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	<title>563 &#8211; Schiller Institute</title>
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		<title>„Es gibt Gutes im Universum, und es wird sich durchsetzen“ &#8211; Ein Bericht vom 49. Treffen der Internationalen Friedenskoalition</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2024 01:50:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Von Daniel Platt Das 49. Internettreffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 10. Mai begann mit einem Lagebericht der IPC-Mitgründerin Helga Zepp-LaRouche über die akute Gefahr einer Eskalation des Krieges in der Ukraine. Sie verurteilte die Provokationen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, des britischen Außenministers David Cameron und des Fraktionschefs der Demokraten im US-Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries. [&#8230;]]]></description>
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<h4><strong>Sehen Sie sich hier die vollständige Sitzung der Internationalen Friedenkoalition im Englischen Original an</strong></h4>
<p></div><br><div class="two-third last"></p>
<p><iframe title="Despite Tremendous Danger of World War, ‘There Is Goodness in the Universe, and That Will Prevail’" width="860" height="484" src="https://www.youtube.com/embed/M9sYi4Io7Zk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p></div><div class="clear"></div></p>
<p><em>Von Daniel Platt</em></p>
<p>Das 49. Internettreffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 10. Mai begann mit einem Lagebericht der IPC-Mitgründerin <b><i>Helga Zepp-LaRouche</i></b> über die akute Gefahr einer Eskalation des Krieges in der Ukraine. Sie verurteilte die Provokationen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, des britischen Außenministers David Cameron und des Fraktionschefs der Demokraten im US-Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries. Der russische Präsident Putin habe daraufhin Manöver mit taktischen Atomwaffen angekündigt. Die Behauptung, im Falle eines russischen Sieges in der Ukraine würde Putin „ganz Osteuropa überfallen“, entbehre jeder Grundlage. Putin wolle vom Westen Sicherheitsgarantien, wie er sie am 17. Dezember 2021 gefordert hatte.</p>
<p>Im Gazastreifen seien 100.000 von 1,3 Millionen Flüchtlingen aus Rafah vertrieben worden, manche inzwischen zum achten Mal! Viele hätten weder genug zu essen noch medizinische Versorgung. Der Verhandlungsprozeß zu Gaza sei ein „unglaublich zynisches Spiel“. Man habe der Hamas einen dauerhaften Waffenstillstand versprochen, aber das plötzlich umdefiniert – die Waffenruhe solle „kein Punkt, sondern nur ein Komma sein“, d.h., sobald die israelischen Geiseln freigelassen sind, würde der Krieg weitergehen.</p>
<p>„Wenn der Oasenplan verwirklicht wird, kann er der erste Schritt zu einem neuen Paradigma sein“, sagte Zepp-LaRouche. Selbst der Chefredakteur des Sprachrohrs der Londoner City, des <i>Economist</i>, gebe jetzt zu, daß „die alte Ordnung im Sterben liegt“. Ihr Zusammenbruch könnte plötzlich und unumkehrbar sein. Abschließend berichtete sie über das erfolgreiche Seminar des Schiller-Instituts in Kopenhagen am 8. Mai, bei dem Diplomaten aus mehr als einem Dutzend Ländern und geladenen Gästen der Oasenplan vorgestellt und weitere Friedenspotentiale erschlossen wurden.</p>
<h3>„Kein Bluff“</h3>
<p>Oberst a.D. <b><i>Richard H. Black,</i></b> ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der US-Armee im Pentagon und ehemaliger Landessenator im Bundesstaat Virginia, betonte, die russischen Atomübungen seien kein Säbelrasseln und kein Bluff. Rußland wolle an „eine eiskalte Realität“ erinnern. Der Westen riskiere alles „auf dem gefährlichsten Spielplatz der Welt, dem nuklearen“. Die USA hätten die Nordstream-Pipeline sabotiert, zum Schaden der gesamten europäischen Wirtschaft. Die Ukraine habe offenbar den Terroranschlag auf die Krokus-Konzerthalle bei Moskau organisiert. Aber solche Aktionen entsprängen der Verzweiflung. „Jetzt wanken die Verteidigungslinien der Ukraine. Das Weiße Haus weiß das, wird aber nicht zulassen, daß dieser Krieg vor den Wahlen im November beendet wird.“ Black warnte, NATO-Bodentruppen in der Ukraine würden als legitime Ziele betrachtet, und es könnte Vergeltungsmaßnahmen gegen NATO-Ziele geben. Das könne dann das Vorspiel zum Dritten Weltkrieg sein.</p>
<p>Der ehemalige Geheimdienstoffizier des US-Marinekorps und UN-Waffeninspektor <b><i>Scott Ritter</i></b> sagte: „Wir haben eine Situation, in der die klassische Abschreckung versagt. Die NATO und die Vereinigten Staaten haben eine Strategie für eine strategische Niederlage Rußlands formuliert.“ Aber Rußland werde das niemals zulassen, warnte Ritter den kollektiven Westen, es werde keine NATO-Intervention in der Ukraine dulden. Und Rußland würde sich im Ernstfall nicht auf einen begrenzten nuklearen Schlagabtausch beschränken. Die heutigen westlichen Pseudo-Strategen setzten allesamt auf eine falsche Politik, „die irgendwann Rußlands rote Linien überschreitet“.</p>
<p>Zepp-LaRouche und Ritter sprachen über Ritters Vorschlag, „neue Jalta- und Potsdam-Konferenzen“, jeweils zum 80. Jahrestag im Februar und Juli 2025, einzuberufen, die Experten aus den USA, Rußland und vielen anderen Ländern zusammenbringen, um über die Lösung des Konflikts zwischen Rußland und der Ukraine zu sprechen. „Dort könnten Europa und Rußland anfangen, über eine Versöhnung in einem postukrainischen Umfeld zu verhandeln.“ Zepp-LaRouche ergänzte: „Die Idee einer neuen internationalen Konferenz, um zu diskutieren, wie wir auf dem Planeten zusammenleben können, ist das wichtigste überhaupt.“ Sie stellte ihren Vorschlag vor, eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur nach dem Vorbild des Westfälischen Friedens von 1644-48 zu entwickeln.</p>
<p>Prof. <b><i>Steve Starr,</i></b> ein Experte für nukleare Kriegsführung, sprach die heute weit verbreitete Ignoranz und Dummheit an. „Ich habe den Eindruck, daß die politische Elite des Westens wie meine Studenten ist, die praktisch nichts über den Atomkrieg wissen.“ Die westlichen Medien seien zu einer „Echokammer für die offiziellen Narrative“ verkommen. Starr erinnerte an einige der lächerlichen Behauptungen über den Ukrainekrieg, die der Öffentlichkeit unverfroren aufgetischt wurden. Er betonte, seit dem Zweiten Weltkrieg hätten Rußland (bzw. die Sowjetunion) und die USA nur Stellvertreterkriege geführt, aber das habe sich mit den ukrainischen Angriffen auf Ziele in Rußland geändert. Starr nannte eine lange Liste provokativer NATO-Aktionen, u.a. daß „die NATO in Rumänien den größten Militärstützpunkt Europas errichtet“. Die Russen seien sich all dessen sehr wohl bewußt. „Wir haben eine Führung, zumindest in den Vereinigten Staaten, die darauf aus ist, einen Krieg mit Rußland anzufangen.“ Starr schloß, indem er noch einmal die düstere Realität eines Atomkriegs vor Augen führte, die er schon bei früheren Treffen beschrieben hatte.</p>
<h3>Berichte von Aktivisten</h3>
<p>Dr. <b><i>Chandra Muzzaffar</i></b> aus Malaysia, Präsident der „Internationalen Bewegung für eine gerechte Welt“ (JUST), sagte, der Westen verschleiere die Tatsache, daß das Ziel des Ukrainekrieges die Vernichtung Rußlands sei. Die IPC, die seit nunmehr 49 Wochen ununterbrochen tagt, sei zu einem wichtigen Faktor in der strategischen Weltlage geworden. „Daß wir diesen Dialog so lange aufrechterhalten haben, ist ein großer Erfolg&#8230; Wir können verschiedene Gruppen erreichen, sowohl auf der russischen Seite als auch im Westen. Beide müssen die Gefahr erkennen, die uns droht. Ich kann mich an keinen Moment in unserer Geschichte erinnern, in dem wir dem Armageddon, der totalen Zerstörung, so nahe gekommen sind. Wir haben nicht mehr viel Zeit.“</p>
<p><b><i>Sian Bloor</i></b>, eine Aktivistin der britischen Workers Party, berichtete über den jüngsten Wahlsieg von George Galloway für einen Unterhaussitz. Galloway hatte als Unabhängiger mehr Stimmen als die Kandidaten der Labour Party, der Konservativen und der Liberalen Partei zusammen erhalten und schockierte damit das gesamte politische Establishment Großbritanniens. Galloways Sieg beweise die Unzufriedenheit der britischen Wählerschaft mit dem, was als „Einheitspartei“ oder „Duopol“ von Labour und Konservativen gelte. „Zwischen die paßt kein Zigarettenpapier, wie George immer sagt.“ Zu ihr gesellte sich der unabhängige New Yorker Kongreßkandidat <b><i>José Vega</i></b>. Vega tritt gegen den Kriegstreiber Richie Torres an, der im Kongreß ein Gesetz plant, das die mächtige Bewegung von Studenten und Dozenten für einen Waffenstillstand in Gaza unterdrücken soll.</p>
<p>Der italienische Nuklearingenieur und Gründer von Atomi per la Pace (Atome für den Frieden) <b><i>Vincenzo Romanello</i></b> warnte, das Schlimmste an einem Atomkrieg wären der radioaktive Niederschlag und der anschließende nukleare Winter, den niemand überleben würde. Er sprach aber auch darüber, wie Kerntechnik zur Meerwasser-Entsalzung dem Oasenplan zum Erfolg verhelfen wird.</p>
<p>Pater <b><i>Harry Bury</i></b> von Pax Christi warb leidenschaftlich dafür, den Oasenplan „überall bekannt zu machen“. Leider träten bisher nur wenige für den Plan ein, das müsse die IPC unverzüglich ändern. Der Erste Weltkrieg habe uns gelehrt, daß die Sieger mit der Bestrafung Deutschlands nur bewirkten, daß Hitler an die Macht kam. Doch indem man nach dem Zweiten Weltkrieg den besiegten Ländern half, habe man die Grundlage für Frieden geschaffen. Er verglich den Oasenplan mit dem Marshall-Plan und schloß mit den Worten: „Wir müssen hart arbeiten, um allen Ländern zu helfen, sich zu entwickeln.“ Es folgte noch ein Live-Bericht von <b><i>Diego Machuco Lopez</i></b> und <b><i>Fernando Garzon</i></b> von einer Demonstration für Gaza in Guayaquil in Ecuador, an der sie gerade teilnahmen.</p>
<p>In ihrem Schlußwort sagte Zepp-LaRouche: „Wenn die Eliten wüßten, womit sie spielen, würden sie es nicht tun.“ Die wichtigste Waffe überhaupt sei jetzt, „strategisch informiert zu sein“, deshalb legte sie allen Teilnehmern nahe, ein kostenloses Probeabonnement für den <i>EIR Daily Alert </i>zu beziehen. Diese tägliche Information böte die richtige Orientierung. Sie empfahl auch den jüngsten Essay des Dirigenten und Pianisten Daniel Barenboim über Beethoven und seine 9. Sinfonie in der <a href="https://www.nytimes.com/2024/05/06/opinion/daniel-barenboim-beethoven-ninth-symphony.html" target="_blank" rel="noopener"><i>New York Times</i></a> (siehe auch <a href="https://solidaritaet.com/neuesol/2024abo/20/barenboim.htm" target="_blank" rel="noopener">&#8220;Barenboim kommentiert Beethovens 9. Sinfonie&#8221;</a> im Abo in der aktuellen Ausgabe der <em>Neuen Solidarität</em>). „Es gibt Gutes im Universum, und es wird sich durchsetzen“, sagte Zepp-LaRouche.