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Alicia Cerretani

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Webcast: Pandemie-Anleihen offenbaren westliche Dekadenz – LaRouches visionäres Krisenmanagement gefordert!


Dringender Appell

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Dringender Appell an Trump, Xi, Putin und Modi: Setzen Sie umgehend LaRouches Vier Gesetze um!

 

Aktualisierung des dringenden Appells vom 28.2. 2020 an Präsident Trump, Präsident Xi, Präsident Putin, Premierminister Modi und die Führer anderer Länder für die sofortige Umsetzung von Lyndon LaRouches Vier Gesetzen.

von Helga Zepp-LaRouche, Präsidentin des Schiller-Instituts

11. März 2020 – Die meisten Gesundheitsexperten bezeichnen den Ausbruch des Coronavirus inzwischen auch offiziell als Pandemie, und nur wenige meiden diesen Begriff, um die Finanzmärkte und die Investitionen in „Pandemie-Anleihen“ nicht zu erschüttern. Es ist auch offensichtlich, daß diese Pandemie der Todesstoß für das ansonsten bereits bankrotte Finanzsystem sein wird, wofür der größte Börseneinbruch seit 2008, der beispiellose Einbruch der Rendite der 10jährigen US-Schatzanweisungen und die Ankündigung des Präsidenten der Bostoner Federal Reserve, Eric Rosengren, auf „Helikoptergeld“ umzusteigen, alarmierende und unbestreitbare Signale sind.

Anstatt von China zu lernen, das laut WHO einen neuen Maßstab für die Bewältigung einer solchen Krise gesetzt hat, haben die meisten Regierungen die drei Monate Vorwarnzeit, die sie durch die effiziente Intervention Chinas gewonnen haben, nicht genutzt, um in einen Krisenmodus zu gehen. Es ist schockierend, aber nicht verwunderlich, wie sich das liberale Establishment als völlig unfähig erwiesen hat, darüber nachzudenken, daß ihre eigene Politik tatsächlich die Ursache einer beispiellosen Bedrohung für die gesamte menschliche Zivilisation ist, und daraus die Schlußfolgerungen zu ziehen, ihr Verhalten zu ändern.

Bereits 1974 gründete Lyndon LaRouche eine Arbeitsgruppe gegen den ökologisch-biologischen Holocaust, um die Auswirkungen der Politik von IWF und Weltbank zu untersuchen, die darauf abzielt, den Nahrungsmittel- und Energieverbrauch sowie die Gesundheitsausgaben in den Entwicklungsländern zu senken, mit dem Ergebnis, daß dies zu biologischen Katastrophen, dem Auftreten alter und neuer Krankheiten und Pandemien führen würde. In den folgenden Jahrzehnten veröffentlichten LaRouche und seine Bewegung viele weitere Warnungen und boten konkrete Entwicklungsprogramme für alle Kontinente an, deren Umsetzung verhindert hätte, daß die gegenwärtige Krise außer Kontrolle gerät.

Sicher, die sogenannten Industrieländer mögen die Krise irgendwie bewältigen, aber zu welchem Preis? Durch die Privatisierung – d.h. die Gewinnorientierung – des Gesundheitssektors gibt es heute viel zu wenig Betten für die Intensivbehandlung. Der belgische Intensivmediziner und Chef der nationalen Ärztegewerkschaft, Dr. Philippe Devos, hat gerade davor gewarnt, daß dieser Mangel dazu führen wird, eine Triage alter Menschen zugunsten junger Menschen vorzunehmen, wenn die Zahl der Fälle die Zahl der verfügbaren Intensiv-Einrichtungen übersteigt, was seiner Meinung nach geschehen wird. Kommen wir wieder auf den abschüssigen Weg zurück, „unwürdiges Leben“ zu beenden, was Gegenstand der Nürnberger Prozesse gewesen ist?

Und was ist mit den armen Ländern, die nicht einmal die Kapazitäten für Tests, geschweige denn für eine Behandlung von Corona-Patienten haben? Was ist mit Ländern wie Haiti, Nigeria und Bangladesch? Und was ist mit dem Iran, wo die Sanktionen, die jede wirksame medizinische Versorgung verhindern, offensichtlich bereits jetzt unnötig viele Menschenleben fordern?

Was ist mit den Heuschreckenschwärmen in afrikanischen und asiatischen Ländern, eine seit vielen Monaten bekannte Gefahr, bei der die lächerlich geringe erforderliche Finanzhilfe von 76 Millionen Dollar nicht aufgebracht wurde, so daß nun die Gefahr besteht, daß sich die Heuschrecken zu einer ausgewachsenen Plage entwickeln und in kurzer Zeit das Leben von Millionen von Menschen bedrohen?

Was ist mit den barbarischen Szenen an der türkisch-griechischen Grenze, wo die Polizei von beiden Seiten Tränengas gegen Flüchtlinge einsetzt, wo die eine Seite diese Menschen, die absolut nichts haben, „instrumentalisieren“ kann, aber die andere Seite nicht weniger barbarisch versucht, die „EU-Außengrenzen“ zu schützen? Glaubt das EU-Establishment wirklich, es könne einen neuen Limes-Grenzwall um Europa herum bauen, während Südwestasien und Afrika mit einer Coronavirus-Pandemie, einer Heuschreckenplage, Hunger und Verzweiflung implodieren?

