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	<title>448 &#8211; Schiller Institute</title>
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		<title>Wang Yi: BRI-Entwicklung ungestört</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 17:11:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[7. März (EIRNS) &#8211; Auf einer Pressekonferenz am 6. März versicherte Chinas Außenminister Wang Yi, die Belt and Road Initiative (BRI) habe während des COVID-19-Ausbruchs ihren Schwung beibehalten habe; neue Projekte wie die Hochgeschwindigkeitseisenbahn China-Laos seien abgeschlossen worden. China habe mit Partnern aus 20 Entwicklungsländern bei der Herstellung von Impfstoffen zusammengearbeitet, und der China-Europa-Eisenbahnverbindung sei [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">7. März (EIRNS) &#8211; Auf einer Pressekonferenz am 6. März versicherte Chinas Außenminister Wang Yi, die Belt and Road Initiative (BRI) habe während des COVID-19-Ausbruchs ihren Schwung beibehalten habe; neue Projekte wie die Hochgeschwindigkeitseisenbahn China-Laos seien abgeschlossen worden. China habe mit Partnern aus 20 Entwicklungsländern bei der Herstellung von Impfstoffen zusammengearbeitet, und der China-Europa-Eisenbahnverbindung sei voll in Betrieb. Im letzten Jahr hätten sich 10 weitere Länder der BRI angeschlossen, und in der Welt nach COVID-19 würden sich neue Möglichkeiten ergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er wies auch darauf hin, daß die von Präsident Xi vorgeschlagene Globale Entwicklungsinitiative (GEI) von den Vereinten Nationen für die Umsetzung der UN-Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 übernommen worden sei. China sei bereit, im Rahmen der GEI mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, und nannte dafür vier Grundsätze: „Erstens: Wir müssen in Schlüsselbereichen wie Ernährung, Gesundheit, Beschäftigung und grüner Entwicklung Synergien schaffen. Zweitens müssen wir auf die Bedürfnisse aller Länder eingehen. Drittens müssen wir Partnerschaften mit Kooperationsmechanismen eingehen. Viertens müssen wir Partner in allen Sektoren ansprechen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wang Yi wies auch darauf hin, daß bei den Entwicklungsperspektiven für 2022 Asien eine zentrale Rolle spielen werde, denn drei große internationale Treffen finden in diesem Jahr in Asien statt: der BRICS-Gipfel in China, der APEC-Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Thailand und der G20-Gipfel, der von Indonesien ausgerichtet wird. Dies werden zweifellos wichtige Orte sein, um die weitere Entwicklung zu erörtern. Der Aufruf von Präsident Xi zur GEI sei „ein weiterer klarer Aufruf, die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen“, so Wang.</p>
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		<title>CGTN interviewt Helga Zepp-LaRouche zum 8. Jahrestag der Belt and Road Initiative</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2021 07:00:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Chinas Auslandsfernsehsender CGTN führte zwei Interviews mit der Vorsitzenden des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, anläßlich des achtjährigen Bestehens der Belt and Road Initiative; das erste in der Sendung „Dialogue Weekend“ und das zweite in „Global Business”. Dialogue Weekend Moderator LI QIUYUAN: Willkommen zu dieser Ausgabe des Dialog Weekend, ich bin Li Quiyuan. Im Herbst 2013 verkündete [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Chinas Auslandsfernsehsender CGTN führte zwei Interviews mit der Vorsitzenden des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, anläßlich des achtjährigen Bestehens der Belt and Road Initiative; das erste in der Sendung „Dialogue Weekend“ und das zweite in „Global Business”.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dialogue Weekend</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Moderator LI QIUYUAN:</strong> Willkommen zu dieser Ausgabe des <em>Dialog Weekend</em>, ich bin Li Quiyuan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Herbst 2013 verkündete der chinesische Präsident Xi Jinping bei seinem Besuch in Kasachstan und Indonesien den Plan zum Bau des Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtels und der maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts, auch bekannt als Belt and Road Initiative. Wie läuft das Projekt nach acht Jahren und wie hat es allen Beteiligten geholfen? Und welche Hindernisse wurden beim Bau überwunden? Um die letzten acht Jahre des BRI Revue passieren zu lassen, freue ich mich, von Prof. John Gong von der University of International Business and Economics und von Frau Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts, begleitet zu werden. Schön, Sie beide zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte mit Professor Gong anfangen. Klären Sie uns ein wenig auf: Warum wurde der Vorschlag überhaupt gemacht und was war die ursprüngliche Idee dahinter? Und warum hat der Präsident dies ausgerechnet während einer Auslandsreise angekündigt? Und wo stehen wir jetzt acht Jahre später?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PROF. JOHN GONG:</strong> Das ist eine lange Frage, aber lassen Sie mich zunächst sagen, was die Belt and Road Initiative <em>nicht </em><em>ist</em>: Sie ist kein geopolitisches Spiel, sie ist kein geostrategisches Spiel, sie hat nicht das Ziel, Einflußsphären auszuweiten. Sie hat hauptsächlich wirtschaftliche Ziele. Es gibt mehrere Gründe, warum China diese Initiative gestartet hat. Ich denke, der breitere Kontext ist, daß in dieser Zeit damals chinesische Unternehmen damit begannen, nach Übersee zu expandieren, eine globale Lieferkette aufzubauen, und in diesem Verlauf entdeckten chinesische Unternehmen schnell, daß es in den Hauptmärkten, auf die sie abzielten, sprich den Entwicklungsländer, weitgehend an Infrastrukturen wie Eisenbahnen, Hafenanlagen, Stromnetzen, Telekommunikationsnetzen fehlte – all das brauchen die chinesischen Unternehmen, um auf diesen Märkten richtig zu agieren. Und der Ausbau der Basisinfrastruktur in diesen Ländern ist für beide Seiten von Vorteil. Damals gab es auch Zugang zu den grundlegenden Baumaterialien wie Zement, Stahl und solchen Dingen. Wir sprechen von einer Zeit 2012-13.