzte Version der Geschichte, die Beiträge von weit älteren Kulturen systematisch ausblende.</p>
<p><strong>Richard Black</strong> beschrieb einen Besuch in einem historischen Museum in China, wo er sehr viele chinesische Familien sah, die sich leidenschaftlich darum bemühen, ihren Kindern die lange Geschichte ihres Landes zu vermitteln.</p>
<p>Ein Teilnehmer warnte davor, daß die USA die Kandidatur von Rafael Mariano Grossi zum neuen UN-Generalsekretär unterstützen, und erinnerte an Grossis korrupte Rolle als Leiter der IAEO, u.a., wie er den Iran besuchte und wahrscheinlich von dort Geheimdienstinformationen an Israel weitergab, die zur Ermordung iranischer Wissenschaftler benutzt wurden.</p>
<p><strong>Zepp-LaRouche</strong> erinnerte an die Beteiligung von Palantir an der Verbreitung von Desinformation über das iranische Atomprogramm, um Zustimmung für den Krieg zu erzeugen, und fragte, ob Grossi daran mitschuldig sei. Wenn Grossi Generalsekretär werden wolle, „darf er keine solchen Flecken auf der weißen Weste haben“.</p>
<p><strong>Ramotar</strong> sagte, Venezuela sei jetzt „voll und ganz eine Kolonie der Vereinigten Staaten“, dies sei beispielhaft für die kolonialistische US-Politik, im Gegensatz zu Chinas freundschaftlichem Ansatz. Er kritisierte auch das neue Abkommen, das den USA erhebliche Kontrolle über Grönland einräumt.</p>
<p>Der Co-Moderator <strong>Dennis Small </strong>definierte „Neokolonialismus“ als ein System, in dem Ländern zwar nominelle politische Unabhängigkeit gewährt wird, aber ihre Wirtschaft vollständig unter externer Kontrolle bleibt.</p>
<p><strong>Zepp-LaRouche</strong> bekräftigte in ihrer Antwort auf eine Frage ihre Ansicht, daß Trump sich einen positiven Platz in der Geschichte sichern würde, wenn er wieder normale Beziehungen zu Rußland und China herstellt. Die Vorstellung, daß Sicherheit aus militärischer Stärke resultiere, sei die Ansicht einer schrumpfenden Minderheit &#8211; der „Geist der Zeit“ hingegen sei, daß der Weg zum Frieden über Entwicklung führt. Diese Ansicht sei mittlerweile bei der globalen Mehrheit verbreitet, wie die BRICS und die SCO zeigten. Sie kam zu dem Schluß, daß wir an einem Scheideweg stehen: auf der einen Seite die Tendenz zu Neokolonialismus oder Neofeudalismus, wo sich die Macht auf private Unternehmen oder Personen verlagert, und auf der anderen Seite die Zukunftsperspektive, für die sich die Friedenskoalition einsetzt.                               <em>eir</em></p>
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			</item>
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		<title>Am Rande eines großen Krieges in Südwestasien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 14:18:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Friedenskoalition]]></category>
		<category><![CDATA[Language: DE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bericht vom 172. Treffen der Internationalen Friedenskoalition Die 172. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 18. September begann mit einem Lageüberblick von Dennis Small, IPC-Co-Moderator und Iberoamerika-Redakteur von Executive Intelligence Review. Er betonte, US-Präsident Trump sei trotz seiner großspurigen Äußerungen nicht Herr seines Schicksals.&#8230;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bericht vom 172. Treffen der Internationalen Friedenskoalition</p>
<p>Die 172. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 18. September begann mit einem Lageüberblick von <strong>Dennis Small,</strong> IPC-Co-Moderator und Iberoamerika-Redakteur von <em>Executive Intelligence Review</em>. Er betonte, US-Präsident Trump sei trotz seiner großspurigen Äußerungen nicht Herr seines Schicksals. Angesichts der Sperrung der Straße von Hormus und der Meerenge von Bab al-Mandab steuere die Welt auf einen riesigen wirtschaftlichen Schock zu, den Trump nicht verhindern kann. Es sei Trump auch nicht gelungen, die BRICS und den Wandel hin zu einer multipolaren Welt aufzuhalten, wie man auf der jüngsten BRICS-Konferenz in Neu-Delhi sehen konnte. Trumps Regierung habe bekanntgegeben, daß sie Waffen im Weltraum stationiert hat, und sie diskutiert über einen möglichen Einsatz taktischer Atomwaffen, weil er immer noch hofft, den Rest der Welt einzuschüchtern.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Am Rande eines umfassenden regionalen Krieges in Südwestasien - 172. Treffen der IFK" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/n8I3qTy4Rdw?start=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p><strong>Omer Bartov</strong>, Professor für Holocaust- und Genozidforschung an der renommierten Brown University im US-Staat Rhode Island, erläuterte, Völkermord sei ähnlich wie Krieg als „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ eingesetzt worden, und führte einige historische Beispiele dafür an. Seit mit der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes (CPPCG) 1948 die Ablehnung von Genozid im Völkerrecht verankert wurde, gebe es eine gewisse Abschreckung, aber die Straffreiheit, mit der Israel seinen Völkermord im Gazastreifen verübt, drohe die Welt in die Zeit davor zurückzuversetzen.</p>
<p>Sowohl die palästinensische Hamas als auch das israelische Regime hätten bewußt gewaltsame Reaktionen provoziert, um bestimmte Ziele zu erreichen, und beide seien damit erfolgreich &#8211; allerdings zu einem hohen Preis. Die Hamas habe die Aufmerksamkeit der Welt auf die Notlage der Palästinenser gelenkt, auf Kosten von Zehntausenden Menschenleben. Das israelische Regime wolle im Westjordanland eine neue Intifada provozieren, die dort als Vorwand für einen weiteren Völkermord dienen würde, um die ethnische Säuberung und Annexion zu beschleunigen.</p>