Dieses Establishment hat die Augen vor den interventionistischen Kriegen der Regierungen Bush und Obama verschlossen, die schließlich die Hauptursache für die Flüchtlingskrise waren. Man hatte in den letzten Jahrzehnten kein Interesse am Aufbau von Infrastruktur in Afrika, vor allem wegen der verbreiteten neomalthusianischen Ideologie. Hat man denn die Idee akzeptiert, dieser Pandemie und dieser Heuschreckenplage ihren „natürlichen Lauf“ zu lassen? Paßt das nicht zur grünen Ideologie, die predigt, daß weniger Menschen gut für die Umwelt sind?

Es gibt eine Lösung für diese existentielle Krise, aber wenn die sogenannten „Eliten“ moralisch nicht in der Lage sind, die notwendigen Reformen einzuleiten, brauchen wir eine breite Mobilisierung der Bevölkerung, die zu „Staatsbürgern“ werden muß. Es muß eine breite gesellschaftliche Forderung an die führenden Länder der Welt – angefangen mit den USA, China, Rußland und Indien, unterstützt von anderen – gerichtet werden, umgehend die notwendigen Maßnahmen zur Reorganisation des gegenwärtigen Finanzsystems zu ergreifen. Der beste Weg, dies zu erreichen, ist die Durchführung eines sofortigen Notfall-Gipfels von Präsident Trump, Präsident Xi, Präsident Putin und Premierminister Modi, um die folgenden Schritte einzuleiten:

  1. Es muß unverzüglich ein globales Trennbankensystem eingeführt werden, das genau dem Vorbild von Roosevelts Glass-Steagall-Gesetz vom 16. Juni 1933 nachempfunden ist. In diesem System müssen die Geschäftsbanken unter staatlichen Schutz gestellt und durch eine Brandmauer vollständig von den spekulativen Investmentbanken getrennt werden, die keinen Zugang mehr zu den Vermögenswerten der Geschäftsbanken oder zu Rettungsaktionen durch Steuergelder haben dürfen. Toxische Papiere dieser Banken einschließlich ausstehender Derivatkontrakte müssen abgeschrieben werden. Berechtigte Forderungen, die mit der Realwirtschaft oder mit den Renten und anderen Vermögenswerten der arbeitenden Bevölkerung zusammenhängen, sind auch im neuen System als gültig einzustufen. Einige Kategorien von Zahlungsansprüchen müssen vorläufig eingefroren und von staatlichen Institutionen auf ihre Gültigkeit hin überprüft werden.
  2. In jedem Land muß eine Nationalbank in der Tradition von Alexander Hamilton oder der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet werden, damit staatliche Kredite für produktive Investitionen die physische Wirtschaft mit den notwendigen Mitteln versorgen können. Die Vergabe dieser Kredite muß sich an den Prinzipien einer hohen Energieflußdichte und einer optimalen Steigerung der produktiven Produktionskapazitäten und der Arbeitskraft durch Betonung des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts orientieren.
  3. Unter den teilnehmenden Ländern muß ein System fester Wechselkurse eingerichtet werden, und es müssen Kooperationsverträge zwischen souveränen Staaten zum Zwecke genau definierter Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte abgeschlossen werden. Diese Verträge stellen zusammengenommen faktisch ein Neues Bretton-Woods-System in Roosevelts Sinne dar, mit der ausdrücklichen Absicht, die industrielle Entwicklung des Entwicklungssektors zu fördern.
  4. Für die dringend notwendige Steigerung der Produktivität der Weltwirtschaft, um eine Weltbevölkerung von derzeit fast acht Milliarden Menschen zu versorgen, brauchen wir ein internationales Crashprogramm zur Realisierung der Fusionsenergie und anderer Avantgardetechnologien wie in der optischen Biophysik und den Biowissenschaften, um Lösungen für Herausforderungen wie das Coronavirus zu finden, sowie internationale Zusammenarbeit in Raumfahrt und Weltraumtechnologie; dies kann die notwendige nächsthöhere wirtschaftliche Plattform der Weltwirtschaft schaffen, wie sie der Ökonom Lyndon LaRouche entwickelt hat.

Die von Präsident Xi Jinping initiierte „Belt & Road“-Initiative, der sich bereits 157 Länder angeschlossen haben, bietet eine konkrete Perspektive, um die dringend erforderliche industrielle Entwicklung nach Südwestasien und Afrika zu bringen. China hat angeboten, mit allen Ländern dieses Planeten in einer Win-Win-Kooperation zusammenzuarbeiten, um die Neue Seidenstraße nach Südwestasien und Afrika auszudehnen und auf diese Weise eine konkrete Entwicklungsperspektive zu bieten, die der einzige menschliche Weg zur Lösung der Flüchtlingskrise ist. Die Vereinigten Staaten und alle europäischen Nationen müssen mit diesem Plan zusammenarbeiten.

Wir, die Unterzeichner, richten diesen dringenden Appell an die genannten Regierungen, in diesem Augenblick einer außerordentlichen Herausforderung für die Sicherheit und Existenz der gesamten Menschheit zu handeln, um die Fehler des gegenwärtigen Systems, die zu dieser gegenwärtigen Krise geführt haben, zu korrigieren und zu den Prinzipien des Gemeinwohls, der Souveränität des Nationalstaats, der Ernährungs- und Energiesicherheit zurückzukehren und eine Vision für die gemeinsamen Ziele der Menschheit und eine Zukunftsgemeinschaft der Menschheit umzusetzen.