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte auch erwähnen, daß damals Chinas Devisenreserven auf einem Allzeithoch waren. Die Devisenreserven, die sich hauptsächlich in den USA befanden, betrugen ungefähr 4 Billionen Dollar, angelegt in Schatzwechsel und Anleihen der amerikanischen Regierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">All diese Gründe zusammen führten zu der ganz natürlichen Entwicklung, dieses Geld, diese Überkapazitäten und die Fähigkeiten chinesischer Unternehmen zum Aufbau von Infrastrukturen zu nutzen, um den Entwicklungsländern bei der Umsetzung dieser Projekte zu helfen. Und ich denke, dies ist der breitere Kontext. Die Entwicklung funktioniert in beide Richtungen, und sie kommt insbesondere den Gastländern zugute, in denen die chinesischen Unternehmen tätig sind und diese Infrastrukturprojekte gebaut werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LI:</strong> Helga, wie beurteilen Sie die Fortschritte, die in den letzten acht Jahren bei dieser Initiative gemacht wurden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>HELGA ZEPP-LAROUCHE: I</strong>ch denke, es ist das beeindruckendste Infrastrukturprojekt in der Geschichte der gesamten Menschheit. Und China hat den Entwicklungsländern erstmals die Chance gegeben, Armut und Unterentwicklung zu überwinden. Man muß sich nur die Fortschritte anschauen: Ganz neu ist jetzt das Hochgeschwindigkeitsbahnprojekt China-Laos, das ist fantastisch. Es wird auch nach Thailand und darüber hinaus erweitert. Bald wird das noch nicht so entwickelte Land Laos über ein Hochgeschwindigkeitsbahnsystem verfügen, von dem Europa und die USA nur träumen können!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann gibt es den Vertrag für den China-Pakistan-Wirtschaftskorridor (CPEC) und viele weitere Projekte in Zentralasien und in Afrika. Ich denke, auf diese Weise hat sich die strategische Lage sehr stark verschoben, indem zum ersten Mal in all diesen Länder die Unterentwicklung überwunden wurde. Ich denke also, daß es trotz aller Widerstände ein großer Erfolg ist&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LI: </strong>Helga, sind Sie der Meinung, daß die BRI große Chancen für Unternehmen und die beteiligten Länder bietet? Könnten sie von einer reibungsloseren und effizienteren globalen Handelsinfrastruktur profitieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ZEPP-LAROUCHE: </strong>Ja, natürlich. Alle Länder Asiens, viele in Afrika, sogar in Europa – Portugal, Italien, Spanien, Griechenland, die 16+1-Länder in Osteuropa – sind bereits an Bord der BRI. Aber auch einige der sogenannten fortgeschrittenen Länder wie Deutschland würden sehr davon profitieren, wenn sie aufhören würden, in geopolitischen Vorurteilen zu denken. Sie könnten sich zum Beispiel jetzt mit China bei der Entwicklung Afghanistans zusammenschließen, denn das Land leidet unter der schlimmsten humanitären Krise der Welt und muß dringend in die Belt and Road Initiative integriert werden, wenn es jemals Stabilität erreichen will. So macht sich Deutschland zum Beispiel große Sorgen um die Flüchtlingskrise, und die EU will deswegen eine Mauer um die Außengrenzen bauen – wie der alte <em>Limes </em><em>i</em>m Römischen Reich. Ich denke, die europäischen Länder und hoffentlich auch die Vereinigten Staaten sollten sich lieber zusammentun, um Afghanistan wieder aufzubauen; sie haben eine moralische Verpflichtung dazu, weil die NATO-Staaten 20 Jahre lang Afghanistan besetzt und das Land als völligen Trümmerhaufen verlassen haben. Das gleiche gilt für Haiti, Syrien und Jemen; all diese anderen Länder befinden sich in einem schlechten Zustand. Wenn Deutschland und Europa mit China und den Belt and Road-Ländern zusammenarbeiten würden, um Südwestasien und Afrika zu entwickeln, gäbe es kein Flüchtlingsproblem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen sehr, sehr dringend umdenken, denn es bietet sich derzeit ein enormer Moment in der Geschichte. Das westliche Finanzsystem ist nicht in guter Verfassung, es gibt Anzeichen einer Hyperinflation, die Lieferketten sind ein Problem. Ich denke also, wir brauchen ein Umdenken. Das Schiller-Institut veranstaltet viele Konferenzen und Aktivitäten, um die Industrieländer davon zu überzeugen, daß es in ihrem dringenden Eigeninteresse liegt, mit der BRI zusammenzuarbeiten und eine positive Rolle in der Geschichte zu spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LI:</strong> Helga, vielen Dank, daß Sie sich die Zeit genommen haben, mit uns zu sprechen. Wir schätzen Ihre Perspektive.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Global Business</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Moderator: </strong>Um mehr über die Belt and Road Initiative zu erfahren, möchte ich Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts in Wiesbaden befragen. Willkommen in der Sendung. Präsident Xi Jinping sagt, daß es bei der BRI darum geht, die größte gemeinsame Basis für alle zu finden. Es ist interessant, dies mit dem zu vergleichen, was wir oft aus dem Westen hören, daß man nämlich nur mit gleichgesinnten Ländern zusammenarbeiten will. Hier geht es darum, mit allen Ländern, großen und kleinen, zusammenzuarbeiten, um den größten gemeinsamen Nenner zu finden. Helga, wie wichtig ist Ihrer Meinung nach die BRI in diesen unsicheren Zeiten, um den wirtschaftlichen Kuchen für alle wachsen zu lassen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>HELGA ZEPP-LAROUCHE:</strong> Ich denke, die BRI ist derzeit die wichtigste strategische Initiative auf dem Planeten. Sie sprechen von „unsicheren Zeiten“; ich denke, diese Unsicherheiten zeigen sich zum Beispiel in Form einer hyperinflationären Tendenz – die Energie- und Lebensmittelpreise schnellen in die Höhe, und wir könnten tatsächlich auf einen hyperinflationären Zusammenbruch des gesamten Systems zusteuern. In einem solchen Moment kann die „Gürtel und Straße“-Initiative, die sich vor allem auf die realwirtschaftliche Seite der Wirtschaft konzentriert, tatsächlich zum wichtigsten Retter für die Weltwirtschaft insgesamt werden. Daher denke ich, daß die Belt and Road Initiative die wichtigste Initiative auf dem Planeten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Moderator:</strong> Ein großes Thema, über das wir alle öffentlich und privat reden, ist der Klimawandel. Inwiefern fördert die Belt and Road Initiative Ihrer Meinung nach eine nachhaltige und grüne Entwicklung, insbesondere für die Entwicklungsländer, die mehr Hilfe bei diesem grünen Übergang benötigen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ZEPP-LAROUCHE: </strong>Wissen Sie, auf dem COP26-Gipfel in Glasgow wurde sehr deutlich, daß hinter der Klimapolitik auch der malthusianische Versuch steckt, die Entwicklungsländer an der Entwicklung zu hindern. Das hat Indien sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, auch Indonesien und Nigeria, die alle nicht dem Programm von Glasgow zustimmten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">China bietet anderseits insbesondere eine Zusammenarbeit im Bereich der Kernenergie an, die eine sehr hohe Energieflußdichte aufweist. Daher denke ich, daß die Rolle Chinas und der BRI-Staaten, die alle in Richtung der Förderung der Kernenergie, auch für die Entwicklungsländer, gehen, eine sehr, sehr wichtige Alternative zur malthusianischen Politik darstellt, die von den Finanzzentren in London und der Wall Street ausgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MODERATOR: </strong>Derwirtschaftliche Kuchen sollte also für alle wachsen&#8230; Im Rahmen der BRI gibt es auch die Gesundheitsseidenstraße, und über diese hilft China den BRI-Partnerländern, indem es medizinisches Wissen über das Coronavirus teilt und auch medizinische Hilfe leistet, wie in den letzten beiden Jahre geschehen. Hilfe wird meiner Meinung nach ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen BRI-Kooperation sein. Wie sehen Sie die Entwicklung dieses Bereichs der Initiative nach der Pandemie?