<p><strong>Harley Schlanger</strong>, Präsident der amerikanischen LaRouche-Organisation (TLO), lobte Bartovs Vortrag und dessen neues Buch <em>Israel: What Went Wrong?</em> („Israel: Was ist falsch gelaufen?“) Die Einführung einer Verfassung in Israel sei immer wieder aufgeschoben worden, statt dessen wurde 2018 ein „Grundgesetz“ beschlossen, das Israel als „nationale Heimstätte des jüdischen Volkes“ definiert, womit die Apartheid institutionalisiert wurde, wie Bartov in seinem Buch beschreibt. Schlanger erklärte, anstatt sich auf negative Anreize wie Sanktionen zu konzentrieren, um Israel zu einer Verhaltensänderung zu zwingen, sollte die Welt positive Anreize wie Lyndon LaRouches <a href="https://schillerinstitute.com/de/blog/2024/02/14/petition-unterstuetzung-des-larouche-oasenplans-fuer-frieden-und-entwicklung-in-suedwestasien/" data-type="link" data-id="https://schillerinstitute.com/de/blog/2024/02/14/petition-unterstuetzung-des-larouche-oasenplans-fuer-frieden-und-entwicklung-in-suedwestasien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Oasenplan“ </a>für wirtschaftliche Entwicklung fördern, der beiden Konfliktparteien zugute käme.</p>
<p>Der Friedensaktivist <strong>Jonathan Kuttab</strong> ist ein palästinensisch-amerikanischer Christ, Leiter der „Friends of Sabeel North America“ und Mitbegründer von „Nonviolence International“. Er brachte zunächst seine Wertschätzung für die IPC-Treffen zum Ausdruck und lobte besonders deren globalen Charakter und die Vielfalt der Teilnehmer. Dann befaßte er sich mit der verbreiteten Leugnung des Völkermords in Gaza. Gewöhnlich sei es in Gerichtsverfahren wegen Völkermords das schwierigste, Vorsatz nachzuweisen, aber im Falle Israels sei es sehr leicht, den Vorsatz zu dokumentieren. Menschen und Regierungen im Westen, die den Genozid leugnen, wollten damit ihre Mitschuld verbergen. Durch die Straffreiheit für Israel drohe die Gefahr, daß Völkermord wieder Normalität wird, wie Bartov warnte, eine Rückkehr zur Welt vor der Völkermordkonvention. In dem Zusammenhang seien die Angriffe auf die internationalen Gerichte und auf das Völkerrecht an sich besonders schockierend.</p>
<p>Bartov meldete sich zu Wort und wandte sich gegen die Idee der Zweistaatenlösung: „Die Vorstellung von zwei getrennten Staaten mit einer Mauer dazwischen ist eine Fantasie.“ Er lobte die Organisation <a href="https://www.2s1h.org/en?d=ltr" data-type="link" data-id="https://www.2s1h.org/en?d=ltr">„A Land for All“</a>, die sich für einen Plan einsetzt, der zwei souveräne Staaten, Israel und Palästina, innerhalb einer einzigen gemeinsamen Heimat vorsieht, mit offenen Grenzen und gemeinsamen Institutionen statt einer strikten Trennung. Er sagte, vielen Menschen falle es schwer, sich mit der Tatsache abzufinden, daß ausgerechnet Israel, das sich der Welt als Zufluchtsort für Opfer des Holocaust präsentierte, nun selbst einen Holocaust begehen könnte. Aber nun habe Israel den Bogen überspannt und sei in seiner Straffreiheit zu weit gegangen, was den Menschen weltweit die Augen öffne.</p>
<p>Small ging ebenfalls auf das Thema Verleugnung ein und erklärte, die Menschen wollten sich der Wahrheit nicht stellen, weil sie keine Lösung sehen und die Realität deshalb für sie zu schmerzhaft ist. Den größten Schaden hätten diejenigen, die offenen Auges den Völkermord tolerieren, mehr noch als die Opfer selbst. Small stellte das humane Menschenbild des chinesischen Konfuzianismus dem barbarischen Menschenbild von Thomas Hobbes mit seinem „Krieg aller gegen alle“ gegenüber. Er erinnerte auch daran, daß der Zionismus weitgehend ein Projekt des Britischen Empire war.</p>
<p><strong>Beatriz Bissio </strong>ist außerordentliche Professorin für Vergleichende Geschichte an der Bundesuniversität von Rio de Janeiro in Brasilien. Sie beschrieb zunächst ihre langjährige Tätigkeit beim <em>Third World Journal</em>, in deren Rahmen sie ausführlich über Palästina berichtete und den Vorsitzenden der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) Jassir Arafat interviewte. Anschließend befaßte sie sich ausführlich mit der jüngsten BRICS-Konferenz in Indien. Der Erfolg des Gipfels sei alles andere als garantiert gewesen, nicht zuletzt wegen der freundschaftlichen Beziehungen des indischen Premierministers Modi zu Israel, tatsächlich sei das Treffen aber ein großer Erfolg geworden. Besonders wichtig sei das Treffen zwischen Modi und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Rande gewesen, mit der denkwürdigen Formel: „Wir sind Partner und keine Rivalen.“ Die Konferenz sei insgesamt von „Diplomatie, Dialog und dem geduldigen Aufbau von Konsens“ geprägt gewesen, auch wenn nicht bei allen Themen Einstimmigkeit herrschte. Bissio sieht in dem Gipfel Grund zum Optimismus, trotz all der grausamen Realitäten, mit denen sich die IPC befaßt. Die BRICS hätten auch auf die Bandung-Konferenz von 1955 verwiesen, ein wegweisendes Treffen von 29 asiatischen und afrikanischen Staaten; es sei ein Grundstein für die BRICS gewesen, die heute als die „Erben von Bandung“ gelten können.</p>
<p><strong>Diskussion</strong></p>
<p>Auf die Frage eines Teilnehmers, warum die arabischen Staaten den Palästinensern nicht helfen, antwortete Kuttab, die arabischen Staaten seien keine Demokratien und ignorierten die Wünsche ihrer Bevölkerung, außerdem hätten sie Angst vor den Israelis. Schlanger warf ein, der Iran sei dabei eine Ausnahme, und das sei auch der Grund für den Krieg gegen das Land.</p>
<p>Eine deutsche Teilnehmerin sagte, Deutschland habe eine besondere Verantwortung, sich gegen den Völkermord im Gazastreifen zu stellen, weil es sich unter den Nazis selbst des Völkermords schuldig machte. Sie dankte Schlanger dafür, daß er die Rolle Großbritanniens beim Zionismus ansprach. Sie wies auch auf die Bedeutung der Kontroverse um den amerikanischen Rap-Star Macklemore hin, der hart angegriffen wurde, weil er Palästina auf offener Bühne unterstützte. Seine Worte dabei seien wunderschön gewesen.</p>