Petition hier unterschreiben


Webcast—Trump-Amtsenthebung: US-Demokraten hofieren Kriegstreiber Bolton

Nachdem der Amtsenthebungsprozeß gegen Präsident Trump fehlgeschlagen ist, haben sich die britisch-amerikanischen Putschisten nicht unerwartet an die New York Times gewandt, um John Boltons „Memoiren“ zu durchforsten, worin sie neuen Stoff für ihre Umsturzpläne in den USA zu finden hoffen. In ihrem wöchentlichen Webcast sagte Helga Zepp-LaRouche, dies sei ein Zeichen der Verzweiflung, da alle Anklagepunkte von Trumps Anwaltsteam effektiv widerlegt worden seien und ein großer Teil der Bevölkerung über den verfassungswidrigen Angriff auf die Institution der Präsidentschaft entrüstet sei, während die Bevölkerung immer größere Schwierigkeiten hätte, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Die größte Gefahr für die imperialen Kräfte, die hinter dem Putsch stehen, sei Trumps Bestreben, bessere Beziehungen zu Rußland und China aufzubauen. Es sei deshalb nicht überraschend, daß Bolton – einer derjenigen, die sich dieser Veränderung in der strategischen Politik der USA vehement entgegenstellen – nun von denselben Demokraten, die ihn in der Vergangenheit als Kriegshetzer angeprangert haben, umgarnt werde. Dieser jüngste Schritt der Kriegsfraktion kommt zu einem Zeitpunkt, wo der US-Präsident seinen Nahost-Friedensplan vorgelegt hat, den Zepp-LaRouche als potentiell erste Stufe eines neuen Verhandlungsprozesses beschrieb, an dem die Palästinenser und Rußland beteiligt werden müssen.

Angesichts des weltweiten sozialen Chaos und der nach wie vor bestehenden Kriegsgefahr forderte sie die Zuschauer auf, sich aktiv am Kampf gegen die Geopolitiker zu beteiligen und für einen Großmachtgipfel zu mobilisieren, der Sicherheit und wirtschaftliche Zusammenarbeit gewährleisten kann. Ein wichtiger Aspekt dieser Mobilisierung müsse die Wiederbelebung der klassischen Kultur sein, um den Menschen den nötigen moralischen Rückhalt zu geben.

 


Webcast—NOTAUFRUF, den Dritten Weltkrieg zu stoppen – Trump in der Zwickmühle!

 


Webcast: Ex-Geheimdienstler Larry Johnson: Britischer MI6 plante Russiagate gegen Trump

Nach der Veröffentlichung des Horowitz-Berichts letzte Woche – so unzureichend dessen Schlußfolgerung sein mag, das FBI sei nicht „politisch voreingenommen“ – verweisen jetzt immer mehr Leute auf die kriminellen Absichten hinter dem Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump. In ihrem wöchentlichen Webcast geht Helga Zepp-LaRouche auf Kommentare der Ex-Geheimdienstler Bill Binney und Larry Johnson ein, wonach der Horowitz-Bericht aufdecke, daß das FBI ein falsches Dossier benutzte, das von einem britischen Agenten verfaßt, von Clintons Wahlkampfteam finanziert und mit Gerüchten und eindeutigen Lügen angefüllt wurde. So wurden Trumps Wahlkampfhelfer Papadopoulos und Page eine Falle gestellt, um vom US-Geheimgericht (FISA Court) eine Vollmacht zu erhalten, die Trump-Kampagne auszuspionieren.

Immer mehr von der Korruption hinter diesen Machenschaften werde aufgedeckt, so daß die Wahrscheinlichkeit steigt, daß der Amtsenthebungsversuch gegen Trump nach hinten losgeht. In diesem Zusammenhang habe Nancy Pelosi als Sprecherin des Repräsentantenhauses ihre letzte Glaubwürdigkeit verloren, als sie sich kürzlich über Bushs Irakkrieg ausließ. Sie habe gewußt, so Pelosi, daß der Krieg auf Lügen aufgebaut war, was für sie aber kein Grund für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Bush gewesen sei. Hingegen sei der Prozeß zur Amtsenthebung gegen Trump schon seit zweieinhalb Jahren im Gang, obwohl sie jüngst behauptete, sie hätte sich erst vor kurzem für dieses Vorgehen entschieden!

Die jüngste NATO-Konferenz, so Zepp-LaRouche, habe bestätigt, daß die NATO nicht nur „hirntot“ (Macron), sondern auch obsolet (Trump) sei; das Scheitern des COP25-Treffens sei ein Segen; und Ursula von der Leyen und Christine Lagarde hätten durch ihre Äußerungen und Handlungen das völlige Versagen des neoliberalen Systems verdeutlicht. Sie bat die Zuschauer, nicht nur „als Zaungast zuzusehen, wie Geschichte passiert“, sondern selber aktiv zu werden, damit sich das Neue Paradigma durchsetzen könne.


Webcast – Insider-Bericht: Die Wahrheit über den Anti-Trump-Whistleblower

Auch wenn die Mainstream-Medien die tatsächlichen Hintergründe des Putsches gegen Trump nahezu vollständig verschweigen, kommt die Wahrheit immer mehr ans Licht. Helga Zepp-LaRouche verwies insbesondere auf  Scott Ritters Artikel in Consortium News, worin gezeigt wird, daß ein junger Mann, der „anonyme“ Whistleblower, vom früheren CIA-Chef John Brennan und anderen in eine Position gebracht wurde, von der aus er die US-Politik gegenüber Rußland und der Ukraine manipulieren konnte, während er gleichzeitig Trumps Bemühungen zur Veränderung der amerikanischen Politik untergrub, indem er sich mit den Putschisten von Obamas Geheimdienstapparat abstimmte. Ritters Artikel muß im Zusammenhang mit einer Rede von Justizminister Barr gesehen werden, worin dieser die Amtsenthebungsverfechter beschuldigt, Teil eines „aufrührerischen Coups“ zu sein, sowie mit Äußerungen von Barbara Boyd, Bill Binney und Larry Johnson, um zu verstehen, warum es jetzt möglich sei, den Putsch zu vereiteln und die USA ins Neue Paradigma zu führen.