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ZEPP-LAROUCHE:</strong> Es ist ganz klar, dass China gerade vielen afrikanischen Ländern beim Aufbau einer Impfstoffproduktion hilft, damit sie selbst Impfstoffe entwickeln können. Bereits seit Ausbruch der Pandemie sage ich, daß sie nur beendet werden wird, wenn wir ein Weltgesundheitssystem aufbauen – ein modernes Gesundheitssystem in jedem einzelnen Land. Die Vorstellung, nur die reichen Länder mit Impfstoffen und modernen Krankenhäusern zu versorgen, funktioniert nicht, denn dann bleiben die armen Länder zurück, und dann wird ein mutiertes Virus zurückkommen und die gesamte Menschheit treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen in jedem einzelnen Land sehr großen Wert auf ein modernes Gesundheitssystem legen, das heißt u.a. moderne Krankenhäuser. China hat in Wuhan bewiesen, daß man in zwei Wochen ein modernes Krankenhaus bauen kann, und dafür brauchen die Entwicklungsländer Ermutigung und Hilfe. Sie brauchen Energie, sie brauchen sauberes Wasser. Ich denke, die dringendsten Länder sind derzeit Afghanistan, Haiti, Syrien und der Jemen: Diese Länder brauchen dringend internationale Zusammenarbeit, um ein modernes Gesundheitssystem aufzubauen, wenn sie überleben sollen. Ich habe in diesem Zusammenhang eine „Operation Ibn Sina“ vorgeschlagen, benannt nach dem großen Universaldenker aus der Region Afghanistans im 10. Jahrhundert. Und das könnte die Speerspitze für den Aufbau eines Gesundheitssystems in jedem Land der islamischen Welt, aber auch für alle anderen Entwicklungsländer werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MODERATOR: </strong>Wenn wir über das Schließen von Lücken sprechen, die Schließung der Energie- und der grünen Entwicklungslücke, was ist mit der digitalen Konnektivitätslücke? Die digitalen Konnektivitätsvorteile, die die BRI in der Zukunft bietet, könnten enorm sein, um insbesondere Schwellen- und Entwicklungsländer in die digitale Sphäre zu bringen. Während der Pandemie haben wir beobachtet, daß sich die Digitalisierung beschleunigt. Wie wird die BRI Ihrer Meinung nach die digitale Konnektivität fördern und dazu beitragen, die digitale Kluft zwischen Entwicklungsländern und fortgeschrittenen Volkswirtschaften zu verringern?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ZEPP-LAROUCHE:</strong> Der Umstand, daß China so viel besser mit der Pandemie umgehen konnte als fast jedes andere Land der Welt, hat damit zu tun, daß der Gesundheitssektor weitgehend digitalisiert ist und die Kontaktverfolgung in den Smart Cities integriert ist. Ich denke, das ist die Zukunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Westen gibt es Widerstand dagegen, weil es dort einen entscheidenden Unterschied gibt: In China vertraut die Bevölkerung größtenteils der Regierung und denkt, daß die getroffenen Maßnahmen dem Gemeinwohl dienen. In Westeuropa oder auch in den USA herrscht ein tiefes Mißtrauen zwischen der Bevölkerung und der Regierung, und deshalb gibt es viel Widerstand. Aber wenn man sich jetzt Deutschland oder viele europäische Länder anschaut, so explodiert die Pandemie wieder. Ein Grund dafür ist, daß dort noch immer Faxgeräte und andere archaische Mittel eingesetzt werden, um den Pandemieverlauf zu verfolgen. Wenn Europa eine Digitalisierung wie China hätte, wären wir viel besser aufgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke, das ist eindeutig der richtige Weg, und hoffentlich beginnen die Leute, ihre Vorurteile zu überdenken und zu korrigieren, die nicht auf Fakten beruhen. Zum Beispiel hat der US-Senat gerade einen strategischen Beschluß gefaßt, mit dem mehrere hundert Millionen Dollar jährlich zur Verfügung gestellt werden, um dem sogenannten „Einfluß“ Chinas entgegenzuwirken! Wenn dieses Geld für den Bau von Krankenhäusern und den Aufbau einer echten Infrastruktur zum Wohle der Menschen ausgegeben werden würde, würde das Image der Vereinigten Staaten viel mehr gewinnen als durch solche Maßnahmen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier kann ich nur hoffen, daß ein Umdenken stattfindet und viele der verbreiteten Vorurteile auf dem Müll landen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Moderator: </strong>Ja, anstatt Billionen von Dollar für endlose Kriege in fremden Ländern auszugeben, denke ich definitiv, daß das Geld besser für die Zusammenarbeit mit anderen Ländern verwendet wird&#8230; Vielen Dank, daß Sie Ihre Gedanken mit uns teilen, Helga. Das war Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts.</p>
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		<title>Ungarn wird zu einem regionalen Logistikzentrum</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2021 16:08:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Anläßlich der Grundsteinlegung zur Modernisierung des ungarischen Abschnitt der Eisenbahnlinie Budapest-Belgrad am 15. Oktober in Kiskunhalas sagte der ungarische Minister für Innovation und Technologie, László Palkovics: „Eisenbahnen werden in den nächsten 10-15 Jahren eindeutig im Mittelpunkt der ungarischen Verkehrsentwicklung stehen, wobei die Modernisierung und Kapazitätserweiterung der Strecke Budapest-Belgrad eine der vorrangigen Investitionen darstellt.“ Palkovics nahm [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Anläßlich der Grundsteinlegung zur Modernisierung des ungarischen Abschnitt der Eisenbahnlinie Budapest-Belgrad am 15. Oktober in Kiskunhalas sagte der ungarische Minister für Innovation und Technologie, László Palkovics: „Eisenbahnen werden in den nächsten 10-15 Jahren eindeutig im Mittelpunkt der ungarischen Verkehrsentwicklung stehen, wobei die Modernisierung und Kapazitätserweiterung der Strecke Budapest-Belgrad eine der vorrangigen Investitionen darstellt.