</p>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Im Vorgebirge des Dritten Weltkriegs &#8211; Ein Bericht über das 40. Treffen der Internationalen Friedenskoalition</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 12:29:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Von Daniel Platt Das 40. wöchentliche Online-Treffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 8. März begann mit einer Warnung der Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, daß die Gefahr eines Atomkriegs weiterhin akut ist. Das bevorstehende NATO-Großmanöver Steadfast Defender, bei dem 90.000 Soldaten explizit einen Krieg mit Rußland proben, sei ein Beispiel für das explosive Umfeld. Die [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Von Daniel Platt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das 40. wöchentliche Online-Treffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 8. März begann mit einer Warnung der Gründerin des Schiller-Instituts, <strong>Helga Zepp-LaRouche</strong>, daß die Gefahr eines Atomkriegs weiterhin akut ist. Das bevorstehende NATO-Großmanöver <em>Steadfast Defender</em>, bei dem 90.000 Soldaten explizit einen Krieg mit Rußland proben, sei ein Beispiel für das explosive Umfeld. Die Mainstream-Medien befaßten sich nicht mit der offensichtlich gestiegenen Gefahr eines Dritten Weltkriegs im Zuge des Skandals um das durchgesickerte Audio hoher deutscher Luftwaffenoffiziere, die einen heimlichen Kriegseintritt in der Ukraine besprechen, sondern nur mit Spekulationen darüber, woher die Audiodatei stammt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Lage in Südwestasien sagte sie, hinter dem Konflikt in Gaza stünden geopolitische Motive, man könne ihn nicht getrennt von der Ukraine betrachten. Mehrere UN-Sonderberichterstatter sprächen inzwischen von Völkermord, verwiesen auf die wachsende Gefahr von Hungertoten und erklärten, daß das Netanjahu-Regime vorsätzlich handelt. Die Untersuchung des Völkermordes werde unweigerlich zur Frage der Beteiligung und Mitschuld der USA und Deutschlands führen. Der einzige Ausweg aus dieser gräßlichen Situation sei der Oasenplan, wie ihn Lyndon LaRouche schon 1975 vorgeschlagen hat.<sup>1</sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Zepp-LaRouches strategischen Überblick folgten Militär- und Geheimdienstexperten, die das Wesen der Kriegsgefahr näher erläuterten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Oberst a.D. Richard Black</strong>, ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der US-Armee im Pentagon, machte darauf aufmerksam, daß der Krieg in der Ukraine das Hauptthema in Präsident Bidens Rede zur Lage der Nation war. Wann immer ein US-Präsident ausdrücklich sage, er werde keine amerikanischen Bodentruppen schicken, müsse man leider davon ausgehen, daß dies fast schon ein Versprechen sei, es doch zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche <strong>Oberstleutnant a.D. Ulrich Scholz</strong>, ein ehemaliger NATO-Planer und Dozent für Luftkriegsführung, warnte, die NATO-Staaten hätten jahrzehntelang nicht gemeinsam trainiert und seien gar nicht in der Lage, einen Krieg zu führen. „Wenn die Amerikaner es nicht tun, wird es niemand tun.“ Die ständige Kriegspropaganda in Europa diene nur dazu, das Gesicht zu wahren. „Sie wollen raus.“ Der Ausweg sei, einen Bereich zu finden, in dem alle Parteien gemeinsame Interessen haben, und aufhören zu schießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zepp-LaRouche</strong> unterbrach die Sitzung mit der neuesten Meldung, daß die US-Botschaft in Moskau allen Amerikanern geraten habe, Rußland zu verlassen oder ihre Wohnung nicht zu verlassen. Zahlreiche Länder, die routinemäßig die Schritte der US-Außenpolitik nachahmen, seien diesem Beispiel gefolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ehemalige US-Diplomat, CIA-Offizier und Vizevorsitzende des Nationalen Geheimdienstrates <strong>Graham Fuller</strong> sagte dem IPC-Treffen: „Das grundlegende Problem der heutigen Weltstabilität liegt darin, daß die Vereinigten Staaten unfähig sind, die Zukunft zu lesen und die geopolitischen Verschiebungen in der heutigen Welt zu begreifen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA seien heute nicht mehr die einzige Supermacht, aber dieser Realität könnten sie sich nicht stellen, und darin liege die Gefahr. „Eines der ,Probleme‘ der Demokratie besteht darin, daß man, um in den Krieg zu ziehen, die gesamte Bevölkerung aufstacheln muß&#8230; Man muß den Feind dämonisieren, Putin dämonisieren, es zu einem Kampf zwischen dem absolut Guten und dem absolut Bösen machen.“ Der internationale Einsatz für die „Demokratie“ diene den USA als Waffe, und wann immer die Demokratie ihnen unbequem ist, seien sie dagegen. Die USA seien heute „vielleicht die ideologischste Nation der Welt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Richard Sakwa</strong>, britischer Professor für Russische und Europäische Politik an der Universität von Kent, warnte: „Wir befinden uns jetzt im Vorgebirge des Dritten Weltkriegs.“ Man müsse zwischen zwei Ebenen unterscheiden: zum einen die Welt, wie sie als Reaktion auf die Schrecken des Zweiten Weltkriegs strukturiert war, mit den Vereinten Nationen und dem Völkerrecht im Geiste des „Nie wieder“; und zum anderen das Paradigma, das nach 1989 an dessen Stelle trat, ein „zweiter Kalter Krieg“. Im ersten Kalten Krieg sei die Diplomatie weitergegangen. Doch als US-Präsident Obama russische Diplomaten auf unbewiesene Vorwürfe hin auswies, habe das die Diplomatie zerstört. „Es entstand ein Politischer Westen, der auf dem Denken des Kalten Krieges basiert.“ Im „Politischen Osten“ zeichne sich ein Konsens dagegen ab, dort werde gegen den Imperialismus des Westens eine Gemeinwohlidee angestrebt. „Der Globale Süden und der Politische Osten können uns davon abhalten, vom Vorgebirge zu den Gipfeln eines Dritten Weltkriegs zu steigen.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warnung vor „nuklearer Hungersnot“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend sahen die Teilnehmer das Video einer Rede des mexikanischen Kongreßabgeordneten <strong>Benjamín Robles Montoya</strong> in der Mexikanischen Abgeordnetenkammer vom 6. März, worin er erklärt: „Wir sind am Abgrund eines Atomkriegs angekommen&#8230; Frieden durch Entwicklung zu erreichen, das ist der Ausweg.“<sup>2</sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nuklearkriegsexperte <strong>Prof. Steve Starr</strong> warnte, die Weltkriegsgefahr wachse jetzt, weil Joe Biden zur Wiederwahl antritt und auf keinen Fall als Verlierer des Krieges in der Ukraine dastehen will. Die Atomkriegsgefahr werde massiv verschlimmert durch falsche Narrative, wie die Behauptung, der Westen könne taktische Atomwaffen einsetzen, um Rußland zum Nachgeben zu zwingen. Schon eine einzige Atomwaffe, die über den USA gezündet wird, könne mit einem Elektromagnetischen Puls (EMP) das komplette Stromnetz, alle Festkörperschaltkreise und alle Computer im Land ausschalten. Sie könne einen Feuersturm von 100-150 Quadratmeilen entfachen. Beide Seiten verfügen über Tausende von Kernwaffen, und nach ihrem Einsatz würde der Rauch eine globale stratosphärische Schicht bilden und die gesamte Landwirtschaft der Welt zehn Jahre lang zum Erliegen bringen. Man nenne dies „nukleare Hungersnot“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>George Koo</strong>, pensionierter Spezialist für den Handel zwischen den USA und China, pflichtete Oberst Black bei: Die USA neigten dazu, das eine zu sagen und das Gegenteil zu tun. Gegenwärtig gäben die USA den Philippinen und Taiwan politische Signale, um sie zu ermutigen, Stellvertreterkriege mit China zu beginnen. Die chinesische Regierung wisse genau, wer dahinter steckt, und würde als Reaktion darauf die US-Marineeinheiten in der Nachbarschaft ausschalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Koordinatorin von Humanity for Peace (Menschheit für Frieden),<strong> Anastasia Battle</strong>, berichtete über ein Treffen der Organisation am 2. März in Detroit mit dem Titel „Notkonferenz für Frieden in Gaza: Die Kinder Gottes schreien nach Gerechtigkeit“. Die Veranstaltung fand in der New Bethel Baptist Church statt, der historischen Kirche der Bürgerrechtler C.L. Franklin und Martin Luther King in Detroit. Neun Videos der Redner sind jetzt auf <em>YouTube</em> verfügbar.<sup>3</sup></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ray McGovern</strong>, Mitbegründer der kritischen Gruppe Veteran Intelligence Professionals for Sanity (Geheimdienstveteranen für Vernunft, VIPS), erinnerte die Teilnehmer an eine Warnung von US-Präsident John F. Kennedy in seiner berühmten Friedensrede an der American University 1963: Man dürfe einen Gegner niemals vor die Wahl zwischen einer demütigenden Niederlage und einem Atomkrieg stellen. Genau vor diese Wahl werde Biden im Zusammenhang mit seiner Wiederwahl gestellt. Den russischen Präsidenten Putin schätzte McGovern so ein: „Ich würde sagen, er ist ein Staatsmann, und er hat Nerven wie Drahtseile.“ McGovern spielte dann ironisch auf eine Äußerung des für seine Versprecher bekannten ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush an: „Mißunterschätzen Sie nicht die Russen!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">McGovern stellte einige Spekulationen über den kürzlichen Rücktritt der berüchtigten Victoria Nuland, der „Harpyie“ des US-Außenministeriums, an. Das öffentlich bekannte Leck bei den deutschen Offizieren sei vielleicht längst nicht alles. Wenn Rußland es abgefangen habe, dann habe es sicherlich auch die amerikanische NSA abgefangen. Möglicherweise habe Nuland hinter dem Rücken aller anderen mit dem deutschen Verteidigungsminister Pistorius zusammengearbeitet, um Taurus-Raketen an die Ukraine zu liefern. McGovern betonte, daß es sich hierbei um Spekulation handele, aber es sei eine ebenso wahrscheinliche Erklärung wie jede andere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgte eine Diskussionsrunde, in der sich viele neue Teilnehmer vorstellten. Abschließend legte <strong>Helga Zepp-LaRouche</strong> den Amerikanern dringend nahe, sich mit dem Globalen Süden zu verbünden. „Die Zeichen der Hoffnung sind klein, aber manchmal, wenn man sich in einer Krise befindet, können selbst kleine Zeichen der Hoffnung eine Veränderung bewirken.“ Ein solches Zeichen der Hoffnung sei die immer weiter wachsende Zahl wichtiger Persönlichkeiten, die Lyndon LaRouches Oasenplan für Frieden in Südwestasien unterstützen.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmerkungen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">1. <a href="/de?p=100735" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unterstützung des LaRouche-Oasenplans für Frieden und Entwicklung in Südwestasien</a>, das 14-Minütige Video und eine Petition zur Unterstützung des Plans, die Sie online unterzeichnen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2. <a href="https://eir.news/2024/03/news/mexican-congressman-robles-denounces-netanyahus-genocide-nuclear-war-danger-calls-for-new-security-and-development-architecture/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mexican Congressman Robles Denounces Netanyahu&#8217;s Genocide, Nuclear War Danger; Calls for New Security and Development Architecture</a>, <em>Executive Intelligence Review</em>, eir.news, 6. März 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">3. <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLXRZBWyk5gZiPxK-5-g37m3p32iM7Q6-6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Emergency Conference for Peace in Gaza</a>, Humanity for Peace, Neun Videos der Redner, 2. März 2024.</p>