<p><strong>Ulf Sandmark</strong>, Leiter des Schiller-Instituts in Schweden, berichtete über die Lage in seinem Land, wo gerade Wahlen stattfanden, und über die Aktivitäten seiner Organisation, die dazu beitragen, eine Antikriegskoalition unter Oppositionsparteien aufzubauen.</p>
<p>Small kam noch einmal auf die Verzweiflung der anglo-amerikanischen Eliten zurück, die um jeden Preis ihre unipolare Welt bewahren wollen, bis hin zu Plänen, Atomwaffen einzusetzen. Israel sei wie ein „Paket Dynamit“, das im Dienste dieses unipolaren Wunschtraums jederzeit gezündet und dabei selbst zerstört werden könnte.</p>
<p>Ein Journalist fragte Kuttab nach der „sklavischen Ergebenheit“ US-amerikanischer Politiker gegenüber dem israelischen Regime. Er antwortete, dahinter steckten noch umfassendere Interessen; dieselben Politiker würden Israel den Wölfen zum Fraß vorwerfen, wenn es vorteilhaft erscheine. Unterdessen gebe es aber einen wichtigen Wandel in den USA, insbesondere unter jungen Menschen und vielen Juden, die über Israels Handeln entsetzt sind. Er prognostizierte, letztendlich würden die USA ihre schützende Hand über Israel zurückziehen, damit werde es sich abfinden müssen.</p>
<p>Zum Abschluß kam Schlanger noch einmal auf die Bedeutung der Arbeit der IPC zurück. Sie solle den Menschen dabei helfen, „aus der axiomatischen Struktur ihres Denkens auszubrechen“ und die Gehirnwäsche durch die traditionellen Medien zu überwinden. Das heutige Treffen sei eine tiefgehende Diskussion gewesen, die „solche Fragen an der Wurzel packt“.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>eir</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Wahrheit über den 11. September aufzudecken, ist wichtiger denn je!</title>
		<link>https://schillerinstitute.com/de/blog/2026/09/16/die-wahrheit-ueber-den-11-september-aufzudecken-ist-wichtiger-denn-je/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 14:06:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Friedenskoalition]]></category>
		<category><![CDATA[Language: DE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bericht vom 171. Treffen der Internationale Friedenskoalition Die 171. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 11. September gedachte des 25. Jahrestags der Terroranschläge vom 11. September 2001 auf die Vereinigten Staaten und wurde zu einer Strategiesitzung darüber, wie wir jetzt die enormen Chancen nutzen&#8230;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bericht vom 171. Treffen der Internationale Friedenskoalition</p>
<p>Die 171. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 11. September gedachte des 25. Jahrestags der Terroranschläge vom 11. September 2001 auf die Vereinigten Staaten und wurde zu einer Strategiesitzung darüber, wie wir jetzt die enormen Chancen nutzen können, um eine politische Bewegung aufzubauen und die Bevölkerung aufzuklären.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Nicht mit dem imperialen Schiff untergehen! - 171. Treffen der IFK" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/GYYU5asFeEc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p><strong>Helga Zepp-LaRouche</strong>, Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC, bezeichnete die Anschläge vom 11. September als eines der größten Verbrechen unter falscher Flagge in der Geschichte. Es habe als „Reichstagsbrand“ gedient, um einen Überwachungsstaat in den USA durchzusetzen &#8211; nicht, um die Menschen zu schützen, sondern um sie unter Kontrolle zu halten.</p>
<p>Es wurde ein Video ihres verstorbenen Ehemanns, <strong>Lyndon LaRouche </strong>vom 3. Januar 2001 gezeigt, in dem er warnte, die kommende Regierung von Präsident George W. Bush werde nicht in der Lage sein, die wachsende Wirtschaftskrise zu bewältigen, und brauche daher einen Vorfall von der Art des Reichstagsbrands, um Krisenmanagement durchzusetzen. Als die Anschläge vom 11. September passierten, war LaRouche gerade zu Gast in der Live-Radiosendung von Jack Stockwell in Salt Lake City. Dort wies er die offizielle Darstellung, daß ein böser Eremit in einer Höhle in Afghanistan &#8211; Osama bin Laden &#8211; ein solches Ausmaß an Zerstörung anrichten könnte, umgehend zurück. Durch seine jahrelange Arbeit an der Strategie, die Präsident Reagan am 23. März 1983 als Strategische Verteidigungsinitiative (SDI) ankündigte, sowie seine fundierten Kenntnisse über NORAD und andere US-Luftverteidigungssysteme wußte LaRouche, daß es sich um einen „Insiderjob“ handeln mußte, unter Beteiligung korrupter Elemente des US-Geheimdienstapparats.</p>
<p>Zepp-LaRouche berichtete von einem Interview vom Januar 2002, in dem Lyndon LaRouche betonte, daß jeder Angriff auf das Pentagon automatisch das gesamte thermonukleare Arsenal der USA in höchste Alarmbereitschaft versetzt und deshalb akut ein Atomkrieg drohte. Sie sagte, deshalb sei es äußerst wichtig, daß Präsident Putin damals als erster Staatschef der Welt Präsident Bush anrief, um Unterstützung anzubieten, und sogar anbot, das russische Atomwaffenarsenal in Ruhezustand zu versetzen, um die Bedrohungslage für die USA zu verringern. Dieses Freundschaftsangebot in Krisenzeiten sei später jedoch von den USA mißbraucht worden.</p>
<p>Zepp-LaRouche sagte, wenn die Vereinigten Staaten jemals ihren Status als echte Republik zurückgewinnen wollen &#8211; was anläßlich ihres 250. Geburtstags nur allzu angebracht wäre -, dann müßten sie diese Fehler neu bewerten. Dazu müsse man die Anschläge des 11. September und die darauf folgende Kette von Ereignissen, wie den sogenannten „Krieg gegen den Terror“ und die Aushöhlung der Verfassungsrechte durch den Patriot Act, umfassend untersuchen.</p>