“ Palkovics nahm an der Zeremonie teil, ebenso wie der serbische Minister für Bau, Verkehr und Infrastruktur, Tomislav Momirovic, und der chinesische Botschafter in Ungarn, Qi Dayu, sowie per Video der stellvertretende Vorsitzende der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission, Ning Jizhe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Palkovics erläuterte, daß Ungarn mit der Modernisierung der Eisenbahnlinie Budapest-Belgrad die schnellste Transportroute für chinesische Waren zwischen Mittel- und Südosteuropa bieten werde, die von Budapest über Belgrad und Skopje in Nordmazedonien bis nach Athen reicht. Er dankte den Chinesen auch für ihre Hilfe bei der Lieferung von medizinischer und anderer Ausrüstung während der Covid-19-Pandemie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.news.cn/english/2021-10/16/c_1310249948.htm" data-type="URL" data-id="http://www.news.cn/english/2021-10/16/c_1310249948.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Xinhua</em> </a>berichtete heute: „Das Eisenbahnprojekt werde die Verbindungen zwischen Ungarn und Serbien und anderen europäischen Ländern fördern, den beiden Ländern beim Aufbau eines regionalen Verkehrs- und Logistikknotens helfen, die europäische Infrastruktur und das Wirtschaftswachstum entlang der Strecke stark ankurbeln und das Wohlergehen der europäischen Bevölkerung steigern. Das Projekt ist auch von großer Bedeutung für die Verbindung der Gürtel- und Straßeninitiative (BRI) mit europäischen Entwicklungsstrategien und die Vertiefung der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit zwischen China und Europa“, so Ning weiter. „Man kann sagen, daß die Eisenbahn für unsere drei Länder, für die mittel- und osteuropäischen Länder und für ganz Europa von Nutzen ist“, sagte er.“</p>
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		<title>28 Nationen arbeiten mit China bei COVID-Impfstoffen zusammen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2021 16:37:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[28 Nationen haben am 23. Juni auf der hochrangigen Asia-Pazifik-Konferenz, die unter Vorsitz des chinesischen Staatsrats und Außenministers Wang Yi stattfand, die chinesische Initiative für eine BRI-Partnerschaft für COVID-19-Impfstoffe aufgegriffen. In einer Erklärung hieß es, daß internationale Zusammenarbeit und Solidarität der Schlüssel zur Bekämpfung der Pandemie sei, daß „Menschen und ihr Leben“ an erster Stelle [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">28 Nationen haben am 23. Juni auf der hochrangigen Asia-Pazifik-Konferenz, die unter Vorsitz des chinesischen Staatsrats und Außenministers Wang Yi stattfand, die chinesische Initiative für eine BRI-Partnerschaft für COVID-19-Impfstoffe aufgegriffen. In einer Erklärung hieß es, daß internationale Zusammenarbeit und Solidarität der Schlüssel zur Bekämpfung der Pandemie sei, daß „Menschen und ihr Leben“ an erster Stelle stehen müßten und daß niemand sicher sei, solange nicht alle sicher seien. Die Impfstoffe müßten gerecht verteilt werden, und es müsse eine „offene, faire und nicht diskriminierende internationale Zusammenarbeit bei Impfstoffen“ geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurden weitere Empfehlungen für die BRI-Impfstoffinitiative ausgesprochen: Erleichterte gemeinsame Forschung, Entwicklung und technischer Austausch, Förderung von Partnerschaften zwischen Impfstoffherstellern und Entwicklungsländern für die gemeinsame Produktion von Impfstoffen, um die weltweite Produktion zu steigern, Bestärkung regionaler und multilateraler Entwicklungsbanken, Entwicklungsländern mehr günstige Finanzmittel zur Verfügung zu stellen, um Impfstoffe zu beschaffen und zu produzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das chinesische Außenministerium gestern mitteilte, hat die BRI-Impfstoffinitiative in weniger als zwei Monaten beeindruckende Ergebnisse erzielt: Mit mehreren der 28 Mitunterstützer der Initiative wurden Kooperationsvereinbarungen über insgesamt 775 Millionen Impfstoffdosen, auch in Form von Konzentraten, geschlossen, von denen 350 Millionen Dosen bereits geliefert wurden. Darüber hinaus haben chinesische Unternehmen die gemeinsame Produktion mit vier Mitunterstützern dieser Initiative, deren Namen nicht genannt wurden, aufgenommen und diskutieren die gemeinsame Produktion „mit anderen interessierten Ländern“. Auf der heutigen Pressekonferenz des Außenministeriums berichtete Sprecher Wang Wenbin, daß China über 80 Ländern Impfstoffhilfe und 40 Ländern Impfstoffe zur Verfügung gestellt hat und mit anderen Entwicklungsländern bei der Massenproduktion des Impfstoffs zusammenarbeitet. Außerdem wurde heute bekannt gegeben, daß die Weltgesundheitsorganisation dem chinesischen Sinovac-Impfstoff eine Notfallzulassung erteilt hat. (Die vollständige Erklärung der Initiative finden Sie <a href="https://www.fmprc.gov.cn/mfa_eng/wjdt_665385/2649_665393/t1886387.shtml" data-type="URL" data-id="https://www.fmprc.gov.cn/mfa_eng/wjdt_665385/2649_665393/t1886387.shtml" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den 28 Ländern gehören: Afghanistan, Bangladesch, Brunei, Kambodscha, Chile, China, Kolumbien, Fidschi, Indonesien, Kasachstan, Kirgisistan, Laos, Malaysia, Malediven, Mongolei, Myanmar, Nepal, Pakistan, Philippinen, Saudi-Arabien, Singapur, Salomonen, Sri Lanka, Tadschikistan, Thailand, Turkmenistan, Vereinigte Arabische Emirate, Usbekistan und Vietnam.</p>
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		<title>Südafrikas Außenministerium veröffentlicht &#8220;Chinas gemeinsame Zukunft für die Menschheit&#8221;.</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2021 19:39:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein längerer Beitrag auf der Webseite von Independent Online (IOL) vom 29. März, in dem die Vorteile der jüngsten Beziehungen Afrikas zu China hervorgehoben werden, wurde am 30. März auf der Webseite des südafrikanischen Außenministeriums, dem Ministerium für Internationale Beziehungen und Kooperation (DIRCO), veröffentlicht. Die Stellungnahme stammt vom stellvertretenden Generaldirektor des DIRCO für Asien und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein längerer Beitrag auf der Webseite von Independent Online (IOL) vom 29. März, in dem die Vorteile der jüngsten Beziehungen Afrikas zu China hervorgehoben werden, wurde am 30. März auf der Webseite des südafrikanischen Außenministeriums, dem Ministerium für Internationale Beziehungen und Kooperation (DIRCO), veröffentlicht. Die Stellungnahme stammt vom stellvertretenden Generaldirektor des DIRCO für Asien und den Nahen Osten Anil Sooklal, der den Rang eines Botschafters innehat. Er ist Südafrikas Vertreter bei den BRICS, den G20 und IBSA (Indien-Brasilien-Südafrika) sowie bei der IORA (Indische-Ozean-Anrainerstaaten-Vereinigung). Der Artikel trägt die Überschrift: &#8220;Chinas gemeinsame Zukunft für die Menschheit&#8221;.</p>