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		<title>Afghanischer Botschafter unterzeichnet Petition für kulturelle Zusammenarbeit</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Mar 2024 15:48:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[1. März 2024 (EIRNS) &#8211; Am 29. Februar 2024 unterzeichnete S.E. Mohammad Homayoon Azizi, Botschafter des Islamischen Emirats Afghanistan in Paris und bei der UNESCO, die Petition des Schiller-Instituts an die UNESCO, in der die Regierungen der westlichen Welt aufgefordert werden, die Zusammenarbeit zum Schutz und zur Bewahrung des kulturellen Erbes Afghanistans auszuweiten und zu [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">1. März 2024 (EIRNS) &#8211; Am 29. Februar 2024 unterzeichnete S.E. Mohammad Homayoon Azizi, Botschafter des Islamischen Emirats Afghanistan in Paris und bei der UNESCO, die <strong><a href="/de?p=100797" data-type="URL" data-id="https://schillerinstitute.com/blog/2024/02/21/pariser-schiller-institut-organisiert-protestveranstaltung-der-afghanischen-zivilgesellschaft-gegen-die-unesco-sanktionen-gegen-die-zusammenarbeit-im-bereich-des-kulturellen-erbes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Petition des Schiller-Instituts</a></strong> an die UNESCO, in der die Regierungen der westlichen Welt aufgefordert werden, die Zusammenarbeit zum Schutz und zur Bewahrung des kulturellen Erbes Afghanistans auszuweiten und zu verstärken. S.E. Azizi fügte hinzu, er hoffe sehr, dass die 46. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees, die im Juli dieses Jahres in Neu Delhi stattfinden wird, zur Stärkung der Beziehungen zu seinem Land in diesem Bereich beitragen werde. </p>
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		<title>Nur Entwicklung kann die Strukturen der Sünde besiegen (38. IPC Treffen)</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Feb 2024 13:46:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Bericht über das 38. Treffen der Internationalen Friedenskoalition Von Kevin Gribbroek „Das Gegenteil von Zerstörung ist Liebe. Und was könnte liebevoller sein, als die Voraussetzungen dafür zu schaffen, daß jeder Mensch auf diesem Planeten das Potential seines Lebens ausschöpfen kann.“ – Helga Zepp-LaRouche Das 38. Internet-Treffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 23. Februar hat [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Ein Bericht über das 38. Treffen der Internationalen Friedenskoalition</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Von Kevin Gribbroek</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>„Das Gegenteil von Zerstörung ist Liebe. Und was könnte liebevoller sein, als die Voraussetzungen dafür zu schaffen, daß jeder Mensch auf diesem Planeten das Potential seines Lebens ausschöpfen kann.“</p><cite>– <em>Helga Zepp-LaRouche</em></cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das 38. Internet-Treffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 23. Februar hat gezeigt, warum dieses beratende Gremium in einzigartiger Weise geeignet ist, die Krisen anzusprechen und zu lösen, die die Menschheit in ein neues finsteres Zeitalter oder sogar in ein thermonukleares Armageddon zu stürzen drohen. Während sich die meisten Forumsdiskussionen zu Gaza, Ukraine oder anderen Konflikten – ob in den Mainstream- oder alternativen Medien – auf Erklärungen beschränken, warum die eine Seite gut und die andere böse ist, befaßte sich ein Großteil der IPC-Sitzung mit der Frage, wie Gut und Böse aus philosophischer Sicht zu definieren sind. Dies erwies sich als sehr fruchtbar, weil es den Teilnehmern half, auf einer höheren Ebene zu verstehen, warum der „Oasenplan“ und wirtschaftliche Entwicklung allgemein entscheidend für das Überleben der Menschheit sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die IPC-Mitinitiatorin Helga Zepp-LaRouche beschrieb zur Eröffnung der Veranstaltung die gewaltige Kluft zwischen dem Globalen Süden und der „winzigen Minderheit“ des Globalen Nordens, speziell durch den Konflikt in Gaza. Ein Beispiel dafür sei das jüngste G20-Treffen in Brasilien, bei dem sich die USA und andere westliche Länder weigerten, eine gemeinsame Abschlußerklärung zu unterzeichnen, weil Brasilien und Südafrika darauf bestanden, daß darin der Völkermord in Gaza verurteilt wird. Ein weiterer Höhepunkt dieses Konflikts seien die laufenden Anhörungen vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag, wo ein Land nach dem anderen Israel für sein Vorgehen gegen die Palästinenser verurteilt hat. So nannte der Rechtsberater des chinesischen Außenministeriums, Ma Xinmin, Palästina einen „Lackmustest für das kollektive Gewissen der Menschheit“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zepp-LaRouche sprach dann über den Wahnsinn westlicher Regierungen, die nicht wahrhaben wollen, daß die Ukraine den Krieg nicht gewinnen kann, und fordern, dem Selenskyj-Regime noch mehr Langstreckenwaffen zu liefern, um weit in russisches Territorium hinein anzugreifen. Diese Politiker scheinen völlig unfähig, über die Folgen ihres Handelns nachzudenken: daß dies mit dem Dritten Weltkrieg enden kann! Weil die strategische Lage so gefährlich sei, müsse sich die IPC um so mehr einsetzen, um „Lösungen für einen sonst scheinbar unlösbaren Konflikt anzubieten“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg zur Befreiung Palästinas sei Lyndon LaRouches Oasenplan, der ganz Südwestasien in ein blühendes Wirtschaftszentrum zwischen Asien, Afrika und Europa verwandeln würde – eine optimistische Lösung im besten Interesse Israels, Palästinas und aller Nachbarländer. Ein ähnlicher Ansatz sei für die Ukraine erforderlich. Nur ein neues Paradigma von Zusammenarbeit bei der wirtschaftlichen Entwicklung könne den Kreislauf der Gewalt durchbrechen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aktivitäten für den Frieden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächsten Redner, Alan Rivera und Gerardo Castilleja vom mexikanischen Schiller-Institut, berichteten von ihrem jüngsten Einsatz an der Nationalen Autonomen Universität in Mexiko-Stadt, wo sie von Hörsaal zu Hörsaal gingen und Studenten und Professoren über den Oasenplan informierten. Ein Professor erlaubte ihnen sogar, das Video über den Oasenplan vorzuführen. Anschließend nahmen sie auf dem Campus an einer Kundgebung für einen Waffenstillstand in Gaza teil, wo sie auf einige amerikanische „Altlinke“ stießen, die immer noch dieselben hohlen antiimperialistischen Slogans wie vor 40 Jahren wiederholten, ohne zu verstehen, wie man das System, gegen das sie sich wehren, umstürzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Mohammad Toor, Vorsitzender des Pakistanisch-Amerikanischen Kongresses, betonte die Notwendigkeit von Frieden durch wirtschaftliche Entwicklung. Schwache Länder müßten sich entwickeln, damit sie nicht den stärkeren zum Opfer fallen. Es gebe genügend Ressourcen auf der Erde, damit sich jede Nation entwickeln und zu Wohlstand kommen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Professor aus Michigan sprach über die Atmosphäre der Angst an den Universitäten, insbesondere in Bezug auf die Gaza-Frage. Obwohl es in diesem US-Staat eine sehr große arabische und muslimische Studentenschaft gibt, haben die Studenten wie auch die Dozenten das Gefühl, daß sie ihre Empfindungen darüber nicht äußern dürfen – daß sie nicht für das eintreten können, was sie für richtig halten. Viele Studenten sind Palästinenser oder haben palästinensische Freunde, von denen viele Angehörige in Gaza verloren haben. Um den Menschen zu helfen, die Angst zu überwinden, organisiert der Dozent eine Kunst- und Kulturveranstaltung in der Überzeugung, daß unter den Bedingungen der Unterdrückung die einzige Möglichkeit, seine Stimme zu erheben, in der Kunst liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Redner, Jack Gilroy von der Gruppe Veterans for Peace, berichtete über eine Initiative, sämtlichen Dienststellen des US-Außenministeriums ein Dokument über die Verbrechen Israels und der USA im Gazastreifen zu übermitteln. In dem Dokument werden die Beamten des Außenministeriums gewarnt, daß sie an kriminellen Handlungen – der Ermordung tausender Menschen im Gazastreifen – beteiligt sind und dafür strafrechtlich verfolgt werden könnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Philosophischer Dialog</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Diskussion wurde von Pater Harry Bury ein tiefgreifender Dialog über das Wesen von Gut und Böse angestoßen. Er kritisierte zwei weit verbreitete Überzeugungen, in denen er Hindernisse für die Verwirklichung des Ziels des Friedens durch Entwicklung sieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste sei die Vorstellung, daß es böse Menschen auf der Welt gibt. Pater Bury hält das für falsch und meint, es gebe gute Menschen, die böse Dinge tun, weil sie es nicht besser wissen. Man müsse diese Menschen erziehen, damit sie verstehen, was gut ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Überzeugung sei, daß man Böses am besten durch Strafen verhindert. Aber die weltweite Rückfallquote von 80-85% beweise, daß auch das falsch ist. „Gerechtigkeit ist nicht Rache, Gerechtigkeit heißt nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Gerechtigkeit ist, den Übeltäter auf den rechten Weg zu führen“, sagte Bury.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zepp-LaRouche stimmte zwar zu, daß die Menschen grundsätzlich gut sind, war aber in einem Punkt anderer Meinung: „Angesichts der Tatsache, daß die menschliche Gattung vom Schöpfer mit einem freien Willen ausgestattet ist, frage ich mich, warum manche Menschen durchaus in der Lage sind, zu begreifen, daß das, was sie tun, böse ist, und es trotzdem tun? Warum haben sie sich auf die Seite Satans gestellt?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Professor aus Michigan sprach dazu über einen Gedanken aus dem Buch <em>Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen</em> von Hannah Arendt: daß das Böse das Fehlen von Empathie sei – die Unfähigkeit, andere Menschen als gleichwertig zu betrachten. Zepp-LaRouche stimmte dieser Ansicht voll und ganz zu und erläuterte Friedrich Schillers Überzeugung, daß nur die ästhetische Erziehung – eine Erziehung, die in edlen und erhabenen Begriffen wurzelt – die Menschen auf die Ebene der Vernunft heben kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennis Small vom Schiller-Institut betonte, um das Böse zu besiegen, müsse man das internationale Finanzsystem der Londoner City und der Wall Street einer umfassenden Konkurssanierung unterziehen, weil dieses System an sich böse sei – Papst Johannes Paul II. nannte es „Strukturen der Sünde“ – und die Voraussetzungen für böse Politik schaffe. Solange dieses System herrsche, werde es das Potential, das Gute in den Menschen hervorzubringen, immer behindern. Die Boykottbewegung BDS („Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“) sei zwar nicht schlecht, aber wenn man das Problem wirklich an der Wurzel packen will, müsse man das Finanzsystem ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluß des Treffens brachte Helga Zepp-LaRouche ihre Überzeugung zum Ausdruck, daß „Armut die größte Verletzung der Menschenrechte ist, die man sich vorstellen kann“. Kinder, die hungrig und ohne Bildung aufwachsen, würden ihrer Menschlichkeit beraubt. Die einzige Möglichkeit, die Krisen in Gaza und der Ukraine zu lösen, sei eine Diskussion über die Entwicklung dieser verarmten Regionen, die sehr wohl möglich sei. In der Vergangenheit seien Zentral- und Südwestasien hochentwickelt gewesen: Bagdad war die größte Stadt der Welt, Afghanistan war das Land der tausend Städte, Syrien war Teil der Seidenstraße. „Wenn wir diese große Tradition der Vergangenheit mit einer Vision für die Zukunft verbinden, wenn das zur Motivation aller Beteiligten wird, dann glaube ich, daß wir eine viel schönere Epoche der Geschichte einläuten können.“</p>