Im Webcast verurteilte sie die beispiellose Eskalation gegen China und schilderte die wahre Geschichte der Provinz Xinjiang, die auf Brzezinski und seine „Islam-Karte“ zurückgehe. Sie erläuterte, daß die  „Repo-Krise“ ein Symptom des kollabierenden Finanz- und Wirtschaftssystems sei, die nur behoben werden könnte, wenn die Vorschläge von Lyndon LaRouche umgesetzt würden. Und die Ausrufung des „Klimanotfalls“ durch die EU bezeichnete sie als Teil einer großangelegten Offensive, die Banken zu retten, während die Überreste der Realwirtschaft geopfert würden.

Die objektiven Voraussetzungen für einen großen Moment des globalen Umbruchs seien gegeben, schloß sie. Es sei wichtig, daß jeder persönlich als aktive/r und informierte/r Bürger/in tätig werde, um mit uns zusammen dieses Ziel zu erreichen.


Webcast: Trump und Putin koordinieren Nahostfrieden – Neocon-Ära gescheitert!

Im Webcast vom 18. Oktober spricht Helga Zepp-LaRouche über Präsident Trumps neueste Entscheidungen, die Regimewechselkriege zu beenden. Gleichzeitig stellt sie den deutlichen Zuspruch der amerikanischen Bevölkerung für Trump bei verschiedenen Wahlveranstaltungen im Land dem Versuch der Mainstream-Medien gegenüber, eine vollkommen andere Realität zu suggerieren. Im Zuge des brüchigen Waffenstillstands an der türkisch-syrischen Grenze sollte alles daran gesetzt werden, mit dem Wiederaufbau der Region durch die Verlängerung der Neuen Seidenstraßen-Initiative in den Nahen Osten zu beginnen.

Zepp-LaRouche betonte die Rolle, die unsere Bewegung in den USA und Europa spiele, um die Bevölkerung über die bevorstehende Finanzkrise aufzuklären. Das sei der wahre Kontext der Übereile, Trump des Amtes zu entheben. Er habe bewiesen, daß er bereit sei, das Schachbrett der jahrzehntelangen Regimewechsel-Politik des militärisch-industriellen Komplexes umzustoßen. Offenbar fürchtet die Wall Street, daß Trump bei Verschlimmerung der Finanzkrise ihr das Gleiche antun könnte.

Es ist jetzt wichtiger denn je, eine wahre Renaissance der Weltwirtschaft einzuleiten, angefangen mit der Reorganisation der Wall Street, und es souveränen Nationen zu erlauben, durch wirtschaftliche Zusammenarbeit ihr Schicksal selbst zu bestimmen.


Webcast: Trumps historische Pressekonferenz: Ende des militärisch-industriellen Komplexes?

Helga Zepp-LaRouche eröffnete die Diskussion mit der historischen Pressekonferenz von Präsident Trump am 9. Oktober, in der dieser erneut betonte, die letzten 50 Jahre geopolitischer Kriege überwinden zu wollen. Dabei bezog sich Trump auf Präsident Eisenhowers Äußerung, der „militärisch-industrielle Komplex“ sei die treibende Kraft für Krieg, und er schloß mit einer bewegenden persönlichen Aussage über die Kriegskosten, die er in Form der amerikanischen Opfer und ebenso der Millionen Opfer auf der anderen Seite der Kriege benannte.

Zepp-LaRouche betonte mehrmals, daß Präsident Trump jetzt über den Astana-Prozeß mit Rußland zusammenarbeiten und China einbeziehen müsse, um Krieg durch reale Entwicklung zu ersetzen; der Weg zu diesem Entwicklungsprozeß müsse über das Lebenswerk von Lyndon LaRouche führen, dessen Rehabilitierung eine wichtige Komponente für den Erfolg bedeute.

LaRouches Stimme sei außerdem angesichts des drohenden Finanzkrachs wichtig; durch seinen wissenschaftlichen Ansatz in Form seiner Vier Gesetze könne verhindert werden, daß der Kollaps in einer globalen Misere endet. Man müsse die Panik und den Kulturpessimismus in der Bevölkerung offen ansprechen, denn nur durch eine optimistische Sichtweise auf Grundlage der kreativen Natur des Menschen könne die Zukunft gestaltet werden.

Vielen Dank, daß Sie unsere Arbeit während dieser spannenden Geschichtsperiode verfolgen. Viel steht für die Menschheit auf dem Spiel, und wir können den Unterschied machen.


Webcast: Ein unglaublicher historischer Moment – Wir müssen die Agenda komplett verändern!

 

Mit Blick auf die sich überstürzenden Ereignisse der letzten Tage sagte Helga Zepp-LaRouche in ihrem Webcast, daß man nur verstehen könne, was passiert, wenn man weiß, daß das Finanzsystem kollabiere und der Westen eine historische Zusammenbruchskrise erlebe. Der Vorstoß zur Amtsenthebung von Präsident Trump, den Nancy Pelosi jetzt mit fadenscheinigen Begründungen unternahm, ist Ausdruck der Angst, daß Trump bei der Agenda der City of London, die sich jetzt bei der UN-Vollversammlung zeigt, nicht mitspielen wird. Während die meisten korrupten Medien sowie viele Staatschefs die haßerfüllten Äußerungen Greta Thunbergs in den Vordergrund rückten, wurde die eigentliche Agenda vom britischen Zentralbankchef Mark Carney ausgegeben – jenem oligarchischen Drahtzieher, der sich beim jüngsten von der Federal Reserve veranstalteten Treffen der Finanzelite in Jackson Hole (Wyoming) für einen „Regimewechsel der globalen Finanzmärkte“ eingesetzt hat.