<p>In einem sehr diplomatischen, aber von Anfang an deutlich pro-chinesischen Ton beginnt Botschafter Sooklal mit der Geschichte von Chinas &#8220;Idee einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit&#8221;, von ihrem ersten Auftritt auf der Weltbühne im Jahre 2013, mit dem Start der Belt and Road Initiative, worauf er schreibt: &#8220;Das Konzept, oder das, was heute als Vision betrachtet wird, setzt sich für die Förderung der internationalen Beziehungen ein, die auf gegenseitigem Respekt, Fairness, Gerechtigkeit und Win-Win-Kooperation fußen, sowie dem Aufbau einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit.&#8221;</p>
<p>China erkennt an, daß diese Vision einer &#8220;gemeinsamen Zukunft&#8221; der bestehenden unipolaren Ordnung entgegenlaufe, wie der Botschafter feststellt, doch sie [die Chinesen, ed.] hätten<br />
nicht die Konfrontation gewählt, sondern eher die multipolare Vision verdoppelt. &#8220;Während es eine größere Konvergenz zwischen Ländern und Regionen gibt, gibt es auch einen besorgniserregenden Trend in Richtung einer zunehmenden politischen Divergenz in der internationalen Gemeinschaft. Dies verheißt nichts Gutes für die Förderung des globalen Friedens, der Sicherheit, des Wirtschaftswachstums und der Entwicklung, weshalb für China die Zusammenarbeit mit den<br />
anderen Ländern umso wichtiger wurde, um die wirtschaftliche Globalisierung aufrechtzuerhalten, das System des Völkerrechts zu erhalten und letztlich zur Förderung einer Gemeinschaft mit gemeinsamer Zukunft beizutragen, die auf Chancengleichheit und Zugang zu wirtschaftlichem Wohlstand, Entwicklung und Wachstum setzt.&#8221;</p>
<p>Die Veröffentlichung der Stellungnahme des Botschafters durch das Außenministerium trägt zu Südafrikas internen Diskussionen und Orientierungen bei, während es darum kämpft, aus der Pandemie herauszukommen. Von ihrer Position an der &#8220;Spitze&#8221; des afrikanischen Globalen Südens aus betrachtend wird ihre Entscheidung und Ausrichtung große Auswirkungen auf das gesamte subsaharische Drittel des riesigen Kontinents haben. In dem Monat seit der Veröffentlichung dieses Artikels hat die Explosion des Terrors in Mosambik die Region erschüttert und in den Tagen danach gab Südafrika bekannt, daß es COVID-19-Impfstoffe aus China und Russland beziehen werde.</p>
<p>Das Erscheinen von Sooklals Artikel auf der Webseite des Außenministeriums ist ein Hinweis auf den internen Kampf, der derzeit tobt, aber auch ein Hinweis darauf, welchen Weg viele gerne einschlagen würden.<br />
<a href="http://www.dirco.gov.za/docs/2021/brics0330.htm">http://www.dirco.gov.za/docs/2021/brics0330.htm</a></p>
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		<title>Ehemaliger griechischer Premier schlägt BRI als Kooperationsmodell für China und EU vor</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2021 12:10:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In einem Interview mit Xinhua forderte der ehemalige griechische Premierminister George Papandreou, daß die Gürtel-und-Straßen-Initiative Chinas (BRI) ein Projekt neuer Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Asien werden sollte. „Die Belt and Road Initiative sollte ein Projekt für neue Beziehungen werden, das die neuen und zukünftigen Beziehungen der Europäischen Union mit Asien und natürlich mit [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In einem Interview mit <em>Xinhua</em> forderte der ehemalige griechische Premierminister George Papandreou, daß die Gürtel-und-Straßen-Initiative Chinas (BRI) ein Projekt neuer Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Asien werden sollte. „Die Belt and Road Initiative sollte ein Projekt für neue Beziehungen werden, das die neuen und zukünftigen Beziehungen der Europäischen Union mit Asien und natürlich mit China aufbaut“, sagte er. Er fügte hinzu, daß Griechenland, weil es „seit vielen Jahren eng mit China zusammengearbeitet hat“, in der Lage sei, eine (wichtige) Rolle in diesen Bemühungen zu spielen. „Griechenland und China haben als alte Kulturen nicht nur einander, sondern auch der Welt viel zu geben“, betonte der ehemalige Premierminister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Papandreou nannte die Investitionen von Chinas Unternehmen Cosco Shipping im Hafen von Piräus als Beispiel für die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Griechenland und China. Piräus habe sich zu einem wichtigen Handels- und Transportknotenpunkt für Waren in beide Richtungen entwickelt. Neben dem Handel, so Papandreou, könnten Griechenland und China unter anderem in den Bereichen Umwelt, Tourismus, sowie beim Austausch von Erkenntnissen in der traditionellen Medizin und Pflege zusammenarbeiten. Papandreou ist derzeit Abgeordneter des griechischen Parlaments und Präsident der Sozialistischen Internationale. Er hat sich durchgängig für eine Zusammenarbeit mit China ausgesprochen, ungeachtet der Positionen anderer Mitgliedsparteien in der Sozialistischen Internationale.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein aktuelles Beispiel ist ein Videotreffen zwischen Papandreou und Song Tao, Minister der Internationalen Abteilung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) am 2. April, bei dem Papandreou sagte: „Wir müssen Wege finden, die Spannungen rund um diese Themen [Menschenrechtsfragen] abzubauen und tatsächlich einen Dialog zu führen&#8230; Wenn wir uns auf diese Politik der gegenseitigen Vergeltungsmaßnahmen einlassen, eskaliert es oft. Bei diesem Nullsummenspiel gewinnt niemand, oder alle verlieren“. Er lobte auch den erfolgreichen Kampf gegen die Armut. Als stellvertretender Vorsitzender des Internationalen Olympischen Schlichtungszentrums lobte Papandreou auch den Beitrag Chinas zu den Olympischen Spielen. „Als Grieche und auch als Teil der olympischen Bewegung sehen wir die Olympischen Spiele als neutralen Boden, der nicht politisiert werden sollte“, sagte er und bezog sich dabei auf die jüngsten Auseinandersetzungen einer Reihe von Themen zwischen China und den Vereinigten Staaten.</p>