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		<title>Eine Friedensvision für Milliarden Jahre &#8211; Ein Bericht vom Treffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 16. Februar.</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Feb 2024 12:45:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Global Diplomacy]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Kevin Gribbroek „Wir sind an einem Punkt in der Geschichte angelangt, an dem wir uns, weil wir alle in einem Boot sitzen, auf die Ebene der Vernunft erheben müssen, um eine Lösung für die gesamte Menschheit zu finden.“ Helga Zepp-larouche Die 37. Internetkonferenz der Internationalen Friedenskoalition (International Peace Coalition, IPC) am 16. Februar war [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Von Kevin Gribbroek</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>„Wir sind an einem Punkt in der Geschichte angelangt, an dem wir uns, weil wir alle in einem Boot sitzen, auf die Ebene der Vernunft erheben müssen, um eine Lösung für die gesamte Menschheit zu finden.“</p><cite>Helga Zepp-larouche</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die 37. Internetkonferenz der Internationalen Friedenskoalition (International Peace Coalition, IPC) am 16. Februar war dem Kampf gegen den Pragmatismus gewidmet, der das Denken der meisten Menschen in der heutigen Gesellschaft hemmt und verhindert, daß sie übergeordnete Lösungen für die schweren Krisen der Menschheit aufgreifen. Die Menschen verheddern sich oft in den Einzelheiten der verschiedenen Konflikte – etwa Gaza oder die Ukraine –, und das nimmt ihnen die Fähigkeit, sich eine übergreifende, dauerhafte Lösung vorzustellen, die die Bedürfnisse aller Länder der Welt berücksichtigen muß. Dies war die Herausforderung, der sich die IPC mit der Premiere des neuen Videos <em>Der Oasenplan – LaRouches Lösung für den Nahen Osten</em> stellte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Helga Zepp-LaRouche, die Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC, eröffnete die Veranstaltung mit einem strategischen Überblick und erwähnte die jährliche Münchner Sicherheitskonferenz, die gerade stattfindet. Diese Konferenz sei in der Vergangenheit ein Forum für die Suche nach Lösungen für wesentliche Sicherheitsfragen gewesen, sei aber inzwischen zu einer PR-Veranstaltung für den Militärisch-Industriellen Komplex verkommen – der Tenor sei Konfrontation, nicht Diplomatie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Ausnahme bilde UN-Generalsekretär António Guterres, der dort beklagte, daß 1,4 Millionen Palästinensern in Rafah ein ungeheuerliches Schicksal droht. Und der Präsident Ghanas forderte in München eine gerechte neue Wirtschaftsordnung: Es könne nicht so weitergehen, daß ein Teil der Welt im Überfluß lebt und der andere Teil hungert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zepp-LaRouche berichtete weiter, daß ab dem 19. Februar 52 Länder eine Woche lang vor dem Weltgerichtshof in Den Haag zu einer Klage der UN-Vollversammlung vom 30. Dezember 2022&nbsp; gegen israelische Menschenrechtsverletzungen an den Palästinensern über einen Zeitraum von 55 Jahren aussagen werden. Das sei zwar gut und richtig, aber man müsse das Problem noch viel grundlegender angehen: Solange sich an der scheinbaren Ausweglosigkeit der Lage nichts ändere, könne man keine Lösung finden. Deshalb sei Lyndon LaRouches „Oasenplan“ aus dem Jahr 1975 für die wirtschaftliche Entwicklung ganz Südwestasiens entscheidend. Solange man nicht das geopolitische Spiel über den Haufen wirft – was der Oasen-Plan tut – und ein neues Entwicklungsparadigma schafft, gäbe es keine Hoffnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sei extrem wichtig, das Video über den Oasen-Plan weit zu verbreiten, um mit diesem Konzept die Diskussion zu übernehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Monetarismus und Malthusianismus überwinden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wurde das viertelstündige Video gezeigt, und der Produzent des Videos, Jason Ross von der amerikanischen LaRouche-Organisation (TLO), stellte sich den Fragen der IPC-Teilnehmer. Ross betonte einleitend, auf dem Weg zum Frieden müsse man manchmal „das Terrain wechseln“. Denn unter dem heute herrschenden Hegemoniedenken sei kein Frieden möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Aspekte dieses Paradigmas müßten geändert werden: Die UNO schätze, daß der Wiederaufbau des Gazastreifens 20 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 70 Jahren kosten wird. Doch das sei monetaristische Sichtweise, die nicht berücksichtigt, daß nicht nur Gaza, sondern die gesamte Region in einer Weise umgestaltet werden muß, die allen Menschen dort zugutekommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zweites Problem sei, daß es viele Menschen gibt, die zwar völlig zu Recht gegen den Krieg, gleichzeitig aber auch gegen den Frieden sind. Ross nannte als Beispiel die Energiepolitik: Der Oasen-Plan erfordere die Atomkraft, weil es die effizienteste Energiequelle ist. Doch leider hätten viele Friedensaktivisten eine grüne, wachstumsfeindliche, malthusianische Ideologie und seien Atomkraftgegner. Diese Ideologie verdamme zahllose Menschen zu Armut und unnötigem Tod und verhindere ein neues Paradigma des Friedens durch wirtschaftliche Entwicklung. Abschließend betonte Ross, daß der Oasenplan überhaupt nicht im Widerspruch zur Notwendigkeit eines Waffenstillstands steht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Wege der Finanzierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teilnehmer aus Großbritannien stieß eine sehr nützliche Diskussion an, indem er die Frage stellte, wie man Entwicklung ohne die Konditionalitäten finanzieren könne, die arme Länder zu Sklaven der westlichen Finanzwelt machen. Ross antwortete, es gebe heute ein neues Paradigma der Kreditvergabe außerhalb der „Schuldsklaverei“ von IWF und Weltbank, bei dem die Kreditvergabe für realwirtschaftliche Entwicklung im Mittelpunkt steht. Als Beispiele nannte er die Afrikanische Entwicklungsbank, die Neue Entwicklungsbank der BRICS sowie verschiedene chinesische Banken, die die Gürtel- und Straßen-Initiative (BRI) finanzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennis Small vom Schiller-Institut ergänzte, die britischen und US-Banken des bankrotten transatlantischen Finanzsystems würden Kredite für echte Entwicklung erst vergeben, „wenn die Hölle zufriert“. Mit zwei Billiarden Dollar (!) an Finanztiteln in ihren Büchern vergäben westliche Banken heute Kredite nur für einen einzigen Zweck: mehr Spekulation. Eine solche Art der Kreditvergabe solle den Zustand zementieren, daß keine physische wirtschaftliche Entwicklung stattfindet, und den armen Nationen der Welt malthusianische Entvölkerung aufzwingen. Die Leute, die gerne über China schimpfen – das ein Hauptbestandteil des neuen Kreditparadigmas ist –, müßten erst einmal erklären, wie es China gelungen ist, 850 Millionen Menschen aus der Armut zu befreien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bob Cushing von Pax Christi begann mit einer Lesung aus <em>Jesaja, Kapitel 58, Verse 6-14</em> über das Thema Fasten. Dazu nannte er ein Zitat der Dichterin und Aktivistin Frida Berrigan, um dann mit den Worten zu schließen: „Hier ist die ,Aufgaben-Liste‘: laßt die Gefangenen frei; befreit die Unterdrückten; teilt euer Essen mit den Hungrigen; öffnet den Obdachlosen die Tür; kleidet die Nackten; beendet die Kriege. Und jetzt laßt uns an die Arbeit gehen!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennis Speed vom Schiller-Institut betonte, mit dem Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof im Auftrag der UN-Vollversammlung (s.o.) öffne sich ein ausgezeichnetes Aktionsfeld, um unsere Intervention in die strategische Situation zu verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alejandro Zenteno Chávez von der mexikanischen Gesellschaft „Vernunft und Denken“ überbrachte Grüße an die IPC und äußerte seine Überzeugung, daß der Oasenplan einen Weg zu einer Lösung für die ganze Welt bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Helga Zepp-LaRouche nahm die IPC-Teilnehmer in ihren Schlußworten mit auf einen Rundgang durch den „langen Bogen der Geschichte“. Sie erinnerte an verschiedene Hochphasen der menschlichen Zivilisation, vom Konfuzianismus in China über die griechische Klassik bis zur italienischen Renaissance und der Amerikanischen Revolution. Bei diesem langen Bogen der Geschichte sei die Dynamik aber immer so gewesen, daß ein Teil der Welt eine Renaissance erleben konnte, während ein anderer in einem dunklen Zeitalter steckte. Heute sei das anders, die Menschheit „sitzt in einem Boot“: Atomwaffen würden uns alle vernichten; das Internet ermöglicht eine globale Vernetzung; Pandemien treffen über den Flugverkehr die ganze Welt. Wegen dieser Dynamik würden regional begrenzte Lösungen für Krisen nicht mehr funktionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zepp-LaRouche fuhr fort, Nationalstaaten blieben zwar wichtig, aber man müsse ein Paradigma schaffen, das nicht zuläßt, daß die Interessen eines einzelnen Landes über die Interessen der Menschheit gestellt werden. Die gemeinsame wirtschaftliche Entwicklung aller Länder mache dies möglich. Wir bräuchten eine Diskussion darüber, eine Vision zu entwickeln, wie wir unsere Unsterblichkeit als Spezies bewahren können – und das nicht nur hier auf der Erde, sondern angesichts der Tatsache, daß unser Sonnensystem irgendwann in den nächsten Milliarden Jahren unweigerlich untergehen wird, in der gesamten Galaxis. Angesichts des ungeheuren Führungsvakuums in der nordatlantischen Region bestehe unsere Aufgabe darin, die Idee des Neuen Paradigmas in den öffentlichen Diskurs einzubringen. Dazu gehöre u.a., alle Diskussionsforen mit der Idee des Oasenplans „zu fluten“. Wenn eine Handvoll führende Persönlichkeiten sich für das neue Paradigma einsetzt, könne sich das wie ein Lauffeuer verbreiten und eine allgemeine Renaissance auslösen.</p>
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		<title>Ein Bericht vom Treffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 9. Februar.</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Feb 2024 13:47:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Wir brauchen eine Kehrtwende im moralischen Universum“ Von Daniel Platt Die Online-Diskussion der Internationalen Friedenskoalition (International Peace Coalition, IPC) am 9. Februar begann mit der Feststellung der Moderatorin Anastasia Battle, daß sich die Koalition inzwischen seit 36 Wochen regelmäßig jeden Freitag getroffen hat. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten der Koalition sei jetzt eine Massenmobilisierung, um die [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">„Wir brauchen eine Kehrtwende im moralischen Universum“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Von Daniel Platt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Online-Diskussion der Internationalen Friedenskoalition (International Peace Coalition, IPC) am 9. Februar begann mit der Feststellung der Moderatorin Anastasia Battle, daß sich die Koalition inzwischen seit 36 Wochen regelmäßig jeden Freitag getroffen hat. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten der Koalition sei jetzt eine Massenmobilisierung, um die Finanzierung des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) wiederherzustellen, das ein Opfer unbewiesener Vorwürfe des Likud-Regimes in Israel und seiner neokonservativen Unterstützer im Westen sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, eröffnete das Treffen. Sie sagte, die jüngste unglaubliche, schreckliche Entwicklung im Gazastreifen seien Netanjahus Ablehnung eines Angebots der Hamas zur Freilassung der Geiseln und die Ankündigung, die israelischen Streitkräfte (IDF) würden die Stadt Rafah angreifen. 