<p>Bei dem laufenden Gipfel der BRICS-Staaten in Neu-Delhi seien Präsident Trumps Krieg gegen den Iran und die dadurch verursachten steigenden Ölpreise sicherlich ein Hauptthema. Die Preise würden noch weiter steigen, weil jetzt eine zweite wichtige Seeverbindung, die Meerenge von Bab el-Mandeb, von den mit dem Iran verbündeten Ansar Allah (Huthis) im Jemen eingenommen wurde. In ihrem Krieg gegen die von Saudi-Arabien unterstützten Regierungstruppen hätten sie die Kontrolle über die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer übernommen.</p>
<p>Die israelische Zeitung <em>Haaretz</em> habe aufgedeckt, daß Premierminister Netanjahu von den Angriffen vom 7. Oktober 2023 wahrscheinlich schon zehn Tage im Voraus wußte. Und die Hamas-Angriffe dauerten sechs Stunden, bevor es eine Reaktion des israelischen Militärs gab. Damit bröckele Netanjahus offizielle Darstellung.</p>
<p>Zepp-LaRouche verwies auch auf den Erdrutschsieg der Alternative für Deutschland (AfD) bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, der als massive Zurückweisung von Bundeskanzler Friedrich Merz und dessen Kriegskurs gegen Rußland gewertet werde.</p>
<p>War Cheney Teil des 9/11-Putsches?</p>
<p>Der pensionierte CIA-Analyst <strong>Ray McGovern</strong>, Mitbegründer der „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ (VIPS), ergriff als nächster das Wort und betonte, wenn man die heutige Welt verstehen wolle, dann müsse man die <em>EIR-Nachrichten</em> lesen. Er begann mit einem Rückblick auf seine persönlichen Erfahrungen bei der Befragung des ehemaligen Verkehrsministers Norm Mineta fünf Jahre nach den Anschlägen vom 11. September, nachdem er Minetas Aussage vor der 9/11-Kommission, einer „politischen Kommission“, geprüft hatte.</p>
<p>Mineta sagte dort aus, als er gegen 9:25 Uhr in der Notfallzentrale des Präsidenten (PEOC) eintraf, sei Vizepräsident Dick Cheney schon dort gewesen &#8211; entgegen Cheneys offiziell behaupteter späterer Ankunft um 9:58 Uhr, nach dem Angriff auf das Pentagon. Mehrmals habe ein junger Mann den Raum betreten und Cheney über ein sich näherndes Flugzeug informiert &#8211; vermutlich American-Airlines-Flug 77, der sich Washington näherte und von Entführern gesteuert wurde -: erst 50 Meilen entfernt, dann 30, dann 10.</p>
<p>Schließlich habe der junge Mann Cheney gefragt: „Gelten die Befehle noch?“, woraufhin Cheney seinen Kopf herumriß und brüllte: „Natürlich gelten die noch, haben Sie was anderes gehört?“ Mineta sagte noch Jahre später bei einer Veranstaltung in Seattle, seine entsprechende Aussage sei im Bericht der 9/11-Kommission ausgelassen worden.</p>
<p>2006 hatte McGovern die Gelegenheit, in einer Veranstaltung zum Verfassungstag an der Washingtoner Georgetown-Universität, wo beide als Ehrenleser der Verfassung auftraten, bei Mineta nachzuhaken. McGovern fragte: „Wer war der junge Mann? Trug er eine Uniform?“ Nun konnte sich Mineta angeblich nicht mehr an den jungen Mann erinnern.</p>
<p>Als McGovern fragte, was man aus der Frage des jungen Mannes an Cheney „ob die Befehle noch gelten“ schließen soll, verhielt Mineta sich sehr seltsam. McGovern bezog sich dann auf Minetas eigene Aussage vor der 9/11-Kommission, wörtlich: „Minuten später wurde das Pentagon getroffen.“ Er habe dann Mineta gefragt, ob der zeitliche Ablauf nicht die Schlußfolgerung nahelege, Cheney habe eine Art Stillhalte-Befehl erteilt. „Und was passierte? Er schloß kurz die Augen. Es war, als wäre auf die Innenseite seiner Augenlider eine Warnung eingebrannt: Sprich nur von dem Flugzeug in Pennsylvania!“ Bloß nicht von dem im Pentagon!</p>
<p>„Es war bizarr“, sagte McGovern. „Es war, als hätte ein Roboter die Kontrolle übernommen.“ Mineta habe sich strikt geweigert, mehr zu sagen. McGovern sagte weiter: „Wie ich schon sagte, hat die 9/11-Kommission Minetas offizielle Aussage schlichtweg ignoriert &#8211; kaum überraschend, schließlich ließen sie noch andere unbequeme Fakten völlig außer Acht &#8211; wie zum Beispiel den Einsturz von Gebäude 7 des World Trade Centers, für den kein Flugzeug verantwortlich gemacht werden konnte. Aber die äußerst aufschlußreiche Befragung Minetas durch Lee Hamilton kann jeder auf <em>YouTube</em> ansehen.“</p>
<p>Die 9/11-Kommission sei ein Witz gewesen. In dem getroffenen Teil des Pentagons seien wichtige Finanzunterlagen aufbewahrt wurden, die alle zerstört wurden. McGovern lobte die Arbeit und Standhaftigkeit der sog. „Jersey Girls“, Witwen der bei den Anschlägen getöteten Männer, die eine ehrliche Untersuchungskommission fordern.</p>
<p>Der ehemalige Vier-Sterne-General Wesley Clark habe zu Recht gewarnt, daß die Vereinigten Staaten einen Vorwand suchten, um sieben Länder in Südwestasien anzugreifen, angefangen mit dem Irak, der eine Bedrohung für Israel sein könnte. Nach dem 11. September habe sich alles verändert, und es war leicht, falsche Darstellungen zu erfinden.</p>
<p>McGovern warnte später auch, er mache sich Sorgen, was Präsident Trump tun könnte, um die Zwischenwahlen zu beeinflussen. Trump könne Beamte der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE als seine „Braunhemden“ einsetzen oder verbündete Gouverneure auffordern, die Nationalgarde einzusetzen. Er schloß: „Wir müssen so handeln, wie es unsere Vorfahren vor 250 Jahren taten: uns zusammenreißen, die Wahrheit ergründen und uns dabei nicht entmutigen lassen. Hört euch Beethovens 9. Symphonie an.“</p>
<p>Die wahre Gefahr bei Ashcrofts Nominierung</p>