Zepp-LaRouche sieht die derzeit akute Liquiditätskrise als Zeichen der Verzweiflung der Banker und als wahren Grund für deren Eile, eine faschistische Wirtschaftspolitik, getarnt als Lösung für die „Klimakrise“, voranzutreiben. Lyndon LaRouche hat die ökofaschistische Agenda bereits in den 1950er und 60er Jahren erkannt, als er Studien betrieb, die zu seiner Ablehnung eines mathematischen Ansatzes in der Wirtschaft führten. LaRouches Analysen und die von ihm erarbeiteten Lösungen, insbesondere seine Vier Gesetze der physischen Wirtschaft, sind heute dringender denn je.

Zepp-LaRouche rief die Zuschauer auf, das neue Pamphlet „CO2-Reduktion bedeutet Massenmord“ möglichst überall zu verbreiten. Und abschließend forderte sie, anstatt China zu verteufeln, sollten sich die Leute fragen, warum China sich entwickelt und der Westen kollabiert.

Wie immer vielen Dank, daß Sie die Arbeit des Schiller-Instituts verfolgen.


Stoppt die Hungerpandemie! Rettet die Landwirtschaft! Produziert Nahrungsmittel!

Die Landwirte-Kommission des internationalen Schiller-Instituts veröffentlichte am 20. Mai den folgenden Aufruf.

 

„Weltweit könnten in diesem Jahr bis zu 300.000 Menschen pro Tag durch Hungersnot sterben, wenn wir nicht eine Lebensmittelmobilisierung in Gang setzen, um dies zu stoppen. Dieses drohendes Unheil übersteigt bei weitem die 315.000 Todesopfer, die bisher durch COVID-19 zu beklagen waren. Wir stehen vor einer Hungerpandemie ,biblischen Ausmaßes‘,“ erklärte David Beasley, Generaldirektor des UN-Welternährungsprogramms (WFP) am 21. April in einer Warnung an den UN-Sicherheitsrat.

Gleichzeitig vernichten die Farmer in den USA massenhaft ihre Viehbestände, ihre Milch und andere Nahrungsmittel. Bis September könnten dort 10 Mio. Schweine getötet worden sein. Millionen von Eiern und Hühnern wurden bereits vernichtet und Millionen Gallonen Milch weggeschüttet. Es ist nur zu gut bekannt, warum die Farmer dazu gezwungen sind, und dennoch läßt man es zu. Die Farmer selbst stehen vor dem Ruin, und das nicht nur in den USA. Dies muß aufhören.

Wir brauchen ein Sofortprogramm, um die Landwirte und die landwirtschaftlichen Kapazitäten zu retten, damit Nahrungsmittel an alle geliefert werden können, die sie brauchen. Im Zuge dieser Notmobilisierung können wir die Abschaffung des globalistischen Kartellsystems einleiten, das die eigentliche Ursache für Seuchen und Verknappung ist. Die Politik hat versagt. An dieser Katastrophe ist nichts „Natürliches“.

In Afrika und Südasien fallen Heuschrecken in einer zweiten Verwüstungswelle über die Anbauflächen her, was längst absehbar war und hätte aufgehalten werden können.

Es ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wenn diese Zerstörung anhalten darf. Landwirte wollen Nahrungsmittel produzieren. Millionen von Menschenleben stehen auf dem Spiel.

 

Rettet die Landwirte, stoppt die Vernichtung von Lebensmitteln!

In den Vereinigten Staaten befinden sich die Schlachtkapazitäten des Landes in der Hand eines Kartells von fünf multinationalen Nahrungsmittelkonzernen, wo in weniger als 300 riesigen Schlachtanlagen 80% des Fleisches verwertet wird, während aus weiteren 2.000 Anlagen nur 20% kommen. Noch vor 30 Jahren waren mehr als 9.000 Anlagen aller Größenordnungen in Betrieb. Die Arbeiter in den heutigen Mega-Anlagen sind unterbezahlt, arbeiten unter sklavenähnlichen Bedingungen, haben meist keine Papiere und sind verschüchtert.

Die Situation ist die gleiche in Deutschland, in Spanien, Brasilien und vielen anderen Ländern. In Deutschland wurden im Mai große Schlachtbetriebe in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wegen COVID-19-Infektionen geschlossen, Hunderte von Arbeitern erkrankten, andere wurden in ihren schäbigen Unterkünften unter Quarantäne gestellt – meist niedrig bezahlte Arbeitskräfte aus Ungarn, Bulgarien und Polen. Ihre Lage ist überall typisch für das globale Fleischkartell.

Als sich COVID-19 in den riesigen US-Fleischverarbeitungsbetrieben verbreitete, wurden Tausende von Arbeitern infiziert; Dutzende sind gestorben. Die Fabriken wurden geschlossen. Am 27. April wurden sie per Regierungsanordnung – unter neuen Sicherheitsbestimmungen – wiedereröffnet, aber von der Regierung wurden keine weiteren Schritte eingeleitet. Auch die Unternehmen ergriffen keine geeigneten Maßnahmen. Dutzende Schlachthöfe bleiben geschlossen oder wurden nur teilweise wiedereröffnet. Der Rückstau an „gestrandeten“, marktreifen Tieren geht in die Millionen. Die Landwirte haben keine Möglichkeit, ihre schlachtreifen Tiere weiter zu versorgen, und erhalten keinen Ersatz für ihre Verluste. Die Selbstmordrate in den Agrarregionen sind die höchsten im ganzen Land. Die USA werden in den kommenden Monaten ein Viertel oder mehr ihrer landwirtschaftlichen Betriebe und Viehzüchter verlieren.