1,5 Millionen Palästinenser, die aus anderen Teilen des Gazastreifens gewaltsam vertrieben wurden, leben in Rafah auf engstem Raum zusammengepfercht, wo es kein Entkommen gibt. Ein Angriff der IDF auf diese Flüchtlinge hätte ein furchtbares Gemetzel zur Folge. Zepp-LaRouche kommentierte auch die Kampagne gegen das UNRWA, das laut UN-Generalsekretär António Guterres „unersetzlich“ ist. Wenn man dem Hilfswerk die Gelder streiche, „verurteilt man die Menschen, die von ihm abhängen, zum Tod“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst in Kreisen des US-Establishments sei man sich bewußt, daß dieser Zustand nicht ewig so weitergehen kann. Sie erwähnte einen Artikel in der einflußreichen außenpolitischen Zeitschrift <em>Foreign Affairs </em>mit der Überschrift „Israels Selbstzerstörung“, der mit der Schlußfolgerung endet, daß die Israelis auf die Palästinenser zugehen müssen und &#8211; wegen der stark fraktionierten Situation &#8211; auch im eigenen Land aufeinander zugehen müssen.<sup>1</sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zepp-LaRouche erinnerte die Teilnehmer daran, daß trotz der Dringlichkeit der Lage in Palästina nicht vergessen werden dürfe, daß die Gefahr einer Eskalation zum Weltkrieg besteht, wenn es nicht gelinge, eine neue Sicherheits- und Entwicklungsinfrastruktur für die Welt umzusetzen, so wie sie dies im November 2022 vorgeschlagen hat.<sup>2</sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó habe kürzlich gewarnt: Wenn zu den Konflikten in der Ukraine und in Südwestasien noch ein weiterer großer Konflikt hinzukommt, könne dies einen Weltkrieg bedeuten. Zepp-LaRouche sagte, die wichtigste Aussage in dem legendären Interview von Tucker Carlson mit Wladimir Putin &#8211; das bereits 120 Millionen Menschen gesehen haben &#8211; sei die, daß Putin und Rußland niemals die Tür zur Zusammenarbeit mit dem Westen geschlossen hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Botschafter Südafrikas in Mexiko richtete Grußworte an die Sitzung, und die IPC-Mitglieder dankten Südafrika für seinen wichtigen Beitrag im Kampf um Gerechtigkeit für Palästina mit seiner Klage gegen Israel vor dem Weltgerichtshof (IGH).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Interview mit Putin</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ehemalige CIA-Analyst und Mitbegründer der „Geheimdienstveteranen für Vernunft“ (Veteran Intelligence Professionals for Sanity, VIPS), Ray McGovern, präsentierte eine Analyse von Carlsons Interview. Schon US-Präsident Eisenhower habe gewarnt, wenn die Amerikaner schlecht informiert seien, dann werde der Militärisch-Industrielle Komplex Amerikas Politik bestimmen. Ein Mann, dem es gelang, eine Bresche in das ansonsten allgegenwärtige Klima erzwungener Ignoranz zu schlagen, sei Julian Assange. Tucker Carlson habe nun einen weiteren wichtigen Beitrag geleistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Aspekt des Interviews sei, daß die Zuschauer daran erinnert wurden, daß es im Frühjahr 2022 in Istanbul schon ein fertiges Abkommen zwischen Rußland und der Ukraine zur Beendigung des Krieges gab, aber die USA und die Briten intervenierten und die unterzeichneten Dokumente „in den Mülleimer der Geschichte warfen“. Die Folge davon sei der sinnlose Tod von bis zu einer halben Million Ukrainer, der Blüte des Landes, gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Carlson fragte Putin, wer seiner Meinung nach in Washington das Sagen habe, und Putin antwortete, er wisse es nicht, aber es sei mit Sicherheit nicht der Präsident. McGovern kommentierte, Putin habe Grund zur Sorge, wer in Amerika „wirklich den Atomknopf kontrolliert“. Der enorme Gegensatz zwischen Putin und Biden zeige sich daran, daß das US-Justizministerium gerade ernsthaft erklärte, man müsse Unwahrheiten Bidens entschuldigen, weil er alt und nicht immer Herr seiner Sinne sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Führende Geistliche mobilisieren für Frieden</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Treffen kamen auch mehrere Geistliche und religiöse Aktivisten zu Wort. Ein Pfarrer aus der Stadt Dearborn im US-Staat Michigan empörte sich darüber, daß die amerikanischen Medien behaupten, Israel führe einen Krieg gegen die Hamas, während es sich in Wirklichkeit um einen Krieg gegen die Zivilisten in Palästina handele. Aber wer die Wahrheit sagt, werde als „Antisemit“ abgestempelt. Dearborn wurde kürzlich in einem Kommentar im <em>Wall Street Journal </em>als „Dschihadisten-Stadt“ verleumdet, was eine empörte Reaktion des Bürgermeisters hervorrief, der verstärkte Sicherheitsvorkehrungen wegen der Gefahr islamfeindlicher Gewalt anordnete. Der Geistliche warnte vor der Gefahr, daß Israel den Krieg auf den Libanon und andere Nachbarländer ausweitet, und sagte, man müsse es zu einem wichtigen Thema machen, daß israelische Demonstranten humanitäre Hilfe für den Gazastreifen blockieren. Er schloß mit der Bemerkung, die Tötung der vielen Zivilisten durch die IDF werde zur Folge haben, daß die Hamas neue Mitglieder rekrutiert, der Kreislauf der Gewalt gehe dann weiter und werde wiederum dazu führen, daß in Israel noch mehr Extremisten wie Netanjahu an die Macht kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere religiöse Führer erörterten Zitate aus christlichen, jüdischen und islamischen Schriften, die man auf die gegenwärtige strategische Krise beziehen kann, und kamen zu dem Schluß: „Wir brauchen eine Kehrtwende im moralischen Universum.“ Sie berichteten über die neuesten Aktivitäten und Zukunftspläne. Pax Cristi plant in den USA zum „Tax Day“ &#8211; dem Tag, an dem die Steuererklärung fällig wird &#8211; zahlreiche Aktionen gegen die Waffenhersteller, die „Händler des Todes“, die ungeheure Summen vom amerikanischen Steuerzahler erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktivisten aus Mexiko und New York berichteten von erfolgreichen Besuchen bei Botschaften, wo sie auf die Finanzierung des UNRWA und Unterstützung Südafrikas beim IGH drängten. Es fanden auch Kundgebungen vor verschiedenen Botschaften statt, besonders von Ländern, die ihre Zahlungen an das UNRWA eingestellt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kandidatin für den US-Senat, Diane Sare, die gerade an einer solchen Kundgebung teilnahm und von dort der IPC-Sitzung zugeschaltet war, betonte, sie blicke optimistisch in die Zukunft, weil sie sieht, wie viele junge Menschen gegen den Völkermord in Gaza protestieren. Aber die Frage sei nun: „Wie geht es weiter? Was für eine Welt wollen wir eigentlich? Das verrottete alte Imperium ist tot, was tritt an seine Stelle?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der informellen Diskussion kommentierten die Teilnehmer das Putin-Interview, es zeige, daß Rußland nach wie vor bereit sei, einen Dialog mit dem Westen aufzunehmen. Der ehemalige Staatspräsident von Guyana, Donald Ramotar, bemerkte, man könne aus dem Interview erkennen, daß Putin wisse, daß er eine militärische Lösung erreichen kann, aber eine politische Lösung auf dem Verhandlungsweg vorziehe. Ramotar lobte die südafrikanische Regierung, sie handle als Gewissen der ganzen Menschheit. Sie habe „den Völkermord-Akteuren in Israel und Amerika die Maske vom Gesicht gerissen“ und die Korruption der Staatsführer der arabischen Welt entlarvt. Er verteidigte die jemenitischen Huthis, ihre Aktionen gegen israelische Schiffe seien „kein Terrorismus, sondern Solidarität“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihren abschließenden Bemerkungen betonte Helga Zepp-LaRouche, man müsse jetzt besonders die Situation in Rafah mit größter Dringlichkeit beobachten. Niemand könne mehr von einer „regelbasierten Ordnung“ sprechen, wenn der Westen die Vorgänge in Gaza duldet. „Werden wir nach dem Gesetz des Dschungels leben oder nach den universellen Prinzipien der UN-Charta?“ Diese Ideen müssen unsere Aktivitäten in den kommenden Wochen leiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmerkungen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">1.<em> <a href="https://www.foreignaffairs.com/israel/israels-netanyahu-self-destruction" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.foreignaffairs.com/israel/israels-netanyahu-self-destruction</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">2<em>. <a href="/de?p=93205" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://schillerinstitute.com/blog/2022/11/30/zehn-prinzipien-fuer-eine-neue-internationale-sicherheits-und-entwicklungsarchitektur/</a></em></p>
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		<title>Wissenschaftler rufen auf, einen neuen Weltkrieg zu verhindern</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Aug 2023 18:33:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Werden wir dem Menschengeschlecht den Untergang bereiten, oder wird die Menschheit auf Krieg verzichten? Vor fast siebzig Jahren haben Albert Einstein und elf weitere Nobelpreisträger diese Warnung ausgesprochen: &#8220;Werden wir dem Menschengeschlecht den Untergang bereiten, oder wird die Menschheit auf Krieg verzichten?&#8221; Heute bewegen sich die USA, die NATO und Rußland in der Ukraine auf [&#8230;]]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Werden wir dem Menschengeschlecht den Untergang bereiten, oder wird die Menschheit auf Krieg verzichten?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vor fast siebzig Jahren haben Albert Einstein und elf weitere Nobelpreisträger diese Warnung ausgesprochen: &#8220;Werden wir dem Menschengeschlecht den Untergang bereiten, oder wird die Menschheit auf Krieg verzichten?&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute bewegen sich die USA, die NATO und Rußland in der Ukraine auf einen direkten militärischen Konflikt zu &#8211; und ein Krieg zwischen USA/NATO und Rußland wird fast zwangsläufig zum Einsatz von Atomwaffen führen, da keine der beiden Seiten bereit sein wird, nachzugeben, wenn ein Konflikt beginnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA, Großbritannien, Frankreich und Rußland halten 2.000 strategische Atomsprengköpfe in Abschußbereitschaft. Jeder strategische Sprengkopf ist 7 bis 53 Mal stärker als die Atombombe, die Hiroshima zerstörte. Sobald der Befehl zum Abschuß gegeben wird, werden diese Sprengköpfe ihre Ziele in 35 Minuten oder weniger erreichen. Von U-Booten aus gestartete ballistische Raketen können ihre Ziele innerhalb von 15 Minuten nach Genehmigung durch die Präsidenten treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rußland verfügt über 340 abschußbereite 800-Kilotonnen-Atomwaffen (800.000 Tonnen TNT-Sprengstoffäquivalent). Die Detonation eines solchen Sprengkopfes erzeugt Temperaturen von etwa 100 Millionen Grad Celsius, also etwa das Vier- bis Fünffache der Temperatur im Zentrum der Sonne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Detonation einer Atomwaffe über einer Stadt ist so, als würde man ein Stück Sonne entzünden, was zu Temperaturen führt, die alles darunter Befindliche verdampfen und Brände über viele Kilometer in alle Richtungen auslösen. Dadurch entsteht ein gewaltiger nuklearer Feuersturm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Detonation eines einzigen 800-Kilotonnen-Sprengkopfes über einer Großstadt bei einer durchschnittlichen Wetterlage löst einen nuklearen Feuersturm aus, der sich über eine Fläche von rund 400 Quadratkilometer erstreckt. Innerhalb weniger Minuten überschreitet die Lufttemperatur in der Brandzone den Siedepunkt von Wasser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder, der