<p>Dann wurde ein weiterer Videoclip vom Januar 2001 gezeigt, in dem <strong>Lyndon LaRouche</strong> eine Frage der Gruppe schwarzer Kongreßabgeordneter beantwortete, wie man verhindern könne, daß John Ashcroft US-Justizminister wird. LaRouche erklärte, Ashcroft sei ein Rassist, aber es gehe auch um mehr. Ashcroft solle dafür sorgen, daß in den USA anstelle der Verfassung eine Struktur des Krisenmanagements herrscht: eine Geheimregierung mit einer Geheimpolizei und endlosen Kriegen. Die Amerikaner dürften nicht so dumm sein wie die Deutschen, die Hitler zwar als Gefahr sahen, aber meinten, sie könnten ihn ja beim nächsten Mal wieder abwählen &#8211; aber dann gab es keine freien Wahlen mehr. Zepp-LaRouche erwähnte, daß der Palantir-Gründer Peter Thiel gesagt hat, der 11. September sei ein entscheidender Moment zum Aufbau eines Polizeistaats gewesen, was er gut fand!</p>
<p>Der Whistleblower und ehemalige technische Direktor der NSA, <strong>Bill Binney</strong>, sprach über das von ihm entwickelte elektronische Überwachungsprogramm „Thin Thread“, das von den Geheimdienstchefs gerade deshalb abgelehnt worden sei, weil es die nationale Sicherheit verbessern könnte, ohne gegen die Verfassung zu verstoßen. NSA-Direktor General Michael Hayden und CIA-Direktor George Tenet hätten eine lückenlose Überwachung der amerikanischen Bevölkerung gewollt und schließlich Milliarden für ein anderes System ausgegeben, das 250.000 Mal die Verfassung verletzte, indem es ohne richterliche Anordnung auf Daten zugriff oder Beweise fälschte, um Spionageoperationen zu rechtfertigen.</p>
<p>Binney hat vor dem verfassungswidrigen Abschnitt 1021 des Verteidigungsbudgets von 2012 gewarnt, der unbefristete Inhaftierungen und andere Übergriffe erlaubt. Zudem warnte er vor dem NSA-Programm „Treasure Map“, das das gesamte Internet erfassen soll &#8211; „jedes Gerät, überall, jederzeit“. Als Binney Beamte wegen der verfassungswidrigen Machenschaften seiner Behörde zur Rede stellte, antworteten sie meistens: „Wir haben Sonderbefugnisse bekommen“ &#8211; aber wie Binney richtig sagt, kann es keine Sonderbefugnisse geben, die gegen die Verfassung verstoßen. Diese korrupten Beamten fürchteten Binneys Programm „Thin Thread“, weil sie wußten, daß man damit kriminelle Aktivitäten der Regierung aufdecken könnte.</p>
<p>Binney kündigte auch an, daß er am 13. September in einer Veranstaltung des New Yorker Kongreßkandidaten Jose Vega sprechen würde, weil man alle diese Probleme lösen könne und weil er junge Menschen mit seinen Lösungsansätzen ansprechen möchte. McGovern ermutigte alle, sich den Film <em>A Good American</em> über Bill Binney anzusehen.</p>
<p><strong>Jason Ross</strong>, wissenschaftlicher Berater der LaRouche-Organisation, befaßte sich mit der künstlichen Intelligenz (KI), deren Mißbrauch sogar zum Aussterben der Menschheit führen könnte. Das eigentliche Problem sei immer die Absicht, die jemand mit dieser Technologie verfolgt. Junge Menschen müßten aktiv daran mitarbeiten, wie sich die Welt ihrer Vorstellung nach entwickeln solle. McGovern antwortete, die richtige Antwort gebe das Konzert später am Abend mit der Idee Beethovens und Schillers: „Alle Menschen werden Brüder.“</p>
<p><strong>Jack Gilroy</strong> von Pax Christi sprach über die wachsende Unterstützung für den Brief, in dem Papst Leo XIV. aufgefordert wird, sich für den Frieden einzusetzen, wie es Papst Johannes XXIII. während der Kubakrise 1962 getan hatte. Ein zweiter Brief von Peter Kuznick, Professor für Geschichte an der American University, findet ebenfalls immer mehr Anhänger. Gilroy plant den Aufbau einer riesigen Datenbank zur Vernetzung von Friedensaktivisten.</p>
<p><strong>Terry Strada</strong>, Vorsitzende einer sehr aktiven Organisation von Angehörigen der Opfer des 11. September &#8211; „9/11 Families &amp; Victims United for Justice Against Terrorism“ -, die an dem Morgen in der Gedenkveranstaltung zum 11. September in Manhattan gesprochen hatte, sandte eine Unterstützungsbotschaft an die IPC-Sitzung.</p>
<p>Zepp-LaRouche schloß die Veranstaltung mit dem Aufruf zu einer Bewegung der „Weltbürger“: Wir alle müßten schöne Seelen und Genies werden &#8211; wie es bei Schiller heißt: „Zu was Besserem sind wir geboren.“ <em>eir</em></p>
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		<title>Widerstand gegen die „Kontrolle des Narrativs“</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 14:05:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Friedenskoalition]]></category>
		<category><![CDATA[Language: DE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bericht über das 169. wöchentliche Treffen der Internationalen Friedenskoalition Die 169. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 28. August begann mit einer Einführung der IPC-Initiatorin und Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche. Sie räumte ein, daß die Gefahr eines Weltkriegs nach 169 Wochen nicht geringer&#8230;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Bericht über das 169. wöchentliche Treffen der Internationalen Friedenskoalition</strong></em></p>
<p>Die 169. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 28. August begann mit einer Einführung der IPC-Initiatorin und Gründerin des Schiller-Instituts, <strong>Helga Zepp-LaRouche</strong>. Sie räumte ein, daß die Gefahr eines Weltkriegs nach 169 Wochen nicht geringer ist, sondern wächst, betonte jedoch auch, daß es Lösungen gibt und wir den politischen Kampf um deren Umsetzung gewinnen müssen.</p>
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<p>Der Konflikt in der Ukraine werde durch Großbritannien und Frankreich eskaliert, indem sie mehr Hightech-Waffen liefern, womit das Risiko zunehme, daß Rußland beide und insbesondere Großbritannien als direkte Konfliktparteien betrachtet, wie die Sprecherin des Außenministeriums Maria Sacharowa diese Woche bereits warnte.</p>
<p>Im Iran-Krieg seien die Vereinigten Staaten aufgrund der Erschöpfung ihres Waffenarsenals in eine Sackgasse geraten. Die Bedeutung der neuen „Mekka-Allianz“ &#8211; des trilateralen Verteidigungspakts, der am 7. August in Mekka vom saudischen Kronprinzen bin Salman, dem türkischen Präsidenten Erdogan und dem pakistanischen Premierminister Scharif geschlossen wurde &#8211; lasse sich noch nicht endgültig beurteilen, aber sie könnte möglicherweise einen Weg für erfolgreiche Verhandlungen und eine neue regionale Sicherheitsarchitektur ebnen, wenn es mit einer Perspektive wirtschaftlicher Entwicklung wie dem „Oasenplan“ verbunden werde.</p>