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		<title>Hat die Geopolitik Portugals Hafenerweiterungsprojekt in Sines vorerst versenkt?</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2021 10:57:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bis zum Ende der Angebotsfrist am 6. April für den Bau eines neuen, riesigen Containerterminals im portugiesischen Hafen von Sines war kein einziges Angebot eingegangen. Die Hafenbehörden führten das Fiasko auf den pandemiebedingten Rückgang der weltweiten Schifffahrt zurück und sprachen davon, ein weiteres Angebot mit &#8220;flexibleren&#8221; Bedingungen zu unterbreiten, wenn die &#8220;Marktbedingungen&#8221; sich verbessert hätten. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Bis zum Ende der Angebotsfrist am 6. April für den Bau eines neuen, riesigen Containerterminals im portugiesischen Hafen von Sines war kein einziges Angebot eingegangen. Die Hafenbehörden führten das Fiasko auf den pandemiebedingten Rückgang der weltweiten Schifffahrt zurück und sprachen davon, ein weiteres Angebot mit &#8220;flexibleren&#8221; Bedingungen zu unterbreiten, wenn die &#8220;Marktbedingungen&#8221; sich verbessert hätten. Der Vorsitzende des Hafenvorstands José Luís Cacho versicherte, daß die Hafenerweiterung stattfinden werde und nannte die Möglichkeit einer zweijährigen Verzögerung &#8220;beinahe irrelevant&#8221;.<br><br>Wahrscheinlich war mehr im Spiel als nur die Auswirkungen der Pandemie. Portugal und China arbeiten seit mehreren Jahren daran, den geplanten &#8220;Vasco da Gama&#8221;-Terminal im hervorragenden Tiefwasserhafen von Sines, südlich von Lissabon an der Atlantikküste, als wichtigen Knotenpunkt der Gürtel-und-Straßen-Initiative zu nutzen, um den westlichsten Punkt des eurasischen Schienennetzes mit der maritimen Seidenstraße im Atlantik zu verbinden und so Handelsverbindungen mit Nord- und Südamerika und der Westküste Afrikas zu ermöglichen. Das Schiller-Institut unterstützte den Plan als Schlüssel für die Weiterentwicklung Amerikas, und Portugal knüpfte seine eigene industrielle Expansion an das Projekt, wobei es sich stolz auf die Rückkehr zu seiner historischen Rolle als führendes Zentrum der maritimen Entwicklung zu beziehen gedachte. Ende 2018 unterzeichnete Portugal eine Absichtserklärung mit China in Bezug auf die Seidenstraße und wurde damit zu einem der wenigen Länder Europas, die bereit sind, dem Druck aus Washington und der EU zu begegnen.<br><br>Die anglo-amerikanischen Strippenzieher intervenierten. Die US-Botschaft organisierte mehrere Besuche von US-Gasunternehmen, die große Investitionen für den Aufbau der LNG-Anlagen in Sines versprachen. Die portugiesische Regierung begrüßte die Investitionen aller ernsthaften Bieter, aber im September 2020 erklärte der US-Botschafter George Glass gegenüber der portugiesischen Tageszeitung <em>Expresso</em>, daß Portugal unweigerlich &#8220;Teil des europäischen Schlachtfeldes zwischen den Vereinigten Staaten und China&#8221; sei und Portugal sich nun zwischen seinen amerikanischen &#8220;Freunden und Verbündeten&#8221; und seinem &#8220;Wirtschaftspartner&#8221; China entscheiden müsse. Neben anderen Drohungen erklärte Glass, daß sich die USA aus ihren LNG-Investitionen zurückziehen würden, wenn Portugal den Vertrag für das Sines-Terminal an China vergeben würde.<br><br>Um den Druck aufrechtzuerhalten, veröffentlichte der ehemalige britische Diplomat John Dobson am 5. Dezember 2020 einen Artikel im <em>Sunday Guardian</em>, der in Portugal aufgegriffen wurde, worin er erklärte, daß der Streit um Sines ein &#8220;wirtschaftlicher Krisenherd&#8221; zwischen China und den USA sei, ähnlich dem militärischen Krisenherd, der sich im Südchinesischen Meer aufbaue. &#8220;Wird es also Amerikas riesiges LNG-Terminal oder Chinas riesiger Containerhafen sein?&#8221;, schrieb er. &#8220;Wer auch immer der Gewinner ist, die geopolitischen Konsequenzen werden massiv sein.&#8221;<br><br><br><br></p>
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		<title>Skandinavien und Europa über Pakistan an die BRI anbinden</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2021 15:26:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Zoom-Treffen, das das Belt and Road Institute in Schweden (BRIX) zusammen mit der chinesischen und pakistanischen Botschaft in Schweden am 29. April veranstaltete, war ein außerordentlicher Erfolg. Mehr als 130 Teilnehmer waren daran beteiligt. Moderator des ersten Teils des Programms war der Handelsrat Pakistans für Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland. Das Schwerpunktthema war der [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Zoom-Treffen, das das Belt and Road Institute in Schweden (BRIX) zusammen mit der chinesischen und pakistanischen Botschaft in Schweden am 29. April veranstaltete, war ein außerordentlicher Erfolg. Mehr als 130 Teilnehmer waren daran beteiligt. Moderator des ersten Teils des Programms war der Handelsrat Pakistans für Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland. Das Schwerpunktthema war der China-Pakistan-Wirtschaftskorridor (CPEC) und das enorme Potential für europäische und skandinavische Geschäftsinteressen, in die Sonderwirtschaftszonen (SEZ) zu investieren, die im Zuge der aktuellen Industrialisierungsphase des CPEC entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begrüßungsworte kamen von den Botschaftern Pakistans in Schweden und Dänemark sowie vom Botschafter Chinas in Schweden. Die chinesischsprachige Webseite des Außenministeriums berichtete am nächsten Tag über die BRIX-Veranstaltung und druckte die Grußworte des chinesischen Botschafters Gui Congyou ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Teil des Webinars konzentrierte sich auf die Bedeutung der Belt and Road Initiative (BRI) und darauf, wie die Arbeit des Belt and Road Institute in Schweden dazu beiträgt, wahrheitsgemäße und genaue Informationen über die BRI zu verbreiten, trotz vorsätzlicher Verzerrungen durch westliche Medien und andere Institutionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Abschnitt wurde von Stephen Brawer moderiert, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Belt and Road Institute in Schweden. In seinen einleitenden Bemerkungen faßte er die drei wichtigsten Ziele der BRI als globaler Entwicklungspolitik zusammen, die allen Nationen offen steht. Der Westfälische Frieden von 1648 sei das Prinzip für Zusammenarbeit im Interesse aller Beteiligten, im Gegensatz zu einer Politik, die nur dem eigenen Interessen diente, d.h. der Geopolitik.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Extraordinary Webinar on China-Pakistan Economic Corridor&amp;apos;s Special Economic Zones and the BRI" width="860" height="484" src="https://www.youtube.com/embed/jZnWspS3_Ak?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">In der Nachmittagssitzung sprachen vier Redner. Professor Michele Geraci aus Italien verwies auf das Primat der Handelsbeziehungen hinter den viel diskutierten und dramatischen geopolitischen Kontroversen. Henry Tillman aus Großbritannien berichtete aus eigenen Untersuchungen über den kometenhaften Aufstieg der chinesischen Pharmaindustrie in nur einem Jahr und zeigte auf, wie China und Indien inzwischen die Hauptlieferanten von Covid-Impfstoffen für die Welt sind, da die USA und Europa ihre Lieferungen auf ihre heimischen Märkte beschränkt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Maria Sultan aus Pakistan sprach über den CPEC im globalen Kontext des Containerhandels und digitaler Übertragungen, um das enorme Wachstumspotential der Asien-Europa- und Asien-Pazifik-Korridore mit den pakistanischen Häfen Karatschi und Gwadar im Schnittpunkt zu verdeutlichen. Hussein Askary von der BRIX hob die Gesundheits-Seidenstraße als einzig möglichen Ansatz hervor, um der aktuellen und zukünftigen Pandemien zu begegnen und die notwendige Infrastruktur für ein modernes Gesundheitssystem zu schaffen.</p>