sich innerhalb der Feuerzone befindet, wird mit einem „Feuerhurrikan“ überzogen. Kein Lebewesen innerhalb der Feuerzone kann überleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem großangelegten Atomkrieg würden wahrscheinlich in weniger als einer Stunde deutlich mehr als 1000 nukleare Feuerstürme entstehen, weil Städte in Nordamerika, Europa und Rußland (und möglicherweise China) in Brand geraten. Diese Feuerstürme erstrecken sich über Zehntausende von Quadratkilometern. In begutachteten Studien wird davon ausgegangen, daß bis zu 180 Millionen Tonnen schwarzer Rauch und Ruß, die bei diesen Feuerstürmen entstehen, über das Wolkenniveau in die Stratosphäre aufsteigen, wo sie eine globale Rauchschicht bilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die stratosphärische Rauchschicht kann nicht abregnen und wird dort zehn Jahre oder länger verbleiben. Die Rauchschicht dürfte in der nördlichen Hemisphäre so viel Sonnenlicht blockieren, daß sich die durchschnittliche Oberflächentemperatur schnell soweit abkühlt wie auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit. Ein bis zwei Jahre lang würden die Temperaturen im mittleren Nordamerika und Eurasien täglich unter den Gefrierpunkt fallen. Für den Anbau von Nahrungsmitteln wäre es viele Jahre lang zu kalt. Die meisten Menschen und großen Landtiere würden verhungern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir dürfen dies nicht zulassen. Es ist Zeit zu handeln, bevor es zu spät ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen uns gegen einen neuen Weltkrieg aussprechen, der die Menschheit zerstört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Wissenschaftler oder Künstler sind oder eine führende Position in der Kirche, in der Politik oder im Militär haben, schließen Sie sich bitte unserem Aufruf an die Vereinigten Staaten, die NATO und Rußland an, jede weitere Eskalation des Konflikts in der Ukraine zu unterlassen. Die NATO darf keine Streitkräfte in die Westukraine entsenden, die in direkten Konflikt mit russischen Streitkräften geraten könnten. Dies wäre der direkte Weg in den Dritten Weltkrieg und in die nukleare Verwüstung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erinnern Sie sich an die Worte von Einstein und seinen Kollegen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sprechen hier nicht als Angehörige dieser oder jener Nation, dieses oder jenes Erdteils oder dieses oder jenes Glaubensbekenntnisses, sondern als menschliche Wesen, als Angehörige der Spezies Mensch, deren weitere Existenz zweifelhaft geworden ist&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor uns liegt, wenn wir richtig wählen, eine beständige Ausweitung von Glück, Wissen und Weisheit. Sollen wir stattdessen den Tod wählen, bloß weil wir unsere Streitereien nicht vergessen können? Wir wenden uns als Menschen an unsere Mitmenschen: Erinnert Euch Eures Menschseins und vergeßt alles andere! Wenn Ihr das vermögt, dann öffnet sich der Weg zu einem neuen Paradies. Könnt Ihr es nicht, dann droht Euch allen der Tod.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Resolution:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„In Anbetracht der Tatsache, daß in einem künftigen Weltkrieg mit Sicherheit Atomwaffen eingesetzt werden und daß solche Waffen den Fortbestand der Menschheit bedrohen, fordern wir die Regierungen der Welt auf, sich darüber klar zu werden und öffentlich zu bekennen, daß ihr Ziel nicht durch einen Weltkrieg gefördert werden kann, und wir fordern sie daher auf, friedliche Mittel zur Beilegung aller zwischen ihnen bestehenden Streitfragen zu finden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher unterstützen wir, die Unterzeichnenden, die dringende Mobilisierung von <a href="https://humanityforpeace.net" data-type="URL" data-id="https://humanityforpeace.net" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Humanity for Peace</a> und rufen alle auf, sich am 6. August an dem internationalen Aktionstag, mit einer Hauptkundgebung bei den Vereinten Nationen in New York City und weiteren Kundgebungen auf der ganzen Welt, zu beteiligen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">#NoMoreHiroshimas #NoMoreNagasakis</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterzeichner:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><em>&#8211; Steven Starr MPH, MT(ASCP) BB (USA); Professor, Universität von Missouri; Veröffentlichungen im Bulletin of the Atomic Scientists</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><br>&#8211; Jeff Philbin, PhD (USA), Kernphysiker, Technischer Berater, unabhängiger Kontraktor, pensioniert von Sandia National Laboratories</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><br>&#8211; Vincenzo Romanello, PhD (Tschechische Republik, Deutschland, Italien), Nuklearingenieur, Gründer der italienischen Organisation „Atoms for Peace“.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><br>&#8211; Franco Battaglia, PhD (Italien), Professor für chemische Physik, Universität Mondena, Italien </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><br>&#8211; David H. Lester, PhD (USA), Chemieingenieur, Spezialist für die Anwendung von Nuklearisotopen; frühere Tätigkeiten bei Battelle Northwest Laboratories und Hanford Engineering Development Laboratory</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><br>&#8211; José Oreste Maldifassi Pohlhammer (Chile) Adolfo Ibanez Universität, Fakultät für Ingenieur- und Naturwissenschaften</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8211; Alberto Arecchi, (Italien), italienischer Architekt, arbeitete in verschiedenen afrikanischen Ländern für die Entwicklungszusammenarbeit; unterrichtete Baumaterialien an mehreren Hochschulen; leitet derzeit Liutprand, eine kulturelle Vereinigung, die Bücher über die lokale Geschichte der Region Pavia herausgibt (www.liutprand.it).</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8211; Juan José Torres Núñez, PhD (Spanien), Dichter, veröffentlichter Autor, freier Journalist, Mitglied des Schiller-Instituts</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8211; Jeffrey Mahn, (U.S.A.), Nuklearingenieur (a.D.), Sandia National Labs, Wissenschaftspädagoge am National Museum of Nuclear Science and History</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8211; Marsha Freeman, (U.S.A.), National Assoc. of Science Writers (gewählt), Aviation/Space Writers Assoc. (gewählt), Fellow, British Interplanetary Society (gewählt), American Institute of Aeronautics and Astronautics American Astronautical Society &#8211; History Committee of the AIAA, History Committee of the International Academy of Astronautics (ernannt)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8211; William Cuthbert Jones, (U.S.A.), ehemaliger Korrespondent des Weißen Hauses, EIR</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8211; C. (Kees) le Pair, (Niederlande), Physiker (a. D.), Universität Leiden; Königlich Niederländische Akademie der Künste und Wissenschaften</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8211; Djamila le Pair, (Niederlande), Freiberufliche Journalistin; Free Assange-Aktivistin</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">(Angabe von Institutionen nur zu Identifikationszwecken)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbreiten und unterstützen Sie diesen Auruf</strong></p>
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		<title>Pressemitteilung: Menschheit für Frieden internationale Kundgebungen am 6. August</title>
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		<dc:creator><![CDATA[madeleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2023 13:29:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Humanity for Peace, eine neue globale Bewegung, die sich der Förderung von Harmonie und der Abschaffung von Gewalt verschrieben hat, veröffentlichte am 18. Juli 2023 die folgende Erklärung. Die Gefahr eines Atomkrieges ist so weit eskaliert, daß kein vernünftiger Mensch auf der Welt sie mehr ignorieren kann. Dennoch gibt es in der gegenwärtigen Atmosphäre immer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Humanity for Peace, eine neue globale Bewegung, die sich der Förderung von Harmonie und der Abschaffung von Gewalt verschrieben hat, veröffentlichte am 18. Juli 2023 die folgende Erklärung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefahr eines Atomkrieges ist so weit eskaliert, daß kein vernünftiger Mensch auf der Welt sie mehr ignorieren kann. Dennoch gibt es in der gegenwärtigen Atmosphäre immer noch einige, die meinen, es sollte noch mehr Waffen und mehr Sanktionen geben, und sogar denken, man könnte einen Atomkrieg gegen Rußland gewinnen. Es ist völlig klar, daß diejenigen, die diesen Krieg provoziert haben und ihn weiter eskalieren lassen, sich nicht um das Leben der Menschen in der Ukraine oder irgendeinem anderen Land der Welt scheren. Das ist NICHT akzeptabel für diejenigen unter uns, denen das Wohlergehen der Menschheit am Herzen liegt – diejenigen, die nicht wollen, daß die menschliche Gattung vom Angesicht der Erde ausgelöscht wird!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb rufen wir die Bürger der Welt auf, sich zusammenzuschließen und unsere Stimme gegen diesen Wahnsinn zu erheben. <em>Humanity for Peace</em> baut eine einheitliche Koalition auf, jenseits aller Ideologien, um diese Eskalation hin zum Atomkrieg zu stoppen. Wir sehen nicht tatenlos zu, wie die Menschheit durch einen solchen Wahnsinn zugrunde geht!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 6. August jährt sich zum 78. Mal der sinnlose, massenmörderische Atombombenabwurf der Vereinigten Staaten auf Hiroshima, dem Tage später das gleiche Verbrechen bei Nagasaki folgte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Humanity for Peace ist stolz, ankündigen zu können, daß zu diesem Anlaß am 6. August 2023 eine internationale Kundgebung stattfindet, um die Welt daran zu erinnern, daß ein Atomkrieg nie geführt werden darf und nie gewonnen werden kann. Das ist der Menschheit nicht würdig, und wir müssen die Vorstellung vom „unvermeidlichen Krieg“ als moralisch verwerflich und unglaublich zynisch zurückweisen. Die Hauptkundgebung findet von 13-16 Uhr EDT am Sitz der Vereinten Nationen in New York statt und wird live über das Internet übertragen. In Solidarität mit dieser Aktion werden in anderen Städten überall auf der Welt weitere Kundgebungen stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie Interesse an der Organisation einer Schwesterkundgebung haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen unterstützen bereits über 20 Organisationen die Veranstaltung. Wenn Ihre Organisation dies auch tun möchte, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Präsident Kennedy 1963 in seiner berühmten Rede an der American University sagte: Krieg ist nicht unvermeidlich – aber nur, wenn wir daran arbeiten, den Frieden zu schaffen. Die politische Führung der Vereinigten Staaten und der NATO tut heute das Gegenteil, sie heizt die Lage in der Ukraine weiter an und verschärft sie. Aus diesem Grund muß sich ein internationaler Chor von Stimmen gegen diese Politik erheben und der Ruf nach Frieden ertönen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schließen Sie sich uns am 6. August an – machen wir dies zur dominierenden Stimme auf der Welt!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ort: Dag Hammarskjöld Plaza, East 47th St., New York, NY 10017, Zeit 13-16 Uhr EDT</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Forderungen lauten wie folgt:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Sofortige Einstellung aller Finanz- und Waffenlieferungen an die Ukraine.