<p>Die westlichen Volkswirtschaften seien in einer verzweifelten Lage, und die Aufrüstungspolitik in Europa sei „einfach nur verrückt“, zumal der Schwerpunkt auf der Massenproduktion von Waffen liege, die technologisch veraltet sind. Und obwohl die Vereinigten Staaten einen gigantischen Militärhaushalt haben, zahlten sie mittlerweile mehr Zinsen für ihre Staatsschulden als dafür.</p>
<p>Co-Moderator <strong>Dennis Small</strong>, der Iberoamerika-Direktor von <em>Executive Intelligence Review</em>, stellte zunächst fest, die Realität habe sämtliche Versprechen und Vorhersagen von Präsident Trump widerlegt, und er zitierte Lyndon LaRouches Warnung, wie verrückt es sei, eine gescheiterte Wirtschaftspolitik immer weiter fortzusetzen.</p>
<p>Der heutige US-Finanzminister Scott Bessent habe schon 1992 eine Schlüsselrolle bei George Soros’ Manöver gegen das britische Pfund gespielt. Small erläuterte Bessents jüngsten Schachzug, den Billionen Dollar großen „Notfallfonds“ des Finanzministeriums zum Rückkauf von US-Staatsanleihen zu nutzen, und die Reaktion der Finanzwelt, die sich davon nicht beeindrucken läßt. Wir hätten den Punkt erreicht, wo sowohl die Staatsverschuldung als auch die Zinssätze steigen. Indem Bessent langfristige Schulden mit kurzfristigen Krediten zurückkauft, rase man nur noch schneller auf den Abgrund zu. Small erwähnte auch Bessents extreme Forderung, daß alle Länder der Welt den Handel mit dem Iran einstellen, was höchstwahrscheinlich alle wichtigen Handelspartner des Iran zurückweisen würden. Diese Taktik werde den Aufbau einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur, die die Vorherrschaft der USA ablöst, nur noch beschleunigen.</p>
<p><strong>Peter Kuznick</strong>, Professor für Geschichte und Direktor des Nuclear Studies Institute an der American University in Washington, stellte ein Video zur Verfügung, worin er die Ziele seines Offenen Briefes erläutert, in dem er Papst Leo XIV. ersucht, einen Notfallgipfel einzuberufen, um einen Atomkrieg zu verhindern. Kuznick befürchtet, daß Trumps „pathologischer Narzißmus“ ihn anfällig für Druck aus seinem Umfeld macht, das Tabu des Atomwaffeneinsatzes zu brechen.</p>
<p>Zepp-LaRouche erinnerte daran, daß die Aufrüstung durch Kürzungen bei den Sozialleistungen finanziert wird, was das verbreitete Elend noch verstärke; dies werde dann Regierungen dazu veranlassen, noch mehr auf Krieg zu setzen, um davon abzulenken &#8211; genau wie in Deutschland unter den Nazis.</p>
<p>Co-Moderator <strong>Dennis Speed </strong>wies darauf hin, daß die Zinszahlungen der US-Regierung heute höher sind als der gesamte US-Staatshaushalt im Jahr 1987. Anschließend stellte er <strong>Larry Johnson </strong>vor, einen ehemaligen CIA-Beamten und Mitglied der „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ (VIPS). Johnson sagte, die Korruption in den USA und bei Trump persönlich „läßt die Korruption in der Ukraine im Vergleich dazu harmlos aussehen“. Bessents groß angekündigte sogenannte „D-Day-Sanktionen“ gegen den Iran seien ein „völliger Witz“, weil der Iran ohnehin gerade dabei sei, sich aus dem US-dominierten Finanzsystem zurückzuziehen. Johnson spottete über Trumps Behauptung, die Straße von Hormus sei „offen“, und ging sprach über die kommende Krise, wenn der Welt der Dieselkraftstoff, „das wirtschaftliche Herz der Volkswirtschaften“, ausgeht.</p>
<p>Diskussion</p>
<p>Zepp-LaRouche betonte erneut, die Lage sei ernst, aber das Problem sei lösbar, und dazu könnten wir auf historische Traditionen wie den Konfuzianismus in China und den Westfälischen Frieden in Europa zurückgreifen. Diese Traditionen habe sie bei der Formulierung ihrer „Zehn Prinzipien für eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur“ berücksichtigt.</p>
<p>Small sagte, es gebe nur einen einzigen Grund, warum es ein Problem mit Renten und anderen Sozialleistungen gibt, nämlich daß die Wall Street sich anmaßt, daß ihre Wünsche Vorrang vor dem Wohlergehen und sogar dem Überleben der amerikanischen Bevölkerung haben. Small erwähnte die persönliche Korruption Trumps, dessen Familie im vergangenen Jahr 2 Milliarden Dollar durch Spekulation mit Kryptowährung verdiente, warnte jedoch vor der simplen Annahme, dies sei die Wurzel des Problems. Solche Korruption sei nur ein Symptom der aufgeblähten und im Niedergang begriffenen Finanzstruktur. Small forderte, wie LaRouche früher, eine Rückkehr zu einem Währungssystem mit festen Wechselkursen &#8211; Vorhersehbarkeit sei gut für den Handel mit Gütern und schlecht für die Spekulation.</p>
<p>Dennis Speed zitierte Hannah Arendt zu den Folgen einer Medienlandschaft voller Lügen: Die Bevölkerung werde handlungsunfähig, weil sie gar nichts mehr glaubt. Zepp-LaRouche ergänzte, schon die Verwendung des Begriffs „Narrativ“ sei ein Hinweis darauf, daß die Wahrheit in der Berichterstattung kein Faktor mehr ist. Stattdessen gebe „konkurrierende Märchen“, die verschiedene Fraktionen erfinden, um ihre jeweiligen Ziele voranzutreiben.</p>
<p>Während des gesamten Treffens bezogen sich verschiedene Redner darauf, daß es weithin Spekulationen über die jüngsten Besuche von CIA-Chef John Ratcliffe und Erzbischof Paul Gallagher in Rußland gibt. Dennis Speed fragte Johnson nach seiner Meinung dazu, und Johnson antwortete, der Großteil der hitzigen Debatten darüber sei „ein Haufen Unsinn“. Er vertrat die Ansicht, daß das Überleben der Ukraine als Nation nun sehr fraglich sei und sie möglicherweise nicht einmal mehr bis zum Jahresende bestehen bleibt.</p>