<div class="cta-bar"><div class="cta-bar-text"><h3>Internationale Schiller-Institut/ ICLC Internetkonferenz: <strong>Der moralische Bankrott der transatlantischen Welt schreit nach einem Neuen Paradigma</strong></h3><p>Samstag 8. Mai 2021, ab 15.00 Uhr</p></div><a href="https://forms.sbc30.net/5f95e7f611ce6217f492b9ad/wNH5nPm1R8Wi7PQW9vsuJA/AOWpYss9RdO83dHKnZPyhg/form.html" class="cta-bar-btn">Zur Anmeldung --&gt;</a></div>
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		<title>Chas Freeman warnt eindringlich vor der Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und China.</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2021 10:20:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Chas Freeman, ehemaliger Verteidigungsbeamter und Diplomat mit umfassenden Kenntnissen der Beziehungen zwischen China und den USA, warnte die USA in einer Rede an der Universität von Idaho am 15. April eindringlich vor einer Verschlechterung der Beziehungen zwischen den beiden Supermächten. Er bemerkte: &#8220;China ist heute in mancher Hinsicht international stärker vernetzt als die Vereinigten Staaten. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Chas Freeman, ehemaliger Verteidigungsbeamter und Diplomat mit umfassenden Kenntnissen der Beziehungen zwischen China und den USA, warnte die USA in einer Rede an der Universität von Idaho am 15. April eindringlich vor einer Verschlechterung der Beziehungen zwischen den beiden Supermächten. Er bemerkte: &#8220;China ist heute in mancher Hinsicht international stärker vernetzt als die Vereinigten Staaten. Es ist der größte Außenhandelspartner der meisten Volkswirtschaften der Welt, einschließlich der größten unter ihnen – der Europäischen Union (EU). Seine Vormachtstellung in den globalen Handels- und Investitionsströmen wächst. Die 700.000 chinesischen Studenten, die heute in Studiengängen im Ausland eingeschrieben sind, stellen die weniger als 60.000 Studenten aus den Vereinigten Staaten in den Schatten. Amerikanische Universitäten ziehen immer noch mehr als eine Million ausländische Studenten jährlich an, aber fast eine halbe Million internationaler Studenten entscheiden sich jetzt für ein Studium in China. Die Rolle Chinas in der globalen Wissenschaft und technologischen Innovation wächst, während die Amerikas abnimmt. Chinesen stellen mittlerweile mehr als ein Viertel der weltweiten technischen Fachkräfte. Sie führen die Welt bei den Patentanmeldungen mit immer größerem Abstand an. Nur vier Prozent der amerikanischen Schulen bieten Unterricht in Mandarin an, aber alle chinesischen Schulen unterrichten (mit zunehmender Kompetenz) Englisch &#8211; die globale Lingua franca &#8211; ab der dritten Klasse. Amerikas fremdenfeindliche Schließung der von der chinesischen Regierung geförderten &#8220;Konfuzius-Institute&#8221; verspricht, selbst das derzeitige erbärmliche Niveau der Beschäftigung der Schüler mit der chinesischen Sprache in den US-Schulen zu lähmen. In der Zwischenzeit hat die zunehmend unfreundliche Atmosphäre auf dem US-Campus die Bewerbungen chinesischer und anderer ausländischer Studenten an amerikanischen Universitäten reduziert, besonders in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.&#8221;<br><br>Militärisch, sagt er, basierte die &#8220;Eindämmung&#8221; Chinas durch die USA in der Vergangenheit, besonders in Bezug auf Taiwan, auf einem überwältigenden Vorteil auf Seiten der USA. Diese Eindämmung hinderte China daran, &#8220;althergebrachte Ansprüche auf Inseln in seinen nahegelegenen Meeresregionen effektiv durchzusetzen und öffnete gleichzeitig den Weg für andere Anspruchsteller, diese zu besetzen.&#8221; Nun aber &#8220;kann das chinesische Militär sein Land gegen jeden denkbaren ausländischen Angriff verteidigen. Sie scheinen auch in der Lage zu sein, Taiwan selbst gegen amerikanischen Widerstand einzunehmen – wenn auch nur zu enormen Kosten für sie selbst, Taiwan und die Vereinigten Staaten.&#8221; Die heutige US-Militärpräsenz in der Region, schreibt Freeman, &#8220;hat den Effekt, daß sie Taiwans Weigerung, über eine Beziehung mit dem Rest Chinas zu sprechen – geschweige denn zu verhandeln – die den minimalen Anforderungen des chinesischen Nationalismus entsprechen und dadurch den Frieden aufrechterhalten könnte, unterstützt und bestärkt.&#8221;<br><br>Was die USA betrifft, die ihre &#8220;Freunde und Verbündeten&#8221; gegen China aufbringen wollen, &#8220;werden sie feststellen, dass nur wenige von jenen die allumfassende Feindseligkeit gegen China teilen, der so viele Amerikaner verfallen sind&#8230;. Die paradoxe Realität ist, dass die Europäer sich von China nicht militärisch bedroht fühlen. Südost- und Südasiaten sehen (den Konflikt um) Taiwan als einen Kampf unter Chinesen, aus dem sie sich raushalten sollten. Selbst Länder wie Japan, die ein direktes strategisches Interesse am Status Taiwans haben, wollen nicht riskieren, in einen Kampf um Taiwan hineingezogen zu werden… Wenn die USA in einen Krieg mit China verwickelt würden, wäre Amerika wahrscheinlich auf sich allein gestellt oder zumindest beinahe.&#8221;<br><br>In Bezug auf die BRI macht Freeman einen interessanten Punkt: &#8220;Die Griechen erfanden das Konzept eines &#8216;Europas&#8217;, das sich von dem unterscheidet, was sie &#8216;Asien&#8217; nannten. Die chinesischen Verbindungsprogramme (der &#8216;Belt and Road&#8217;) stellen wieder ein zusammenhängendes &#8216;Eurasien&#8217; her. Viele Länder in diesen weit ausgedehnten Gebieten sehen ein zunehmend wohlhabendes und mächtiges China als unausweichlichen Teil ihrer eigenen Zukunft und ihres Wohlstandes. Einige scheinen über Kollateralschäden durch aggressive Aktionen der Vereinigten Staaten mehr besorgt zu sein, als über einen ausgeprägten Han-Chauvinismus. Nur wenige finden die Ungerechtigkeiten des gegenwärtigen chinesischen Autoritarismus attraktiv, aber noch weniger sind geneigt, sich mit den Vereinigten Staaten gegen China zu verbünden.