Gravierende Störungen gibt es bei Milch und anderen verderblichen Gütern, deren Verarbeitung und Vermarktung ebenfalls von den Kartellen kontrolliert werden und auf gleiche unsichere Weise konzentriert sind.

Sofortmaßnahmen müssen umgehend ergriffen werden! In den USA bedeutet dies sofortige Finanzhilfen des Bundes an die Landwirte und das Eingreifen des Army Corps of Engineers, der Federal Emergency Management Agency und anderer Behörden, um alle lebensmittelverarbeitenden Einrichtungen zu desinfizieren und neu aufzustellen, damit sie sicher und optimal arbeiten können. Angemessene Arbeitsbedingungen müssen geschaffen und entsprechende Löhne bezahlt werden. Zusätzliche Arbeitsteams müssen eingestellt werden. Kredite und Zuschüsse für Erweiterungskapazitäten müssen bereitgestellt werden. Zusätzliche Gefrier- und Lagerkapazitäten können in geschlossenen Einrichtungen wie Schulen geschaffen werden.

Es geht darum, so viele Nahrungsmittel wie möglich vor der Zerstörung zu retten und Landwirte und Viehzüchter überall auf der Welt zu schützen. Lebensmittel müssen dorthin kommen, wo sie gebraucht werden. Die Milcherzeugung befindet sich in der Krise. Erweitern wir alle Möglichkeiten, Milch mit längerer Haltbarkeit und Verteilung zu verarbeiten, einschließlich Käse, Milchpulver und ultrahocherhitzte pasteurisierte Produkte. Die Farmer müssen angemessen bezahlt und die Herden erhalten werden. Es gibt keine „Schwemme“ – weder bei Milch, Schweinefleisch, Getreide, noch irgendeinem anderen Nahrungsmittel, wie uns das Gerede von den „freien Märkten“ glauben machen will.

 

Nahrungsmittelhilfen und Verdoppelung der landwirtschaftlichen Kapazitäten

Schon vor der COVID-19-Pandemie mußten 821 Mio. Menschen auf der Welt ohne zuverlässige tägliche Nahrung auskommen, was gewöhnlich als „Ernährungsunsicherheit“ bezeichnet wird. Das Welternährungsprogramm (WFP) lieferte Nahrungsmittelhilfe direkt an 100 Mio. Menschen, die ohne diese Hilfe umkommen würden. Inzwischen geht das WFP davon aus, daß die Zahl der Menschen mit akutem Nahrungsmittelbedarf in diesem Jahr auf bis zu 265 Mio. und möglicherweise noch viel mehr ansteigen wird. Davon leben 194 Mio. in 37 afrikanischen Ländern; 62 Mio. in 10 asiatischen Ländern; und 33 Mio. in 6 Ländern Südamerikas und der Karibik.

Die Produktion muß angekurbelt werden. Der Umfang an Nahrungsmittelhilfen für diese Anzahl von Menschen beträgt 50 Mio. Tonnen, nur auf die Getreidemenge bezogen. Dies entspricht 20% des in den letzten Jahren auf dem Weltmarkt gehandelten Getreides. Die Landfläche, die benötigt wird, um so viel Getreide zu produzieren, entspricht der Größe Belgiens. Es müssen mehr Nahrungsmittel angebaut werden. Das WFP hat in diesem Jahr einen Aufruf für Nahrungsmittelhilfe in Höhe von 12 Mrd.$ herausgegeben, was weit über dem letztjährigen Aufruf von 8 Mrd.$ liegt. Aber selbst wenn die Mittel auf wundersame Weise zusammenkommen sollten, wird es überhaupt genügend Nahrungsmittel geben?

Setzen wir uns für das Ziel ein, die weltweite Nahrungsmittelproduktion so bald wie möglich zu verdoppeln. Statt der derzeitigen jährlichen Getreideernte von 2,5-2,7 Mrd. Tonnen muß die Welternte auf 5 Mrd. Tonnen gesteigert werden, um allen Menschen eine qualitativ hochwertige Ernährung zu bieten, das Bevölkerungswachstum zu unterstützen und Nahrungsmittelreserven anzulegen.

Das Schiller-Institut hatte dies bereits vor zwölf Jahren gefordert, und wären diese Ziele erreicht worden, bestünde heute keine Gefahr einer Hungerpandemie. Am 3. Mai 2008 hatte die Gründungspräsidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, erklärt: „Es wird für die ganze Welt fatal sein, wenn es uns in den nächsten Tagen und Wochen nicht gelingt, die Globalisierung als gescheitert zu erklären und alles in Bewegung zu setzen, um die landwirtschaftlichen Produktionskapazitäten in kürzester Zeit zu verdoppeln!“

Aber das Monopolsystem der Kartelle hat sich seit der Finanzkrise 2007-08 nur noch weiter verstärkt. Das verlogene Narrativ der Kartelle besagt, überschüssige Produktion bedeute niedrige Erzeugerpreise und den Bankrott der Landwirte, während die globale Lebensmittelbeschaffung durch die Kartelle der Bevölkerung besser diene als nationale Nahrungsmittelautarkie. Die heutige Krise straft diesen Behauptungen Lügen.