<p>Eine deutsche Teilnehmerin beklagte den Verlust der intellektuellen Tradition Deutschlands als „Land der Dichter und Denker“. Zepp-LaRouche antwortete optimistisch, Deutschland habe sich mehr als einmal von schrecklichen finsteren Zeiten erholt, und das könne wieder passieren. „Die Europäer ließen sich von ihren eigenen kulturellen Traditionen entwurzeln“, anders als asiatische Nationen, die sich durch die positiven Elemente ihrer 5000-jährigen Geschichte stärken. Small kommentierte dazu mit Sarkasmus die kulturelle Entwicklung Trumps und der heutigen USA.</p>
<p>Zepp-LaRouche kam in ihren abschließenden Bemerkungen auf dieses Thema zurück und betonte, jeder Mensch müsse seine Emotionen mobilisieren, um den depressiven Auswirkungen der „Kontrolle des Narrativs“ und des kulturellen Verfalls zu widerstehen. Der Schlüssel zum Erfolg in diesem Kampf sei die Liebe zur Menschheit.</p>
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		<title>Wer treibt uns in den Atomkrieg?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 14:53:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Friedenskoalition]]></category>
		<category><![CDATA[Language: DE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bericht vom 168. Treffen der Internationalen Friedenskoalition Die Internationale Friedenskoalition (IPC) hielt am 21. August ihre 168. wöchentliche Online-Sitzung ab &#8211; laut Helga Zepp-LaRouche, der Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC, möglicherweise die bisher wichtigste Sitzung überhaupt. Zwei regionale Kriege drohten außer Kontrolle zu&#8230;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Bericht vom 168. Treffen der Internationalen Friedenskoalition</em></strong></p>
<p>Die Internationale Friedenskoalition (IPC) hielt am 21. August ihre 168. wöchentliche Online-Sitzung ab &#8211; laut <strong>Helga Zepp-LaRouche</strong>, der Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC, möglicherweise die bisher wichtigste Sitzung überhaupt. Zwei regionale Kriege drohten außer Kontrolle zu geraten, und inzwischen werde sogar wie beiläufig über den Einsatz taktischer Atomwaffen diskutiert. So betonte kürzlich die US-Kongreßabgeordnete Marjorie Taylor Greene, wenn sie sage, daß es im Pentagon bzw. in der Regierung von Donald Trump eine offene Diskussion über den Einsatz taktischer Atomwaffen gebe, sei das keine Spekulation, sie wisse es aus direkter Quelle. Der „Staatssekretär für Kriegspolitik“ Elbridge Colby habe öffentlich bestätigt, daß das Pentagon die Richtlinien zum Atomwaffeneinsatz überprüft, um dem Präsidenten in einem regionalen Konflikt mit Rußland oder China, „rationale nukleare Optionen“ an die Hand zu geben. Colby beharre sogar darauf, daß das im Gegensatz zu den aktualisierten Nuklearstrategien (Nuclear Posture Reviews) weder vom Kongreß genehmigt noch überhaupt veröffentlicht werden müsse.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Wer schürt den Atomkrieg? - 168. Treffen der IFK" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/8z4hN2_LjYk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Eigentlich müßte Präsident Trump zugeben, daß er den Krieg im Iran verloren hat, sagte Zepp-LaRouche, stattdessen schwanke er zwischen Aussagen, er führe Gespräche mit den Iranern, und der Behauptung, es gebe keine Gespräche, und zuletzt habe er mit vernichtenden Sanktionen gegen den Iran und jedes Land, das mit ihm zusammenarbeitet, gedroht. Der Iran habe jedoch 47 Jahre Sanktionen überstanden, und es seien im Gegenteil die Vereinigten Staaten, die bankrott sind, da ihr Haushaltsdefizit die 40-Billionen-Dollar-Marke überschritten hat. Medienberichten zufolge drohten iranische Regierungsvertreter mit Angriffen auf US-Militärstützpunkte in Europa, falls die USA den Krieg eskalieren. Israel setze den Völkermord im Gazastreifen fort und begehe im Westjordanland ähnliche Gräueltaten. Präsident Trump sei jedoch nicht fähig oder willens, Israels Ministerpräsident Netanjahu in Schach zu halten. Gleichzeitig eskalierten auch die Kämpfe in der Ukraine.</p>
<p>Alle diese Kriege seien eine Folge der Wirtschaftskrise des „Westens“ und seines Bestrebens, das 500 Jahre alte koloniale System der Ausbeutung aufrechtzuerhalten. Es sei besonders dringlich, den neuen <a href="https://schillerinstitute.com/de/blog/2026/08/20/aufruf-an-papst-leo-xiv-einen-weltgipfel-zu-organisieren-um-die-fragen-des-friedens-und-der-nuklearen-abruestung-anzugehen/" data-type="link" data-id="https://schillerinstitute.com/de/blog/2026/08/20/aufruf-an-papst-leo-xiv-einen-weltgipfel-zu-organisieren-um-die-fragen-des-friedens-und-der-nuklearen-abruestung-anzugehen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Appell an Papst Leo XIV</a>. zu verbreiten, worin er gebeten wird, ein Gipfeltreffen der Regierungen über Frieden und nukleare Abrüstung einzuberufen.</p>
<p>Mindestens zwei ehemalige Staatschefs haben diesen Brief bereits unterzeichnet.</p>
<p><strong>Ray McGovern</strong>, pensionierter CIA-Analyst und Gründungsmitglied der „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ (VIPS), sagte, er habe den heutigen Morgen so begonnen wie jeden Morgen &#8211; mit dem Lesen der <em>EIR-Nachrichten</em>. Er empfahl den Lesern nachdrücklich einen neuen <a href="https://eirna.de/entwicklung-ist-der-neue-name-fur-frieden-ein-gipfel-der-schnell-stattfinden-sollte/" data-type="link" data-id="https://eirna.de/entwicklung-ist-der-neue-name-fur-frieden-ein-gipfel-der-schnell-stattfinden-sollte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Überblicksbeitrag</a> darin . McGovern fragte, wie Elbridge Colby überhaupt davon sprechen könne, offizielle Nukleardoktrinen zu ändern, ohne zuvor Rücksprache mit den Russen zu halten. McGovern sagte, er beobachte die Russen und zuvor die Sowjets seit über sechs Jahrzehnten, und Russland sei ein „offenes Buch“, was seine Nuklearpolitik betrifft. Colby sei noch „grün hinter den Ohren“, habe keine Erfahrung und wisse nicht, was Krieg bedeutet. McGovern hatte früher Colbys Vater, als der CIA-Chef war, über die Russen informiert. Elbridge Colby wolle nach eigener Aussage „nukleare Überlegenheit“, aber das sei unmöglich, niemand werde in einem Atomkrieg überlegen sein &#8211; daher komme der Ausdruck „Gegenseitig Garantierte Vernichtung“.</p>