</li><li>Sofortige Einberufung von Friedensgesprächen ohne Vorbedingungen.</li><li>Auflösung der North Atlantic Treaty Organization (NATO).</li><li>Schaffung einer neuen internationalen Sicherheitsarchitektur, um die Aufteilung der Welt in Blöcke zu beenden und die Geopolitik zu beseitigen. Diese neue Architektur muß die Sicherheitsbelange jeder souveränen Nation, ob groß oder klein, berücksichtigen.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Rednerliste umfaßt:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><em>Gerald Celente</em>, Gründer und Direktor des Trends Research Institute und Herausgeber der Zeitschrift <em>Trends Journal</em>; Gründer von Occupy Peace &amp; Freedom,</li><li><em>Mike ter Maat</em>, Kandidat für die Präsidentschaftsnominierung der Libertarian Party 2024, ehemaliger Wirtschaftswissenschaftler im Weißen Haus, Professor, Unternehmer und reformorientierter Polizeibeamter,</li><li><em>Scott Ritter</em>, ehemaliger Geheimdienstoffizier des U.S. Marine Corps und Autor. Er diente in der Sowjetunion als Inspektor für die Umsetzung des INF-Vertrags, gehörte während des Golfkriegs zum Stab von General Norman Schwarzkopf und war von 1991-98 Chefwaffeninspektor der UN im Irak,</li><li><em>Nick Brana</em>, nationaler Vorsitzender der People&#8217;s Party und Organisator der Friedensdemonstration Rage Against the War Machine,</li><li><em>Jose Vega</em>, Mitarbeiter der Kampagne von Diane Sare für den US-Senatssitz von New York und LaRouche-Aktivist seit 2014,</li><li><em>Ahmadou Diallo</em>, Präsident und Gründer der Guinean American League of Friends for Freedom, Analyst für die guineische Gemeinschaft in New York und anderen US-Bundesstaaten,</li><li><em>Pfarrerin Dr. Terri L. Strong</em>, Vorsitzende des Ausschusses für Aktion und globale Belange der National Church Women United Organization. (Die Angaben der Zugehörigkeiten dienen nur zur Identifizierung.)</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading">Konzert mit Mozarts Requiem</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluß an die internationale Demonstration werden Musiker aus verschiedenen Teilen der Vereinigten Staaten gemeinsam ihre musikalischen Talente in einem kostenlosen Konzert der Öffentlichkeit präsentieren. Zur Aufführung kommt das <em>Requiem</em> von Wolfgang Amadeus Mozart. Unser Chefdirigent für dieses Konzert ist Maestro Gürer Aykal, Generalmusikdirektor des Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra, emeritierter Professor und ehemaliger Dirigent des Symphonieorchesters von El Paso, Texas.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Konzert findet statt am Sonntag, 6. August 2023 von 18-20 Uhr in der Unitarian Church of All Souls, 1157 Lexington Avenue an der East 80th Street, New York City.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Humanity for Peace – Menschheit für Frieden</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutsch: <a href="https://humanityforpeace.net/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://humanityforpeace.net/de/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Englisch: <a href="https://humanityforpeace.net" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://humanityforpeace.net</a></p>
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			</item>
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		<title>Offener Brief an Freunde, Feinde und Menschen, die keine Ahnung haben, wer ich bin</title>
		<link>https://schillerinstitute.com/blog/2023/07/23/offener-brief-an-freunde-feinde-und-menschen-die-keine-ahnung-haben-wer-ich-bin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[madeleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2023 13:08:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich schreibe Ihnen als Amerikaner, der seit 1984 hauptsächlich in Hiroshima gelebt hat, um Sie zu bitten, am 6. August dieses Jahres von 13.00 bis 16.00 Uhr an der Versammlung &#8220;Humanity for Peace&#8221; bei der UNO teilzunehmen. Ich schreibe Ihnen, weil ich vermute, dass viele von Ihnen einen Blick auf die Liste der Sponsoren und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich schreibe Ihnen als Amerikaner, der seit 1984 hauptsächlich in Hiroshima gelebt hat, um Sie zu bitten, am <strong>6. August </strong>dieses Jahres von <strong>13.00 bis 16.00 Uhr an der Versammlung &#8220;Humanity for Peace&#8221; </strong>bei der <strong>UNO </strong>teilzunehmen. Ich schreibe Ihnen, weil ich vermute, dass viele von Ihnen einen Blick auf die Liste der Sponsoren und Redner werfen und daraus den Schluß ziehen, an diesem Tag etwas Besseres zu tun zu haben, weil sie nicht mit einigen dieser Verrückten in Verbindung gebracht werden wollen. Ich vermute, Sie halten einige der Redner für ziemlich verrückt oder für Marionetten Putins oder für zu pazifistisch oder nicht pazifistisch genug oder für finanziert von der CIA, dem US-Außenministerium, dem Kreml oder Peking oder ICAN. Einige standen vielleicht sogar in Konkurrenz mit Ihnen um ein Stipendium oder einen Liebhaber, oder Sie wurden in einem öffentlichen Forum vorgeführt. Deshalb die Bitte an Sie: Lassen Sie all das nur für den 6. August 2023, von 13 bis 16 Uhr, außen vor. Lassen Sie nichts anderes gelten als den Widerstand gegen die nukleare Vernichtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wäre gerne auch bei Ihnen, wenn ich könnte, aber ich schreibe aus Hiroshima, wo es 300 Friedensgruppen und Hunderttausende von Menschen gibt, denen der Frieden und die Abschaffung von Atomwaffen am Herzen liegen, wo aber die Friedensbewegten nie etwas gemeinsam unternehmen, weil sie &#8220;Differenzen&#8221; haben. Einige Leute mögen bestimmte Leute, andere nicht, und stattdessen mögen sie andere Leute, weil bestimmte Leute zu radikal sind, vielleicht sogar kommunistisch, oder nicht radikal genug, vielleicht sogar Lockvögel für die Atomindustrie, weil sie glauben, dass Atomkraft in Ordnung ist, oder vielleicht ist alles, was mit Atomkraft zu tun hat, schlecht, aber amerikanische Stützpunkte sind ein notwendiges Übel, oder amerikanische Stützpunkte müssen weg, aber Artikel 9 muss bleiben, oder Japan sollte ein normales Land sein, oder die Japaner sind alle friedensgestört, oder Bäume von Überlebenden der Atombombe sind der beste Weg, um den Frieden zu fördern, oder Bäume von Überlebenden der Atombombe wachsen nicht schnell genug angesichts der unmittelbaren Gefahr, in der wir uns befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe keine Ahnung, was Sie für den <strong>6. August </strong>geplant haben, aber bitte sorgen Sie dafür, dass Sie <strong>von 13 bis 16 Uhr </strong>vor der <strong>UNO </strong>stehen. <strong>Humanity for Peace </strong>braucht dort eine Million Menschen. Humanity muss die Polizei, die UNO und all die reichen Leute in New York in Angst und Schrecken versetzen. Die Menschheit muss sie denken lassen, dass Millionen von Menschen Angst vor dem haben, was passiert, und gegen jeden stimmen werden, der auch nur ein freundliches Wort über den Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine oder Taiwan oder sonst wo sagt. Ein Atomkrieg ist die rote Linie der Menschheit. Denken Sie nicht einmal daran, Sie $$$$$$$$!!!!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es nützt nichts, wenn ein paar tausend Menschen vor der UNO stehen, während ein paar tausend mehr am Ground Zero Mahnwache halten und ein paar hundert mehr in der Riverside Church großen Reden zuhören. Die Menschlichkeit wird auf die Probe gestellt. Werden wir lernen, so zu kooperieren, dass unser Planet bewohnbar bleibt, oder werden der letzte Russe und der letzte Amerikaner sterben, indem sie aufeinander schießen? Wenn wir nicht bald anfangen zu kooperieren, werden wir bis 2050 ausgestorben sein, so die Zeitschrift <em>Nature</em>. Wenn wir in diesem Jahrhundert aussterben, dann deshalb, weil die Menschen in Frieden nicht mehr kooperieren können, um eine Million Menschen an einem Ort zu versammeln, um einen Atomkrieg zu verhindern, und das sogar in New York.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit freundlichen Grüßen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Steve Leeper</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorsitzender, Peace Culture Village</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ehemaliger Vorsitzender, Hiroshima Peace Culture Foundation</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ehemaliger US-Vertreter, Mayors for Peace</p>
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		<title>Alle Sanktionen gegen Syrien müssen aufgehoben und die US-Besatzung beendet werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[madeleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 14:48:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Our initiatives (petitions, etc)]]></category>
		<category><![CDATA[Stoppt die Sanktionen]]></category>
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					<description><![CDATA[28. Februar 2023 (EIRNS) &#8211; Die LaRouche-Bewegung verbreitet die folgende Vorabveröffentlichung des Leitartikels des kommenden EIR-Magazins als Teil einer intensiven, konzertierten Anstrengung, die sich an die Mitglieder des US-Kongresses richtet, um die betäubende Mauer des Schweigens über die barbarischen Aktivitäten zu durchbrechen, die vom US-Militär gegen alle Regeln [des Völkerrechts] verübt werden, einem Militär, das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>28. Februar 2023 (EIRNS) &#8211;</em> <em>Die LaRouche-Bewegung verbreitet die folgende Vorabveröffentlichung des Leitartikels des kommenden EIR-Magazins als Teil einer intensiven, konzertierten Anstrengung, die sich an die Mitglieder des US-Kongresses richtet, um die betäubende Mauer des Schweigens über die barbarischen Aktivitäten zu durchbrechen, die vom US-Militär gegen alle Regeln [des Völkerrechts] verübt werden, einem Militär, das sich illegal in diesem Land aufhält – illegal nach US-Recht und illegal nach internationalem Recht. Die ebenso illegalen und barbarischen Sanktionen gegen Syrien müssen jetzt aufgehoben werden.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Alle Sanktionen gegen Syrien aufheben &#8211; Die US-Besatzung beenden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">25. Februar &#8211; Die Sanktionen gegen Syrien können nicht länger toleriert werden. Pax Christi USA schloß sich mit mehreren religiösen Gruppen in einem <a rel="noreferrer noopener" href="https://paxchristiusa.org/2023/02/18/faith-leaders-urge-u-s-to-lift-sanctions-in-order-to-expedite-help-for-syria-after-earthquake/" data-type="URL" data-id="https://paxchristiusa.org/2023/02/18/faith-leaders-urge-u-s-to-lift-sanctions-in-order-to-expedite-help-for-syria-after-earthquake/" target="_blank"><strong>offenen Brief</strong></a> zusammen und forderte „die Biden-Administration und die Mitglieder des Kongresses auf, die Würde aller Menschen zu garantieren, indem sie die Sanktionen aufheben, die Diplomatie fortsetzen und den am stärksten betroffenen Menschen in der Türkei und in Syrien Hilfe zukommen lassen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die über zweistündige Live-Internetkonferenz des Schiller-Instituts am 21. Februar 2023  mit dem Titel <a href="/de?p=95361" data-type="URL" data-id="https://schillerinstitute.com/blog/2023/02/17/internetkonferenz-schliessen-sie-sich-dem-aufruf-an-die-sanktionen-gegen-syrien-muessen-aufgehoben-werden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>„Die Sanktionen gegen Syrien müssen aufgehoben werden!