Setzen wir alle Mittel ein, um die Produktion der benötigten Nahrungsmittelmengen sicherzustellen, um eine Hungerpandemie zu vermeiden, insbesondere indem wir die Erntesaison auf der Südhalbkugel und die Frühjahrsaussaat im Norden sowie die vor uns liegenden wechselnden Erntezyklen gezielt nutzen.

 

Stoppt die Heuschreckenplage in Afrika!

Setzen wir alle Mittel ein, um die zweite Welle der Heuschreckenplage zu stoppen, die sich von Ostafrika bis nach Indien ausbreitet. Die Ernteausfälle sind schrecklich. An einem Tag kann ein kleiner Heuschreckenschwarm einen Quadratkilometer Ernte vernichten – Nahrung für 35.000 Menschen. Zur Erntezeit im Juni und Juli wird die zweite Generation der Heuschreckenschwärme herangereift und zu großer Zerstörung fähig sein; 42 Mio. Menschen in zehn Ländern leben in der betroffenen Zone vom Jemen bis nach Tansania im Süden. Der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) ist es gelungen, 720.000 Tonnen Nahrungsmittel in der Region zu retten, mit denen 5 Mio. Menschen ein Jahr lang versorgt werden sollen.

Es müssen Flugzeuge, Chemikalien und Piloten für das Versprühen von Insektiziden aus der Luft, der Hauptmethode zur Bekämpfung der Heuschrecken, bereitgestellt werden. Die FAO hat dafür 150 Mio.$ gefordert, aber die Zusagen bleiben weit unter diesem Betrag. Ohne entsprechende Maßnahmen werden sich die Heuschrecken in diesem Sommer westwärts bis in die Sahelzone ausbreiten. Mit Sprühflugzeugen, Drohnen und militärischem Fachwissen kann diese Geißel beendet werden. Wer zuläßt, daß nichts unternommen wird, begeht Völkermord.

Wir brauchen ein Schuldenmoratorium und einen Schuldenerlaß für den gesamten afrikanischen Kontinent. In dieser Zeit des Kampfes gegen die Pandemie und den Hunger dürfen keine knappen nationalen Ressourcen zur Schuldentilgung eingesetzt werden.

Der nächste Schritt ist die Vergabe von Krediten, um Entwicklungsprojekte einzuleiten, die das enorme landwirtschaftliche Potential des Kontinents zu entfalten. Afrika verfügt über die Hälfte der Agrarflächen der Welt, die noch für Ackerbau und Weidewirtschaft genutzt werden können. Das wird der Agrargürtel der ganzen Welt sein.

Aber die agro-industrielle Wirtschaft Afrikas ist durch das monetaristische System der Londoner City und der Wall Street bewußt klein gehalten worden. Vor 30 Jahren war der Kontinent nur zu 25% auf Importe von Grundnahrungsmitteln angewiesen, was heute auf 40% angewachsen ist. Die Kartelle dominieren diesen Handel, während sie von billig produzierten afrikanischen Lebensmitteln profitieren, die nach Europa geschickt werden – Früchte, Gemüse, Blumen, Fisch. Nach dem gleichen Muster schicken die Kartelle auf dem amerikanischen Kontinent Nahrungsmittel aus Ländern, die arm gehalten werden und selbst dringend Nahrungsmittelhilfe benötigen, wie Guatemala und Haiti, in die Vereinigten Staaten. 2019 wurde erstmals Rindfleisch aus Afrika nach Europa und in diesem Jahr in die Vereinigten Staaten exportiert. Namibia, das für seinen Grundverbrauch zu 60% von Importen abhängig ist, exportiert nun Rindfleisch, das dringend in Afrika selbst benötigt wird.

Großprojekte müssen angeschoben werden. Das Transaqua-Projekt, ein Prioritätsprojekt für den ganzen Kontinent, wird die Wasserversorgung des Tschadseebeckens wiederherstellen, wovon die gesamte Subsahara-Region profitiert, indem Wasser aus dem Kongobecken umgeleitet wird, das dadurch selbst eine neue Transport-, Energie-, Landwirtschafts- und Wasser-Infrastruktur erhalten wird. Kernkraft- und Entsalzungsanlagen am Mittelmeer und in anderen Küstenregionen werden eine neue ergiebige Wasserversorgung schaffen. Mit diesen Vorhaben werden auch die Gründe für nationale Konflikte über die Nutzung knapper Ressourcen verschwinden.

 

Die Politik souveräner Regierungen

Nahrung ist ein Menschenrecht. Sobald Regierungen ihre Souveränität über Nahrung und Landwirtschaft geltend machen, werden wir die Hungerkatastrophe besiegen und eine neue Ära der Nahrungsmittelversorgung für alle eröffnen. Drei wichtige Aktionsbereiche:

1. Anti-Trust-Maßnahmen: Zerschlagung der Lebensmittel- und Agrarmonopole (Chemikalien, Düngemittel, Saatgut) und der Handelskartelle. Kurzfristige Berufung auf die nationale Sicherheit, um gegen Kartellpraktiken vorzugehen, mit denen Maßnahmen zur Bekämpfung des Nahrungsmittelnotstands blockiert werden. Und dann Anwendung von Kartellgesetzen und Vollzugsverordnungen in ganzer Breite. Jedes Land hat diese Befugnis, und die meisten haben damit Erfahrung. Einige Regierungen können Lebensmittelunternehmen verstaatlichen. Rückkehr zu einer Politik der Nahrungsmittelreserven sowie regional verteilter Nahrungsmittelverarbeitung, moderner Nahrungsmittelkonservierung – einschließlich Bestrahlung – und diversifizierter Landwirtschaft. Austritt aus der Welthandelsorganisation, deren Grundsatz darin besteht, die nationale Souveränität über die Lebensmittel auszuschalten.