<p>Präsident Trump sei weder körperlich noch psychisch in guter Verfassung und könnte die Welt absichtlich, versehentlich oder als Reaktion auf eine israelische Provokation unter falscher Flagge in einen Atomkrieg stürzen. Durch eine solche israelische Provokation habe Trump schon den Iran-Krieg begonnen. Der Iran habe die Straße von Hormus unter seiner Kontrolle, was dem Besitz einer Atomwaffe gleichkomme. Würde Trump mit einer Atomwaffe reagieren? Oberst Lawrence Wilkerson habe kürzlich im Podcast <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1CGhxEgq_mE">„</a><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1CGhxEgq_mE"><em>Judging Freedom“</em></a> erklärt, die Führung des US-Militärs würde nicht zulassen, dass Trump Atomwaffen einsetzt. Er bete dafür, daß Wilkerson Recht behält, aber dafür gebe es keine Garantie.</p>
<p>McGovern erwähnte mehreren Fälle, in denen es beinahe zum Atomkrieg kam &#8211; so als 1983 das Radar der Sowjetunion einen Raketenangriff anzeigte, aber der verantwortliche Offizier, Oberstleutnant Petrow, eigenmächtig handelte und keinen Gegenangriff auslöste, weil er wußte, daß ein technisches Problem mit dem Radarsystem vorlag und der Alarm falsch war. Eine weitere Krise wurde im November 1983 abgewendet, als der CIA-Beamte Mel Goodman &#8211; mit dem McGovern zur sowjetischen Außenpolitik „stolz zusammenarbeitete“ &#8211; alle Vorgesetzten umging und CIA-Direktor Bill Casey persönlich warnte, das Weiße Haus müsse die laufenden westlichen Militärmanöver einstellen, weil man sie in Moskau als Beginn eines Angriffs auf die Sowjetunion interpretiere. Ein dritter Zwischenfall ereignete sich, als US-Präsident Nixon betrunken war und sein Berater Henry Kissinger die Militärführung warnte, falls Nixon den Befehl zum Atomangriff erteile, müßten sie erst ihn fragen. McGovern betonte, heute sei die Gefahr so groß wie seit der Kubakrise 1962 nicht mehr, und er äußerte erneut größte Besorgnis über Trumps psychischen Zustand.</p>
<p><strong>Jack Gilroy</strong>, ein führender Vertreter von Pax Christi, sprach über die zunehmende Verbreitung des Schreibens, in dem Papst Leo XIV. aufgefordert wird, die Staats- und Regierungschefs der Welt zusammenzubringen, um die Notwendigkeit von Frieden und nuklearer Abrüstung anzugehen. Der Papst gelte als moralische Autorität und werde von Menschen aller Glaubensrichtungen respektiert. Früher habe er öfter seinen gewählten Kongreßabgeordneten getroffen, doch in letzter Zeit habe der das immer wieder mit Ausreden vermieden. Das letzte Mal wurde ein Treffen abgesagt, weil der Abgeordnete auf einer Israelreise war.</p>
<p><strong>Garland Nixon</strong>, Medienpersönlichkeit und politischer Analyst, sagte, die europäische Oligarchie sei der fanatischste Kriegstreiber, weil sie angesichts des Endes von 500 Jahren Kolonialismus und Plünderung in Hysterie verfalle. Die Briten hätten schon versucht, alle Meeresengen zu beherrschen, aber heute hätte die Huthi mehr Kontrolle als die britische Marine. Diese Oligarchen reagierten auf den Zusammenbruch ihrer kolonialen Hierarchie wütend, rasend und irrational. Fast jeder, der in seiner Sendung anruft, wolle wissen, wie er helfen kann.</p>
<p>Der Co-Moderator<strong> Dennis Small</strong> sagte, die 500 Jahre kolonialer Ausbeutung und die Kampagne für einen Atomkrieg seien ein und dasselbe Problem. Elbridge Colby sei mit der Brasilianerin Susana Cordeiro Guerra verheiratet, die bei der Weltbank als Vizepräsidentin für Lateinamerika und die Karibik tätig ist. In Brasilien sei Guerra eine Protegé von Paulo Guedes, dem Finanzminister unter Präsident Jair Bolsonaro und Schüler des berüchtigten radikalen Monetaristen Milton Friedman.</p>
<p><strong>Donald Ramotar</strong>, ehemaliger Präsident von Guyana, kommentierte, mehrere westliche Länder versuchten verzweifelt, „die Uhr zurückzudrehen“, um die 500 Jahre Kolonialismus fortzusetzen.</p>
<p><strong>Jose Vega</strong> sprach über seine unabhängige Kongreßkandidatur im New Yorker Stadtteil Bronx und über die Website <a href="https://thetorresfiles.com/">TheTorresFile.com</a>, die die Korruption des dort amtierenden Kongreßabgeordneten Ritchie Torres dokumentiert.</p>
<p>Die Co-Moderatorin <strong>Anastasia Battle</strong> berichtete von einer geplanten Kreuzzug-artigen gewaltsamen Konfrontation in Dearborn in Michigan zwischen christlichen Nationalisten und der großen arabischen Gemeinde dort. Zum Glück träten Aktivisten und Glaubensführer vieler Konfessionen auf den Plan, um die Gemeinschaft und das friedliche Zusammenleben zu verteidigen.</p>
<p>Zepp-LaRouche betonte zum Abschluß der Veranstaltung: „Wir sitzen alle im selben Boot“ &#8211; wir sind „eine Menschheit“. Die Aktiven müßten jetzt den „Erweiterten Oasenplan“ für Wirtschaftsentwicklung in Westasien vorantreiben, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen, 30 bis 50 Prozent der Bevölkerung über die Gefahren und Lösungen aufklären. Der Westen müsse sich der Globalen Mehrheit anschließen. Die Welt wolle keine Kriege und keinen Völkermord, sondern Frieden und Stabilität. Wichtige Militärs warnten, wir seien dabei, ähnlich wie 1914 schlafwandelnd in einen großen Krieg zu schlittern. Der Appell an den Papst müsse an alle Institutionen und an alle denkenden Menschen weitergeleitet werden.</p>
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