“</strong></a> ist ein mächtiges Werkzeug der Wahrheit, das direkt die Tatsache anspricht, daß die Sanktionen und der Krieg, die 90 % der syrischen Bevölkerung in die Armut gezwungen haben, Hand in Hand mit der militärischen Besetzung Syriens durch die Vereinigten Staaten gehen, die ebenfalls beendet werden muß.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, Vanessa Beeley, unabhängige britische Journalistin, die jetzt in Damaskus lebt, Marwa Osman, Professorin, Autorin und Fernsehmoderatorin aus dem Libanon, Oberst Richard H. Black (a.D.), ehemaliger Senator des Bundesstaates Virginia, und Chandra Muzaffar aus Malaysia, Leiter der JUST (International Movement for a Just World), stellten das Ausmaß der Zerstörung dar, das die USA und ihre europäischen Verbündeten seit 2007 in Syrien angerichtet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den verheerenden Erdbeben im Februar dieses Jahres ist die vollständige Aufhebung der einseitigen Wirtschafts- und Finanzsanktionen, mit denen die Vereinigten Staaten und die Europäische Union den Wiederaufbau – und jetzt auch die Hilfe für das Land – blockieren, zwingend notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Appell war deutlich: „Die Aufhebung der &#8216;Cäsar&#8217;-Sanktionen muß vom US-Kongreß eingefordert werden. Diese sind eine kollektive Bestrafung der syrischen Zivilbevölkerung“. Moderator Dennis Speed wies darauf hin, daß während der Internetkonferenz Delegationen des Schiller-Instituts im Kongreß waren, um ein Ende des NATO-Krieges in der Ukraine und der Sanktionen gegen Syrien zu fordern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beginn der Mobilisierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im US-Repräsentantenhaus wurde am 21. Februar vom Abgeordneten Matt Gaetz (R-FL) eine <strong><a href="https://www.congress.gov/118/bills/hconres20/BILLS-118hconres20ih.pdf" data-type="URL" data-id="https://www.congress.gov/118/bills/hconres20/BILLS-118hconres20ih.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Kriegsrecht-Resolution“</a></strong> eingebracht, um alle US-Truppen aus Syrien abzuziehen. Nach dem US-Gesetz handelt es sich dabei um eine privilegierte Resolution, über die innerhalb von 18 Tagen abgestimmt werden muß. Wird die Resolution verabschiedet, hat die Biden-Administration 15 Tage Zeit, um den Abzug der US-Truppen durchzuführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die LaRouche-Bewegung setzt sich dafür ein, daß der US-Kongreß, an dessen Händen Blut klebt, diese Resolution verabschiedet, was ein wichtiger erster Schritt sein wird, um die Barbarei der Sanktionen in Syrien und weltweit zu stoppen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berichte von Experten</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vanessa Beeley</strong> berichtete aus Syrien: „Die Syrer sind widerstandsfähig, sie sind einfallsreich. Und obwohl 90 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, haben sie überlebt. &#8230; Jetzt haben sie eine furchtbare humanitäre Tragödie, schätzungsweise 5 Millionen Syrier sind obdachlos. Selbst im Nordwesten, der unter der Kontrolle der vom Westen unterstützten Terrorgruppen steht, ist es eine humanitäre Tragödie. Aber der Westen hilft nicht.“ Sie betonte, daß die Sanktionen Teil der Besatzung Syriens seien, daß „drei seiner vier Grenzen von feindlichen Mächten kontrolliert“ werden. Darüber hinaus betonte sie: „Der Westen nutzt diese Tragödie, um den Krieg gegen Syrien wieder in Gang zu bringen“, indem er „humanitäre“ Hilfe nur über den Bab al-Hawa-Grenzübergang von der Türkei aus zulässt, der von Al-Qaida kontrolliert wird. Sie schloß: „Was Syrien jetzt braucht, ist die Aufhebung der Sanktionen, aber vor allem braucht es die Beendigung der US-Besetzung&#8230;. [Die USA] halten den Südosten des Landes mit ihrer Militärbasis Al-Tanf besetzt, die auch das Flüchtlingslager Rukban kontrolliert. Sie haben eine 55-Kilometer-Zone, die niemand betreten darf, eingerichtet, in der sie bewaffnete Gruppen, darunter ISIS, ausbilden und bewaffnen. Beenden Sie also bitte die Besatzung.“</p>



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<iframe title="Vanessa Beeley: Beendet die Sanktionen und US-Besatzung Syriens" width="860" height="484" src="https://www.youtube.com/embed/9wuFvVbRAGM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Chandra Muzaffar</strong> betonte: „Alles in allem wären Sanktionen ohne die Besatzung bedeutungslos&#8230;. Wir müssen verstehen, daß die Besatzung in Westasien weitergeht.“ Syrien sei seit 2007 zu einem Staat geworden, der nicht als Staat funktionieren könne, weil große Teile des Landes von ausländischen Mächten und verschiedenen Gruppen, die von diesen Mächten unterstützt werden, besetzt seien. Syrien habe viele der reicheren Länder in Südwestasien übertroffen, was die Gesundheitsversorgung und Bildung für alle Menschen, die Gleichberechtigung und den Respekt für Frauen sowie die Toleranz in einer multiethnischen und multireligiösen Gesellschaft angehe. Es sei ein Opfer der „US-Hegemonie“, sagte er, die beendet werden müsse. „Wir sollten kooperieren und zusammenarbeiten &#8230; wo die besten Werte unserer jeweiligen Zivilisationen gedeihen können“.</p>



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<iframe title="Chandra Muzaffar: Die Besetzung in Westasien geht weiter." width="860" height="484" src="https://www.youtube.com/embed/zkaikEK0lzM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Marwa Osman</strong> schlug den Amerikanern ganz konkret vor: Gehen Sie zu Freunden oder Nachbarn und sammeln Sie Spenden, um den Zehntausenden syrischen Opfern der Erdbeben zu helfen. Wenden Sie sich dann an Ihren Kongreßabgeordneten und bitten Sie ihn um Unterstützung bei der Weiterleitung dieser Gelder an Menschen oder Wohltätigkeitsorganisationen in syrischen Städten wie Aleppo, und bitten Sie den Abgeordneten, Ihnen zu erklären, warum dies blockiert wird und nicht möglich ist, obwohl die Sanktionen „für 180 Tage ausgesetzt“ sein sollten [die finanziellen Sanktionen wurden nicht ausgesetzt]. Verlangen Sie dann, daß dieser Abgeordnete dies ändert. Sogar Nichtregierungsorganisationen im benachbarten Libanon fürchten laut Frau Osman, daß sie von den Vereinigten Staaten und der EU sanktioniert werden, wenn sie Gelder an Syrer über die Grenze überweisen.</p>



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<iframe loading="lazy" title="Marwa Osman: Kontaktieren Sie Ihre Abgeordneten, um die Syrien-Sanktionen zu stoppen" width="860" height="484" src="https://www.youtube.com/embed/_XForIIt1xg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Oberst Richard Black</strong>, der Syrien mehrfach besucht hat, beschrieb anschaulich die Art der von der US-Regierung unterstützten Terroristen und erklärte, daß erstere große Teile des Landes Terroristen überlassen habe, „die Selfies auf dem Rücken unschuldiger Frauen stehend machen. Das ist schändlich! Und jetzt verhöhnen sie auch noch die Menschen in Syrien, die unter dieser schrecklichen Erdbebenkatastrophe leiden, und verhöhnen sie damit, daß sie eigentlich den anderen Weg hätten gehen sollen. Sie hätten auf unserer Seite sein sollen, und jetzt bekommen sie, was sie verdienen – das ist im Wesentlichen das, was das Außenministerium sagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eine Schande! Es ist ein Horror! Wenn das amerikanische Volk verstehen würde, was hier geschieht, würde diese Regierung fallen. Diese Regierung könnte in den Vereinigten Staaten nicht existieren, wenn das amerikanische Volk nicht durch die mitschuldigen Medien vor den Schrecken, die wir dem syrischen Volk auferlegt haben, abgeschirmt wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eine Schande. Ich hasse es, das zu sehen, weil ich mein Land liebe. Ich möchte, daß es ein besserer Ort wird, als es war, als ich aufgewachsen bin. Und ich hoffe und bete, daß es besser wird, aber wir könnten sicherlich damit beginnen, diese obszönen Cäsar-Sanktionen zu beenden, die unschuldigen Menschen Hunger und Kälte auferlegen.“</p>



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<iframe loading="lazy" title="Senator Richard Black: Was mit Syrien gemacht wird, ist eine Schande!" width="860" height="484" src="https://www.youtube.com/embed/4lw-096trYY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Religiöse Gruppen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein <strong><a href="https://www.pcusa.org/news/2023/2/7/stated-clerk-calls-for-a-lift-of-sanctions-on-syri/" data-type="URL" data-id="https://www.pcusa.org/news/2023/2/7/stated-clerk-calls-for-a-lift-of-sanctions-on-syri/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dringender Appell</a></strong> wurde am 6. Februar vom Rat der Kirchen im Nahen Osten, einer Mitgliedsorganisation des Ökumenischen Rates der Kirchen, veröffentlicht, in dem es heißt: „Wir fordern die sofortige Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien und die Freigabe des Zugangs zu allen Gütern, damit die Sanktionen nicht zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 17. Februar wurde ein offener Brief von einer Gruppe kirchlicher Organisationen in den Vereinigten Staaten veröffentlicht. In dem Brief heißt es unter anderem:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Daher bitten wir als Glaubensgemeinschaften den Kongreß und die Regierung,..:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Sanktionen aufzuheben, um die Lieferung von Hilfsgütern zu beschleunigen, den Handelszugang zu öffnen und die Hilfsleistungen für bedürftige Zivilisten auszuweiten.</li><li>Die 180-tägige Befristung der neuen Allgemeinen Lizenz [Aussetzung der Sanktionen] für Syrien aufzuheben.</li><li>die Anwendbarkeit der neu verabschiedeten Allgemeinen Lizenz für materielle Unterstützung auf ganz Syrien auszudehnen.</li><li>Die Kommunikation mit den syrischen und UN-Kollegen während der Erdbebenhilfe fortzusetzen und darauf hinzuwirken, daß neue Grenzübergänge für den Zugang von Personal nach Nordsyrien geöffnet werden.</li><li>Die Erteilung von Bürgschaften an Finanzinstitute und Hilfsorganisationen, um die Soforthilfe in Syrien zu erleichtern.</li><li>Die Koordinierung der Öffnung von Bankkanälen, um NROs und INGOs dabei zu helfen, die Hilfe dorthin zu bringen, wo sie benötigt wird, einschließlich Überweisungen von Familien.</li><li>Zusätzliche Mittel für USAID- und UN-Programme bereitzustellen, um die Türkei und Syrien bei der Bewältigung der Erdbebenschäden und dem Wiederaufbau zu unterstützen.“</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Brief wurde unterzeichnet von:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alliance of Baptists; American Friends Service Committee (AFSC); Churches for Middle East Peace (CMEP); Community of Christ; Congregation of Our Lady of Charity of the Good Shepherd, U.S. Provinces; Evangelical Lutheran Church in America; Friends Committee on National Legislation (FCNL); Global Ministries of the Christian Church (Disciples of Christ) and United Church of Christ Maryknoll Office for Global Concerns; Mennonite Central Committee U. S. (MCC); National Advocacy Center of the Sisters of the Good Shepherd; Pax Christi USA; Presbyterianische Kirche (USA); The United Methodist Church-General Board of Church and Society; Unitarian Universalist Service Committee (UUSC); und United Church of Christ, Justice and Local Church Ministries.</p>
]]></content:encoded>
					
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