Der Weltgetreidehandel wird inzwischen vom „ABCD-Kartell“ beherrscht, auf das 90% des gesamten Getreidehandels entfallen – ADM, Bunge, Cargill, Louis Dreyfus. Im Zuge der Machtkonsolidierung dieser Kartelle wurden souveräne nationale Getreidebehörden abgeschafft; von den einzelnen Ländern kontrollierte Nahrungsmittelreserven wurden beseitigt; Monokulturen mit nur einer Getreidekultur wurden durchgesetzt. Auch ein Weltfleischkartell von multinationalen Megakonzernen gibt in den meisten Ländern den Ton an. In den USA sind die fünf wichtigsten Firmen, die die Fleischverarbeitung und -vermarktung kontrollieren, JBS (mit Hauptsitz in Brasilien); Cargill (USA); Tyson Foods (USA); National Beef (Marfrig, mit Sitz in Brasilien); und Smithfield (WH Holdings, China). Ihre gängigen Vorgehensweisen haben die Katastrophe heraufbeschworen.

Maßnahmen müssen ergriffen werden, um alle anderen Finanzierungsinstrumente für Lebensmittel und Landwirtschaft zu beenden. Schluß mit der Spekulation mit Nahrungsmitteln an den wichtigsten Börsen der Welt. Geldgeber und Handelskartelle müssen aufhören, von armen Ländern zu verlangen, Nahrungsmittel zu exportieren, um an Devisen zu kommen.

2. Unterstützung von Familienbetrieben: Vergabe von Sofortbeihilfen für Landwirte – keine Zwangsvollstreckungen. Schuldenerlasse und Umschuldungen während dieser Notlage. Entschädigung von Landwirten und Viehzüchtern für erlittene Verluste. Einführung eines Paritätspreissystems für Agrarprodukte. Nutzung längst bestehender Gesetze, die aber unter der Dominanz der Kartelle ignoriert werden: in Europa die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), in den USA die Commodity Credit Corp. (aus den 1930er Jahren) und andere Modelle und Initiativen.

Schluß mit den agrarfeindlichen „grünen“ Bestimmungen und Schikanen, die zu Unrecht im Namen des Umwelt- und Klimaschutzes erlassen wurden. Umsetzung der überfälligen Infrastrukturprojekte auf allen Kontinenten, um Wasser, Strom und Transportmöglichkeiten zu schaffen, die für eine produktive Landwirtschaft unerläßlich sind.

Schaffung der erforderlichen Kredite, indem entweder eine oder mehrere der bestehenden entwicklungsorientierten multilateralen Banken mit multinationaler Mitgliedschaft ausgebaut werden – z.B. die Neue Entwicklungsbank oder die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) – oder indem eine neue Einrichtung in Roosevelts Tradition der Bretton-Woods-Institutionen von 1944 geschaffen wird. Die heutige epochale Krise macht eine solche Strategie realistisch.

Wir brauchen Millionen neue Landwirte auf jedem Kontinent. Wir brauchen spezielle Mittel, um das System der bäuerlichen Familienbetriebe durch direkte Zuschüsse, Steuervergünstigungen, umfangreiche Kredite und billiges Pachtland massiv auszudehnen – insbesondere für junge Landwirte und Viehzüchter. Die Innovations- und Tatkraft der bäuerlichen Familienmitglieder sind zusammen mit ihrem Lebensstandard, ihrer Bildung und der Wissenschaft die besten Garantien für die Ernährungssicherheit in jedem Land und weltweit.

Vorbild sei das Modell des „Astronauten-Landwirts“, ausgestattet mit GPS-Systemen, Datennutzung, Mechanisierung und wissenschaftlichen Anbaumethoden. Farmer sind bereit und willens, als Botschafter zu wirken, um eine Landwirtschaft und Bruderschaft des Weltraumzeitalters zu verbreiten.

3. Internationale Zusammenarbeit: Einleitung einer internationalen Zusammenarbeit, um all dies umzusetzen und in den kommenden Wochen die notwendigen Nahrungsmittelhilfen zu gewährleisten und Millionen von Menschenleben zu retten; wir brauchen ein neues Paradigma der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der Beziehungen zwischen den Großmächten. China ist in Afrika im Rahmen der Belt and Road Initiative bereits mit Wasser-, Strom- und Eisenbahnprojekten tätig, die mit dem Programm Africa 2063 abgestimmt sind. Rußland ist in Ägypten mit Kernkraft- und Entsalzungsplänen und anderen Projekten aktiv. Fügen wir hinzu, was die Vereinigten Staaten als größter Nahrungsmittelgeber der Welt tun können, und eine neue Ära der strategischen Zusammenarbeit beginnt.

Wir rufen die Staatsführer der Großmächte – die Präsidenten Donald Trump, Xi Jinping, Wladimir Putin, Premierminister Narendra Modi und andere, die dazu bereit sind – auf, eine Zusammenarbeit gegen die Hungerpandemie einzuleiten. Dies muß auf der Tagesordnung eines frühestmöglichen Gipfeltreffens stehen!

Unser tägliches Brot gib uns heute“, ist eine universelle Bitte. Wir müssen eine Antwort auf dieses Gebet geben!


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