&#8221; Und er fügt hinzu: &#8220;Washington hat das Interesse vermissen lassen, das Niveau des diplomatischen Dialogs mit den Ländern des indopazifischen Raums, Zentralasiens, Ostafrikas, Russlands oder den EU-Mitgliedsstaaten aufrechtzuerhalten, das nötig wäre, um es mit Peking aufzunehmen. Sogar in Lateinamerika gelingt dies nicht. Es kann nicht mit bloßer Rhetorik funktionieren, und das ist im Moment alles, was die Vereinigten Staaten anzubieten haben.&#8221;<br><br>Er verweist auf Chinas große Fortschritte in Wissenschaft und Bildung im Vergleich zu den USA, die sich in einem &#8220;chronischen Haushaltsdefizit befinden, durch politischen Stillstand gelähmt sind und sich in nicht enden wollenden Kriegen verstricken, die Gelder, die für die heimische Verjüngung benötigt werden, in das Pentagon umleiten. Amerikas menschliche und physische Infrastruktur ist bereits in einem traurigen Zustand, und sie verschlechtert sich weiter. Wenn diese Schwächen nicht korrigiert werden, werden China und andere bald die jahrhundertelange Vorrangstellung der USA bei der globalen Wissenschaft, Technologie und Bildung in den Schatten stellen.&#8221; Der törichte Schachzug der USA, &#8220;Peking von der internationalen Zusammenarbeit im Weltraum auszuschließen, (hat) zu zunehmend soliden Instrumenten selbstentwickelter chinesischer weltraumgestützter Fähigkeiten geführt, von denen viele von militärischer Relevanz sind. Die PLA-Marine hat viel mehr Schiffe als die USA, sie sind moderner, einige ihrer Waffen haben eine größere Reichweite, und ihre heimische Gefechtsfeldunterstützung ist viel näher an der potenziellen Kriegszone. Die chinesischen Industriekapazitäten übertreffen inzwischen die der Vereinigten Staaten bei weitem.<br><br>Zu den US-Sanktionen fügt er hinzu: &#8220;Sie erzeugen eine tatsächliche Bedrohung für die seit sieben Jahrzehnten bestehende Vorherrschaft des US-Dollars bei der Abwicklung des internationalen Handels. Die zunehmende Nutzung anderer Währungen bedroht sowohl die Wirksamkeit der US-Sanktionen, als auch die fortgesetzte Befreiung der amerikanischen Wirtschaft von Handelsbilanz- und Zahlungsbeschränkungen, die andere Länder betreffen&#8230;. Die in- und ausländischen Käufer von US-Staatsschulden könnten zu dem Schluss kommen, daß diese durch wenig mehr als die &#8220;moderne Geldtheorie&#8221; gedeckt sind und aufhören, sie zu kaufen. Dies allein würde das &#8216;exorbitante Privileg&#8217; der Vereinigten Staaten beenden, Washington der Fähigkeit berauben, unilaterale Sanktionen durchzusetzen, und die amerikanische Dominanz im Indopazifik wirtschaftlich untragbar machen.&#8221;<br><br>Freeman schließt mit der Zurückweisung des Fukuyama-Mythos‘ vom &#8220;Ende der Geschichte&#8221;: &#8220;Ein tief verwurzelter Glaube an die liberal-demokratische Ideologie verleitete einige Amerikaner zu der Theorie, daß sich die chinesische politische Kultur bei ausreichendem Kontakt mit den USA unweigerlich zu einer Version der amerikanischen entwickeln würde. Daß dies nicht geschah, war kein Versagen des &#8220;Engagements&#8221;, wie amerikanische Sinophoben dies gerne darstellen. Chinas Beibehaltung seiner eigenen autoritären politischen Kultur spiegelt die Ergebnisse seines Systems wider, die die materiellen Bedürfnisse des chinesischen Volkes mehr als befriedigten und gleichzeitig den Stolz auf seine Nation wiederherstellten.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ende der geopolitischen Konfrontation und die Schaffung eine Neuen Paradigmas werden am 8. Mai auf der internationalen Schiller-Institut/ICLC Internetkonferenz thematisiert werden.</p>


<div class="cta-bar"><div class="cta-bar-text"><h3>Internationale Schiller-Institut/ ICLC Internetkonferenz: <strong>Der moralische Bankrott der transatlantischen Welt schreit nach einem Neuen Paradigma</strong></h3><p>Samstag 8. Mai 2021, ab 15.00 Uhr</p></div><a href="https://forms.sbc30.net/5f95e7f611ce6217f492b9ad/wNH5nPm1R8Wi7PQW9vsuJA/AOWpYss9RdO83dHKnZPyhg/form.html" class="cta-bar-btn">Zur Anmeldung --&gt;</a></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Dramatische Hungerkrise in der Demokratischen Republik Kongo</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2021 10:30:49 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) haben bei einer kürzlich abgeschlossenen Überprüfung der Situation in der Demokratischen Republik Kongo ein &#8220;erschütterndes&#8221; Ausmaß an akutem Hunger festgestellt. Etwa 27,3 Millionen Menschen &#8211; einer von drei Einwohnern des Landes &#8211; leiden &#8220;akuten Hunger&#8221;, wobei die Lage für fast 7 Millionen dieser Menschen als Notstand eingestuft werde – eine Stufe unterhalb von Verhungern.<br><br>&#8220;Damit leben in diesem zentralafrikanischen Land die höchste Anzahl von Menschen weltweit, die dringend auf Hilfe zur Ernährungssicherung angewiesen sind&#8221;, heißt es in der Erklärung der beiden Organisationen.<br><br>Und weiter: &#8220;Hinter den Zahlen stehen die Geschichten von Eltern, denen der Zugang zu ihrem Grundstück verwehrt wurde oder die gezwungen waren, um ihr Leben zu fliehen und zuzusehen, wie ihre Kinder aus Mangel an Nahrung krank wurden. WFP-Mitarbeiter haben Familien getroffen, die in ihr Dorf zurückgekehrt sind und dort ihr Haus niedergebrannt und ihre Ernten vollständig geplündert vorfanden. Einige überlebten nur durch den Verzehr von Taro, einer wild wachsenden Wurzel, oder durch in Wasser gekochte Maniokblätter.&#8221;<br><br>Man darf nie vergessen, daß solche unerträglichen Zustände weder &#8220;natürlich&#8221; noch unlösbar sind; sie sind das Ergebnis des Versagens der Zivilisation, das oligarchische Unterdrückungssystem hinter sich zu lassen. <a href="https://shop.eir.de/produkt/was-sie-schon-immer-ueber-wirtschaft-wissen-wollten/" data-type="URL" data-id="https://shop.eir.de/produkt/was-sie-schon-immer-ueber-wirtschaft-wissen-wollten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wie der amerikanische Staatsmann Lyndon LaRouche wissenschaftlich bewiesen</a> hat und wie in <a href="https://www.globaltimes.cn/page/202104/1220385.shtml" data-type="URL" data-id="https://www.globaltimes.cn/page/202104/1220385.shtml" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chinas Weißbuch zur Armutsbekämpfung</a> festgestellt wird, &#8220;ist Armut weder vorherbestimmt, noch unbesiegbar&#8230;. Mit starkem Willen und Entschlossenheit sowie praktischem Handeln lassen sich stetige Fortschritte bei der Überwindung der Armut und der Verwirklichung des gemeinsamen Wohlstands machen.&#8221;</p>
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